Okay, ich spare mir an dieser Stelle, über die Oscar Verleihung der letzten Nacht zu berichten. Jeder, der sich auch nur ansatzweise für Filme interessiert, hat es entweder gesehen, oder mittlerweile erfahren, wer welchen Oscar mit nach Hause nehmen konnte (eine wunderbare Zusammenfassung der Ereignisse gibt es hier (herrlich um 4.22Uhr)). Unerwähnt sollte dennoch nicht bleiben, dass endlich mal wieder ein deutscher Film gewonnen hat. "Das Leben der Anderen" war der Jury eine Auszeichnung wert. Gerechtfertigt? Keine Ahnung. Ich habe die Filme der Anderen noch nicht gesehen, aber gerade" Pans Labyrinth" sieht ebenfalls recht vielversprechend aus.
Aber wie auch immer. Obwohl "Das Leben der Anderen" ein ausgezeichneter Film ist, finde ich es wieder einmal schade, dass deutsche Filme nur dann ins Oscar Rennen kommen, wenn es um Vergangenheitsbewältigung geht. Ist es kein Film über Hitler und die schlimme Nazi Zeit, geht es halt um spätere, ebenso schlimme Regime. Hauptsache, wir zeigen der Welt, wie sehr wir uns mit unserer schrecklichen Vergangenheit auseinander setzen. Als hätten wir sonst nichts.

Gegenbeweise sind z.B. "Jenseits der Stille", "Helden" oder "Der Hauptmann von Köpenick".
Bei den Gewinnern.. well..
Mehr:
http://www.blogsgesang.de/2007/02/26/nicht-nur-das-leben-der-anderen/