Da wir gerade bei Videos sind - möchte ich wieder einmal Trendsetter sein (hüstel) und meinen derzeitigen (diesjährigen) Sommerhit präsentieren. Leaf heißt die Gruppe, Wonderwoman der Song. Und der iTunes Store hat ihn noch nicht im Programm. Schande. Kann man da irgendwo hin schreiben? Ich will den Song kaufen. Und zwar jetzt! Bis dahin läuft dieses Video.
Montag, 4. August 2008
Sommerhit: Leaf - Wonderwoman
Dienstag, 3. Juni 2008
Die Qual der Wahl
Früher ging man in den nächsten CD-Laden um die Ecke, um sich mit Musik einzudecken. Mochte man einen ganz bestimmten Song erstehen, hatte man nur die Wahl, sich das komplette Album zu kaufen, oder die Maxi CD zu nehmen. Auf dieser fanden sich zumeist noch ein paar Remixe oder ein Bonus Song. Ich erinnere mich, für so manche Maxi bis zu 12 Mark hingelegt zu haben. Heute würden wir bei einem Preis von sechs Euro für ein Lied ganz schön schlucken. Aber heute ist ja alles anders. Oder nicht?
Wenn ich in den iTunes Store gehe, um mir einen Song zu besorgen, ist es eigentlich wie früher. Ich tippe den Titel ein, hoffe, dass er verfügbar ist und bekomme dann verschiedene Möglichkeiten Angebot: Album, Maxi (oder EP) oder nur der Song? Ah, nur den Song, danke. Aber welche Version? Und schon beginnt das Dilemma. Ich darf bei jeder Fassung 30 Sekunden hinein hören und muss mich dann entscheiden. Oder doch gleich die ganze EP für 7 Euro kaufen? Das wäre ja wie damals. Und was will ich mit fast einem Dutzend Versionen des gleichen Songs? Letztendlich höre ich doch eh nur eine. Die richtige. Und welche ist das?
Passiert ist mir das heute mit dem Song "With every Heratbeat" von Robyn. Lassen wir mal die Remixe weg, so verbleiben immer noch der Radio Edit und die Original Version. Letztere ist fast eine Minute länger, man bekommt also für das gleiche Geld mehr Musik (darf man Musik so kaufen?). Erstere schien mir etwas knackiger gemixt. Ich entschied mich für die Original Version. Die hat auch Geigen drin. Geigen sind immer gut, selbst bei einem Pop-Song. Ein Song für nen Euro und das Gefühl, vielleicht etwas zu verpassen, läuft er gerade, während ich diesen Text schreibe...
Mittwoch, 5. September 2007
Apple iPod Classic, Nano, Touch
Zugegeben, mein iPod verstaubt langsam in der Schublade. Seit ich keinen so weiten Weg mehr zur Arbeit und in der Arbeit keine so langen Pausen mehr habe, nutze ich ihn fast nicht mehr. Was nicht nur er, sondern auch ich sehr schade finde. Was er sicherlich auch schade finden wird, ist mein Wunsch, einen neuen zu kaufen. Denn Apple hatte heute wieder zu einer Präsentation geladen. Bei Computerbase ist eine schöne Zusammenfassung zu finden. Hauptaugenmerk lag diesmal auf der iPod-Familie und fast alle Modelle haben eine Behandlung bekommen. iPod Shuffle hat neue Farben, iPod Nano hat einen Bildschirm, iPod Classic hat noch mehr Speicher. Allen gemeinsam ist natürlich eine neue Bedienung mit Coverflow, Videofunktionen, längerer Akkulaufzeit etc.
Weitaus spannender fand ich die Ankündigung des iPod Touch, der im Grunde ein iPhone ohne Phone ist. Sehr schick das Teil, mit Wi-Fi Funktion (und dem Gag, dass der iPod sich beim Betreten jeder Starbucks Filiale mit dem iTunes-Store verbindet und anzeigt, welcher Song gerade läuft (inklusive Downloadofferte)) und Safari-Browser, Youtube-Fähigkeit, tollen Bild- und Videofunktionen ... hach. Obwohl, um ehrlich zu sein, ich kann mich gerade gar nicht entscheiden, ob so ein süßer Nano nicht auch ausreichen würde.
Aber nein, nur der Touch bietet mir, was ich will. Das iPhone ist bis dato ohnehin fraglich. Offenbar ist noch immer nicht geklärt, wann, mit wem und zu welchem Preis es in Europa an den Start gehen wird. In den USA indes wurde der Preis um 200 Dollar gesenkt. Wodurch der Abstand zwischen Touch und iPhone kleiner wird. Und in meinen Augen den Classic unnötig macht. Gut, okay, er hat viel mehr Speicher als die anderen und 16 GByte beim großen Touch Modell können schnell knapp werden, wenn man Videos darauf packt. Aber ich bitte euch - schon wieder so ein mickriges Display und mickrige Funktionen, nur damit man mehr Filme mit sich herum schleppen kann? Nein, ich will das kleine Schwarze, mit der Berührungsfunktion, dem großen Schirm und dem ganzen Schnick-Schnack. Ich frage mich, was mein alter iPod Foto dazu sagt.
Sonntag, 8. April 2007
Alles auf Null
Es liegt nicht daran, dass ich älter werde. Auch nicht daran, dass ich fauler werde oder unmotivierter. Ich schätze der Grund ist eher in der Tatsache zu suchen, dass sich in meinem Leben im Moment alles ändert, alles auf Reset gestellt wird. Alle Zähler auf Null. Alles Neu.
Und im Zuge dieses allgemeinen Neubeginns fällt mir mehr und mehr auf, dass ich keine Lust mehr habe auf dieses Gefrickel, dieses Probieren, dieses Basteln, bis es endlich passt. Alles was ich will, ist etwas, das funktioniert. Und zwar sofort.
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One more thing auf der Apple Expo
Gestern war mal wieder eine Apple Expo und die Firma mit dem Apfellogo hat einmal mehr interessante neue Produkte vorgestellt. Der Shuffle wurde erneuert, die Nanos bekommen mehr Speicher und Farben und der große iPod wurde auch etwas aufgefrischt. Die großen Sensationen blieben aus. Apple bietet seit neuestem in USA nun auch Filme aus dem Disney Haus an. Und man kann ab sofort auch Spiele für den iPod herunter laden. Weiterhin ist die siebte Version von iTunes
erschienen. Und die macht einen sehr guten Eindruck.Der iPod-Updater ist nun direkt integriert, die ganze Oberfläche wurde aufgehübscht – so kann man zum Beispiel bei der Bibliothek schön animiert durch die Cover scrollen. Außerdem sind die Menüpunkte „Filme“ und „Fernsehserien“ bereits da. Anfang 2007 soll man auch hierzulande Filme direkt im neu gestalteten iTunes Store erstehen können. Und diese dann per „iTV“ auch noch in HD Qualität auf den Fernsehschirm streamen.
Schöne neue Apfel Welt. Wie bring ich der Liebsten jetzt bei, dass ich (schon wieder) einen neuen iPod brauche?
Samstag, 15. Juli 2006
iTunes weiß, dass ich nicht traurig bin
Ich bin ein Mensch, der seine Musik nach der augenblicklichen Stimmung auswählt. Bin ich fröhlich, läuft bei mir auch fröhliche Musik. Bin ich aggressiv, höre ich etwas lautere Kost. Habe ich zu tun, lasse ich mich gern von bekannten Songs berieseln. Wenn ich schreibe, höre ich mit Vorliebe einen Score (wohlgemerkt keinen Soundtrack; beim Score handelt es sich um die Instrumentalmusik eines Films). Und wenn ich traurig bin, höre ich, wer hätte es gedacht, natürlich auch traurige Balladen.
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