Maxim in Google Earth

Erinnert sich noch jemand an den uralten Witz über das Wettrennen der Sowjetunion und der USA zum Mond? Die Sowjetunion gewann das Rennen und bemalte zum Beweis und zur Propaganda den ganzen Mond in kommunistischem Rot. Die Amerikaner, die etwas später auf dem Mond ankamen, machten das Beste daraus und pinselten auf die rote Fläche den bekannten Coca Cola Schriftzug, der dann auch von der Erde zu lesen war. So ähnlich dürfte es unserer Erde ebenfalls bald ergehen.

Das Männermagazin Maxim hat eine neue Art der Werbung entdeckt. Google Earth. In der Wüste von Nevada breitete man ein so großes Poster ihres aktuellen Hefts aus, dass man es mit einem Satelliten wunderbar erkennen kann. Und Google hat diese Daten sogleich in Google Earth eingepflegt. Was das wohl gekostet hat.

Nun müssen wir nur noch abwarten wann all die anderen Konzerne auf die Idee kommen, Flachdächer, Felder, Wüsten oder Straßenzüge mit entsprechenden Logos und/oder Slogans zu bepflastern. Google Earth hat zwar teilweise sehr alte Grafiken in ihrer Datenbank, doch bei entsprechender Bezahlung bin ich sicher, dass sie das neueste Bild auf die virtuelle Welt projizieren werden.

Schöne neue Werbe-“Welt“.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das würde meine Befürchtungen bestätigen. Allerdings kenne ich diese Koordinaten bereits und bisher ging man eigentlich davon aus, dass es reiner Zufall ist, das dieses Gebilde wie ein iPod aussieht. Gibt es irgendwelche Beweise, dass tatsächlich Apple dahinter steckt? Denn für eine echte Werbung ist der Hype erstens zu klein und zweitens sieht das Ding einfach zu unprofessionell aus. Gar nicht die Design Philosophie von Apple.

  2. Echte Beweise habe ich nicht gefunden aber auch nicht gesucht. Fand’s nur witzig, sans plus 😉

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