Ehrlich, selbst mir fällt langsam auf, dass die meisten meiner Artikel, die sich um Duisburg drehen, nicht wirklich positiv sind. Das ist aber keine Absicht. Das liegt, nunja, an der Stadt selbst. Denn auch dieser Artikel hier befasst sich mit einem Aspekt Duisburgs, der mir täglich sauer aufstößt. Die grüne Welle. Besser gesagt die fehlende grüne Welle. Denn mir ist bisher noch keine Stadt unter gekommen, die ein so miserables Verkehrsleitsystem hat.
Von der grünen Welle hat Duisburg vermutlich noch nie etwas gehört. Wenn ich mit dem Auto durch die Stadt fahre, kann ich sicher sein, spätestens an der dritten Ampel wieder zum Stehen zu kommen. Besonders schön ist das Nachts, wenn man gefühlte acht Minuten eine leere Kreuzung beobachten darf, nur um dann wieder kurz zu beschleunigen. Bis zum nächsten Rot. Auf meiner Fahrt von der Arbeit nach Hause stehe ich so etwa fünf Mal. Unglaublich. Aber was verlange ich auch. Eine Stadt, die keine Glascontainer hat, Umweltschutz nicht wirklich groß schreibt und in der alles und jeder raucht
hat selbstverständlich noch nichts von einer grünen Welle gehört. (Und wehe, es klugscheißt jetzt jemand, ich solle nicht über das fehlende Umweltbewusstsein motzen, wenn ich doch täglich mit dem Auto zur Arbeit fahre)

ansonsten: ruhig weiterlästern! ich fühl' mich damit ein wenig bestätigt
Ash, na dann bin ich ja wenigstens nicht allein. Obwohl ich natürlich auch gerne wieder etwas Positives über Duisburg schreibe. Also sobald es etwas gibt. By the way: wo warst du denn beim Bloggertreffen?
Ad Astra
Du musst auch mal links und rechts schauen und nicht nur geradeaus.
Ad Astra