Samstag, 21. April 2007
Pastewkas Klingelton
Montag, 26. März 2007
Die eigene TV-Serie
Oh ja, es ist wirklich beinahe lächerlich, wie mich das Ende einer Serie so fertig machen kann. Nachdem ich gestern die letzte Folge von Six Feet Under gesehen hatte, war mit mir den restlichen Abend nichts mehr anzufangen. Ständig den Song "Breathe me" von Sia im Kopf und die letzten Bilder dieser Abschlußsequenz vor Augen, fragte ich mich, woher das eigentlich kommt. Schließlich weiß ich ja, dass alles nur Fiktion ist. Dass die ganze Serie nur produziert wurde, um Geld zu verdienen und alles Marktwirtschaftliche Hintergründe hat (obwohl man dem produzierenden PayTV-Sender HBO tatsächlich noch etwas wie Kreativität zutrauen kann). Wieso also tut dieses Ende weh?
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TV: Six Feet Under
Ich schäme mich nicht meiner Tränen. Eben gerade habe ich die letzte Folge der Serie "Six Feet Under" gesehen. Eine der mit Abstand grandiosesten TV-Produktionen überhaupt. Noch nie habe ich eine tiefschürfendere, emotionaler, verrücktere und doch lebensnahere Serie gesehen wie diese. Und mit lebensnah meine ich ebenso nah am Leben wie am Tod, worum es in jeder einzelnen Folge schließlich geht. Was mir Frasier bei den Sitcoms, Lost bei den Mystery Serien, Emergency Room bei den Krankenhausserien und CSI bei den Krimiserien ist, das ist/war Six Feet Under bei den dramatischen Serien.
Und besonders nach diesem Ende (die letzten sechs Minuten der letzten Folge) kann ich mir nicht vorstellen, dass dies jemals getoppt werden kann. Ja, ich gebe zu, ich habe Rotz und Wasser geheult. Und es ist lange her, dass ein Buch/Film/Serie das geschafft hat. Und nun? Geht das Leben weiter, denn es war nur im Fernsehen. Irgendwie.
Donnerstag, 1. März 2007
Hör zu
Sagt ihr eigentlich auch "Hör zu...", wenn ihr zu einem wichtigen Monolog ansetzt? Wenn ihr in einer Diskussion steckt und die Gemüter wieder etwas beruhigen und in klaren Worten eure Sicht der Dinge nochmals verdeutlichen wollt? Beginnt ihr dies mit den Worten: "Hör zu..."? Sagt überhaupt irgendjemand "Hör zu..."? Ich persönlich kenne das nur aus Filmen und besonders aus Serien, wo, vermutlich aus Gründen der Spannungserhaltung, nie wirklich ein Thema ausdiskutiert wird. Früher oder später sagt dort immer irgendjemand "Hör zu..." und beginnt dann einen Monolog im Stile von "Hör zu... ich weiß, dass du aufgebracht bist und du hast auch jedes Recht dazu, aber es ist nun mal so, dass ich dich liebe, auch wenn du daran zweifelst, blablubb." Meist antwortet der andere nach einem "Hör zu..." mit einer Abfuhr, wie etwa "Du bist der Meinung, ich würde an deiner Liebe zweifeln? Du hast doch überhaupt keine blubbbliblubb." woraufhin ein dramatischer Abgang folgt.
Dabei fällt mir auf, ich hatte auch noch nie einen dramatischen Abgang oder ergreifende letzte Worte. Die tollsten Sätze, die ich zum Schluss hätte sagen sollen, fallen mir immer erst nachts ein, wenn es zu spät ist. Vielleicht sollte ich "Hör zu..." einfach einmal ausprobieren. Ach und "Hör zu..." ist nicht zu verwechseln mit dem pfälzisch-hessischen "Bassemoluf..." Und auch nicht mit einer Fernsehzeitschrift.
Donnerstag, 16. März 2006
Ein Appell an die DVD Industrie
Liebe Filmfirmen und DVD Hersteller. Ich weiß ja, dass ihr mich als Kunden nicht für voll nehmt und nur auf mein Geld aus seid. Ich weiß auch, dass es euch völlig egal ist, was ihr so auf den Markt werft und in welcher Qualität, solange der Käufer nur brav bezahlt. Am besten mehrmals hintereinander (Früher die VHS, nun die DVD, danach die Special Edition, dazu noch die GEZ Gebühren für die TV-Ausstrahlung und nicht zu vergessen die Pauschalabgabe für alle Geräte – außerdem freuen wir uns alle jetzt schon auf den Blu-Ray und das HDDVD Chaos). Offensichtlich lebt ihr in einer eigenen Welt, in der die Wünsche und Ansprüche des Kunden nicht zählen, solange er weiterhin brav sein Portemonnaie öffnet.
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Im Serienwahn
Vermutlich führt doch kein Weg daran vorbei, sich einen Festplattenrekorder zu zulegen. Denn ich bin wieder im Serienwahn. Und gleichzeitig berufstätig, was es mir viel zu oft schwer macht, alles sehen zu können. Und jede Woche mit fünf Videokassetten herum zu jonglieren ist nicht die Erfüllung. Eine Erfüllung ist allerdings das derzeit gezeigte Serienprogramm.
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