Montag, 7. April 2008
Eine Kreuzung aus...
Samstag, 29. März 2008
Richtig fluchen!
Heute wäre mir auf der Autobahn auf dem Weg nach Oberhausen Sterkrade beinahe einer reingefahren. Er fuhr schon eine Zeitlang in völlig unangemessen knappem Abstand hinter mir her und als ich in der Ausfahrt plötzlich bremsen musste, weil sich ein Stau in der Kurve vor mir gebildet hatte, wäre es fast passiert. Ich sah im Rückspiegel wie er den drohenden Aufprall nur noch durch ein Ausweichen auf den Standstreifen verhindern konnte. Und ich fluchte wie ein Rohrspatz. Wüste F-, A-, D- und W-Wörter kamen in lautem Stakkato aus meinem Mund. Es war eine Kakophonie der reinen, unverfälschten Wut.
Die Liebste, die auf dem Beifahrersitz saß, hört so etwas gar nicht gern. Aber so bin ich nun mal. Die Wut muss raus, wie angestaute Lava in einem Vulkan, sonst fürchte ich zu platzen. Das ist mein Temperament. Und kurz nach der Eruption ist ja auch schon fast wieder alles friedlich. Was die Liebste allerdings nur wenig tröstet. Sie sieht dabei nämlich schon in die Zukunft und auf die Rückbank, wo sie den Filius in einem Kindersitz wähnt, der entweder entsetzt oder völlig begeistert ist, wie Papa am Steuer gerade abgeht. Die Devise lautet daher, dass ich mir das Fluchen abgewöhnen muss. Und nach dem heutigen Ausbruch sagte sie: „Ich versteh’s ja, Aber musst denn auch immer so viele schlimme Wörter benutzen?“ „Ja!“ knurrte ich zurück. „Du könntest doch auch ein Ersatzwort benutzen“, schlug sie vor. „Zum Beispiel?“ „Hmm, sag doch… Angelika.“ Angelika! Ich bitte euch.
„Angelika? Ne, das geht gar nicht. Wenn man richtig flucht und in Rage ist, dann müssen die Wörter aus lauter KR-, SCH- und FFF-Lauten bestehen. Sonst funktioniert das doch nicht. Angelika. Nee.“ Also überlegten wir uns bis zur Ankunft in Sterkrade, welches Ersatzwort ich in Zukunft für meine Flüche nehmen soll. Und was läge näher als... Sterkrade. „STERKRADE!“ Das kracht und zischt und ist mittlerweile zum Running Gag geworden. Und ich hoffe, diesem Arschloch von der Autobahn ist der Motor verreckt. Sterkrade nochmal.
Dienstag, 1. Januar 2008
Nebel!
Samstag, 15. Dezember 2007
Taxi Dekadent
Taxi fahren hat für mich noch immer etwas von Dekadenz. Bevor ich ein Taxi rufe, ist auf jeden Fall überprüft worden, ob es nicht auch per Freund, Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß gehen könnte. Und erst, wenn all diese Möglichkeiten ausgeschlossen sind, rufe ich ein Taxi. Taxis sind teuer und purer Luxus. Ich frage mich, ob die Menschen in New York tatsächlich ausschließlich das Taxi benutzen, wenn sie nicht mit der U-Bahn fahren, so wie man es in Film und Fernsehen immer sieht.
Wie auch immer, ich lebe jetzt ebenfalls in der Großstadt (nicht ganz New York) und wenn es nötig ist, muss eben ein Taxi her halten. Als ich letzte Woche mein Auto in die Werkstatt brachte um eine große Inspektion durchführen zu lassen, bot man mir dort an, einen Mietwagen für 15 Euro am Tag zur Verfügung zu stellen. Da ich bis auf eine Ausnahme alle Wege von und zur Werkstatt mit einer der oberen Alternativen bewerkstelligen konnte, nahm ich mir vor, dekadent zu sein. Ich wollte nicht laufen, ich wollte auch nicht herausfinden, wie die Busse in Duisburg fahren. Nein, ich wollte Taxi fahren. Und bestellte eins.
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Licht aus in, äh, für Fünf Minuten!
Mittwoch, 28. November 2007
Batterie leer? Werde Mitglied beim ADAC.
Da erzählt mir mein Arbeitskollege noch von seinem Erlebnis, wie er einen Termin in der Werkstatt absagen musste, weil er sein Auto gar nicht mehr starten konnte. Diagnose: Licht angelassen und Batterie leer. Schlimm. Und nur wenig später, zum Feierabend, sitze ich in der Tiefgarage in meinem Wagen und höre beim Drehen des Schlüssels nur noch ein "Klackklackklack." aus dem Motorraum. Diagnose: kein Licht angelassen, aber Batterie wohl dennoch leer.
Zwei weitere Arbeitskollegen halfen beim Anschieben (danke nochmal) und ich schaffte es zumindest bis nach Hause. Gleich am nächsten Tag vereinbarte ich in der nächstgelegenen Peugeot Werkstatt einen Termin. Den ich, wie könnte es auch anders sein , ähnlich wie mein Kollege nicht wahrnehmen konnte. Das Herumfahren hatte die Batterie nicht genug aufgeladen. Nun, da war guter Rat natürlich teuer. Ich als ausgewiesener Auto-Depp, ohne Ladekabel und ohne Freunde in der Nähe, die beim Überbrücken hätten helfen können. Was blieb mir also anderes übrig, als beim ADAC anzurufen? Die freundliche Dame am Telefon hörte sich mein Problem an, versprach, mir sofort jemanden zu schicken und wurde sogar noch freundlicher, als ich ihr sagen musste, dass ich noch gar kein Mitglied sei.
Sonntag, 11. November 2007
Mein Auto - das unbekannte Wesen
Es gibt Dinge, über die man als Mann Bescheid wissen sollte. Wie man eine Bohrmaschine bedient. Wie man seine Haare so stylt, dass es zum eigenen Typ passt. Wie man im Baumarkt nicht übers Ohr gehauen wird. Wie man die günstigste Versicherung findet. Etc. pepe. Und, als Mann sollte man sich mit Autos auskennen. Das heißt, mehr als nur das Wissen, wie man die Rückbank umklappt oder Wischwasser nachfüllt.
Ich weiß nichts über mein Auto. Rein gar nichts. Selbst wenn ein Scheinwerfer ausfällt, muss ich zur Werkstatt fahren (und auch die hat arge Probleme, die Glühbirne zu wechseln - alles völlig verbaut da vorne in meinem Peugeot). Auch regelmäßige Kontrollen, TÜV und AU entfallen mir immer wieder. So tigerte ich letztens um mein Auto und bemerkte, dass eine der Plaketten angab, etwas sei im April 2007 abgelaufen. Erst der Blick ins Internet verriet mir, dass es sich um meine AU Plakette handelt. Da kann man mal wieder sehen. Wenn es um PCs oder das Internet geht, bin ich die erste Wahl für Antworten. Da macht mir kaum einer was vor. Bei Autos kann mich jeder übers Ohr hauen. Wenn ein Mechaniker zu mir sagt: "Ohje Herr Graf, das müssen wir austauschen, sonst explodiert ihnen in zwei Wochen der Motor", dann glaube ich das. Muss ich das glauben. Es ist schrecklich.
"Mein Auto - das unbekannte Wesen" vollständig ... »Sonntag, 4. November 2007
Grüne Welle
Ehrlich, selbst mir fällt langsam auf, dass die meisten meiner Artikel, die sich um Duisburg drehen, nicht wirklich positiv sind. Das ist aber keine Absicht. Das liegt, nunja, an der Stadt selbst. Denn auch dieser Artikel hier befasst sich mit einem Aspekt Duisburgs, der mir täglich sauer aufstößt. Die grüne Welle. Besser gesagt die fehlende grüne Welle. Denn mir ist bisher noch keine Stadt unter gekommen, die ein so miserables Verkehrsleitsystem hat.
Von der grünen Welle hat Duisburg vermutlich noch nie etwas gehört. Wenn ich mit dem Auto durch die Stadt fahre, kann ich sicher sein, spätestens an der dritten Ampel wieder zum Stehen zu kommen. Besonders schön ist das Nachts, wenn man gefühlte acht Minuten eine leere Kreuzung beobachten darf, nur um dann wieder kurz zu beschleunigen. Bis zum nächsten Rot. Auf meiner Fahrt von der Arbeit nach Hause stehe ich so etwa fünf Mal. Unglaublich. Aber was verlange ich auch. Eine Stadt, die keine Glascontainer hat, Umweltschutz nicht wirklich groß schreibt und in der alles und jeder raucht
hat selbstverständlich noch nichts von einer grünen Welle gehört. (Und wehe, es klugscheißt jetzt jemand, ich solle nicht über das fehlende Umweltbewusstsein motzen, wenn ich doch täglich mit dem Auto zur Arbeit fahre)
Freitag, 2. November 2007
Ne neue Nummer
Samstag, 20. Oktober 2007
Dude, where's my car?
Woran ich mich in den letzten fast vier Monaten, die ich hier in Duisburg bereits lebe, nicht gewöhnen konnte und wohl auch nie werde, ist die Parkplatzsituation in meiner Straße. Damals in Müllheim hatte ich einen eigen Carport und kümmerte mich nicht darum, was aus meinem Parkplatz wird, wenn ich weg fahre. Jetzt stehe ich manchmal am Fenster, überlege, ob ich tatsächlich mit dem Auto zum einkaufen fahren soll. Den ich weiß, dass bei meiner Rückkehr kein Parkplatz mehr frei sein wird. Und ich das Auto gleich auf dem Supermarktparkplatz stehen lassen könnte. Bei kleinen Besorgungen ist das ja nicht so schlimm, der nächste Aldi und Edeka sind fußläufig zu erreichen. Aber große Samstagsbesorgungen inklusive "Schwipp Schwapp ohne Zucker"-Kasten... das ist mit Auto nun doch besser zu machen.
Ach, ich lass mein Auto stehen, ernähre mich übers Wochenende von Lieferpizza und Hahnenwasser.


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bei mir hat das gan [...]