Sometimes I speak not so good English

Oh, wie ich es hasse, wenn Kunden völlig überraschend Fragen in englischer Sprache stellen. Da stehe ich regelmäßig erstmal wie ein Depp da, stammle vor mich hin, werfe ein paar englische Substantive und Verben in den Raum und gestikuliere wild mit den Händen, in der Hoffnung, man möge mich verstehen. Bisher hat das auch immer funktioniert, dennoch ärgert es mich. Hallo, wozu schaue ich denn ständig TV-Serien und Kinofilme im Original an? Wozu kann ich denn jeden englischen Text lesen und verstehe im Grunde auch alles, was man mir auf Englisch sagt, wenn ich meinerseits keine vernünftige Antwort zustande bringe? Denn das Schlimmste an dieser Misere ist, dass ich, sofort wenn der Kunde von dannen zieht, die perfekte Antworten parat habe. In geschliffenem, lupenreinem Englisch. Nur leider zu spät. Und jedesmal sage ich mir, dass ich mir beim nächsten Mal mehr Zeit nehme und länger über meine Antwort nachdenke (etwas, dass auch viele  Deutsche in ihrer Landessprache tun sollten). Ich schätze, ich brauche wirklich mal ein wenig Auslandsaufenthalt um meine Sprachkenntnisse zu festigen. Neuseeland, so für ein bis vierzig Jahre. Sounds great.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Och, das geht mir auch oft so. Dabei spreche ich Englisch eigentlich sehr gut. Aber wenn mich jemand überraschend auf Englisch anspricht muss ich erst das Sprachzentrum wechseln und das führt unweigerlich zu Stotterei. Ist aber auch keine Schande, solange einen der andere versteht, finde ich.

  2. Da bin ich froh, dass es auch anderen so geht. Ich vermute ja ohnehin, mehrere Sprachzentren zu haben, die soweit entfernt voneinander sind, wie es in diesem Holzkopf eben geht. Und dadurch wird der Wechsel zwischen den Sprachen nicht gerade vereinfacht.

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