Die Gee wird noch von Hand gemacht

Ja, ich sage in der Tat die Gee. Weiblich. Vermutlich, weil es die Zeitschrift ist. Natürlich könnte es auch das Magazin (die Website spricht selbst von GeeMag) oder das Heft sein. Für mich aber ist die Gee weiblich. Warum? Weil sie wunderbar ist. Die unbestritten beste Spielezeitschrift auf dem deutschen Markt, mit den besten Artikeln, der besten Aufmachung, und überhaupt. Außerdem ist sie sehr schwer zu bekommen, was wiederum ein eindeutig weibliches Attribut ist. Ich habe bereits davon berichtet. Nämlich hier. Und hier. Ein ständiger Kampf.

Selbstverständlich sollte man sich fragen, warum man es sich selbst so schwer macht. Und so habe ich neulich den Schritt gewagt und seit Ewigkeiten zum ersten Mal wieder eine Zeitschrift abonniert. Nämlich die Gee. Und dabei aus Schusseligkeit vergessen meine Adresse anzugeben. Was der aufmerksamen Abonnement-Abteilung natürlich nicht entging. Man schrieb mir eine persönliche, nicht vorgefertigte E-Mail und bedankte sich auch nochmals per persönlicher E-Mail, als ich die fehlenden Daten nachreichte. Und nicht nur das, die neueste Ausgabe der Gee wurde wenige Tage später geliefert. In einem braunen Umschlag. Mein Name und die Adresse waren mit Kugelschreiber auf den Umschlag geschrieben worden. Keine vorgefertigten, maschinell aus einer Datenbnak gespuckten Sticker. Ja, bei der Gee ist man offenbar mit Herz und Hand dabei. Was ein weiterer Grund ist, sie zu lieben.

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2 Kommentare

  1. Ich sage immer das Gee, da es sich für mich bisher immer nur um Butterschmalz aus der ayurvedischen Küche handelt. Und das Gee ist bei uns immer handgemacht ;-)

  2. Pingback: Goodbye Gee : Alles Roger