Samstag, 16. Februar 2008
Augenzeuge
Donnerstag, 14. Februar 2008
Au Backe? Aber nicht doch.
Den richtigen Arzt zu finden ist nicht leicht. Und die Sache mit Ärzten ist eben auch Vertrauenssache. Man überlässt einem anderen Menschen die Entscheidung über das eigene Wohlergehen und sucht Hilfe, weil man selbst keine Ahnung davon hat. Manchmal wird man übers Ohr gehauen, manchmal hat man Glück.
Ich habe jetzt meinen ersten Arzt in Duisburg gefunden. Einen Zahnarzt. Ich wurde in einer Werbung auf ihn aufmerksam, besuchte seine Homepage und wusste sofort: Dr.Hopp. Da will ich hin. Die letzte Untersuchung ist ja auch schon wieder ein Jahr her und eine PZR wäre mal wieder nötig.
Und eben komme ich wieder zurück. Die Praxis war sehr toll eingerichtet, modern, hell, stylish. So wie es die ebenfalls professionell gestaltete Homepage erahnen ließ. Sie liegt am Innenhafen und ich konnte witzigerweise vom Behandlungsstuhl hinüber schauen zu unserem Office auf der anderen Seite des Hafenbeckens. Das Personal ist ausgesprochen nett, ebenso wie der Doktor auch.
Was mich nur etwas nervös macht und auch der Grund für diesen Artikel ist (nicht dass jemand meint, ich würde hier einen Werbetext schreiben), ist die Tatsache, dass mit meinen Zähnen anscheinend alles in bester Ordnung ist. Nun, eigentlich gibt es da ja keinen Grund sich zu beklagen. Wenn es mich nur nicht so irritieren würde.
Mein vorletzter Zahnarzt sah an allen Ecken und Enden Probleme. Er wollte bohren, er wollte füllen, er überredete mich zu einer Goldfüllung, er hatte Pläne mit mir und meinem Geldbeutel. Als er eines Tages mit seinem grünen Jaguar an mir vorbei fuhr, wusste ich, dass es an der Zeit war, etwas Neues zu finden.
Und ich fand eine sehr nette Zahnärztin, die mich zumindest dahingehend beruhigte, dass alles gar nicht so schlimm sei. Bohren und Füllen sei nicht nötig, Parodontose und Karies gäbe es nicht oder nur ganz wenig und die sollte mit zwei professionellen Zahnreinigungen in den Griff zu bekommen sein. Problem bei mir, so die Ärztin, seien Bakterien, die laut Speichelprobe ganz einfach vorhanden und nicht wirklich zu bekämpfen seien. Ich war zufrieden. Und dann zog ich weg.
Und nun sagt mir mein neuer Zahnarzt, dass es überhaupt keine Probleme bei mir gäbe. Prompt fange ich an zu grübeln. Hat er einfach was übersehen? Ist er nicht gründlich? Bin ich da wirklich gut aufgehoben? Ist die schicke Praxis nur Fassade? Oder bin ich endlich bei einem Zahnarzt gelandet, der die Dinge sieht wie sie sind und im Sinne des Patienten handelt? Ihn nicht zu teuren Behandlungen überredet oder ihn in Panik versetzt? Ich bin verwirrt.
Zum Arzt zu gehen ist Vertrauenssache. Ich werde ihm erstmal vertrauen und weiter regelmäßig hingehen. Nächste Woche bereits. Zur professionellen Zahnreinigung, die er mir ebenfalls empfohlen hat.
Indiana Jones 4 Trailer
Hach ist das herrlich. Der erste offizielle Trailer zum kommenden Indiana Jones Filmvergnügen. Der vierte Teil wird den Titel "Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull" tragen. Der kristallene Schädel kursiert schon seit einigen Zeiten im Internet und lässt die Mutmaßungen nicht abebben, dass es Indy diesmal mit Aliens zu tun bekommt. Oder zumindest mit einem Artefakt, dass außerirdischen Ursprungs ist. Ganz gleich, worum es gehen wird. Das wird ein großer Spaß. Der Trailer verspricht so einiges und ich habe keine Zweifel, dass der endgültige Film auch alles halten kann. Und Doctor Jones sieht nicht mal so viel älter aus. Verknautscht bleibt eben verknautscht.
Den Trailer gibt es auch in HD bei Yahoo Movies. "Schlangen! Ich hasse Schlangen!" ![]()
Montag, 11. Februar 2008
Schießerei in Duisburg
Mittwoch, 6. Februar 2008
Kölle Alaaf
Aschermittwoch. Der perfekte Tag um über Karneval zu schreiben. Denn jetzt ist es endlich vorbei. Ich muss gestehen, ein ausgemachter Karnevalsmuffel zu sein. Oder Fastnachtsmuffel, wie man bei uns sagen würde (oder, was ebenfalls erlaubt ist, Fasnacht, ohne t. Oder Fasnet...) Jedenfalls war es schon etwas besonderes für mich als Faschingsmuffel, ähm, Karnevalsmuffel zusammen mit meinem besten Freund Chris auf die Idee zu kommen, am Rosenmontag nach Köln zu fahren. Er sagte, wenn ich nun schon mal so nah dran wohnen würde, sollte man das auch wirklich mal gemacht haben. Und sei es nur, um hinterher sagen zu können, man hat es mal erlebt.
Es war kalt in Köln, es regnete, heftige Winde machten einem das Leben schwer. Dafür gab es aber glücklicherweise Platz in diversen Kneipen, wo überteuerte Gläschen Kölsch ausgeschenkt wurden. Dort in diesen Kneipen konnte man sich als Karnevalsmuffel und Nicht-Kölner so richtig fremd fühlen. Denn nicht eines der Lieder, zu denen gegröhlt und getanzt wurde, war mir bekannt. Zugegeben, irgendwann hat man genügend Kölsch getrunken und lalalat einfach mit, aber ich bin sicher, jeder sah uns, zwei meiner Arbeitskollegen, Chris und mir an, dass wir völlig fremde Karnevaltouris waren.
Der Karnevalsumzug sah ebenfalls etwas anders aus, als bei uns zuhause. Die Wagen größer und pompöser, um einiges politischer das Ganze auch und auch witziger. Dafür aber weniger Verkleidungen, nicht ganz soviel laute Musik und - und das fiel mir sofort auf - so gut wie kein Konfetti. Während in meinem geliebten Südbaden das Konfetti untrennbar dazu gehört, in Zentnern geworfen wird, in Wagen mitgeschleppt wird, um junge Mädchen aus den Zuschauerreihen zu ziehen und in dem Papierschnipselhaufen einzuseifen, so warf man in Köln nur Kamelle und Strüßje.
Und es erinnerte doch sehr an mittelalterliche Szenen, wenn die Erlauchten und Betuchten auf ihren stolzen Rössern und hohen Wagen durch die Straßen zogen, sich vom jubelnden Volke feiern ließen und zum Dank einige Almosen warfen, um die sich das Volk dankbar prügelte. Teilweise fühlte auch ich mich wie ein Straßenkind in Bangladesh, das um eine milde Gabe schrie. Und diese Gaben wurden mit vollen Händen geworfen
Und irgendwann am Abend, als der letzte Wagen an uns vorbei gefahren war, wir durchnässt und durchgefroren den Weg antraten zum Bahnhof, zusammen mit gefühlten drei Millionen weiterer Narren, begann ich ein klein wenig zu philosophieren. Mir fielen die Parallelen des Karnevals zum Leben an sich auf. Wie man als Mensch in der Kälte steht und die Wagen des Schicksals an einem vorbei ziehen und die Chancen und Möglichkeiten und die Träume mit vollen Händen hinaus werfen. Wie man versucht, soviel wie möglich davon zu fangen. Wie man sie teilweise schon fast in der Hand hat und dennoch wieder fallen lässt. Wie manche Menschen um einen herum einfach mehr fangen können, weil sie besser sind oder längere Arme haben. Wie man manche Chancen sogar noch vom schmutzigen Boden aufklaubt, wo schon jeder darauf herum getrampelt war, nur weil man noch keine fangen konnte. Wie sehr man sich irgendwann doch noch freut, dass einem etwas direkt in den Schoß gefallen war, oder man sich dem Nachbarn gegenüber durchsetzen konnte. Und schließlich, wie man ganz böse ein paar ins Gesicht bekommt, wenn man nicht aufpasst (ist mir dreimal passiert).
Und am Ende? Bleiben Schmutz, Müll und Nässe zurück. Aber vielleicht hatte ich zu diesem Zeitpunkt auch bereits ein paar Kölsch zu viel. Nächstes Jahr wollen wir Düsseldorf ausprobieren. Alaaf.
Samstag, 2. Februar 2008
Mohrenköpfe und Negerküsse
Das beste Deo für Männer
Derzeit beschäftigt mich wieder einmal ein komplexes Problem. Welches ist das beste Männerdeo? Die Werbung verspricht vieles, die Realität hält nicht einmal die Hälfte davon und auch Empfehlungen führen oftmals zu den abenteuerlichsten Produkten. Da gibt es Deosticks mit und ohne Alkohol, mit und ohne Mineralien, mit und ohne Parfümstoffen, mit und ohne Wasweißich. Alle versprechen, dass man nicht bei jedem kleinen Schweißausbruch zu müffeln beginnt. Viele versprechen, diesen Zustand sogar 24 Stunden halten zu können. Manche versprechen sogar, dass man(n) sich der Frauen nicht mehr erwehren kann, die plötzlich hinter einem her sind. Und einige versprechen, dass man gar nicht erst zu schwitzen beginnt, wenn man das Deo benutzt.
Nun, wir alle wissen, dass sie alle lügen. Also war ich in letzter Zeit öfter in der Drogerieabteilung als mir lieb war und probierte mich durch. Sprays, Roller, Sticks, verschiedene Marken, verschiedene Wirkstoffe. Letztendlich bin ich aber noch zu keinem Schluss gekommen. Auch die Stiftung Warentest, die letztens Deodorants getestet hatte, war nicht wirklich eine Hilfe. Denn wenn ein Deo wirkte, hinterließ es so schlimme Flecken unter den Armen und an den T-Shirts, dass man dachte, man würde das nie wieder entfernt bekommen (liegt übrigens an Aluminiumsalzen). Waren die Deos fleckenfrei, wirkten sie überhaupt nicht (was ich selbst nach einem stressigen Leitstellen-Arbeitstag feststellen konnte). Ja, manche schneiten sogar. Eine Art Pulver bildete sich unter den Armen, was für Trockenheit sorgen soll, aber letztlich nur den Effekt hatte, dass ich dachte, Schuppen unter den Armen zu haben.
Seit kurzem wirbt Axe wieder mit einer neuen Reihe und nennt auch diese nicht Deodorant sondern Anti-Transpirant. Ich werde das überprüfen, sobald mein derzeit genutztes Rexona-Spray aufgebraucht ist. Dieses ist übrigens in der Tat ein Männerdeo. Ein absolutes Männerdeo. Liegt es an meiner verdorbenen Phantasie, oder könnte man nicht noch deutlicher machen, dass es sich hierbei eindeutig um ein Männerdeo handelt?

Frisch kommentiert
Sonntag 10:35
ich hab das Video auch schon mehrmals gesehen und mich darüber kaputt gela [...]
Sonntag 10:12
auch wenn jetzt die Gefahr besteht, dass ich gesteinig werde: ich finde si [...]
Samstag 18:16
wie behindert izZ die denn fuer geLd macHt die^ja anqebLicH aLLezZ
Samstag 14:39
War ein „gezieltes Mißversändniss“ um bei einen Kommentar mit Überlänge di [...]
Samstag 13:56
Letzten Endes ist das auch besser so, mein lieber Kollege. Beste Grüße an [...]
Samstag 12:59
Hmm.. ich merke irgendwie keinen Unterschied... Grüße aus den Flitterwochen