If I were a boy

… singt Beyoncé derzeit in den Charts und lässt alle Männer dieser Welt denken: Zum Teufel, wir sind froh, dass Du eine Frau bist!!! Denn mal davon abgesehen, dass der Männerwelt ganz böse was verloren ginge, wenn Miss Knowles ein Mann wäre, so gibt es doch auch keinen Zweifel daran, dass es IMMER besser ist, eine Frau zu sein.

Ha, ich höre schon wieder alle Leserinnen nach Luft schnappen, ihre Fingerknöchel knacken, die Tastatur heran ziehen und Gedanken formen á la "Und was ist mit unseren Monatsschmerzen? Und mit den Schwierigkeiten beim Gebären? Und der Unterbezahlung bei gleicher Arbeit? Und der Ungerechtigkeit im Allgemeinen? Und den Schwierigkeiten, das richtige Outfit zu finden?"

Ach ja. Wir wissen es ja. Andererseits sitze ich nun seit Nächten mit Frauen zusammen (na Jungs, neidisch?) und da bekommt man so die eine oder andere Geschichte zu hören. Und diese bestätigen mir immer wieder, dass es einfach klasse ist, eine Frau zu sein. Denn letztlich haben die Frauen die Fäden in der Hand. Da können wir Kerle uns einbilden, was wir wollen.

Nehmen wir die Geschichte auf dem Recyclinghof, der ich vor wenigen Minuten lauschen durfte. Während wir Männer den Schutt ins Auto packen, zum Hof fahren, alles anmelden und für die wirklich bösen Sachen Geld liegen lassen, während wir alles selbst in die verschiedenen Behälter wuchten, funktioniert das bei Frauen folgendermaßen: Vor lauter Müll im Auto ist nur noch Platz für ein knappes Blüschen. Auf dem Hof angekommen gibt sich Frau erst einmal verwirrt, schüchtern und bittet um (männliche) Hilfe. Die vor lauter angeknicksten Knien, drehenden Füßen, leisen Kichern und Wimpernaufschlägen gar nicht anders können, als persönlich jeglichen Abfall aus dem Auto zu nehmen und in die entsprechenden Tonnen zu befördern. Kostenlos natürlich. Und mit einem wohligen Gefühl und Gedanken an Sex, wenn Frau noch dankbar ein "Oh, du bist aber stark" haucht.

Ich war lange Jahre Teil eine Frauengruppe und habe genug Geschichten gesehen, gehört und erlebt. Frauen haben die Macht. Es gibt also keinerlei Grund für sie, ein Boy sein zu wollen. Ob ich übrigens gerne eine Frau wäre? Auf keinen Fall. Ich würde nur zu Hause sitzen und den ganzen Tag mit meinen Brüsten spielen. 

Ärger mit 1&1

Erst vor wenigen Tagen wurden die Ergebnisse einer Umfrage der Verbraucherzentralen veröffentlicht, nach denen die Mehrheit der DSL-Kunden unzufrieden mit ihren Anbietern seien. Vielleicht habt ihr davon gelesen, vielleicht seid ihr auch selbst davon betroffen. Fast jeder hat seine Geschichte. Dies hier ist meine.

Mein Anbieter heißt 1&1 und bis gestern konnte ich ihm nur wenig vorwerfen. Wenn, dann das übliche: eigenartige Rechnungen hier und da, schlecht erreichbare und überteuerte Hotline und der übliche Ärger beim Umzug. Letzteres durfte ich vor einem Jahr schon einmal mit machen. Und nun, da wieder ein Umzug anstand, befürchtete ich schon das schlimmste. Zunächst begann alles recht einfach und sogar etwas drollig. Die Kundenbetreuerin am Telefon antwortete auf meinen Wunsch nach Umzug mit einem „Sie müssen wissen, dass wir dafür eine Gebühr über 50 Euro erheben und sie mit einer Wartezeit von etwa fünf Wochen rechnen müssen“ gefolgt von einer langen Pause. Die ich mit einem „Äh, ja, hab ich denn eine andere Wahl?“ unterbrach. Die Daten wurden aufgenommen, man sagte mir, ich würde informiert werden und stellte mich darauf ein, in der neuen Wohnung etwa zwei Wochen ohne Internet leben zu müssen.

Eine Woche vor dem Umzug rief mich 1&1 an, um mitzuteilen, dass mein neuer Vertrag nun abgeschlossen sei. "Mein neuer Vertrag?" fragte ich verwundert. Ja, man habe mir einen neuen Vertrag gegeben, mit neuen 24 Monaten Laufzeit, dafür aber mit neuer Hardware (1&1 Home Server) und dem Startguthaben von 150 Euro. Nun, eigentlich hätte ich protestieren sollen, aber da ich bisher recht zufrieden war, den neuen Router gerne annahm und man mir auch noch Geld bot, ließ ich es durch gehen. (Ich bin so käuflich) Weiterhin erzählte mir der junge Mann am Telefon, dass die Internetlose Zeit eigentlich ab dem Datum des Umzugs beginnen würde. Was theoretisch bedeutete, dass ich ab dem 1.Dezember für fünf Wochen kein Internet oder Telefon hätte (mittlerweile hatte ich mich ja von der Telekom abgewandt und einen Komplettanschluss von 1&1). „Aber“, so sagte der Bearbeiter „ich werde die Angaben von meiner Kollegin ändern und so werden sie bereits Anfang Dezember alles bekommen. Sie werden rechtzeitig informiert werden.“ So weit, so gut.

Der Umzug kam, irgendwann stöpselte ich meinen alten Router ein und hatte bereits Netz, auch wenn ich nicht wusste, weshalb. Und am gleichen Tag erhielt ich die Mail, in der man mich über den Besuch des Technikers informierte. Dieser würde am 17.Dezember bei mir in der Wohnung erscheinen, um alle nötigen Änderungen vorzunehmen, damit ich ab diesem Tag mit voller Geschwindigkeit surfen konnte. Sollte ich an diesem Tag zwischen 8 und 14 Uhr nicht zu Hause, sollte ich bitte bei der Hotline einen neuen Termin vereinbaren. Ansonsten würden mir 60 Euro Gebühr für einen erfolglosen Versuch des Technikers berechnet. Prima. Mir war sofort klar, dass ich einen neuen Termin brauchte, denn an jenem Vormittag musste ich natürlich arbeiten.

Eine gute Woche verstrich mit unendlichem Umzugsstreß, bis ich gestern endlich dazu kam, die 1&1 Hotline anzurufen. Kennt ihr den Werbespot mit dem Marktverkäufer, der mit Roboterstimme versucht Bananen zu verkaufen, obwohl die Kundin Äpfel will? Ihr kennt diese Hotlines sicherlich auch und die von 1&1 ist kaum besser. 14 Cent in der Minute, Mobilfunkpreise ggf. abweichend kostet der Spaß. Mangels Telefonleitung hing ich also an meinem Handy und sagte in stetig lauter werdendem Ton Dinge wie „Ja. Weiter. DSL! Schaltung! Information!!!! JA!!!“, nur um vier Minuten später endlich verbunden zu werden. Mit schneller Stimme erklärte ich mein Dilemma und bat um einen neuen Termin für den Techniker. Nachmittags vielleicht. Der Bearbeiter entschuldigte sich, leider sei da nichts mehr zu machen. Der Techniker käme zwischen 8 und 14 Uhr. Ich fragte, weshalb da nichts zu machen sei, schließlich sollte ich doch anrufen für einen neuen Termin. Ja, antwortete er, hätte ich tags zuvor angerufen, so aber würde der Techniker zwischen 8 und 14 Uhr kommen. Aber da sei ich nicht zuhause. Aber da könne er nichts machen, der Techniker käme zwi… "Jaja, ich weiß. Aber ich bin nicht da!" Mittlerweile dauerte das Gespräch an die zehn Minuten.

Ich wies darauf hin, dass in dem Schreiben nirgendwo gesagt wurde, dass man sich maximal acht Tage vorher für eine Terminänderung melden musste. Es war nun eine Woche vor dem 17.Dezember. Es tat dem Kerl am anderen Ende der Leitung leid, ich habe da wohl … drei … Bananen … gewählt. Ich resümierte: „Das heißt also, ich weiß schon jetzt, dass der Techniker kommt, mich nicht antrifft und ihr mir 60 Euro auf die Rechnung setzt.“ „Ja.“ „Und dann? Wann bekomme ich dann mein Internet?“ „Nun, der Techniker könnte dann erst in zwei Wochen wieder… „ Ich unterbrach. „60 Euro. Für nichts. Und Internet erst im neuen Jahr. Das kann jetzt nicht ihr Ernst sein.“ „Nun, sie haben … Bananen gewählt.“

„ÄPFEL!“ schrie ich ins Telefon und pfefferte das Handy an die Wand legte wutentbrannt auf. Die Konsequenz des ganzen sieht folgendermaßen aus: Ich habe wieder einmal etliche Euro in ein nutzloses Hotline-Gespräch investiert. Ich werde am 17.Dezember frei nehmen müssen, um auch tatsächlich vor Ort zu sein. Und ich habe gelernt, dass es mit dem Service bei DSL-Anbietern wirklich nicht zum Besten steht. Wenn ich da an meine Mum denke, die zwar etwas mehr für ihr Internet bezahlt, dafür aber wirklichen Service von der Telekom bekommt, so glaube ich, 1&1 nicht mehr lange treu zu sein. Also nach den zwei Jahren, die man mir wieder einmal verkauft hat. (Und ja, ich weiß, das habe ich schon mal gesagt – herrje bin ich käuflich)

Jeder hat seine DSL Geschichte. Und ich weiß, dass meine noch verhältnismässig harmlos ist. Was ist eure Geschichte?

Steck ihn mir rein

Ein riesiges Manko der neuen, großen Wohnung ist die spärliche Anzahl an Steckdosen in der Wand. Im Wohnzimmer finden sich Sage und Schreibe gerade mal vier Dosen, verteilt in alle vier Ecken. Nun, da ich mein Multimediazentrum installiert habe, sehe ich bereits jetzt 6 Stecker auf dem Boden liegen und nach Strom lechzen. Und da kommen noch Geräte dazu. Stehlampen sind auch noch nicht mit eingerechnet. Verteilerstecker müssen her, keine Frage. Nicht, dass ich keine im Haushalt hätte, aber alle meine Steckdosenleisten sind schon viele Jahre alt, lagen stets im Staub hinter Schränken und die meisten davon waren wohl billige Grabbeltisch-Produkte für Drei Euro fuchzich.

Neulich hörte ich im Radio vom Tod einer älteren Frau, die an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung während eines Wohnungsbrandes starb. Auslöser für den Brand waren vermutlich billige Stecker oder Dosen und ein unweigerlicher Kurzschluss. Solche Nachrichten treiben mir den Schweiß auf die Stirn.

Also ab zum nächsten Elektroladen und umgeschaut, welche empfehlenswerten Steckdosenleisten es gibt. Zunächst mal eine Menge. In einer Preisspanne von fünf bis neunzig Euro, mit Überspannungsschutz und Entstörfilter, mit einem oder fünf Schaltern, mit drei Dosen oder acht. Und allen Zwischenschritten. Wobei natürlich klar ist, dass die Leisten mit allem Drum und Dran die teuersten sind. Ich bin wieder überfordert. Einerseits sollte es schon etwas qualitativ wertvolles sein, andererseits möchte man sich ja nicht in den Ruin treiben "für ein paar doofe" Steckdosen.

Habt ihr denn Tipps für mich? Was benutzt ihr, welche Steckdosenleisten sind empfehlenswert und einigermaßen erschwinglich? Wo bekommt man sie am günstigsten? Oder auch anders gefragt, hängt die Qualität unbedingt mit dem Preis zusammen? Was sollte man mindestens investieren, um etwas Vernünftiges zu bekommen?

Ich habe Netz…

…und weiß nicht, wieso. Am Freitag stöpselte ich versuchsweise meinen Router an die Telefondose, um mal zu sehen, ob er überhaupt noch funktioniert und wo ich meine Zugangsdaten werde ändern müssen. Ich öffnete Firefox und dieser warf mir freudestrahlend die Google Startseite entgegen. Ich war baff. Und kontrollierte in der Web-Oberfläche des Routers, wie ich plötzlich doch Kontakt zum Internet haben konnte. In der neuen Wohnung, in der ich noch nicht angemeldet bin. Um ehrlich zu sein, ich werde nicht ganz schlau daraus, die Zugangsdaten sind die alten, Internet funktioniert, Telefon leider nicht. Und ich weiß, dass meine Vormieter bei Arcor waren, nicht wie ich bei 1&1. Diese (also 1&1) schrieben mir übrigen prompt eine E-Mail, dass mein Anschluss am 17.Dezember freigeschaltet wird. Prima. Das kann ich ja nun erwarten. Ich bin wieder online. Meine Güte, habe ich es vermisst.

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