Welches Moleskine habt ihr?

Ich bin kreativ. Ich schreibe. Ich blogge. Ich habe einen Mac. Ich trage ihn in einer Crumpler Tasche herum. Ich bin ein wandelndes Klischee. Zumindest beinahe. Denn was mir noch fehlt ist ein Moleskine. (Und eine schwarz gerahmte Brille) Da mir mit zunehmendem Alter offenbar Speicherplatz in meinem Kopf verloren geht, wäre ein Moleskine nicht nur eine hübsche, sondern auch eine praktische Anschaffung. Und es fügt sich zudem noch so schön in meine Welt ein. Die Frage ist letztlich nur: Welches soll ich nehmen? Modelle gibt es mannigfaltig, für jeden Zweck und jede Situation. Ist das Moleskine mit Blanko-Seiten das beste um Skizzen und Notizen zu machen? Macht das Moleskin mit täglichem Kalender nicht mehr Sinn? Oder reicht das Moleskin mit Linien? Ich habe nicht viele Termine zu verwalten. Würde aber eine Art Kalender zu schätzen wissen. Ich zeichne auch eher weniger, sondern bräuchte etwas, um all die Ideen, die mich so überkommen, zu notieren. Vielleicht das Moleskin mit täglichem Kalender? Das hat aber 400 Seiten und ist wieder entsprechend dick.

Deshalb die Frage an euch, die klügsten, hübschesten, hippsten und besten Leser der Welt: Welches würdet ihr mir empfehlen? Welches nutzt ihr selbst? Und wie zufrieden seid ihr?

11 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Gar keines – auch wenn ich schon mehr als ein Mal aus einem Impuls (die Moleskine-Zielgruppe scheint wirklich mit Apple-Usern überlappend zu sein) fast eines gekauft hätte. Vor einigen Monaten war im Brand eins (IMO die beste Zeitschrift auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt) mal ein langer Artikel zum Mythos und Marketing von Moleskine – siehe hier: http://www.brandeins.de/ximages/612620_096b10208m.pdf

    Ich habe mich beim Auftreten solcher Impulse dann aber immer daran entsinnt, dass ich

    a) alle privaten und geschäftlichen Termine in meinem PIM (Lotus Notes) verwalte, welche auf mein Blackberry gepusht werden

    b) (zumindest beruflich) meine Notes-ToDo-Liste als führendes System sehe

    c) mir für Notizen (die ich eigentlich nur im Geschäft mache) auch die Standard-Blöcke aus unserem Bürolager reichen

    d) die dumme Angewohnheit habe mir private Notizen per Mail zu schicken und diese dann in ToDos umzuwandeln, welche ich – zumindest wenn Du meine Frau fragst – eh meistens ignoriere 😉

  2. Ach Holger, ich will keine SO vernünftigen Antworten, die mir nur suggerien, dass ich eigentlich gar kein Moleskine bräuchte. Denn das weiß ich ja schon. Aber ich will eins! Jemand, der mir sagt, dass ich es nicht brauche, habe ich schon. 🙂

  3. Ich habe drei: ein kleines kariertes für die Handtasche, ein kariertes in A5 und den Kalender, bei dem links die Woche und rechts blanko für Notizen ist.

    „Für die Handtasche“, weil ich es irgendwann leid war, irgendwelche Notizen auf Kassenbons aus meinem Portemonnaie zu kritzeln – arbeiten kann ich damit aber (im Gegensatz zu manchen Kollegen) nicht. Das mit Kalender nehme ich zu bestimmten Meetings mit, ist ganz praktisch für jemanden mit so einem löchrigen Gedächtnis, wie ich es habe.

    Am liebsten und häufigsten benutze ich aber das stinknormale A5-Teil mit karierten Blättern. Termine hab ich zwar in Entourage und in meinem Handy, aber elektronische To-Do-Listen sind für mich irgendwie No-Go – ich muss erledigte Aufgaben wegstreichen, nicht abhaken. 😉

    Zwei Kollegen von mir haben diese karierten Blöcke, die man nach oben wegklappt – sie schwören drauf.

    Weiß nicht ob das hilft?

  4. Ich habe eins in Kalenderform (klein). Allerdings keine Original-Moleskine sonder eins der Zeitung DIE ZEIT. Allerdings gefällt mir dort die Zeiteinteilung nicht ganz.

    Für Deine Zwecke wüde ich das Wochennotizbuch nehmen http://moleskine-buecher.de/produkte_kalender4.html. Dann kannst Du die paar Termine aufschreiben und Deine Notizen machen.

  5. Ich mißbrauche meine Agenda (DIN A5 mit einer Seite pro Tag) als Terminverwaltung, als Haushaltsbuch, als Notizbuch, als Einkaufzettel und als ToDo-Liste – alles fein säuberlich von Hand.
    So verlerne ich erstens nicht meine Handschrift, zweitens kann ich auch nach Jahren nachvollziehen was gelaufen ist und drittens habe ich dadurch genügend Futter, falls ich mir ‚mal überlegen sollte, meine Memoiren zu schreiben.
    Wenn diese Agenda dann ein Moleskine ist und saugut aussieht – um so besser.
    Also ein Diary wäre mein Favorit.

  6. @Osel: „zweitens kann ich auch nach Jahren nachvollziehen was gelaufen ist und drittens habe ich dadurch genügend Futter, falls ich mir ‚mal überlegen sollte, meine Memoiren zu schreiben.“

    Deshalb bloggt man doch…

    /me zieht sich verwundert zurück und beantwortet weitere Fragen mit einem Wort…

  7. Ich verwende das Pocket Size – Blanko – mit Falttasche. Ich datiere selbst, da ich keine Seiten verschwenden möchte. Linien brauche ich nicht, da ich wagerecht schreiben kann, wie vermutlich jeder 😉

  8. Das Futter für die evtl. Memoieren aus einem Blog beinhaltet jedoch nicht die ganz persönlichen Dinge. Eine Agenda oder ein Moleskine sind nur zusätzliche Infos zu der Bloghistorie.

  9. So schnell kann es manchmal gehen. Gestern noch habe ich die besten, hübschesten, hippsten und cleversten Leser der Welt, nämlich euch, gefragt, welches Moleskine ihr mir empfehlen würdet. Zahlreiche Antworten später habe ich bereits eins. Eure Vorschläge

  10. Osel, du schreibst wirklich so viel darin auf, dass du daraus mal deine Memoiren stricken könntest? Wow. So wirklich persönlich wird es in meinem Blog ja auch nie, allerdings bestimmt auch nicht in meinem Moleskine.

    Ich möchte es übrigens auch dazu verwenden, um meine Fähigkeit, mit der Hand zu schreiben, nicht komplett zu verlnen. Denn ich neige mittlerweile nur noch dazu eine Art Hyroglyphen-Steno zu benutzen…

    Das mit dem waagerecht schreiben… nun, manchmal krümmen sich Raum und Zeit … und Linien

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