Krank geschrieben, trübes Wetter und an Bett und Couch gefesselt. Was liegt da näher, sich eine DVD nach der anderen aus dem vollen Regal zu ziehen und mal wieder all die Filme zu sehen, die man schon so lange nicht mehr gesehen hat. Erschreckend ist nur festzustellen, wie sehr sich mein Geschmack offensichtlich verändert hat. Acht Filme liegen hier bereits auf einem Extra Stapel, die alsbald ebay übergeben werden müssen. Weil sie mir einfach nicht mehr gefallen, weil ich sie damals mit anderen Augen sah und sie nur in meiner Erinnerung noch immer großartig sind. Aus heutiger Sicht erscheinen sie in einem anderen Licht. Dümmliche Storys, flache Gags, schlechte Schauspieler. Dazu muss ich erwähnen, dass ich tatsächlich mit sehr vielen unterirdischen Werken aufwuchs und auch so manch schrottigen B-Movie gesehen habe. Aber es ist schlimm, wenn einem ehemals Großartiges heute nur noch Banal und Schlecht erscheint. Liegt das am Alter? Oder an einer Verwöhntheit? Erwarte ich vielleicht immer nur noch größere Knaller, bessere Effekte, noch bessere Geschichten? Und übersehe dabei, dass irgendwann einfach die Spitze erreicht ist? Zum Teil vielleicht. Aber es passt nicht zur Tatsache, dass es auch heute noch Blockbuster wie aber auch kleine Independent Filme gibt, die mich begeistern können. Nur die Filme in meiner Erinnerung scheinen aus heutiger Sicht nicht mehr so gut zu sein.
"Vermatrixt nochmal" vollständig lesen »Donnerstag, 30. November 2006
Vermatrixt nochmal
Freitag, 24. November 2006
Kino: Casino Royale
Mit etwas Verspätung (ich habe den Film in der Vorpemiere am Mittwoch schon sehen können) möchte ich meine Rezension nun auch hier präsentieren. Die leicht abgewandelte und wieder mit einem schlimmen Titel versehene Version gibt es wie immer auch bei fudder.
Bond ist tot, es lebe Bond. Das 21. Kinoabenteuer des englischen Geheimagenten führt 007 endlich auch ins 21.Jahrhundert. Nie war Bond so verletzlich, nie so ambivalent, nie so hart und nie so gut. Mit „Casino Royale“ beginnt eine neue Bond-Ära, die beinahe mit allem aufräumt, was die bisherigen und besonders jüngsten Filme zu einer Parodie ihrer selbst verkommen ließ. Pierce Brosnan spielte Bond so snobistisch und überheblich, dass alles von ihm abprallte. Wie zum Beispiel die Glaubwürdigkeit. Die Gadgets, die er nutzte, wurden immer abgefahrener und dabei immer lächerlicher. Das Publikum wurde eher durch leichtes Schmunzeln als durch Spannung unterhalten.
"Kino: Casino Royale" vollständig lesen »Mittwoch, 15. November 2006
Viele viele bunte DVDs
Da ich ja eben schon beim Thema Film war, möchte ich noch eine kleine, knackige Übersicht geben, über die DVDs, die ich mir in letzter Zeit zu Gemüte führen durfte/musste/konnte. Das vermeintliche Highlight war natürlich „Da Vinci Code – Sakrileg“. Und mein Urteil lautet: gepflegte Langeweile. Meine Befürchtungen haben sich also bestätigt. Ich hielt schon den Roman Sakrileg für schwächer als Iluminati und war daher sehr erstaunt, dass Dan Browns dritter Erfolgsroman verfilmt werden sollte. Ohne die alte Diskussion darüber anheizen zu wollen, ob nun Romane oder Filme besser sind, ist es nun mal in diesem Fall Tatsache, dass der große Reiz des Romans, das Spiel mit dem Wahrscheinlichen ist. Mit Vermutungen, mit schier unglaublichen Zusammenhängen und Schlussfolgerungen. Dass diese in einem Film niemals so ausführlich dargestellt werden können, ist klar.
"Viele viele bunte DVDs" vollständig lesen »Mittwoch, 13. September 2006
DVD: Firewall
Harrison Ford sollte seinen beiden Kumpels Steven Spielberg und George Lucas etwas Druck machen, das „Indiana Jones 4“ Projekt so schnell wie möglich in Angriff zu nehmen. Denn Ford wird erstens auch nicht jünger und sein Stern wird weiter verblassen, wenn er noch öfter in solchen Gurken wie „Firewall“ mit spielt.
"DVD: Firewall" vollständig lesen »Montag, 11. September 2006
Kino: Cars
Im Moment erschlägt uns eine wahre Flut an Animationsfilmen im Kino. Den Trend, den Pixar einst mit „Toy Story“ sehr erfolgreich begann, wird nun konsequent weiter verfolgt. Doch wie so oft, wenn die Quantität steigt, leidet irgendwann die Qualität darunter. So habe ich in diesem Artikel bereits mokiert, dass die jüngsten CGI-Filme mehr Wert auf Klamauk legen, als auf ausgefeilte Charaktere und interessante Geschichten. Pixar war seit je her ein Garant für diese Wertvorstellung und die Frage stellt sich nun, ob sie es mit „Cars“ wieder geschafft haben.
"Kino: Cars" vollständig lesen »Dienstag, 5. September 2006
Nintendo vs. Sony - Weshalb DS mehr Spaß macht und PSP stirbt. Teil 1
Mit der PSP hatte ich von Anfang an nur Ärger verschiedenster Art. Wie ihr wisst, habe ich schon einige Male darüber berichtet. Als ich sie kaufte, war sie schlicht noch zu teuer, was Sony wohl ähnlich sah und zwei Wochen später den Preis um 50 Euro senkte (fies). Schon da war mir klar, dass ich mein investiertes Geld nicht mal mehr zum Teil wieder sehen würde. Doch das sollte nur der Anfang einer Kette von Problemen und Ernüchterungen sein.
"Nintendo vs. Sony - Weshalb DS mehr Spaß ... »Dienstag, 6. Juni 2006
Kino: X-Men 3
Der dritte X-Men Film mit dem Titel „Der letzte Widerstand“ soll angeblich der letzte sein. Brett Ratner, der Regisseur, der auch schon „Roter Drache“ und „Rush Hour“ drehte, sagte in einem Interview, dass jede weitere Fortsetzung noch spektakulärer sein müsse als die Vorgänger und er wisse nicht, wie das nun noch zu schaffen sei. Starke Worte. Wenn man allerdings als Fan der ersten beiden Teile sieht, wie Ratner diese Reihe zu beenden versucht, möchte man ihm zähneknirschend zustimmen.
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