Samstag, 2. Februar 2008
Mohrenköpfe und Negerküsse
Mittwoch, 5. Dezember 2007
Nivea - manche Dinge ändern sich nie
Heute kaufte ich mir ein Dose Nivea. Eine typische, dunkelblaue Dose mit dem bekannten, eingestanzten Schriftzug. Rein aus nostalgischen Gründen. Weil sich die Nivea-Creme nicht verändert hat, seit ich auf der Welt bin. Die Schriftart wurde zwar irgendwann mal modernisiert, aber so dezent, dass sie in meiner Erinnerung schon immer so ausgesehen hat. Der Rest blieb gleich. Auch der Duft. Und der erinnert mich so schön an die Samstage, die Badetage (damals musste man ja nur Mittwochs und Samstags in die Wanne). An Raumschiff Enterprise und das ZDF Ferienprogramm ("Hallo, Leute es sind Ferien. Alle machen blau von Flensburg bis nach Oberammergau, denn es sind Ferien und mit viel Tamtam und Information steigt wieder unserer Ferienprogramm..."), an Zini und Western von Gestern. Er erinnert mich auch an meinen Kletterbaum, mein Kettcar und an Anke vom Haus nebenan, die einen Nagel in ihrer Hand stecken hatte, als ein Regal beim Erklettern umfiel.
Düfte sind das absolut beste und wichtigste. Nun creme ich mir die Hände ein und achte darauf, so auf der Couch zu liegen, dass ich den Geruch immer in der Nase habe.
Samstag, 9. Juni 2007
Des Lokführers letzte Worte - Teil 1
Sentimental? Ja! Schon immer. Gestern, am 8.Juni 07 endete meine mittlerweile 12 Jahre andauernde Laufbahn als Lokführer. Ich machte zum letzten Mal den Job, den ich schon immer machen wollte, von Kindesbeinen an. Und just eine Stunde vor meinem Feierabend stand ich in Freiburg auf genau dem Gleis, an dem damals alles begonnen hatte. Wo zumindest meine Karriere als Streckenlokführer begonnen hatte. Davor war ich noch Rangierlokführer und stellte mit großen und kleinen Dieselloks Güter- und Reisezüge zusammen. Ich stand da, sah mir den Freiburger Rangierbahnhof an und kam ins Träumen und Erinnern.
Die Anfänge meines Berufslebens, die langwierige Ausbildung, in der man uns wirklich jedes kleine Detail beibrachte. Meine erste Fahrt auf einer Rangierlok, wie beeindruckt ich war von der Kraft, die in der Maschine steckt. Die ewigen Nachtschichten mit den ewigen Rangierbewegungen. Die Umstrukturierungen bei der Bahn und mein Glück, beim Fernverkehr zu landen. Weitere Ausbildungen auf immer mehr Lokomotiven. Die Ausweitung des befahrenen Streckennetzes. Anfangs nur bis Mannheim, später bis nach Frankfurt und Mainz. Mittlerweile gar bis Köln. Die Ausbildung auf dem ICE. Die Woche in Fulda, wo ich im Simulator trainierte. Meine erste Fahrt eines Intercitys, später meine erste Fahrt eines ICE nach Frankfurt. Dieses Gefühl den Zug auf 250 km/h zu beschleunigen. Alle Fahrten unfallfrei. Und doch zwei Menschen getötet. Einen, weil es sein Wunsch war, auf diese Art aus dem Leben zu scheiden, den anderen, weil er zu blöd war und noch schnell über die Gleise rennen wollte.
Ich erinnerte mich an die damalige Zeit. Meine Güte, 12 Jahre, das ist rückblickend so wenig und doch ist so viel passiert. Ich weiß noch, wie ich im Auto saß und heulte, als ich meine letzte Schicht als ICE-Lokführer hinter mir hatte. Weil ich dort schon wusste, dass es ein Fehler war, dass ich meinen Kopf, statt meines Bauch hatte entscheiden lassen. Das ist jetzt drei Jahre her. Als ich gestern zum letzten Mal meinen Nahverkehrszug verließ, war mir nicht nach Tränen zumute. Denn bei diesem Abschied ist mein Bauch ebenso wie mein Kopf davon überzeugt, das Richtige getan zu haben. Jetzt überwiegt die Aufregung vor der neuen Aufgabe.
Das Thema Eisenbahn läßt mich natürlich nicht los, auch in meinem neuen Unternehmen werde ich mich weiterhin um das reibungslose Rollen der Züge kümmern, wenn auch von anderer Position aus. Aber meine Zeiten als Lokführer sind hiermit vorbei. Sentimental? Ja! Muß man vielleicht auch sein, wenn man einen Beruf mit Leidenschaft ausübt, oder?
Freitag, 27. April 2007
Mein neues Leben - Alles auf Null
Die Verträge sind unterschrieben. Die Tinte ist trocken. Es ist entschieden. Ich werde mein geliebtes Müllheim verlassen. Auch Freiburg werde ich den Rücken kehren, dem Breisgau, dem Markgräflerland, ja sogar Baden Württemberg wird mich nicht mehr zu seinen Bewohnern zählen können. Am 1.Juli 07 beginnt mein neues Leben in Duisburg. Und wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich ganz schön aufgeregt.
"Mein neues Leben - Alles auf Null" ... »Donnerstag, 18. Januar 2007
Reise in die Vergangenheit / Ende einer Ära
Vor kurzem schrieb mich ein Unbekannter in ICQ an und fragte mich, ob ich Interesse an seinen Amigas hätte. Er surfte durchs Netz auf der Suche nach Nostalgikern und Fans der alten Freundin und fand dabei mein Blog, in dem ich hin und wieder über den Amiga schrieb. Und in der Tat bin ich noch immer ein großer Fan dieses Computers. Oder ich war es, wie mir jetzt bewusst wurde.
Dirk aus Darmstadt hatte seine alten Amigas zu Hause herum stehen, mit jeder Menge Originalsoftware, Speichererweiterungen, Festplatten und Zubehör. Das alles wollte er mir kostenlos überlassen, wenn ich es selbst abholen würde. Von Müllheim nach Darmstadt zu fahren ist natürlich kein Nachmittagsausflug. Nach Besprechung mit der Liebsten beschlossen wir, auf dem Weg einen Abstecher zum KFC zu machen und danach in Heidelberg ein wenig zu bummeln. So sollte das ganze ein schöner Tagesausflug werden.
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Frisch kommentiert
Sonntag 20:15
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Sonntag 19:43
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Sonntag 19:43
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Sonntag 19:33
bei mir hat das gan [...]
Sonntag 19:29
dann einen schönen [...]