GTA IV, der vierte Teil der Grand Theft Auto Reihe wird am 29.April veröffentlicht werden. Auch in Deutschland. Und, so hört man, bisher ungeschnitten. Das Spiel hat bereits jetzt so viele Vorbestellungen, dass die Gewinne für Rockstar wohl im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Erste Reviews geben bereits jetzt volle Punktzahlen, sprechen von einem Spiel, das mit noch nie erreichter Atmosphäre, Präsentation und Spielspaß punktet. Kurz, GTA IV wird mit Sicherheit ein Burner. Und war ich bisher noch einigermaßen cool ob dem baldigen Erscheinungstermin, so lässt mich der nun folgende Spot doch darüber nachdenken, ebenfalls eine Vorbestellung an amazon zu schicken. Selten habe ich einen so stylishen und im Grunde minimalistischen Werbespot für ein Game gesehen wie dieser TV-Spot aus England. Genial.
Sonntag, 13. April 2008
Nabaztag - der Gadget Hase
Seit ich die Liebste kenne, nervt sie mich mit ihrem Wunsch, ein Karnickel zu haben. Egal, wo sie einen Hasen hoppeln sieht, entfahren ihr unkontrollierte "Ooooh"-Laute und die darauf folgende Frage "Kann ich den haben?" Natürlich muss ich dabei sofort durchgreifen und vehement verneinen. So wie sie es auch ständig macht, wenn ich mir ein neues technisches Gerät zulegen möchte. Dort sind die Rollen vertauscht (und ich mache nicht "Ooooh" sondern "Boooah"). Aber im Ernst, Hasen sind ja ganz süß, wenn man sie mal 'ne Viertelstunde streicheln kann. Doch ansonsten machen sie nur Schmutz, stinken und kosten viel Geld. Und besonders gut schmecken tun sie auch nicht.
Jetzt kann der Liebsten und mir aber geholfen werden. Denn ich habe den Hasen entdeckt, den ich mir sofort kaufen würde. Der total süß ist. Und komplett geeky, nerdy und unfassbar unnötig. Nabaztag heißt das knuffige kleine Ding und ist ein Plastikhase im Animestil, der seine Ohren drehen und mit Lichtern blinken kann. Aber das ist noch nicht alles. Er kann auch Internetradio abspielen. Er kann auf Zuruf Nachrichten, E-Mails und RSS Feeds vorlesen. Er kann Songs, die per Mail gestartet wurden, abspielen. Er meldet sich, wenn Nachrichten eintreffen, sagt die Zeit an und erkennt selbstständig, wenn man nach Hause kommt. Er reagiert auf Befehle. Er praktiziert Tai-Chi. Und er dreht so süß seine Ohren.
Das alles können die Hasen der Liebsten nicht. Deshalb finde ich, dass der Nabaztag der einzig sinnvolle Kompromiss ist. Der Nabaztag wird hier sehr schön und recht cool vorgestellt. Schaut einfach mal "Was kann er alles" an und schon werdet ihr, so wie ich und auch bald die Liebste, überzeugt sein, dieses knuffige Gadget besitzen zu müssen. Die Community rund um den Hasen wächst und gedeiht, ebenso wie die Ideen, was man noch alles mit ihm anstellen könnte. Und im Ztore kann man ihm sogar neue Ohren kaufen. Süüüß.
Also, Liebste, kann ich so einen Hasen kriegen? Oh, verzeih, adoptieren (wie es auf der Homepage ja heißt)? Bütte.
Sonntag, 23. März 2008
Macs and the City
Die Ursachen für meinen doch relativ spontanen Kauf eines MacBook Pro könnte ich überall finden. Die Hauptschuld allerdings trägt mit Sicherheit München. Schon am ersten Abend, als ich mit der Liebsten eintraf um ein paar Tage mit bummeln, shoppen und besichtigen in der Bayern-Metropole zu verbringen, wurde mir wieder klar, wie gerne ich hier leben würde. Eher zufällig stolperten wir in einen Gravis Store, in dem ich mit feuchten Augen Lustwandeln konnte. Wenig später hatten wir uns mit Mario und Michi (M&M), meinen beiden in München lebenden, geekigen Freunden in einem coolen Lokal zum Abendessen verabredet. Und auch dort konnte ich nicht anders, als nur begeistert von der Stadt und Apple Computern zu schwärmen. Der Absacker-Kaffee bei den beiden zuhause wurde schließlich zu einer reinen Mac-Convention. Mario und Michi, der eine mit Mac Pro, der andere mit MacBook Pro ausgestattet, nahmen mich mit auf eine Reise durch MacOS.
Am nächsten Tag frühstückten die Liebste und ich in einem "San Francisco Coffee Company". Ich fühlte mich wohl. Guter Kaffee, Trance-Musik, hippe junge Menschen. Wir bemerkten schnell, dass hier etwa jeder dritte Bürger oder Besucher mit weißen Ohrhörern herum lief oder gleich ein iPhone am Ohr hatte. München ist Mac-verseucht. Und ich hatte mich angesteckt. Heilung versprach ich mir wiederum im Gravis-Store. Ich inspizierte MacBooks, MacBook Pros und sogar den MacBook Air. Nach einem ausführlichen Gespräch mit einem motivierten Mitarbeiter wurde mir leider allzu schnell klar, dass ein kleines MacBook mich niemals glücklich machen würde. Nur 13 Zoll Display mit spiegelnder Oberfläche, im kleinsten Modell kein DVD Brenner, relativ wenig Speicher... Nein, ich war mir sicher, dass es ein Pro sein müsste.
Und so hockte ich Tags drauf wieder mit der Liebsten in einem schnieken Café, nippte an einem Latte Macchiato und fühlte mich plötzlich hipp genug, mir endlich diesen langen Traum zu erfüllen. Ein Anruf bei Mario später, der für mich in Erfahrung bringen musste, wo in München ein MacBook Pro am günstigsten zu bekommen sei, saßen die Liebste und ich in der U-Bahn...
Die Auspack Zeremonie zelebrierte ich und hielt sie auch weitestgehend fotografisch fest. Denn es ist tatsächlich so. Bereits das Auspacken macht Spaß. Zum ersten Mal das Gerät aufgeklappt, eingeschaltet und nach wenigen Minuten mit einer hübschen Animation begrüßt. Das MacBook war nach Eingabe meiner Daten und eines Passwortes sofort einsatzbereit. Ohne langwierige Installation, ohne stundenlanges Gefrickel - es funktioniert einfach.
Mittlerweile ist es vier Tage her, dass ich mir das MacBook gekauft habe. Meine Daten vom PC habe ich noch nicht migriert, da meine Tour von München auch noch an den Bodensee zur Familie führte. Aber ich konnte bereits ins Internet (siehe hier), mir einige Tipps zusammen suchen, einige Sachen installieren (Firefox z.B.) und testen. Und ich bin noch immer begeistert. Zwar nicht restlos, aber ich bereue den Kauf auch nicht. Vieles, was ich derzeit noch bemängle, ist vermutlich reine Gewohnheit und wird sich mit der Zeit legen. So tu ich mich noch immer schwer mit der Tastatur (ich mochte Notebook-Tastaturen eigentlich noch nie...), manche Belegungen schaffen noch Probleme. Mehr als einmal habe ich statt eines getippten @-Zeichens das komplette Programm beendet. Und das Beenden ist auch so eine Sache: manche Programme enden, manche schließen nur ihr Fenster und laufen im Hintergrund weiter und ich konnte bislang nicht herausfinden, was und warum welches Programm macht. Auch fehlt mir ganz einfach eine rechte Maustaste. Das Trackpad ist wunderbar, aber ich nutze mittlerweile mehr die Tastatur zur Bedienung als ich es je getan hätte. Und SO stelle ich mir die schöne Apple Welt nicht vor. Eine Bluetooth Maus muss her. Und eine schicke Notebook Tasche...
Alles andere ist einfach herrlich, macht Spaß, bezaubert. Und das sage ich, ohne ein Windows-Hasser zu sein. Muss man auch nicht. Mein XP-Rechner lief bis zum heutigen Tag ohne Abstürze absolut rund, zuverlässig und sogar aufgehübscht. Und doch ist es an dem MacBook einfach irgendwie schöner. Die Details machen es aus. Laut M&M in München werde ich im Laufe der Zeit noch viele Dinge entdecken, die bei Apple einfach besser gelöst seien.
Und in dieser Zeit werde ich vermutlich noch viele Fragen haben, aber ich weiß ja, dass begeisterte Mac-User hier mitlesen und mich unterstützen. Das nächste Mal, wenn ich München besuche, werde ich mit meinem MacBook Pro im Biergarten sitzen und mich fühlen, als sei ich hier zuhause. Ich freu mich jetzt schon.
Dienstag, 11. März 2008
Ist das Leben ohne Schina schöner?
Dienstag, 19. Februar 2008
Das Ende der HD-DVD
"Das Ende ist nah", hieß es bereits seit längerem und nun ist es tatsächlich eingetreten. Toshiba, einer der Mitbegründer des HD-DVD Standards gibt sich geschlagen und auf. Damit hat, schneller als ich erwartet hatte, das BluRay Format gewonnen. Ob das bessere System gewonnen hat, kann ich nicht wirklich beurteilen. Beide haben (hatten) Vor- und Nachteile und auch das Argument des Preises war im Grunde nur eine Frage der Zeit. Mir persönlich war das HD-DVD Format sympathischer, weil es ohne Ländercodes und weniger restriktiv daher kam. Aber nun gut. Jetzt müssen wir in der hoch definierten (High Definiton, HD) Zukunft also mit BluRay leben.
Interessant war aber zu verfolgen, wie die HD DVD so ganz langsam an Boden verlor, durch günstige Preise versuchte, noch einen Umschwung zu erreichen und doch immer mehr Firmen, Filmstudios und Märkte zum anderen Lager wechselten. Der Anfang vom Ende war sicherlich die Abkehr Warner Brothers als Unterstützer. Und spätestens seit Wal Mart in den USA sagte, man würde in Zukunft keine HD-DVDs mehr verkaufen, war die Sache so gut wie beschlossen.
Mich erinnert das Ganze an zweierlei: Erstens: In den 70er/80er Jahren tobte schon einmal ein Formatkrieg. Video2000 gegen Betamax gegen VHS. Wer damals gewann, wissen wir alle. Das (vielfach gehört) schlechteste aller Formate, VHS. Und interesanterweise nicht das offenbar technisch überlegenere Betamax-Format von Sony. Damals gab die Unterstützung der Pornoindustrie den Ausschlag (die meisten Pornos gab es nun mal auf VHS). heute waren es die großen Filmstudios. Und diesmal ist Sony mit BluRay der Gewinner.
Ich als Kunde habe da nichts einzuwenden. Die Preise für BluRays sowie entsprechender Player werden mit der Zeit fallen. Man muss sich nun nicht mehr darum sorgen, ob man auf das richtige Format gesetzt hat und teure Comboplayer, die beides spielen können sind ebenfalls nicht nötig. Die Verwirrung ist verschwunden. Denn, und damit zweitens, nicht mal bei der guten alten CD hatte man sich einigen oder entscheiden können. Dort gibt es noch immer das Plus und Minus Format.
Dennoch frage ich mich, was das ganze soll. Wieso stecken Firmen Milliarden und Abermilliarden in unterschiedliche Formate, obwohl von vornherein klar ist, dass nur eines überleben kann? Wieso werden diese Gelder nicht von Anfang an gebündelt und für den Verbraucher ein gutes Paket geschnürt, ein Format, günstige Player und Medien. Ausgereifte Technik zum günstigen Preis? Ich lebe wohl noch immer in einer Traumwelt. Marketingtechnisch gesehen.
Und nun? Heißt es weiter abwarten, bis die BluRay so günstig geworden ist, dass sie der herkömmlichen DVD Konkurrenz machen kann. Denn erst dann wird es zu einer Ablösung kommen. Für mich bietet die DVD noch genug hochwertiges Material, das ein Upgrade noch nicht so dringend ist. Zumindest nicht zu jedem (diesem) Preis.
Und selbst Microsoft denkt ja schon öffentlich darüber nach, ihr bisher angebotenes und nun obsoletes HD-DVD-Laufwerk für die Xbox360 sterben zu lassen und vielleicht schon im Sommer ein externes BluRay Laufwerk anzubieten. Dann muss ich mir nicht mal eine PS3 holen.
Freitag, 14. September 2007
iPod touch Porno
Oh ja Baby, zieh dich aus. Zeig mir alles, was du hast. Komm schon. Ich will dich berühren. Ich muss dich berühren. Oh Baby, du siehst so verdammt geil aus. So schlank, so unwiderstehlich, in deinem kleinen, schwarzen Outfit. Los, zeig's mir. Ich will dich sehen, ich will dich hören. Und ich will dich berühren. Du bist nur dafür gemacht, um von mir berührt zu werden, Baby. Oh, du fühlst dich so wahnsinnig gut an. Touch. Touch.
Und wem diese neuerliche Auspack- und Demonstrationsorgie noch nicht gereicht hat, kann sich auch noch ein paar geile Fotos bei AppleInsider angucken. Herrlich. Ich werde meinen iPod touch vermutlich ebenso behandeln, wenn ich ihn erst einmal besitze. via fscklog.
Donnerstag, 13. September 2007
Viele volle Füller
Mir ist noch etwas zum Thema Glaubenskriege (oder hier) eingefallen. Und ich frage mich, ob die Kids diesen Krieg heute immer noch ausfechten. Denn als ich jung und in der Schule war (ist schon verdammt lange her) tobte die Schlacht um die Frage, welcher Füller der beste sei. Es gab damals nur drei Fraktionen. Die Basis rangelte sich um die Vorherrschaft von Geha und Pelikan. Diese beiden Füller waren das übliche Proletariatsschreibwerkzeug. Jedes Schulkind entschied sich für einen von beiden und schloss sich damit auch wissentlich der entsprechenden Gruppe an.
Ich war ein Pelikan-Kind. Ein überzeugtes. Geha kam für mich nie in Frage (obwohl die Patronen glaub' ich billiger waren - aber wenn ich mich recht erinnere, waren damals nicht alle Patronen kompatibel, ähnlich wie heute mit den Druckerpatronen). Höchstens den Geha-Tintenkiller ließ ich mir gefallen. Doch ansonsten galt Pelikan als das Nonplusultra. Bis wir den Lamy entdeckten, die dritte Fraktion (inklusive der Frage, ob man ihn "Lahmie" oder "Lämmie" aussprach - die ganz Coolen wählten die internationale Aussprache). Lamy-Füller waren mit einem Male das In-Schreibzeug. Jeder mußte einen haben, wenn man dazu gehören wollte. Ich erinnere mich noch, wie ich diese Dringlichkeit damals versuchte meiner Mum klar zu machen (und Unverständnis erntete, die sich bis heute gehalten hat - ich sage nur iPod-Affinität).
Aber ich bekam einen. Zuerst einen weißen, den ich mit Edding farb schwärzte, dann einen schwarzen, bis er kaputt ging. Schließlich einen roten. Was war ich stolz auf das Ding. Keine Ahnung wieso, schließlich hatte fast jeder einen. Aber der Lamy gab mir damals das Gefühl, dazu zu gehören. Die Kids, die damals beharrlich bei ihrem Geha blieben - nun, die waren zwar damals die Loser, haben aber mittlerweile bestimmt Doktorentitel und laufen nun mit einem Mont Blanc Schreiber in der Jackettasche herum. Ich selbst habe schon ewig nicht mehr mit Füller geschrieben. Es würde auch nichts bringen, denn egal, welche Marke ich nun nähme, man könnte das Gekrakel ohnehin nicht entziffern. Ich habe eine Logitech-Tastatur.
Wie war das bei euch? Welchen Füller hattet ihr damals und musstet ihr auch für eure Überzeugung gerade stehen?
Mittwoch, 5. September 2007
Apple iPod Classic, Nano, Touch
Zugegeben, mein iPod verstaubt langsam in der Schublade. Seit ich keinen so weiten Weg mehr zur Arbeit und in der Arbeit keine so langen Pausen mehr habe, nutze ich ihn fast nicht mehr. Was nicht nur er, sondern auch ich sehr schade finde. Was er sicherlich auch schade finden wird, ist mein Wunsch, einen neuen zu kaufen. Denn Apple hatte heute wieder zu einer Präsentation geladen. Bei Computerbase ist eine schöne Zusammenfassung zu finden. Hauptaugenmerk lag diesmal auf der iPod-Familie und fast alle Modelle haben eine Behandlung bekommen. iPod Shuffle hat neue Farben, iPod Nano hat einen Bildschirm, iPod Classic hat noch mehr Speicher. Allen gemeinsam ist natürlich eine neue Bedienung mit Coverflow, Videofunktionen, längerer Akkulaufzeit etc.
Weitaus spannender fand ich die Ankündigung des iPod Touch, der im Grunde ein iPhone ohne Phone ist. Sehr schick das Teil, mit Wi-Fi Funktion (und dem Gag, dass der iPod sich beim Betreten jeder Starbucks Filiale mit dem iTunes-Store verbindet und anzeigt, welcher Song gerade läuft (inklusive Downloadofferte)) und Safari-Browser, Youtube-Fähigkeit, tollen Bild- und Videofunktionen ... hach. Obwohl, um ehrlich zu sein, ich kann mich gerade gar nicht entscheiden, ob so ein süßer Nano nicht auch ausreichen würde.
Aber nein, nur der Touch bietet mir, was ich will. Das iPhone ist bis dato ohnehin fraglich. Offenbar ist noch immer nicht geklärt, wann, mit wem und zu welchem Preis es in Europa an den Start gehen wird. In den USA indes wurde der Preis um 200 Dollar gesenkt. Wodurch der Abstand zwischen Touch und iPhone kleiner wird. Und in meinen Augen den Classic unnötig macht. Gut, okay, er hat viel mehr Speicher als die anderen und 16 GByte beim großen Touch Modell können schnell knapp werden, wenn man Videos darauf packt. Aber ich bitte euch - schon wieder so ein mickriges Display und mickrige Funktionen, nur damit man mehr Filme mit sich herum schleppen kann? Nein, ich will das kleine Schwarze, mit der Berührungsfunktion, dem großen Schirm und dem ganzen Schnick-Schnack. Ich frage mich, was mein alter iPod Foto dazu sagt.
Dienstag, 14. August 2007
Ab nach Holland
Gestern fragte ich in einem Games-Store (einem Geschäft, das Spiele verkauft) nach der unzensierten Version des Xbox360 Krachers "The Darkness". Dürfte man nicht mehr verkaufen, gab es nur für Vorbesteller, erzählte mir der junge Verkäufer. Sicherlich könnte ich es importieren, müsste aber aufpassen, denn es gäbe verschiedene Versionen. Die kompletten Uncut-Versionen, bei denen sogar die Hakenkreuze in den Nazilevels noch auftauchen (gut, die braucht in der Tat niemand), dann die Österreichische Uncut-Version, in der es immerhin noch Blut zu sehen gibt und cooles Herz-aus-dem-Körper-reißen statt billigem Seelen-fressen. Und schließlich die geschnittenen Versionen, die zwar auch erst ab 18 Jahren freigegeben sind, aber zumindest in Deutschland verkauft werden dürften. Schließlich riet mir der Verkäufer, ich solle einfach schnell nach Venlo rüber fahren. Aber natürlich, Holland. Ein dermaßen tolerantes Land, das homosexuelle Hochzeiten und öffentliches Kiffen erlaubt, hat natürlich auch Filme und Spiele in ungeschnittener Fassung. In Holland bekommt man alles. Und wie sich das trifft - nächstes Wochenende hatten die Liebste und ich ohnehin vor, mal "rüber zu machen".
Auf dem Nachhauseweg kam uns ein schwules Pärchen entgegen, das verliebt plaudernd einen Kinderwagen vor sich herschob. Ich grinste und mußte mich selbst daran hindern, zu fragen, ob sie gerade aus Venlo kämen. Schließlich bekommt man dort alles.
Ach und nicht vergessen: auch das großartige und stellenweise "erwachsene" Bioshock werde ich wohl am besten gleich drüben holen.
Samstag, 21. Juli 2007
20 Prozent auf alles!
Vor kurzem (damals noch in der alten Welt) besuchte ich mit der Liebsten einen Praktiker Baumarkt. Bruce Willis hatte mich jede halbe Stunde im Radio darauf hingewiesen, dass es nur heute und nur bei Praktiker 20% auf alles gäbe. Außer auf Tiernahrung. Nun gut, die Tiernahrung interessierte mich ohnehin weniger, also fuhren wir los. Ich weiß heute gar nicht mehr, was wir damals in dem Markt suchten. Ich weiß nur noch, dass wir eine halbe Stunde brauchten, um es zu finden. Was wir nicht fanden, war Personal. Die Liebste und ich streiften irgendwann getrennt durch die Gänge und als wir uns am anderen Ende des Marktes wieder begegneten, fragte sie mich: "Sag mal, wie sehen Praktiker Mitarbeiter eigentlich aus? Gelb-blau?" Und ich antwortete: "Keine Ahnung, ich habe noch nie in meinem Leben einen gesehen."
Gestern fuhr ich alleine zu einem Praktiker in Duisburg. Wieder 20% auf alles, außer Tiernahrung. Wieder fand ich niemanden, der mir helfen konnte (oder wollte). Und da stellte ich fest, dass Praktiker diesen Slogan wirklich ernst meint. 20% auf alles. Auf alles! Alles in dem Markt ist um 20% reduziert. Nämlich auch die Anzahl der Mitarbeiter. Und deren Freundlichkeit und Auskunftbereitschaft. 20% auf alles. Ich könnte wetten, dass bei der Tiernahrung vier freundliche, gelb-blaue Mitarbeiter stehen und darauf brennen, dem Kunden zu helfen. Ich weiß es nicht, denn ich brauche keine Tiernahrung zum Vollpreis.


Frisch kommentiert
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Sonntag 19:33
bei mir hat das gan [...]
Sonntag 19:29
dann einen schönen [...]