Plus Minus: Viel Geld für wenig Geld

Mittlerweile kann man ja die tollsten Dinge bei den hiesigen Discountern erstehen. Plus kommt da mit einem Angebot, das im ersten Moment sehr suspekt klingt. „Gib uns 89 Euro und du kriegst dafür 100 Euro zurück.“ Okay, der Hunderter ist in Acryl eingegossen und man müsste sich fragen, ob man das dünne Papier gefahrlos aus diesem Block herausschneiden kann (wer fühlt sich dazu berufen? Bitte melden, dann machen wir ne Großbestellung). Selbst mit den Portokosten hätte man immer noch Gewinn gemacht.

Einige Fragen stellen sich da natürlich automatisch: Wer kauft so etwas? Geldwäscher-Azubis? Und wie kann Plus echtes Geld so billig abgeben? Haben die nur die Produktionskosten gezahlt? Kriegt man Geldscheine auch zum Einkaufspreis? Und wenn ja, wo? Bei der Zentralbank? Oder sollte ich einfach mal bei Metro nachfragen (die ja ohnehin ihr eigenes Geld drucken, glaube ich).

100euro

In dem Angebotstext steht dabei, dass der Hunderter nicht umlauffähig sei. Was bedeutet das bitte, wenn der Schein echt ist? Ist irgendwo der Schriftzug „Muster“ aufgedruckt? Oder findet man in einem der Sicherheitsmerkmale den winzigen Satz „Achtung, kann nicht umlaufen.“ Welche Supermarkt Kassiererin achtet darauf?

Es könnte natürlich sein, dass tatsächlich bestimmte Merkmale einfach fehlen, wie zum Beispiel diese Farbkleckse, die nur unter Schwarzlicht zu sehen sind. Oder die Seriennummern sind speziell gekennzeichnet. Aber ist es dann nicht Falschgeld?

Ächz, ich glaube, das sind mir zuviel Unwägbarkeiten.

Nachtrag: Viele Blogs haben das Thema bereits behandelt. Zum Beispiel Arne und Basic Thinking und KK-Works. Und mir ist eben aufgefallen, dass die Stückzahl zwar auf 3000 begrenzt ist, wie im Angebotstext beschrieben, das Foto aber eine Nummerierung zeigt, die nur bis 2000 geht. Da muß Plus wohl noch mehr Geld gießen.

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