Heute Abend um 20.15 zeigt das dritte Programm des SWR die Sendung „Quergefragt“. Eine Diskussionsrunde, die sich mit aktuellen Themen beschäftigt. Diesmal geht es um das Verbot von Killerspielen. Wahrlich sensationell daran ist, dass es der SWR endlich geschafft hat, einen Medien-, vielleicht sogar Geld geilen, jungen Mann zu finden, der von sich selbst behauptet, jahrelang Killerspiele (Counterstrike etc.) gespielt zu haben. Soweit, so trivial. Doch er wird auch behaupten, dass diese Killerspiele seine Hemmschwelle herab gesetzt hatten. Dass er also auf dem Weg zum Amokläufer war. Mit anderen Worten ausgedrückt. Wasser auf die Mühlen der weiteren Gäste, wie den Präsidenten des deutschen Lehrerverbands (und Rektor eines bayrischen Gymnasiums – wie passend) Josef Kraus und die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt. Die Runde wird durch Margarethe Schreinemakers komplettiert. Was die hier allerdings verloren hat, ist mir ein noch größeres Rätsel, als der Sinn der Diskussion. Worüber soll denn diskutiert werden? Haben wir die Hexe nicht schon längst gefunden und steht der Scheiterhaufen nicht bereits lichterloh in Flammen? Sind sich nicht alle einig, dass Killerspiele böse sind, böse machen und verboten gehören?
Mittwoch, 13. Dezember 2006
Auch Rauchen ist ein Killerspiel
Trackbacks
Trackback für spezifische URI dieses Eintrags
Keine Trackbacks
Kommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
War das SEK schon da?
#1
Holger
am
13.12.2006 19:08
(Antwort)
Das BKA schickt ein SEK? Hmm, jedenfalls, nein, bis jetzt war noch niemand da.
Hab ja noch nicht mal mein Brot gegessen...
#2
Der Roger
(Homepage)
am
13.12.2006 19:15
(Antwort)
Und dann sah ich die Sendung doch und stellte erfreut fest, dass es nicht nur um
Killerspiele und Verbote ging, sondern auch um Werte, Disziplin und die Frage,
was in unserer Gesellschaft eigentlich schief läuft. Prima. Wenn auch
ergebnislos.
#3
Der Roger
(Homepage)
am
13.12.2006 21:21
(Antwort)

