Der Vortrag beim BarCamp ist spannend und gut besucht. Ich sitze irgendwo am Rand und lausche dem Sprecher, mein Macbook wärmt meine Schenkel. Ich tippe eine kurze Nachricht in die Twitterwelt und konzentriere mich wieder auf den Vortrag. Jugend im Netz. Ich glaube, ich bin zu alt. Nur wenige Sekunden später blinkt es auf meinem Bildschirm. Wer nicht? Und ich merke übrigens gerade, dass ein Follower von mir direkt vor mir sitzt. Ich lese es und denke mir nichts dabei. Wen meinst du? Mich? frage ich in die Twitterwelt hinaus. Ja. Nun bin ich verblüfft und registriere erst richtig, was da steht. Langsam drehe ich mich um und entdecke auf dem Stuhl hinter mir eine junge Frau, die lächelt und leise "Hallo." sagt. Es ist die Vizekönigin, die auf meinen Bildschirm gespickt und dabei entdeckt hat, dass ich ihr Gezwitscher verfolge. Nur eine Armlänge von mir entfernt. Sie hätte mir auch einfach an die Schulter tippen können. Bedenkt man nun, dass ihre Nachricht über das Burda-WLAN, durch das Internet, zu den Twitter Servern, die vermutlich auf einem anderen Kontinent stehen, wieder zurück über Datenleitungen und Unterseekabeln in das Burda WLAN geschickt wurde, um daraufhin auf dem Rechner zu erscheinen, der sich direkt vor ihr befindet, so wirft das doch die leise Frage auf, wie und ob uns das Internet, das Chatten, das Bloggen, das Twittern, das Social Networken tatsächlich näher bringt. Die Welt ist gleichzeitig so unendlich groß und so nah geworden.
Dienstag, 29. April 2008
Drei Geschichten der Begegnung: Eins
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Drei Geschichten der Begegnung: Vier
Was sagen mir diese drei Geschichten (Eins, Zwei, Drei)? Was bleibt übrig von diesem Wochenende? Nichts Neues im Grunde. Das Internet bringt uns näher zusammen, lässt uns Dinge sehen, die zuvor verborgen blieben. Es gibt uns das Gefühl des globalen Do
Was sagen mir diese drei Geschichten (Eins, Zwei, Drei)? Was bleibt übrig von diesem Wochenende? Nichts Neues im Grunde. Das Internet bringt uns näher zusammen, lässt uns Dinge sehen, die zuvor verborgen blieben. Es gibt uns das Gefühl des globalen Do
Weblog: allesroger.net
Aufgenommen: Mai 05, 12:29
Aufgenommen: Mai 05, 12:29


Schade, dass ich nicht mehr mobil twittere.
Was mich wieder zu der Frage bringt: Braucht man den ganzen Kram überhaupt wirklich? Nicht dass ihr jetzt denkt, ich sei altmodisch oder sowas. Nein nein, auch ich liebe und schätze die Vorteile des Internets (mal eben was nachschauen, einkaufen, informieren, Mails mit Bildern und Dokumenten verlustfrei verschicken und und und...), aber manche Sachen scheinen doch echt übertrieben, oder?
Der Kollege
Wichtig ist das das virtuelle und das reelle Leben sowohl verbinden zu können (wie diese Geschichte zeigt), als auch trennen zu können!
@Der Kollege: nein, man braucht diesen ganzen Kram nicht, aber es macht das Leben schöner, bunter und es verbindet. Ich habe Menschen im Internet kennengelernt, die ich in meinem reellen Leben nie mehr missen möchte...
Eine andere ähnlich wahnsinnige Geschichte - habe ich in der Schweit erlebt. In einem Großraumbüro haben wir mit einem schweizer Handy jemanden aus Deutschland angerufen, der im selben Raum stand, ca. 25m weiter. Stell Dir alleine mal die eine Verbindung vor... Wahnsinn. Warum nicht aufstehen und hingehen?
Tina, was lassen wir als nächstes hoch gehen? Och, Duisburg wird schon was zum knallen finden...