Der Mann der tausend Worte

Eddie Murphy, Idol meiner Jugend und zuletzt nur noch in peinlichen Fortsetzungen und/oder Kinderfilmen zu sehen, die hauptsächlich aus Pipikaka-Humor bestehen, hat offenbar ein neues Filmprojekt. Nun, nichts weltbewegendes eigentlich. Die Story: Ein Mann stellt fest, dass er nur noch 1000 Worte sprechen kann, bevor er stirbt. So schräg die Idee, so sehr mag ich sie bereits jetzt. Natürlich kann der Film dennoch völlig in die Hose gehen und es erinnert stark an "Schräger als Fiktion", einer meiner absoluten Lieblingsfilme (Will Ferrel hört plötzlich die Stimme einer Erzählerin, die seine Taten wie in einem Buch schildert und den Satz fallen lässt, er würde bald sterben).

Weshalb ich jetzt etwas über diesen Eddie Murphy Film schreibe? Weil mein erster Gedanke war: Ich weiß, welches die letzten Worte sein werden. Jede Wette, er sagt "I love you". (Und allein aus diesem Ende ließe sich die komplette Story interpolieren). Was denkt ihr? Was werden Murphys letzte Worte sein? "3, 2, 1."? "So ein Mist."? "to be continued."?

9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich denke das wird mal wieder so ein Film wo ich jede entscheidende Szene schon im vorraus kenne, wie in „Stirb Langsam 4.0“, der Film war gut, keine Frage aber zu vorhersehbare Handlung, wie so oft bei den meisten Filmen in letzter Zeit. Und das er am Ende das 1000. Wort spricht und irgendwas passiert nur nicht das er stirbt und da ist dein Ansatz mit dem „I love you“ wohl garnicht sooo falsch. Denn was hat einen Mann schon so oft in Filmen das Leben gerettet? Die Liebe… 😉

  2. gääähn, sag mir dann Bescheid, ob es sich lohnt den Film anzuschauen! Jedenfalls reisst mich die Story jetzt nicht grad vom Hocker…

  3. Hm, korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber was, wenn nicht sein Mundwerk, ist denn sonst Eddies Talent?

    Wenn er nicht sprechen kann/darf ist er ja noch unlustiger als sonst schon.

  4. Hmm, da hast du nicht ganz Unrecht. Dann wollen wir mal hoffen, dass die tausend Worte, die er sprechen darf, weise und witzig sind. Vielleicht ist es aber auch so: die erste Hälfte des Films ist Murphy ein richtiges Ekel, Anwalt oder so, der alle Menschen mit seiner Klappe fertig macht. Und dann der Fluch: noch tausend Worte bis er stirbt. Er muss zum ersten Mal wohl überlegen, was er sagt. Und wird dadurch zu einem besseren Menschen. Hallo? Hollywood! Da muss doch am Ende die Message kommen, dass wir alle bessere Menschen sein könnten, wenn wir uns anstrengen (und weniger quatschen).

  5. Liegt doch fast auf der Hand. Eddie hängt einfach ein Wort an das Andere und hört nie mehr auf zu sprechen. Faktisch also nur noch ein Wort. Und er lebt in alle Ewigkeit und nervt Kinogänger mit unerträglichen Scheißfilmen wie Norbit.

  6. Wenn das mit den 1000 Worten für alle Menschen gelten würde, dann wäre nach ca. 3 min die Erdbevölkerung so ziemlich genau halbiert. 😉

  7. Das stimmt. Und ich kenne Beispiele, wo ich denke „Oh sprich doch bitte nur noch tausend Worte und verschwinde dann von der Erdoberfläche.“ 😉

    Dennoch bleibe ich dabei: Ich bin sicher, dass der Film und diese Idee auch eine moralische Aussage und ein Happy End a la Hollywood liefern wird.

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