Grüne Welle

Ehrlich, selbst mir fällt langsam auf, dass die meisten meiner Artikel, die sich um Duisburg drehen, nicht wirklich positiv sind. Das ist aber keine Absicht. Das liegt, nunja, an der Stadt selbst. Denn auch dieser Artikel hier befasst sich mit einem Aspekt Duisburgs, der mir täglich sauer aufstößt. Die grüne Welle. Besser gesagt die fehlende grüne Welle. Denn mir ist bisher noch keine Stadt unter gekommen, die ein so miserables Verkehrsleitsystem hat.

Von der grünen Welle hat Duisburg vermutlich noch nie etwas gehört. Wenn ich mit dem Auto durch die Stadt fahre, kann ich sicher sein, spätestens an der dritten Ampel wieder zum Stehen zu kommen. Besonders schön ist das Nachts, wenn man gefühlte acht Minuten eine leere Kreuzung beobachten darf, nur um dann wieder kurz zu beschleunigen. Bis zum nächsten Rot. Auf meiner Fahrt von der Arbeit nach Hause stehe ich so etwa fünf Mal. Unglaublich. Aber was verlange ich auch. Eine Stadt, die keine Glascontainer hat, Umweltschutz nicht wirklich groß schreibt und in der alles und jeder raucht 😉 hat selbstverständlich noch nichts von einer grünen Welle gehört. (Und wehe, es klugscheißt jetzt jemand, ich solle nicht über das fehlende Umweltbewusstsein motzen, wenn ich doch täglich mit dem Auto zur Arbeit fahre)

12 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. auf der Bismarckstr, bei dir um die Ecke, stehen Glas- und Papiercontainer – gegenüber vom Tectrum 🙂

  2. Jetzt im Ernst? Ich habe bisher weder das eine noch das andere entdeckt und bei Nachfrage sagte man mir, sowas gibbet hier nicht. Nun, dann nehme ich natürlich manches zurück, was ich über das Umweltbewusstsein Duisburgs gesagt habe. Wie sieht es denn mit alten Klamotten aus?

  3. Klamottencontainer stehen auf dem Edeka-Parktplatz am Sternbuschweg, ebenfalls bei dir um die Ecke 😉

  4. aber ich hab‘ mich auch schon gefragt, ob der Durchschnitts-Duisburger die nutzt …

    ansonsten: ruhig weiterlästern! ich fühl‘ mich damit ein wenig bestätigt :).

  5. Henrik, ich stelle grade fest, dass ich ja alles um die Ecke habe. Und obwohl ich immer im Edeka einkaufe, sind mir auch diese Container bisher nie aufgefallen.

    Ash, na dann bin ich ja wenigstens nicht allein. Obwohl ich natürlich auch gerne wieder etwas Positives über Duisburg schreibe. Also sobald es etwas gibt. By the way: wo warst du denn beim Bloggertreffen?

  6. Ach, ich hab noch was: ab ner bestimmten Uhrzeit (ich weiß wohl nicht genau welche…) werden die meisten Ampeln ausgeschaltet… 😉 vielleicht fährst Du nur zur falschen Zeit? 😉

  7. Die meisten. Das stimmt. Aber nicht die auf meiner Strecke, wie mir scheint. 😉 Oder ich fahre tatsächlich einfach nur zur falschen Zeit.

  8. Sogar ich habe den Container beim Edeka gesehen als ich im Sommer in Duisburg war.
    Du musst auch mal links und rechts schauen und nicht nur geradeaus.:-) Oder hast Du was mit den Augen? Es ist bald Weihnachten. Du solltest Dir vom Christkind eine Brille wünschen.:-)

  9. Das ist der feine Unterschied zwischen Sehen und Wahrnehmen. Gesehen hab ich ihn bestimmt, aber eben nicht wahrgenommen, weil ich bis jetzt auch keinen gebraucht habe.

  10. Genau. Und so versteckt sind die gar nicht. Außerdem habe ich wenn ich faul bin nur fünf Minuten zu den Containern auf der Gneisenau, ansonsten nehme ich den Kram halt mit wenn ich zum Bahnhof muss. 😉
    Ad Astra

  11. So ab 23:30 Uhr sind die Ampeln auf dem Sternbuschweg aus. Ergo: Du bist viel zu früh zu Hause. 😉
    Ad Astra

  12. Über den Sternbuschweg fahre ich ja gar nicht. Nur die Mülheimer Straße entlang. und wann sie da ausgehen, weiß ich noch gar nicht.

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