Weihnachten steht so dermaßen vor der Tür, dass wir alle dermaßen im Stress sind, dass wir gar keine Zeit mehr haben, etwas anders zu tun als uns um das Fest und das drumherum zu kümmern. Falls jemand auf den Gedanken kommt, der erste Satz klinge etwas schräg und grammatikalisch gar nicht richtig, so hat er vermutlich Recht. Ich schrieb ihn (und den restlichen Artikel) in angespanntem und äußerst übermüdetem Zustand. Man möge mir verzeihen.
Morgen geht es los, die lieben Freunde und Verwandten mit Festtagsbesuchen zu belästigen und ich habe noch eine Menge zu erledigen. Natürlich möchte ich meine treue Leserschaft nicht bis nach Weihnachten einfach so sitzen lassen. Also habe ich eine kleine Liste mit Surftipps zum abschalten, staunen und lachen zusammengestellt.
Beginnen wir mit Groovetube, einer durchsichtigen Plastikbox, die man sich vor den heimischen Fernseher hängt und das vom TV erzeugte Licht in grobpixeligen Kästchen wiedergibt (echt mal schwer zu beschreiben – schaut's euch an). Das sieht dann so aus wie jene überteuerten LED-Leuchten, die in besseren Clubs und Bars hängen. Für die Party daheim ist das ein netter Gag. Besonders wenn dazu Jamba Werbung rauf und runter läuft (in voller Lautstärke).
Weiterhin hätte ich hier noch etwas neues von Flickr. Erst vor kurzer Zeit habe ich in einem Eintrag ein paar interessante Flickr-Seiten vorgestellt. Hier nun ein Projekt, das sich „Transparent Screen“ nennt. Offensichtlich sollen das keine Photoshop Montagen sein. Man mag es manchmal nicht glauben. Aber seht selbst (dann brauche ich auch hier nicht umständlich erklären, worum es geht).
Wenn wir schon beim verblüffen sind, sollte man sich mal von seinem Computer zeigen lassen, dass er Gedanken lesen kann. Bei Magic Cards denkt man eine bestimmte Spielkarte und der Computer errät welche. Und zwar immer. Natürlich ist auch mir klar, dass dahinter ein ganz einfacher, mathematischer Trick stecken muss. Und ich möchte all die Mathegenies da draußen bitten, ihn mir verständlich zu machen.
Dann habe ich etwas sehr schönes gefunden für alle, die World of Warcraft und/oder Musicals und/oder Pornos mögen. Endlich erfahren wir, was mit dem Internet tatsächlich los ist. Aber Vorsicht, der Song zu dem Video hat Ohrwurmqualitäten – nicht dass ihr morgen durch den Supermarkt schlurft und leise „Porn Porn Porn“ vor euch her singt.
Zum guten Schluss etwas, wo sogar dem härtesten Kerl mindestens ein „Ohh.“ oder ein „Uih, wie süß.“ zu entlocken ist. Cute Overload präsentiert, wie der Name schon sagt, super süßes bis zum abwinken.
Ich wünsche viel Spaß.