"Ja? Hallo?"
"Hallo, ich würde gerne etwas bestellen."
"Ja?"
"Und zwar bitte einmal die 8 Kostbarkeiten."
"A Kossakei."
"Ähm, ja genau, und..."
"Numme hudaswasi."
"Ähm, ja. 120. Genau. Und dann bitte noch die Nummer 1."
"Eis?"
"Nein. Eins. Die Peking Suppe."
"Ah. Eis. Supp."
"Ja."
"Okay. Wohin?"
"In die Grabenstraße bitte."
"Habe Sie Kundenumm?"
"Kundennummer? Nicht das ich wüsste."
"Habe sie Fonnumm?"
"Ja, 555 3468." (von der Redaktion geändert)
"Füf füf füf swei vier sesach."
"DREI vier sechs acht."
"Ja, swei..."
"DREI!"
"duai."
"Genau."
"Un Nam?"
"Graf."
"K... un?"
"Nein. G..."
"W..."
"Nein, G..."
"Ja, W..."
"G!!..."
Ja! W..."
"R...A...F..."
"E...A...N..."
"Häh? Nein G..R..A..F.."
"Ja, W..E..A..F.."
"Uff, ja genau..."
"Komm in swasi bi dreissi Minut."
"Wunderbar. Danke."
Sollte ich morgen tot in meiner Wohnung aufgefunden werden, kam das Essen wohl doch nicht und ich bin ich verhungert.
Montag, 18. Februar 2008
Bestellung auf Chinesisch
Dienstag, 19. Juni 2007
Möchten Sie gewinnen?
Schlaftrunken stolperte ich zum klingelnden Telefon. Wer konnte mich denn noch vor acht Uhr morgens anrufen wollen? Anonyme Nummer? Mir schwante Übles. Und tatsächlich, eine mir unbekannte Frauenstimme erzählte mir die Story vom Pferd (wie man so schön sagt). Im ersten Moment verstand ich nur die Worte SKL und Günter Jauch, außerdem erfuhr ich, dass meine Nummer speziell ausgewählt worden war und ich die einmalige Chance auf blablabla hätte. Die leicht polnisch klingende und schwer verständliche Frauenstimme flötete ihren Text herunter und ich sagte nichts, in der Annahme, einem Band zuzuhören. Bis die Frau unvermittelt die Frage stellte: "Verstehen Sie mich?" "Ähm, ja", antwortete ich verdutzt. Irgendwann war die Litanei beendet und ich wurde wieder etwas gefragt. "Möchten Sie an dem Gewinnspiel teilnehmen, mit einer Chance auf 1000 Euro und täglichen 100000 Euro und Häusern und Reisen und der Möglichkeit zu Günter Jauch ins Studio eingeladen zu werden um dort mit ihm und Prominenten um 5 Millionen Euro zu spielen?" "Nein", war meine Antwort. Das konnte die Frau wohl nicht fassen. Nach einer kurzen Pause des Luftholens fragte sie nach: "Nein?" "Nein", bestätigte ich. Wieder eine Pause, in der sie vermutlich überlegte, wie sie aus dieser peinlichen Nummer rauskommen könnte. Also sagte sie das einzig vernünftige: "Tschüß" und legte auf.
Mittwoch, 1. November 2006
Verwählt
„Oh, Entschuldigung, da hab ich mich
jetzt falsch verwählt.“
„Macht nix. Schlimmer wär's, wenn Sie sich so richtig verwählt hätten.“
(all das hat nichts mit der deutschen Politik zu tun)
„Macht nix. Schlimmer wär's, wenn Sie sich so richtig verwählt hätten.“
(all das hat nichts mit der deutschen Politik zu tun)
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