Donnerstag, 31. Mai 2007
Steve Jobs und Bill Gates
Mittwoch, 30. Mai 2007
Microsoft Multi Touch Surface Computer
Haben will! Mal wieder. Wer vor kurzem von den Videos eines Multi Touchscreen System im Versuchsstadium beeindruckt war, wird jetzt vielleicht feucht im Höschen. Denn wer möchte dieses System tatsächlich noch dieses Jahr für einen Preis zwischen 5000 und 10000 US-Dollar auf den Markt bringen? Kein anderer als Microsoft. Seht euch das Video an und erlebt, was mit dem Teil alles machbar ist. Okay, zugegeben, im Moment sieht es noch wie eine Spielerei aus. Aber hier könnte tatsächlich die Zukunft in der Bedienung eines Computers liegen.
Mehr Details gibt es bei Basic Thinking und beim fscklog.
Trailer: 5-25-77
Ich bin ein Filmnerd. Ich gebe es zu. Und mein Herz hüpfte vor Freude, als ich den Trailer zu 5-25-77 gesehen habe. Und zwar liebe ich den Film schon jetzt, besonders wegen zweier Szenen. Die erste, als der Held der Story auf einer Party die wichtigsten Geräusche eines Star Wars Films zum Besten gibt. Damit mache auch ich mich regelmäßig lächerlich. Zweitens die Szene, als er mit einem Star Trek Fan darüber streitet, ob die Enterprise oder der Todesstern besser seien. Auch ich musste schon viele solche Diskussionen überstehen (Glaubenskriege - you know). Dabei mag ich doch beide Filmreihen. Na jedenfalls scheint dies ein wunderbarer Film über Filmnerds zu sein, die die Premiere der ersten Star Wars Episode am 25.Mai 1977 nicht erwarten können. Doch nicht nur Star Wars wird hier liebevoll zitiert. Eigentlich das ganze Spektrum erfolgreicher Science Fiction Filme. Herrlich. Mein Herz hüpft vor Freude. Auch wenn der Film vermutlich nie in unsere Kinos kommen, sondern nur als DVD auf den Markt geworfen wird.
Shooter
Letztens kam ich endlich dazu, Half Life 2 - Episode 1 zu Ende zu spielen. Für mich immer noch einer der besten Ego-Shooter , die es auf dem Markt gibt. Hier stimmt einfach alles. Grafik, Atmosphäre, Story, Soundeffekte und immer wieder unfassbar spannende Momente. Am gleichen Tag beendete ich auch das Add-on Extraction Point zum Ego-Shooter F.E.A.R. Auch hier gilt: sensationelle Grafik, phantastischer Sound, spannende Story und eine Grusel-Atmosphäre, wie ich sie bisher noch nie erlebt habe. Ungelogen saß ich mehr als einmal mit Gänsehaut da, spürte mein Herz klopfen, wagte nicht, um die nächste Ecke zu gehen. Es war herrlich.
Und nun? Crysis ist noch weit weg, also legte ich mir S.T.A.L.K.E.R zu (oh Mann ist das nervig zu tippen mit all diesen Punkten). Stalker hat eine lange, tragische Geschichte hinter sich, wurde 4 Jahre lang entwickelt, immer wieder angekündigt und doch verschoben und erblickte mit viel Glück letztendlich doch das Licht der Spielerwelt. Man ist als Artefaktsammler in den versuchten Gebieten rund um Tschernobyl unterwegs. Die gruslige Endzeit-Atmosphäre wurde mit grandioser Grafik und tollen Effekten sehr gut eingefangen. Aber mir fiel bald auf, was mir an dem Spiel nicht gefällt.
"Shooter" vollständig lesen »Dienstag, 29. Mai 2007
Mit Til Schweiger in einem Film
Man kann wohl ohne zu übertreiben sagen, dass Uwe Boll zwar kein besonders guter Regisseur ist und so manchen Film in den Sand gesetzt hat. Allerdings macht der Doktor (auf diesen Titel besteht er), der gerne mit seinen Kritikern boxt, zumindest immer wieder von sich reden. Sich selbst und seine Ideen zu verkaufen, scheint ihm also sehr zu liegen. Schließlich findet er immer wieder aufs Neue Geldgeber für seine Filme. Meist sind dies Spieleumsetzungen, so auch bei seinem neuesten Werk, einer Verfilmung des Spielehits "Far Cry". Für die Hauptrolle konnte Til Schweiger verpflichtet werden, weiterhin spielt auch Ralf Möller mit.
Und ich, wenn ich genug Geld aufbringen kann. Denn Boll sucht Statisten per ebay. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt, darf man fünf Tage bei den Dreharbeiten in Vancouver beiwohnen und auch für etwaige Statistenrollen seinen Kopf hinhalten. Inklusive einer Namensnennung in den Credits und einer Auflistung bei imdb. Nun, ich als alter Film Nerd würde ja sofort zusagen. Aber hey, das Gebot steht schon bei etwa 2000 Euro (und da sind Flug, Unterkunft und Verpflegung noch gar nicht eingerechnet). Außerdem, hey, Uwe Boll, ich bitte euch. Und, naja, Til Schweiger und Ralf Möller...
Aber wie gesagt, die Aktion ist gelungen. Der Doktor weiß sich und seine Projekte eben in Szene zu setzen (und das meine ich nicht im filmischen Sinne).
Sonntag, 27. Mai 2007
Roger and me
Hallo liebe ROGER Redaktion, hallo Herr Siebertz. Ich hatte Ihnen ja versprochen, ROGER-Unterstützer zu werden, also ein Magazin käuflich zu erwerben. Wie Sie auf folgendem Foto sehen, habe ich mein Versprechen gehalten. Gleichzeitig soll dieses Foto eine Bewerbung für ein Cover-Shooting werden. Gerne auch für die übernächste Ausgabe (da in der nächsten ja ein weibliches Gesicht das Cover zieren wird). Ich bin übrigens recht angetan von Ihrem Magazin, obwohl ich nicht wirklich die Zielgruppe bin. Aber die teils englischen, teils deutschsprachigen Texte rund um Design und die Leute, die sich damit befassen, sind recht interessant. Das Heftdesign gefällt auch - Sie machen meinem Namen damit alle Ehre. Ach, und ich sage all das nicht nur, um (immer noch) in den Besitz der "I love ROGER" Buttons zu kommen, die hoffentlich nicht mehr lange "aus" sein werden. Da fällt mir ein, dass ich demnächst nach Duisburg umziehe, als ganz in Ihre Nähe. So habe ich es nicht so weit zum Shooting. Die Lieferadresse für die Buttons teile ich Ihnen gerne noch mit. Ich freue mich schon jetzt auf eine Antwort. Mit freundlichen Grüßen...
Donnerstag, 24. Mai 2007
Dopingaffäre: Ich gestehe
Ich kann so nicht mehr weiter leben. Mit dieser Schuld, diesem schlechten Gewissen, dieser ganzen Heimlichtuerei. Diese ehemaligen Telekom-, T-Mobile-Radsportler sind mir ein Vorbild, auch diese geständigen Freiburger Ärzte, alle die sich jetzt dazu entschlossen haben, endlich die Wahrheit zu sagen. Denn auch ich möchte gestehen: Ja, ich habe gedopt. Ich hab im Frühjahr 1983 verbotene Mittel eingenommen, um meine Leistung zu steigern. Zu diesen Mitteln gehörte damals auch Traubenzucker. Ich habe vermutlich zwei Rollen Traubenzucker gegessen. Besorgt hatte mir dieses Teufelszeug ein Freund, dessen Vater in einer Apotheke arbeitete. Ich möchte weder den Namen des Freundes noch den seines Vaters nennen. Hier stehe nur ich, schuldbehaftet, demütig, um Vergebung bittend. Ich war nur ein Mensch, ein Kind. Ich wußte es nicht besser. Und es war so lecker.
Allerdings bekam ich trotz des Dopings nur eine Siegerurkunde bei den Bundesjugendspielen '83. Wie ich finde, ein Beweis, dass alle meine Konkurrenten damals noch schlimmere Dinge eingenommen haben müssen, wie Mineralwasser oder Frischluft oder gar ... ich wage gar nicht daran zu denken. Ich möchte mit diesem Geständnis ein Zeichen setzen und all Schüler von damals aufrufen, zu gestehen. Damit endlich wieder Fairness in den Sport zurück kehrt.
Übrigens ist das nur ein Geständnis, dass ich gedopt habe. Das hat nicht das Geringste mit Dope zu tun und außerdem habe ich nie inhaliert.
[Zusatz: Nein, ich werde nicht weinen.]


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