Das Jahr neigt sich dem Ende und wie alle Welt mache auch ich mir Gedanken über Vergangenes und Kommendes. In den letzten paar Wochen gab es besonders drei Begriffe, die mich schwer zum Nachdenken angeregt haben und die auch irgendwie in Verbindung zueinander stehen. Und das in der Offline- wie in der Online-Welt. (kleine Warnung vorweg: dies ist ein recht langer Artikel und sollte nur mit der nötigen Zeit und Muße gelesen werden.)
"Gedanken zum neuen Jahr" vollständig lesen »Freitag, 30. Dezember 2005
Gedanken zum neuen Jahr
Montag, 26. Dezember 2005
Same procedure as last zweihundert years?
Es gibt wahrlich bescheuerte deutsche Filmtitel. Man fragt sich manchmal wirklich, was sich diese "Kreativen" in den Verleihfirmen da denken, wenn sie zugekifft um vier Uhr morgens beschließen, die dümmste aller Varianten zu wählen. Ich werde demnächst mal eine Liste mit sagenhaft dämlichen Namensgebungen präsentieren. Doch nicht nur diese "Erfinder" machen Fehler. Auch wir Leser.
Interessant wird es nämlich, wenn der englische Originaltitel belassen wird. Denn dann passiert etwas, das mir auch bei Spieletiteln (die im Grunde immer englisch bleiben) aufgefallen ist. Selbst wenn der Titel eindeutig der englischen Sprache zuzuordnen ist, werden darin befindliche Zahlen auf Deutsch gesprochen. So heißt es nicht "Toi Storie Tuu" sondern "Toi Storie Zwei". Man sagt auch nicht "Mischen Impossibel Tu" oder "Liefel Wueppen For". Schon gar nicht hört man "Bettelfield Neintienfortiewon" sonder immer nur "Bettelfield Neunzehnhunderteinundvierzig".
Woran liegt das? Mir fiel auf, dass auch ich Zahlen immer deutsch behandle. Dabei ist für jeden, der "Jurassic Park" aussprechen kann, das Two ebenso leicht wie die Zwei. Beim englischen "Three" könnte man sich ja noch mit der für uns beschwerlichen Aussprache heraus reden.
In einem einer Lieblingsbücher "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" (Teil Won und Tuu) schreibt Autor Sick, dass die deutsche Sprache zwar sehr gerne fremde Ausdrücke annektiert, besonders Anglizismen immer häufiger Einzug finden. Doch selbst wenn ein englisches Wort übernommen wird, bedeutet dies nicht gleichzeitig, dass auch die englische Grammatik zum Tragen kommt. So ist die Mehrzahl von Party nun mal Partys und nicht Parties (beim Handy (das ja weder deutsch noch englisch ist, sondern eine Erfindung) verfährt man ebenso).
Ich frage mich, ob es bei Zahlen in Verbindung mit englischen Ausdrücken vielleicht genauso ist. Ich werde die Antwort wohl dieses Jahr nicht mehr finden. Aber Tuufausendsix wird es doch hoffentlich klappen.
Freitag, 23. Dezember 2005
Frohe Weihnachten!
Weihnachten ist da. Ich möchte mich für die nächsten paar Tage von Euch verabschieden und Euch ein wunderbares, tolles, besinnliches, Geschenke-reiches und einfach frohes Weihnachtsfest wünschen.
Und wenn wir gerade dabei sind, möchte ich mich auch für Euer Interesse bedanken und dass Ihr Euch immer so zahlreich in den Kommentaren zu Wort meldet. Ich habe jetzt in knapp zwei Monaten über 1000 Leser zu verzeichnen gehabt. Und bescheiden wie ich bin, freue ich mich darüber sehr. Vielen Dank und weiter so.
Die Feiertage werde ich bei lieben Freunden und Verwandten (im Schnee!!!) verbringen. Ich hoffe, Ihr habt auch so viel Glück, habt Eure Lieben um Euch, habt alle (und passende) Geschenke beisammen und könnt dieses Weihnachtsfest genießen. Falls es so ist, ist ja Alles Roger! Bis bald.
Donnerstag, 22. Dezember 2005
Staunen, Lachen, Grübeln, Abschalten
Weihnachten steht so dermaßen vor der Tür, dass wir alle dermaßen im Stress sind, dass wir gar keine Zeit mehr haben, etwas anders zu tun als uns um das Fest und das drumherum zu kümmern. Falls jemand auf den Gedanken kommt, der erste Satz klinge etwas schräg und grammatikalisch gar nicht richtig, so hat er vermutlich Recht. Ich schrieb ihn (und den restlichen Artikel) in angespanntem und äußerst übermüdetem Zustand. Man möge mir verzeihen.
"Staunen, Lachen, Grübeln, Abschalten" ... »Sonntag, 18. Dezember 2005
In welches Ohr den Knopf?
Weihnachtszeit - Geschenkezeit - Spielezeit. Vor wenigen Tagen kam zu diesem Thema ein Spiegel TV Extra im Fernsehen und ich konnte mit leuchtenden Augen hinter die Kulissen von Märklin, Lego, Carrera und Konsorten blicken. Außerdem ging es in dem Bericht um Steiff, die für ihre Plüschtiere und ihre Teddys (benannt nach dem US-Präsidenten Theodor Roosevelt) weltweit bekannt sind. Markenzeichen der Firma ist der Knopf im Ohr. Als ich in dem TV-Bericht gesehen habe, dass Steiff unter anderem auch Frösche herstellt (die man wunderbar an die Wand werfen kann, um daraus einen Prinz entstehen zu lassen (und nicht wie allgemein und überaus falsch angenommen wird, durch küssen)), stellte sich mir doch gleich die Frage, in welches Ohr des Frosches der Knopf kommt. Denn Frösche haben doch keine sichtbaren Ohren um etwas dran zu tackern.
Kino: King Kong
Eben komme ich aus dem Kino. Und welchen Film könnte ich wohl gesehen haben? Natürlich King Kong. Mein Urteil ist im Grunde schnell erzählt. Der Film ist, wie ich letztens aus berufenem Munde hörte wahrlich ein Meisterwerk. Man kann es kaum anders sagen. Der Film entspricht genau dem, weshalb man ins Kino geht. Um Abenteuer zu erleben, exotische Schauplätze, Action und Spannung, Dramatik, Romantik. Und all das findet sich in diesem Film.
"Kino: King Kong" vollständig lesen »Mittwoch, 14. Dezember 2005
Sex sells - Server in der c't
Sex sells. Das ist eine altbekannte Weisheit und stimmt zumindest bei den männlichen Käuferschichten. So ist es nicht verwunderlich, daß Marketingstrategen Sex gezielt dort einsetzen, wo man hauptsächlich Männer antrifft. Beim Sport, bei Autos und neuerdings auch bei Computern. Früher wurde man in Computerzeitschriften mit Angeboten bombardiert, sich eine eigene Homepage zu zulegen, mit so und so vielen E-Mail Adressen, so und so viele Speicherplatz und das so und so günstig. Schließlich hatte jeder eine Homepage, dann mußte man DSL an den Mann bringen. Das haben wir jetzt demnächst auch hinter uns. Nun reicht aber eine eigene Homepage und eine Flatrate nicht mehr aus. Pimp my Online Life: Jetzt brauchen wir gleich einen eigenen Server. Und wenn wir schon beim pimpen sind, kommt jetzt auch der Sex ins Spiel.
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Frisch kommentiert
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