Donnerstag, 1. Januar 2009
Hallo 2009!
Dienstag, 23. Dezember 2008
Fröhliche Weihnachten - nicht der Film, sondern echt jetzt
Der am meisten aufgerufene Artikel meines Blogs war in den letzten Wochen mal wieder "Fröhliche Weihnachten - der Film". Er mausert sich auch langsam zum meist-kommentierten. Was mich zwar freut, den Inhalt betreffend aber wieder einmal traurig macht. "Fröhliche Weihnachten" gibt es noch immer nicht auf DVD, das deutsche Free-TV weigert sich wieder einmal, ihn zu zeigen und ich konnte immer noch nicht heraus finden, welcher Herausgeber eigentlich für eine Anfrage zuständig ist. Wir werden wohl bis nächstes Jahr warten müssen.
Und so möchte ich euch, den besten, cleversten und hübschsten Lesern der Welt ein wunderbares Weihnachtsfest wünschen. Inmitten der Liebsten, mit gutem Essen, reichlich Geschenken und, falls nötig, anderen guten Filmen. Ich hoffe, ich kann bald wieder regelmäßig bloggen. Sobald in der Wohnung alles fertig ist und ich auch wieder Internet habe.
Genießt die Feiertage. Und bleibt mir treu.
Sonntag, 21. Dezember 2008
Schlag den Raab
Gestern Abend zeigte Pro7 eine weitere "Schlag den Raab"-Show und ich meine es schon einmal erwähnt zu haben, dass ich die Sendung sehr mag. Sie ist spannend, sie ist witzig und sie knüpft so herrlich an alte Samstagabendshow- und Spiele-ohne-Grenzen-Zeiten an. Obwohl, was die Sache mit der Spannung betrifft, so musste ich auch gestern wieder einen Dämpfer entdecken. Denn zum wiederholten Male wählten die Zuschauer einen sportlich erscheinenden, muskelbepackten Gegner für Raab. Der daraufhin in allen Disziplinen, die nicht mir Kraft zu tun hatten, komplett versagte. Wann kapieren die Leute endlich, dass Raab ein Multitalent ist, der zwar nichts wirklich gut, aber dafür fast alles gut genug kann? Es bringt nichts, einen Olympiasieger auf Raab los zu lassen, der zwar gut im Hochsprung ist, oder schnell laufen kann, wenn die Disziplinen dann Badminton, Würfeln oder Stimmen erkennen heißen. Ein Multitalent muss her, jemand, der ebenso clever wie ausdauernd ist. Von den 15 Spielen, die in der Show absolviert werden, rufen doch nur ein oder zwei die Kraft der Kandidaten ab. Und wenn ich dann sehe, dass ein Muskeltyp beim BMX-Fahren so dermaßen ins Schwitzen kommt, dann kann es mit Ausdauer nicht weit her sein.
Ach, am besten wäre es, und dies ist auch immer noch mein größter Kritikpunkt an der Sendung, den kompletten Vorstellungs- und Wahlvorgang zu Beginn der Sendung abzublasen. Man vertrödelt eine Stunde bester Sendezeit, um Kandidaten zuhause und beim Sport zu zeigen, die dann ohnehin nicht gewählt werden. Das anrufende Publikum wählt daraufhin immer den am sportlichsten erscheinenden aus und die Sendung tröpfelt vor sich hin, weil Raab ihn in Grund und Boden spielt.
Daher mein Vorschlag, liebes Pro7-Team. Lasst diese Auswahl weg. Schafft Allround-Talente ran, die die Show spannend machen. Setzt Raab jemanden entgegen, der ebebso clever wie agil ist. Vielleicht im regelmässigen Wechsel Mann und Frau. Fangt geich mit der Show an, um noch vor Mitternacht fertig zu sein. Sonst wird das ganze zu schnell sehr öde und selbst 5 Millionen Preisgeld lockt dann keine Zuschauer mehr an.
Queensberry
Da haben wir sie also, die neuen Popstars. Und mein erster Eindruck besagt, das dies zum ersten Mal eine Band sein könnte, die an den (damaligen) Erfolg der No Angels anschließen könnte. Zumindest ist ihr Weihnachtslied ganz nett und auch der aktuelle Titel "No Smoke" klingt - nunja, ich habe schon weitaus schlechteres gehört. (Aber auch besseres) Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Achja, mich persönlich freut das Ergebnis und die Band-Zusammenstellung aus zweierlei Gründen. Nicht nur, weil mit Antonella das hübscheste Mitglied gefunden wurde. Sie kommt auch noch aus meinem Heimartort, wie ich neulich erst erfahren habe. Und während ich darüber nachdenke, ob sie mir wohl über den Weg laufen kann, wenn ich an Weihnachten bei der Familie in Weil am Rhein bin, fällt mir ein, dass ich mittlerweile doppelt so alt wie das Mädchen bin. Und ohne Scherz ihr Vater sein könnte. Rein rechnerisch. Verdammt, ich werde alt.
Ist übrigens noch jemandem aufgefallen, dass bei ihrem Auftritt in der "Schlag den Raab"-Sendung vom 20.12 immer nur drei der vier Mädels in Großaufnahme gezeigt wurde? Die Vierte, Blonde sah man nur in der Totalen. War das Absicht oder hat die Bildregie geschlampt?
Freitag, 19. Dezember 2008
Nachbarschaftshilfe
Samstag, 13. Dezember 2008
If I were a boy
... singt Beyoncé derzeit in den Charts und lässt alle Männer dieser Welt denken: Zum Teufel, wir sind froh, dass Du eine Frau bist!!! Denn mal davon abgesehen, dass der Männerwelt ganz böse was verloren ginge, wenn Miss Knowles ein Mann wäre, so gibt es doch auch keinen Zweifel daran, dass es IMMER besser ist, eine Frau zu sein.
Ha, ich höre schon wieder alle Leserinnen nach Luft schnappen, ihre Fingerknöchel knacken, die Tastatur heran ziehen und Gedanken formen á la "Und was ist mit unseren Monatsschmerzen? Und mit den Schwierigkeiten beim Gebären? Und der Unterbezahlung bei gleicher Arbeit? Und der Ungerechtigkeit im Allgemeinen? Und den Schwierigkeiten, das richtige Outfit zu finden?"
Ach ja. Wir wissen es ja. Andererseits sitze ich nun seit Nächten mit Frauen zusammen (na Jungs, neidisch?) und da bekommt man so die eine oder andere Geschichte zu hören. Und diese bestätigen mir immer wieder, dass es einfach klasse ist, eine Frau zu sein. Denn letztlich haben die Frauen die Fäden in der Hand. Da können wir Kerle uns einbilden, was wir wollen.
Nehmen wir die Geschichte auf dem Recyclinghof, der ich vor wenigen Minuten lauschen durfte. Während wir Männer den Schutt ins Auto packen, zum Hof fahren, alles anmelden und für die wirklich bösen Sachen Geld liegen lassen, während wir alles selbst in die verschiedenen Behälter wuchten, funktioniert das bei Frauen folgendermaßen: Vor lauter Müll im Auto ist nur noch Platz für ein knappes Blüschen. Auf dem Hof angekommen gibt sich Frau erst einmal verwirrt, schüchtern und bittet um (männliche) Hilfe. Die vor lauter angeknicksten Knien, drehenden Füßen, leisen Kichern und Wimpernaufschlägen gar nicht anders können, als persönlich jeglichen Abfall aus dem Auto zu nehmen und in die entsprechenden Tonnen zu befördern. Kostenlos natürlich. Und mit einem wohligen Gefühl und Gedanken an Sex, wenn Frau noch dankbar ein "Oh, du bist aber stark" haucht.
Ich war lange Jahre Teil eine Frauengruppe und habe genug Geschichten gesehen, gehört und erlebt. Frauen haben die Macht. Es gibt also keinerlei Grund für sie, ein Boy sein zu wollen. Ob ich übrigens gerne eine Frau wäre? Auf keinen Fall. Ich würde nur zu Hause sitzen und den ganzen Tag mit meinen Brüsten spielen.
iWoz
Heißen Bücher, die sich um das "Leben", also um die Geschichte eines Unternehmens drehen, eigentlich auch Biographien? Im Moment würde ich gerne wieder mehr lesen und besonders solche Firmenstorys interessieren mich. Speziell Google und Apple finde ich spannend. Und die Personen, die hinter diesen Firmen stehen.
Im Moment lese ich iWoz von Apple-Mitbegründer Steve Wozniak. Ach, was heißt lesen? Ich quäle mich von Seite zu Seite. "Woz" selbst ist mit Sicherheit ein faszinierender Mensch, immerhin hat er zusammen mit Steve Jobs Apple gegründet und mit dem Macintosh den Siegeszug der Personal-Computer gestartet. Man sollte meinen, dass der Mann einige wirklich gute Anekdoten zu erzählen hat. Man sollte meinen, dass man spannende Hintergrundstorys zu Apple und Steve Jobs bekommt, wenn man sein Buch liest. Man sollte hoffen, dass seine Biographie auch nur ansatzweise spannend oder zumindest sprachlich geschliffen formuliert ist. Man sollte.
Leider liest sich das Buch unglaublich zäh. Wozniaks Erzählstil gleicht dem eines kleinen Kindes, was man ihm vielleicht nicht vorwerfen kann. Aber mit Sicherheit seiner Co-Autorin und all den Lektoren, die das Buch bearbeitet haben. Selbst der deutsche Übersetzer hat es geschafft, diesen kindlichen, kurzen "dann hat er das und dann war das"-Stil beizubehalten. Ob mit Absicht, wage ich nicht zu beurteilen. Woz ergötzt sich im ersten Drittel fast ausschließlich darüber, wie witzig er ist. Und wie clever. Und was für ein Genie er doch ist. Schon sein Leben lang. Und damit jeder Leser es auch kapiert, wiederholt er es auch gerne wieder, dann mit einem "also". Er war also wirklich ein Genie. Es geht nicht lange, bis man als Leser dieses Großmaul zu hassen beginnt.
Irgendwann fing ich an, quer zu lesen, Absätze zu überspringen. Später sogar ganze Seiten. Das Buch liegt jetzt als Lektüre auf der Toilette, dabei hat Woz noch nicht einmal angefangen mit Jobs zusammen in der Garage ihren ersten Computer zu basteln. Für mich ist das Buch leider eine wahre Enttäuschung. Hat vielleicht jemand Empfehlungen zu weiteren Büchern, die möglicherweise interessanter sind als iWoz? Empfehlungen, die ich dem Weihnachtsmann noch auf den Wunschzettel schreiben kann?

Frisch kommentiert
Montag 11:43
Ich wünsche Dir auch ein glückliches neues Jahr und das es ein Superjahr f [...]
Sonntag 18:29
Ich hoffe auch, dass es Dir etwas helfen wird, aber ich glaube es kaum... [...]
Samstag 15:38
ich hab auch angst vor clown, die meines wissens aber coulrophobie heißt. [...]
Freitag 09:12
Danke Roger, Dir auch noch ein Gutes Neues! Ob Daumen drücken hierbei e [...]
Freitag 00:24
Ich spendiere dir mal etwas Beileid... Und hier, ein weiches Kissen für de [...]
Montag 19:22
Das mit Raab ist so ne Sache. So an und für sich mag ich den auch und ich [...]