Donnerstag, 1. Januar 2009
Hallo 2009!
Dienstag, 23. Dezember 2008
Fröhliche Weihnachten - nicht der Film, sondern echt jetzt
Der am meisten aufgerufene Artikel meines Blogs war in den letzten Wochen mal wieder "Fröhliche Weihnachten - der Film". Er mausert sich auch langsam zum meist-kommentierten. Was mich zwar freut, den Inhalt betreffend aber wieder einmal traurig macht. "Fröhliche Weihnachten" gibt es noch immer nicht auf DVD, das deutsche Free-TV weigert sich wieder einmal, ihn zu zeigen und ich konnte immer noch nicht heraus finden, welcher Herausgeber eigentlich für eine Anfrage zuständig ist. Wir werden wohl bis nächstes Jahr warten müssen.
Und so möchte ich euch, den besten, cleversten und hübschsten Lesern der Welt ein wunderbares Weihnachtsfest wünschen. Inmitten der Liebsten, mit gutem Essen, reichlich Geschenken und, falls nötig, anderen guten Filmen. Ich hoffe, ich kann bald wieder regelmäßig bloggen. Sobald in der Wohnung alles fertig ist und ich auch wieder Internet habe.
Genießt die Feiertage. Und bleibt mir treu.
Freitag, 19. Dezember 2008
Nachbarschaftshilfe
Freitag, 28. November 2008
Vom Umziehen vorm Umziehen
Und wieder ist es soweit. Die Kartons stapeln sich, die Wände leeren sich. Ich ziehe um. Aber diesmal nicht allein, denn die Liebste zieht mit. Wir ziehen zusammen, in eine riesige Drei-Zimmer-Wohnung (in der man sich zur Not auch wunderbar aus dem Weg gehen kann), mit Badewanne, trockenem Keller und Edeka auf der anderen Straßenseite. Es geht diesmal in den Süden Duisburgs, fast an die Stadtgrenze zu Düsseldorf und man sagte uns, die Einwohner dieses Stadtteils zählten sich auch eher zur Landeshauptstadt und würden sich als Rheinländer bezeichnen, nicht als Potter. Sehr sympathisch. Ich freu mich riesig.
Seit Wochen steh' ich auch etwas neben mir. Selten zuvor hat mich ein Umzug bereits im Vorfeld so gestresst wie dieser hier. Aus vielfachen Gründen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann/darf/will. Morgen kommen die ersten Freunde/Kollegen, wir holen einen Transporter aus einem hiesigen Baumarkt, dann geht es los. Erstmal nur Kartons und Kleinteile. Am Sonntag dann helfen uns zwei kräftige Kollegen/Freunde bei den schweren Sachen wie Küche, Kühlschrank, Waschmaschine etc. Am Montag dann erreicht uns die erste Lieferung neuer Möbel, inklusive wunderbarem neuen Sofa. Auf dem ich garantiert sofort einschlafe, sobald die Folie entfernt ist.
Für mein Onlineleben bedeutet der Umzug natürlich wie immer kürzer treten. Nicht nur, weil mir in den nächsten Tagen die Zeit fehlen wird. Sondern weil es ja Wochen und Monate geht, bis man wieder eine funktionierende Internet- und Telefonleitung hat. Und das obwohl ich mich diesmal nur mit einem Anbieter ärgern muss. 1&1 kündigte an, es könne etwa fünf bis sechs Wochen gehen. Ob ich damit einverstanden sei, hatte die Dame von der Hotline gefragt. Hatte ich denn eine Wahl? Vor zwei Wochen dann ein weiterer Anruf, diesmal beruhigte man mich ein wenig und erklärte, ich könne damit rechnen, spätestens in der zweiten Dezemberwoche wieder online zu sein. Mit voller Geschwindigkeit und Home-Server. Warten wir es ab.
Es wird also erst mal wieder etwas ruhiger hier. Und wie immer gilt: bleibt mir treu, stellt nichts an, wir lesen uns dann. Bis bald.
Donnerstag, 27. November 2008
Umzugslicht und Umzugsradio
iPhone-Besitzer und Hunde-Besitzer
Hundebesitzer kommen bei ihren Spaziergängen immer wieder ins Gespräch. Anfangs vielleicht nur mit den Sätzen "Ist das ein Rüde?", "Keine Angst, der will nur spielen." oder "Nehmen Sie gefälligst ihren Scheißköter an die Leine!" Doch mit der Zeit begegnet man sich allnachmittäglich, plaudert, tauscht sich aus und sieht den Hunden zu, wie sie tollen und schnuppern. Mit einem Hund hat man immer Gesprächsstoff und die Besitzer haben sich immer was zu sagen.
Mit iPhone-Besitzern ist das genauso, wie mir neulich im Zug auffiel. Als iPhone-Besitzer gehört man automatisch einer ganz speziellen Gruppe von Menschen an, die sich ebenfalls austauschen und immer Gesprächsthemen finden. Sobald man das iPhone herausholt, werfen einem die Leute Blicke zu, die einen neidisch, die anderen mit wohlwollendem Lächeln, während sie ebenfalls ihr iPhone auspacken. "Kommen Sie mit der Tastatur zurecht?" "Haben Sie schon die neue Firmware-Version?" "Darf ich fragen, wo Sie diese Tasche für ihr iPhone gekauft haben?" Letzte Frage habe ich vorgestern im Zug gestellt und so auf einfache Art und Weise einen Weihnachtswunsch entdeckt.
Wenn ich dann doch irgendwann mal einen Hund habe, werde ich dann gar nicht mehr in Ruhe gelassen?
Mittwoch, 26. November 2008
Am Arsch der Welt
Ich habe ihn entdeckt. Den Arsch der Welt. Denn ich war dort. Zwei Tage lang oder besser gesagt knapp 36 Stunden. Es ist ein Land, in dem die Erde rot ist und die Berge schroff. In dem die Einwohner kantig sind und eigenartig sprechen. Ein Land, dass nur aus Industrie zu bestehen scheint oder aus dem Weinanbau, was konträrer kaum sein könnte. Ein Land, in dem Firmen, die Porzellanartikel herstellen, am Eingang in Leuchtschrift verkünden, dass seit 167 Tagen kein Unfall mehr passiert sei (und ich frage mich seitdem, was vor 168 Tagen passiert sein mag - ein Teller runtergefallen? Eine Kloschüssel einen Sprung bekommen?) Ein Land, das man nur durch ein langes, tiefes, gewundenes Tal erreichen kann. Oder von der anderen Seite. Die ich nicht gesehen habe. Es ist ein Land, das trostloser kaum sein könnte und in der Attraktivität Duisburg kaum nachsteht. Es ist ... der Arsch der Welt.
Ich kann euch leider nicht sagen, wo sich dieses Land befindet. Aus zwei Gründen. Zum ersten möchte ich mir nicht den Unbill seiner mit Sicherheit freundlichen Einwohner auf mich ziehen. Zum zweiten gibt es in dem ganzen Land weder ein GPRS- oder ein EDGE-Netz, weshalb mir Google Maps meines iPhones gar nicht sagen konnte, wo ich mich befand. Tja, Pech.
Interessiert es euch eigentlich, weshalb ich den Arsch der Welt besuchte? Ich war beruflich dort und bekam die Chance, mir einen der vielen Verkehre unserer Firma anzusehen. Ich stand in einem Stahlwerk, wenige Meter neben einem 5 Meter hohen Kübel voller 1400 Grad heißem, flüssigem Eisen. Ich sah zu, wie dieser aus speziell dafür gefertigten Waggons entladen, oder besser gesagt gekippt wurde. Ich ließ mir erklären, welche Gefahren diese Transporte bergen und in welch genauem Zeitfenster all das geschehen muss. Ich nahm an einer Übergabefahrt teil von der Eisenhütte zum Stahlwerk. Und ich lernte einige der Kollegen kennen, die ich sonst nur am Telefon höre.
Faszinierend war das Ganze auf jeden Fall. Leider durfte ich keine Fotos schießen (ich könnte diese ja an die Chinesen verkaufen, die noch immer nicht wissen, wie man die Qualität deutschen Stahls nach macht), also müsst ihr mir einfach vertrauen, wenn ich euch erzähle, dass das alles sehr groß, sehr heiß und sehr schmutzig ist.
Übrigens verkündete die Leuchtschrift bei der Rückreise heute mittag 168 Tage Unfallfrei. Und der Arsch der Welt hat übrigens kein Geweih. Ah jooo.

Frisch kommentiert
Montag 11:43
Ich wünsche Dir auch ein glückliches neues Jahr und das es ein Superjahr f [...]
Sonntag 18:29
Ich hoffe auch, dass es Dir etwas helfen wird, aber ich glaube es kaum... [...]
Samstag 15:38
ich hab auch angst vor clown, die meines wissens aber coulrophobie heißt. [...]
Freitag 09:12
Danke Roger, Dir auch noch ein Gutes Neues! Ob Daumen drücken hierbei e [...]
Freitag 00:24
Ich spendiere dir mal etwas Beileid... Und hier, ein weiches Kissen für de [...]
Montag 19:22
Das mit Raab ist so ne Sache. So an und für sich mag ich den auch und ich [...]