Zumindest bin ich mir sicher, dass über 90% von euch da draußen es nicht wissen. Dabei könnte es so hilfreich, ja wichtig für euch sein. Und soll ich euch erzählen, weshalb ihr es nicht wisst? Weil nur Frauen darüber Bescheid wissen. Weil sie es sich heimlich weiter erzählen, beim Shoppen, beim Brautkleid aussuchen, beim gemeinsam die Toilette besuchen. Oder - und das ist der wahrscheinlichste Fall - weil Mütter es ihren Töchtern weiter tragen, während wir Männer unwissend manipuliert werden und die Frauen sich wissend zunicken und lächeln.
Worum es geht, wollt ihr wissen. Ums Heiraten. Um das Anschneiden der Torte. Um das kleine, unmissverständliche Zeichen beim Schneiden. In den meisten Fällen wird es nämlich so ablaufen, dass der Mann, der Gentleman, sich das Messer schnappt, an der Torte ansetzt und die frischgebackene Ehefrau ihre Hand auf die seine legt. Dann schneiden die beiden das erste Stück an. Der Mann drückt, aber die Frau dirigiert. Alle jubeln. Ein harmonisches Bild. Das gemeinsame Anschneiden. Alle anwesenden Männer denken sich nichts. Und alle anwesenden Frauen nicken sich gegenseitig zu, als wollten sie sagen: "Sehr gut, sie wird die Hosen anhaben in dieser Ehe. Er führt zwar aus, aber sie regelt, wie er es tut." Die Schwiegermutter wird mit Tränen in den Augen die Hände falten und seufzen.
Männer, sagt selbst, ihr seid entsetzt. So manipuliert zu werden, ist nicht schön. Aber euch kann geholfen werden. Ihr habt ja mich, den Frauenversteher, der das Geheimnis für euch ans Tageslicht gebracht hat. Und es ist ganz einfach, denn wir drehen den Spieß einfach um. Wir überlassen das Messer der Braut, geben ihr also im wahrsten Sinne des Wortes das Heft in die Hand. Wir hauchen ihr ins Ohr, wie glücklich wir sind, sie gefunden zu haben und legen sanft unsere Hand auf die ihre. Dann werfen wir einen kurzen Blick in die Runde der Gäste, nehmen mit Wohlwollen die entsetzten Gesichter der Frauen und besonders der Schwiegermutter wahr und dirigieren sodann das Messer durch den Kuchen.
Und dann, zu Hause, lieben und ehren wir die Braut, so wie versprochen und lassen sie in dem Glauben, die Hosen in der Ehe anzuhaben, lächeln leise und freuen uns, rechtzeitig das entscheidende Zeichen gesetzt zu haben, dass dem nicht so ist. Das mag vielleicht nicht helfen, wenn sie von uns verlangt, den Müll runter zu tragen. Aber beim nächsten Besuch der Schwiegereltern wird die Stimmung eine ganz andere sein.

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Sonntag 10:35
ich hab das Video auch schon mehrmals gesehen und mich darüber kaputt gela [...]
Sonntag 10:12
auch wenn jetzt die Gefahr besteht, dass ich gesteinig werde: ich finde si [...]
Samstag 18:16
wie behindert izZ die denn fuer geLd macHt die^ja anqebLicH aLLezZ
Samstag 14:39
War ein „gezieltes Mißversändniss“ um bei einen Kommentar mit Überlänge di [...]
Samstag 13:56
Letzten Endes ist das auch besser so, mein lieber Kollege. Beste Grüße an [...]
Samstag 12:59
Hmm.. ich merke irgendwie keinen Unterschied... Grüße aus den Flitterwochen