Ich hab es euch schon hundert mal gesagt…

Nun, im Grunde stimmt das ja gar nicht. In Wirklichkeit habe ich es euch erst 99 Mal gesagt. Was ich euch hier sage, ist das hundertste Mal und somit ein kleines Jubiläum. Einhundert Artikel bei Alles Roger. Ich hätte es ehrlich gesagt kaum geglaubt, als ich vor sieben Monaten mit bloggen begonnen habe. Einhundert Beiträge, die einen witzig, die anderen ernst, einige kurz, andere (zu) lang, aber alle mit Herzblut geschrieben. Was habe ich mit den letzten hundert Artikeln alles gelernt und erfahren

Zunächst einmal stellt sich immer noch die Frage, für wen man eigentlich schreibt. Für sich selbst? Für das Publikum? Oder eine Mischung aus beiden? Wäre das bloggen nur für mich, würde ich mich kaum um Besucherzahlen und die Anzahl der Kommentare scheren, bzw. diese vielleicht nicht einmal anbieten. Würde ich nur für das Publikum schreiben, handelten die Artikel nur von aktuellen Geschehnissen, die bei Technorati ganz hoch im Kurs stehen und es würden Begriffe wie Sex, Grupp Tekan, Merkel, WordPress, Bush, Britney, Paris, Chiara etc, zuhauf fallen. Also alle Begriffe, die viele Leser anziehen.

Ich versuche doch mehr für mich selbst zu schreiben, wie mir aufgefallen ist. Ich schreibe über die Dinge, die ICH interessant finde und über die ICH mir Gedanken mache und die ICH der Welt mitteilen möchte. Ganz schön egomanisch, oder?

Tatsache ist, dass ein Blog doch schon recht persönlich ist, man aber dennoch hofft, diese persönliche Seite der Welt zeigen zu dürfen. So trifft es mich immer noch, wenn Artikel, die mir viel bedeuten, kaum Beachtung finden, während Meldungen über neues bei Google Earth soviel Aufsehen erregen.

Sei’s drum. Ich mache so weiter wie bisher und hoffe, auf dem richtigen Weg zu sein. Schreibt mir eure Meinung.

Was ich ebenfalls gelernt habe, ist die Länge der Artikel möglichst kurz zu halten. Je länger der Artikel, egal wie interessant das Thema, umso schnell springen die Leser weg.

Was ich leider immer noch nicht gelernt habe ist der richtige Umgang mit Trackbacks und RSS Feeds. Ehrlich, ständig werde ich mit neuen Unwägbarkeiten und Fehlern konfrontiert. Und ich hasse es, wenn ich etwas nicht verstehe.

Was mir sehr am bloggen gefällt, ist der Austausch mit interessanten Menschen. Auch ein Grund, weshalb ich mich auf das Freiburger Bloggertreffen doch freue, obwohl ich ja eigentlich ein so scheuer Mensch bin.

Worüber ich mich täglich amüsiere sind noch immer die Suchbegriffe, mit denen man mein Blog gefunden hat. Unglaublich, wonach und mit welcher Wortwahl manche Menschen etwas bei Google eintippen. (Noch unglaublicher, dass man ihnen vorschlägt, zu mir zu kommen)

Also liebe Radio Regenbogen Fans: Ich hasse Jadranka und Pesch (was ist das überhaupt, ein Pesch?). Ihr werdet hier keinerlei Infos zu diesen zwei Sprechblasen finden. Auch Philip von Senftleben wurde vor einem halben Jahr einmal erwähnt, das Thema ist gegessen. Und bei Suchbegriffen wie „alles interessante“ oder „wie werde ich womanizer“ oder einfach nur „sex“ könnte ich mich kringeln. Aber gut. Ich freue mich natürlich dennoch über jeden Besucher und hoffe, euch trotzdem helfen zu können.

Danke, liebe Leser, dass ihr immer wieder rein schaut und auch hin und wieder eure Meinung kund tut. Wir sprechen uns in 100 Artikeln wieder.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Happy jubilee…auf weitere hundert Artikel, von denen ich manche lese und manche nicht (je nach Länge 😛 )lieber Gruß

  2. Herzlichen Glückwunsch!!! Ich werde auch die nächsten 100 Blogs mit großem Intersesse lesen und mich freuen, wenn nicht so viele
    „Fachbegriffe“ darin vorkommen, denn dann ist es auch nicht so schlimm, wenn er doch wieder etwas länger ist.
    Und ich wünsche Dir für die kommenden 100 vieeel mehr Feedback 😉

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