Ist das Leben ohne Schina schöner?

Eben gesehen: eine Familie stellt ihren Haushalt auf den Kopf und überprüft alles, was sie besitzen, auf die Herkunft. Und das meiste ist aus Schina. Aufgabe: Einen Monat lang ohne schinesiches Zeug auskommen. Und das scheint gar nicht so einfach. Das Telefon ist aus Schina, die Akkus sind aus Schina, das Radio ist aus Schina, das Glätteisen ist aus Schina, der Fernseher ist aus Schina, die meisten Küchengeräte sind aus Schina. Alles aus Schina. Sogar der Taschenrechner. Aus Schina. Also geht die Familie einkaufen, sieht sich in den Geschäften um und ist wenig überrascht. Die Hosen sind aus Schina, die Blusen sind aus Schina, die Jacken sind aus Schina. Ein Hemd ist aus Bangladesh. Aber sonst ist alles aus Schina. Ein neues Telefon findet die Familie nicht. Weil alles aus Schina ist. Wenigstens die Akkus sind jetzt aus Deutschland. Und die Dübel, die man im 20% Baumarkt kauft, sind gute deutsche Plastikware. Zur Belohnung darf die Familie essen gehen. Nach Schina. Ne, das nicht, aber schinesisch auf jeden Fall. Und wieder: der Reis ist aus Schina, die Gewürze sind aus Schina, die Stäbchen sind aus Schina… Zum Abschluss die Frage: Ist das Leben ohne Schina schöner? Schon!

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das erste mal, dass ich jemanden Schina schreiben sehe! Und nach einer Runde Google stelle ich erschreckend fest, dass es garnicht so unüblich ist O_o

    Und zum Thema: Leider wahr, sogar mein Amerikanisches Cisco Gerät läuft in China vom Band 🙁 Mein LG TFT kommtjedoch aus Polen 😀

  2. Ich dachte mir, wenn in dem Fernsehbeitrag im 20-Sekunden-Takt das Wort „Schina“ genau so gesprochen wird, dann kann man es auch so schreiben.

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