Montag, 21. Januar 2008
WDR Poetry Slam
Schon wieder Fernsehen. Ja, so langsam wird es auffällig, wie meine Wochenenden hier in der Fremde aussehen. Ich zappe schlaftrunken durch das Programm und entdecke eine Sendung, die ich nie zuvor gesehen habe. Da wo früher Nachwuchs-Komödianten in einem Waschsalon auftraten, der aber mittlerweile zu einem anderen Sender gewechselt hat. Auf der Bühne steht eine sehr junge Frau und liest mit Inbrunst einen Text, der so witzig ist, so wunderbar, so köstlich ist, dass ich die Fernbedienung weg lege und zu lachen beginne. Was ich bei den meisten Komödianten Sendungen mittlerweile nicht mehr tue. Und schnell stelle ich fest, die Sendung heißt WDR Poetry Slam. Fünf junge Autoren stellen sich und ihre selbst verfassten Werke vor und das Publikum entscheidet am Ende, wer am besten gefiel. Mir gefielen alle. Eine wunderbare Sendung. Und eine Schande, dass ich auf so etwas durch Zufall stoßen muss. Warum wird für so etwas keine Werbung gemacht? Warum wird es im Nachtprogramm versteckt? Egal, ich habe es entdeckt. Und ich werde weiter zuschauen. Wenn es noch weitere Folgen gibt. Und wenn es wieder Karten gibt, werde ich hinfahren. Und wenn mich, und hiermit zitiere ich die junge Frau, endlich mal wieder "kreative Schübe ereilen" (herrlich), dann melde ich mich an. Und werde berühmt. Morgen. Ganz bestimmt. Wann kommt die nächste Sendung?
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