Es wird immer faszinierender. Google stellt heute die neue Version des Google-Apps für das iPhone vor. Damit lässt sich nun auch sprachgesteuert Suchen. Man aktiviert dazu in den Einstellungen zunächst das Voice Feature und drückt dann in der Suchoberfläche auf das Mikrophon oben rechts. Sofort kann man seine Suchanfrage sprechen, das Gesprochene wird digitalisiert, an Googles Server geschickt und analysiert. Heraus kommt, nunja, ein Treffer von Vier in meiner ersten Stichprobe. Zu beachten ist, dass diese Suche nur in Englisch funktioniert, insbesondere amerikanischem Englisch, wie in der Beschreibung eindeutig steht. So findet das App nichts zu "Ikea", wohl aber zu "Aikia". Mein Blog konnte ich nicht finden, egal wie ich es aussprach, News Seiten für den Mac oder Wissensenswertes zu Obama gingen aber sofort. Faszinierend ist die Geschwindigkeit, mit der die Suche funktioniert. Vermitlich ist man mit der gesprochenen Suche nur Sekundebruchteile langsamer, als beim Tippen. Die Übertragungen gehen im 3G-Netz sehr flott. Ich werde das Teil weiter testen. Falls ihr das auch wollt, könnt ihr es hier kostenlos downloaden.
Dienstag, 18. November 2008
Googles Voice Suche für iPhone
Dienstag, 4. November 2008
Shake it like a Polaroid Picture
Wer von euch vermisst in Zeiten von Megapixeln und digitalen Spiegelfreflexen die guten alten Polaroid Fotos mit ihrem eigenen Charme? Das Geräusch der Kamera, das endlose Warten und Schütteln um den Entwicklungsprozess zu beschleunigen und die Magie, wenn plötzlich das Motiv erschien.
Wer diese Atmosphäre wieder aufleben lassen möchte, muss nun nicht mehr zu diversen Photoshop-Aktionen greifen, sondern kann sich kostenlos Poladroid herunter laden. Natürlich nur für den Mac. Die Bedienung könnte einfacher nicht sein. Man zieht ein Foto auf die Kamera, es knackt und knirscht und auf dem Desktop liegt nun ein Polaroid, das sich langsam entwickelt. Ungeduldige können es mit der Maus hin und her schütteln und das fertige Bild abspeichern.
Viele schöne Beispiele für nostalgische Bilder mit Flair finden sich in der entsprechenden Flickr-Group. Gefunden bei surfgarden.
Montag, 27. Oktober 2008
Ich bin ansteckend
Irgendwann wurde ich zum Fanboy. Schleichend, ohne dass ich es bemerkte hätte oder etwas dagegen hätte unternehmen können. Ich schielte schon immer sehnsüchtig zu allen Apple Produkten herüber, versuchte mich immer, mit gesundem Menschenverstand und Logik vom Kauf abzuhalten. Dann erstand ich einen iPod und es war geschehen. Der Weg bis zu meinem Macbook war lange, beschwerlich und leider auch zu oft nervtötend (aus mehreren Gründen). Doch irgendwann war auch er vorbei. Ich war Apple-Jünger. Wobei, nein, ganz so stimmt das nicht. Meine Faszination für Apple Produkte lag noch weit hinter der echter Jünger, hinter echten Fanboys, die alles, aber auch wirklich alles in den Himmel lobten, das Apple produzierte. Ein wahrer Fan steht zu seinem Verein, egal ob er gewinnt oder verliert, so heißt es. Ein echter Apple-Fan tut dies auch. Und wo ich anfangs auch die Negativ-Seiten aufzeigte oder immer wieder versicherte, dass mein Windows Rechner gut funktioniert hätte, so wurde es bald leise. Wie gesagt, es begann schleichend.
Schon wenige Tage nachdem ich mein Macbook zum ersten Mal in den Händen gehalten und benutzt hatte, fing ich an, festzustellen, um wieviel schöner mein (Computer (Nerd))-Leben werden würde.Und ich sollte Recht behalten. Nie zuvor hat es mir soviel Spaß gemacht, am Computer zu arbeiten (und wenn ich sage arbeiten, meine ich all die Sachen, die man außer Spielen oder Filmegucken macht). Das Betriebssystem dachte so schön mit, nahm mir so viel ab, behelligte mich so gut wie nie und lief einfach wie eine Eins. Und dazu war es noch außergewöhnlich schick. Wenn die Liebste nebenan ihren Vista-Rechner aufklappte und wieder stöhnte, weil er ewig zum Starten brauchte, ein Programm immer wieder abstützte, ständige Abfragen nervten und ungewiss war, wo er gewisse Dinge abspeicherte, seufzte ich leise in mich hinein und streichelte den Deckel meines Macs.
Ja, als Apple-Fanboy, -Jünger, -Nutzer ist man der Logik abgewandt. Man entwickelt Emotionales, wenn man einen Mac besitzt. Einen Mac kauft man nicht, weil man ihn braucht, sondern weil man ihn will. Nicht der Kopf kauft ihn, sondern das Herz und der Bauch. Langsam fing ich an, Vista zu verteufeln (wohlgemerkt, nur Vista, was wohl hauptsächlich für den derzeitigen Run auf Apple-Rechner verantwortlich ist). Mehr und mehr wurde mir bewusst, wie grau und trist mein Leben am Computer vorher war. Und ich sagte das. Ich ging hinaus und missionierte. Aber nicht auf eine Zeugen-Jehovas-Art, sondern einfach, indem ich tat, was ich tat. Ich klappte mein Macbook auf, ich demonstrierte und ich erzählte. Ich zeigte, führte vor, so als würde ich Provision oder einen Platz im Himmel bekommen. Und je mehr ich ins Schwärmen geriet, um so mehr fiel mir auf, wie sehr meine Zuhörer aufnahmen, was ich sagte. Sie waren wie leere Gefäße, entnervt und frustriert. Sie hatten Fenster, durch die sie nicht mehr hindurch sehen konnten (Fenster, Windows, haha) und dann kam ich und verschaffte zum ersten Mal Durchblick. In dem ich zeigte, wieviel Spaß es machen kann, einen Computer zu benutzen. Ich steckte an.
Infiziert sind mittlerweile die Liebste, die sich demnächst ein Macbook kauft, eine Freundin, die sich demnächst ein Macbook und vorher womöglich ein iPhone holt und meine Mutter, die sich alsbald einen iMac zulegen wird. Sie alle habe ich nicht überredet, ich habe sie nicht beschworen. Ich habe sie nur angesteckt. Weitere Menschen in meinem Umfeld zeigen erste Symptome, doch ihr Verstand und ihr Geldbeutel wehren sich noch. Ähnliches gilt auch für das iPhone. Kaum jemand, der dem Charme dieses kleinen Gerätes widerstehen kann. Oder mir, der mit leuchtenden Augen vorführt, zeigt, erzählt und strahlt.
Ich bin ansteckend, ich bin krank. Und bin ich auch blind? Denn das muß noch mal gesagt werden, der echte Fan ist blind und blendet Negatives aus. Nein, ich bin nicht blind, ich tu nur so. Auch in meinem Mac fror schonmal was fest, es stürtzte auch schon mal was ab. Ich musste ihn auch mal Kaltstarten. Einmal sponn die Grafik und mehr als einmal findet er beim ersten Aufwachen aus dem Ruhezustand mein WLAN nicht. Es passiert. Auch ein Mac ist nur eine Maschine und keine Maschine funktioniert immer zu 100%. Aber würde ich dergleichen öffentlich zugeben? Nö, mein Mac ist perfekt und funktioniert immer zu 100%. Ebenso mein iPhone (das hin und wieder Probleme beim Telefonieren zeigt, manche Programme abstürzen, die Rechtschreibkorrektur noch immer ein Graus ist und die Akkulaufzeit auch besser sein könnte).
Also hütet euch vor mir. Lasst euch nicht anstecken. Fragt mich nicht und lasst euch nichts von mir zeigen. Außer ihr seid schon infiziert (ha, ich weiß, wer gleich kommentieren wird) oder vollkommen resistent (ha, ich weiß, wer gleich kommentieren wird).
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Die neuen Macbooks
Nun sind sie also da, die neuen Macbooks. Das Design gefällt mir sehr gut. An die schwarzen Tasten wird man sich vielleicht gewöhnen müssen, schön ist aber, dass alles aus einem Guss ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das in der Gerüchteküche neue Herstellungsverfahren Brick nennt sich Unibody, so dass die neuen Macbooks tatsächlich in einem schicken Alu-Kleid daher kommen, ohne gar zuviel Plastik aufzuweisen. Leicht und stabil ist hiermit die Devise. Sehr schön finde ich die Idee mit dem Trackpad, das komplett aus Quarzglas besteht und keine Taste mehr hat, denn das Trackpad selbst ist die Taste. Es beherrscht noch mehr Fingergesten, die nun, dank 39%er Vergrößerung wohl auch gut genutzt werden können.
Bleiben wir beim Design und damit auch zum ersten großen Manko. Oder dem Manko schlechthin. Macbook, wie auch Macbook Pro, werden nun nur noch mit einem Glossy Display geliefert. Das sieht zwar auf den Fotos schick aus, diese komplette Glasoberfläche im Deckel und dem in schwarz gerahmten Bildschirm. Allerdings fürchte ich die gleichen Probleme wie bei allen spiegelnden Displays. In der Fragerunde am Ende der Keynote verwiesen Steve Jobs' Leute darauf, dass der Bildschirm dank Backlight-LCD hell genug wäre, um Spiegelungen vorzubeugen. Außerdem sei es ja ein mobiles Gerät, man könnte Spieglungen also ganz leicht entgegen wirken. Die Kundschaft wollte das so. Aha, also ich kenne niemanden, der das so wollte. Und wenn ich eines hasse, dann ist, so lange am Deckel herumzufummeln und mir eine günstige Sitzposition zu suchen, bis ich nicht mehr mich selbst, eine Deckenlampe oder die Sonne im Bildschirm habe.
Die inneren Werte wissen zu Überzeugung. Modellpflege halt. Mehr Speicher, größere Festplatte und alles drum herum. Interessant finde ich, dass die Grafik nun tatsächlich nvidia-powered ist. In den Pros sogar mit zwei GPUs, die wie ein Turbo umgeschaltet werden können. Im Akkubetrieb nutzt man die integrierte Grafik, hängt man am Netz, schaltet man die zweite GPU zu und hat High-End Grafikleistung. Im kommenden OS X 10.6 Snow Leopard soll die zweite GPU dann auch für weitere Rechenleistungen benutzt werden können.
Alle drei Modelle wurden aufgefrischt. Das Macbook, das Pro und das Air. Etwas traurig ist die Tatsache, dass es kaum mehr Unterschiede zwischen normalem Macbook und der Pro Reihe gibt. Beide sehen genau gleich aus und unterscheiden sich nur durch Displaygröße, Ausstattung und durch den Preis. Sie sind sogar beide genau gleich dünn. Sicherlich war es vernünftig, komplett auf Alu umzustellen. Eine etwas deutlichere Designlinie um unteren Bereich hätte ich aber schön gefunden. Schließlich sieht ein VW Lupo ja auch nicht wie ein kleiner VW Golf aus.
Kommen wir zum Preis, der zweiten herben Enttäuschung für mich. Durch die Annäherung der Macbooks an die Pro-Reihe, näherte sich auch der Preis. So sind die Macbooks doch tatsächlich wieder teurer geworden. Der Einstieg in die Apple Welt wurde wieder mal erschwert. Ob das sinnvoll ist? Und ob es sinnvoll ist, das alte weiße Macbook im Programm zu behalten, um Leute zum Umsteigen zu bewegen? Dieses ist unverändert, bis auf das Superdrive-Laufwerk und startet bei 949 Euro. Aber mit vergleichsweise alter Technik. (die Liebste wird ihn sich holen, sie will das Macbook nur in Weiß und ist auch froh über die Preissenkung)
Die Keynote selbst war interessant aber wie erwartet frei von Überraschungen. Steve Jobs selbst machte sogar einen Schwerz über die geleakten Spypics und sagte, das sieht alles so aus wie auf den Fotos, de sie gestern schon gesehen haben. Es gab auch "One more Thing" - nunja, nicht wirklich. So etwas sollte am Schluss der Vorstellung und überraschend kommen, aber es waren einfach die Macbooks, nachdem die Macbook Pros vorgestellt waren. Da fand ich den Gag am Ende viel besser und würde eher das als "One more Thing" bezeichnen. Zwei Zahlen prangten auf der Leinwand: 110/70. Es handelte sich um Steve Jobs Blutdruck und er beruhigt alle, dass er völlig gesund sei. Schossen daraufhin die Aktien in die Höhe?
Persönlich bin ich froh, bereits ein Macbook Pro zu haben. Mein nun knapp ein halbes Jahr altes Gerät wird mich noch lange begleiten und vermutlich wird erst bei der nächsten Generation ein neuer Kauf anstehen. Die Designs und die inneren Werte gefallen mir, rechtfertigen aber nicht wirklich einen Kauf. Das Glossy Display wird von mir aufs genaueste geprüft, es scheint mir das größte Manko zu sein.
Achja, ein neues Cinema Display wurde auch noch vorgestellt. Und what's next? AppleTV? Und was ist mit dem Mac Mini? Der gehört nun ganz dringend aufgefrischt. Warten wir's ab.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Heute, Kinder, wird's was geben
Heute um 19:00 Uhr MEZ startet wieder eine Apple Keynote. Diesmal wird der stets im Rollkragenpullover auftretende und wahrscheinlich noch dünnerer Steve Jobs Apples neue Macbooks vorstellen. Denn das Motto der Keynote lautet "The Spotlight turns to Notebooks". Die Gerüchte sind nun alle gelesen, alles durchgekaut, alle Spypics sind angeschaut, jeglicher Verdacht ist ausgesprochen. Heute Abend werden wir schlauer sein. Werden alle Macbooks komplett aus Alu sein? Wird es ein kleines Macbook mit 13" geben? Werden die Preise purzeln? Werden sich alle am Design des Macbook Air anlehnen? Und natürlich die wichtigste Frage: Wird es diesmal endlich wieder ein "One more Thing" geben? Zum Beispiel iLife 09? Oder die Apple Fernseher, die seit neuestem immer wieder mal in der Gerüchteküche auftauchen? Vielleicht Mac OS x 10.6, das dann auch den Support für BluRay Laufwerke beinhaltet, welche in den neuen Macbooks verbaut sein werden?
Spannend ist es. Ich werde die Keynote in den verschiedenen Tickern (zum Beispiel hier, hier oder hier) verfolgen und somit beinahe Live dabei sein. Mein Gott, ich fürchte, ich bin ein Fan Boy. Aber ich finde diese Keynote spannender als ein Weltmeisterschaftsendspiel.
Übrigens habe ich bereits seit Monaten das Gefühl, als träfen die Gerüchte und Spionagebilder immer häufiger ins Schwarze. Schon bei der letzten Keynote gab es keine wirkliche Überraschung. Wird es für Apple schwerer, alles geheim zu halten, weil sich immer mehr Augen auf sie richten? Oder ist es ihnen langsam egal? Oder gelingt es Apple langsam nicht mehr, mit wirklich neuen Produkten zu überraschen, so daß ihr nächstes Produkt nur eine logische Konsequenz und daher leicht zu erraten ist?
Montag, 13. Oktober 2008
Open Office 3.0 - mein Büro ist offen
Samstag, 11. Oktober 2008
iPhone nicht mehr exklusiv bei T-Mobile
Die Gerüchteküche brodelt nicht, aber sie köchelt leise vor sich hin. Es wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis T-Mobile seinen Exklusivanbieter-Vertrag für das iPhone in Deutschland verliert. In anderen Ländern ist es mittlerweile Gang und Gäbe, dass sich mehrere Anbieter den Markt teilen. In der Schweiz beispielsweise Orange und die Swisscom. Auch ist es kein offenes Geheimnis, dass die Geschäfte mit dem iPhone fast nirgendwo so schlecht laufen wie in Deutschland. Gemessen am kaufbereiten Publikum. Und dies liegt mit Sicherheit auch an den teuren und unflexiblen Kondition, mit der ein deutscher Kunde bei T-Mobile leben muss. T-Mobile selbst versucht sich mit Prepaid-Tarifen zu retten, doch auch die sind weitestgehend unattraktiv. Natürlich will nicht jeder Mensch ein iPhone, aber diejenigen, die eines wollen, benötigen auch vernünftige Tarife zu vernünftigen Preisen, sonst macht das schönste Gerät keinen Spaß - entweder weil man sich zu Tode zahlt oder das meiste nicht nutzen kann.
Nun ist mittlerweile an vielen Ecken zu lesen und zu hören, dass sich noch in den nächsten paar Wochen etwas auf dem deutschen Mobilfunkmarkt tun wird. Mobilcom, Vodafone und E-Plus lassen eher laut durchsickern, dass sie demnächst ebenfalls das iPhone in ihr Programm aufnehmen werden. Mit natürlich günstigeren Tarifen. Der Preiskampf würde endlich beginnen, ob die Qualität stimmt wird sich zeigen müssen. So oder so wird T-Mobile gezwungen sein, etwas zu unternehmen um überhaupt noch Neukunden an Land ziehen zu können. Nur mit den Hotspots und der Visual Voicemail bringt man keinen Kunden dazu, zuviel mehr zu zahlen.
Seien wir ehrlich. Alle, die sich das iPhone in Deutschland geholt haben, taten dies nur wegen des Geräts und TROTZ der T-Mobile Verträge. Dieses Verhalten würde sich schlagartig ändern, wenn weitere Anbieter auf die Bühne kämen. Wer also derzeit mit dem Gedanken spielt, sich ein iPhone zuzulegen, dem möchte ich raten, noch ein paar Wochen zu warten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Apple hier bereits in den Endphasen der Verhandlungen steckt und im Weihnachtsgeschäft nochmal richtig absahnen möchte. Geht einfach mal in einen Vodafone-Shop oder zu E-Plus, räuspert euch verschwörerisch und fragt den Verkäufer, ob er schon neue Information habe. Hat er nicht. Haben sie nie. Aber was er sagen könnte, wäre, dass sich da bald was tut. Klar.
Vor zwei Wochen schlenderte ich mit der Liebsten durch Düsseldorf. Und da ich noch immer auf der Suche nach einer guten Schutzhülle für mein iPhone bin, betraten wir einen E-Plus Shop, der Handytaschen direkt am Eingang hängen hatte. Ein Verkäufer trat auf uns zu und was nun kommt, fand sogar ich übertrieben.
Er fragte, ob er helfen könnte und ich erklärte ihm, dass ich auf der Suche nach einer Tasche für mein iPhone sei. Er: "Ach, sie haben schon ein iPhone. Glückwunsch. Nun, wir haben leider noch keine iPhone Taschen im Programm. Aber, psst, die kommen demnächst rein." "Aha", frage ich. "Wieso das?" "Weil wir demnächst auch das iPhone anbieten werden. Ist aber alles noch nicht offiziell." "So so. Dann sind die Gerüchte also wahr? Und gibt es schon Preise und Termine?" "Nun, nein, das wird derzeit noch verhandelt. Außerdem warten wir ja auf das neue iPhone von Apple. Sobald das rauskommt..." "Welches neue iPhone? Das iPhone 3G ist doch erst vor wenigen Monaten veröffentlicht worden." "Ja, das schon, aber das ist ja ein amerikanisches iPhone. Damit kann man ja vielleicht nur 80% der Funktionen in Deutschland nutzen, denn das ist ja eine T-Mobile Software", behauptete er. Ich kramte weiter in den Täschchen. "Die iPhone Software ist eine T-Mobile Software? Und was kann ich mit meinem iPhone in Deutschland noch nicht nutzen?" wollte ich wissen. "Nehmen wir zum Beispiel Visual Voicemail. Das funktioniert nur auf dem amerikanischen Markt." "Hmm, ich kann Visual Voicemail nutzen", erklärte ich. "Aha, und seit wann?" fragte er etwas patzig. "Seit ich es habe." "Und seit wann gibt es Visual Voicemail?" "Was weiß ich? Ist mir auch egal, es funktioniert auf alles Fälle", antwortete ich nun etwas patzig. "Jedenfalls", so fuhr der Verkäufer fort, "wird Apple ein europäisches iPhone herstellen, das dann exklusiv für E-Plus gemacht wird. Dort werden dann alle Funktionen für den deutschen Markt bereit gestellt." Nun war ich erstmal baff. "Apple stellt ein neues iPhone her mit Funktionen nur für den deutschen Markt?" vergewisserte ich mich. "Ohja, dann kann man das iPhone auch endlich richtig nutzen." Kurz fragte ich mich, ob er das Apple Handy vielleicht mit dem Google Handy verwechselte. Wir verabschiedeten uns schnell.
Diese Konversation war etwas abstrus und ich glaube dem Verkäufer nicht ein Wort. Die Quintessenz für mich ist dennoch, dass der Markt in Bewegung ist. Mehr denn je. Und früher oder später werden auch andere Anbieter das iPhone ins Programm nehmen. Ob mit speziell angepassten Funktionen oder mit der Standard-iPhone-Software. Ganz egal. Jetzt heißt es erst mal abwarten, was die nächsten Wochen bis Weihnachten so bringen.
Und vielleicht ist ja doch alles nicht wahr. Wer weiß? ![]()

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hi roger und die liebste! ich wünsch euch ganz viel Kraft und Nerven für [...]
Dienstag 10:48
hi so ein mist ich hatte wirklich gehofft diesen film irgendwo im netz z [...]
Montag 13:57
Der Stress lohnt sich! Viel Spaß und Nerven euch beiden!
Sonntag 17:29
Oh je, Umzug ist der reinste Stress. Ich schätze mal die Posts werden zunä [...]
Samstag 17:38
Ich kannte Matt bisher nicht und bin froh ihn endlich kennengelernt zu hab [...]
Samstag 17:31
Ich werde Deiner harren und mich auf die schönen Geschichten rund um den U [...]