Der Misanthrop

Manchmal, an einem Tag wie diesem, bemerke ich, wie groß der Misanthrop in mir ist. Wenn ich noch lange dieses rauchende, besoffene, spuckende, keifende, schreiende, stinkende, eklige, fressende, rotzende, kotzende, asoziale, Dreck machende, nervende, Klingelton downloadende und vorführende, verdammte, elende Pack sehen muss, werde ich zum Massenmörder. Man halte bloß alle Schrotflinten von mir fern. Oh Himmel, wie sehr wünsche ich mir ein nettes kleines Haus (mit Internetverbindung) an einem See in Kanada (wahlweise auch Schweden) wo mich alle (ALLE!) Welt einfach in Ruhe lässt und ich es ihr gleich tun kann.

Frage: Hat hier irgend jemand eine Ahnung und Ratschläge, wie man Pfleger im Zoo wird oder aktiv helfen kann, Elefanten in Afrika vor dem Aussterben zu bewahren? Zuschriften gerne an mich. Ansonsten – lasst mich heut echt in Ruhe. Halleluja.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Vielleicht solltest Du einfach mal zum Psychologen gehen 🙂

  2. Ein Psychologe ändert nix dran das man von Idioten umgeben ist.

    Und da die Idioten in der Überzahl sind, finde ich ein Haus in Schweden oder Kanada eine akzeptable Alternative.

  3. Danke danke. Zum Glück ist jemand auf meiner Seite. Ich dachte schon, ich müßte wirklich in Behandlung. Und ich frage mich auch, ob man Misanthropie überhaupt heilen kann?

  4. Klar, du kannst Happy-Pillen einwerfen, dann merkst du nicht wie panne sich alle um dich herum benehmen. Aber das aendert nix daran _das_ sie sich panne benehmen.

  5. Auch, wenn dieser Artikel schon älter ist: DANKE. Hier wurden meine Gedanken und Gefühle trefflich verbalisiert. Das Haus am Nordkap ist auch meine Wunschvorstellung. Oder ich verliere mich selbst, so dass ich Teil der beschriebenen Gruppe werde, rücksichtslos (und) glücklich bin und völlig den Bezug zur Welt verliere. Und dann ein dreifach‘ Hurra auf Stefan Raab.

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