Dienstag, 31. Juli 2007
Bohr'n to be alive
Montag, 30. Juli 2007
Nagelpfeile
Meine Familie residierte letztes Wochenende zwecks Wohnungsbesichtigung und Geburtstagsbesuches in einem Hotel in Duisburg. In den Fahrstühlen entdeckte ich rote DIN-A4 Blätter mit einer kleinen Liste von Produkten, die man an der Rezeption erwerben konnte. Unter diesen Produkten befanden sich auch "Nagelpfeile". Natürlich war mir klar, was damit gemeint war. Klugscheißer der ich aber nunmal bin, ging ich zur freundlichen Empfangsdame und fragte: "Wissen Sie ,dass Sie hier Nagelpfeile verkaufen?" Sie schaute mich etwas verwirrt an und antwortete: "Ja, natürlich." Ich stocherte weiter: "Und sie meinen wirklich Nagelpfeile? Ganz im Ernst? Was macht man denn damit?" Der Blick wurde noch ratloser: "Nun, natürlich haben wir auch Nagelfeilen im Sortiment." Ich deute auf das rote Blatt. "Hier steht aber, sie verkaufen Nagelpfeile." "Ja, das tun wir ja auch." "Aber ich gehe davon aus, dass Sie Nagelfeilen verkaufen. Das schreibt man nicht so." Nun war die Rezeptionsangestellte völlig aus dem Konzept. "Und wie schreibt man es dann?" "Ohne P?" schlug ich vor. Sie hatte nun keine Geduld mehr für solche Spielchen: "Achso, na dann hat sich da wohl jemand verschrieben. Vielen Dank für Ihren Hinweis und noch einen schönen Tag." Wetten, dass die Zettel nicht neu gedruckt werden?
Donnerstag, 26. Juli 2007
FR-R 2807
Dienstag, 24. Juli 2007
Tour de Farce
Montag, 23. Juli 2007
Starlight Express
"Züge waren sein Leben", wird man einmal über mich sagen. Aufgewachsen in einer Bahnsiedlung, eine Lehre bei der Bahn begonnen, begeistertet Lokführer geworden, irgendwann nach Duisburg gezogen, um auch dort wieder für ein Eisenbahnunternehmen zu arbeiten. Und nun geht der Kerl auch noch in ein Musical. Nahe liegend, dass es nur Starlight Express sein kann.
Meine erstes kulturelles Erlebnis im Pott und gleich so eine Schau. Zugegeben, ich bin nicht der größte Musical Fan und entsprechend zweifelnd mit Britta auf dem Weg nach Bochum gewesen. Doch die Aufführen war einfach klasse, die Stimmung der Hammer. Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht und ich würde tatsächlich auch ein zweites Mal eine Aufführung besuchen. Nicht nur, weil ich die Idee für die Geschichte an sich schon toll fand (ein Kind spielt mit seiner Eisenbahn und veranstaltet ein Wettrennen, in dem Rusty, die alte Dampflok, versucht gegen Diesel- und Elektrolok zu gewinnen). Auch die Songs machten Spaß. Wobei - hier auch mein einziger Kritikpunkt: ich hätte das Ganze lieber im englischen Original gesehen. Denn nicht nur, dass es schwierig ist, die Texte sinngemäß zu übersetzen und sie dabei sprachlich auch noch so zu formen, dass sie zu Reim und Melodie passen, litt die Verständlichkeit auch an den Sängern selbst. Allesamt dem englischen und holländischen Raum entstammend, verstand ich zu oft kein einziges Wort und mehr als einmal waren die Texte einfach nur dümmlich und lächerlich. Was besonders gefühlvollen Songs einen Dämpfer verpasst.
Nichtsdestotrotz amüsierte ich mich prächtig, so wie das restliche Publikum auch. Standing Ovations, jubelnde und pfeifende Massen am Ende der Show. Man kann sich kaum vorstellen, dass dies seit fast 20 Jahren beinahe jeden Abend so passiert. Ich war und bin begeistert und auch wenn ich Rusty den Sieg am Ende natürlich gönne, hätte ich persönlich auch den ICE gerne als Sieger gesehen. Aber nur aus persönlicher Verbundenheit. Züge sind halt immer noch mein Leben.
Samstag, 21. Juli 2007
20 Prozent auf alles!
Vor kurzem (damals noch in der alten Welt) besuchte ich mit der Liebsten einen Praktiker Baumarkt. Bruce Willis hatte mich jede halbe Stunde im Radio darauf hingewiesen, dass es nur heute und nur bei Praktiker 20% auf alles gäbe. Außer auf Tiernahrung. Nun gut, die Tiernahrung interessierte mich ohnehin weniger, also fuhren wir los. Ich weiß heute gar nicht mehr, was wir damals in dem Markt suchten. Ich weiß nur noch, dass wir eine halbe Stunde brauchten, um es zu finden. Was wir nicht fanden, war Personal. Die Liebste und ich streiften irgendwann getrennt durch die Gänge und als wir uns am anderen Ende des Marktes wieder begegneten, fragte sie mich: "Sag mal, wie sehen Praktiker Mitarbeiter eigentlich aus? Gelb-blau?" Und ich antwortete: "Keine Ahnung, ich habe noch nie in meinem Leben einen gesehen."
Gestern fuhr ich alleine zu einem Praktiker in Duisburg. Wieder 20% auf alles, außer Tiernahrung. Wieder fand ich niemanden, der mir helfen konnte (oder wollte). Und da stellte ich fest, dass Praktiker diesen Slogan wirklich ernst meint. 20% auf alles. Auf alles! Alles in dem Markt ist um 20% reduziert. Nämlich auch die Anzahl der Mitarbeiter. Und deren Freundlichkeit und Auskunftbereitschaft. 20% auf alles. Ich könnte wetten, dass bei der Tiernahrung vier freundliche, gelb-blaue Mitarbeiter stehen und darauf brennen, dem Kunden zu helfen. Ich weiß es nicht, denn ich brauche keine Tiernahrung zum Vollpreis.
René Marik: Schneewante und Rapante
Man muss wohl eine ganz besondere Art von Humor besitzen um folgendes lustig zu finden. Ich persönlich habe ihn, diesen Humor. Und Surfguard wohl auch, der durch eine Kurt Krömer DVD (ebenfalls geil der Typ) auf René Marik aufmerksam wurde. Und auf dessen Schneewante und Rapante.
Diese beiden Stücke finde ich so urkomisch, dass ich euch auch noch Kalle aufm Eisberg zeigen muss. Nicht, dass es dann wieder hinterher heißt: "Wieso hast'n det nich gezeigt?" Ja hättste hättste hättste hättste hättste. Ne ne, hätte hätte liecht im Bette. Den Schuh zieh ick mir nich an, Freunde. Da.

Frisch kommentiert
Mittwoch 08:39
Ähhm, ich glaube, ich habe am 30. doch nichts vor....
Dienstag 18:49
Das kommt mit dem Alter...
Dienstag 15:38
lach na dein Gesicht hätte ich gerne gesehen. Aber ich denke das es [...]
Dienstag 13:42
Also mir ist so was noch nicht passiert. Wüsste auch gar nicht wie ich dam [...]
Dienstag 09:55
Und ich will Wall-E, Eve und Burn-E und überhaupt...
Dienstag 09:53
Nein, ich bin überzeugt, es liegt an Duisburg. Wobei die neue Wohnung natü [...]