Alles Roger

das Blog von Roger Graf

Los geht's

Öffentlicher App Verkehr in Aachen

Der öffentliche Nahverkehr in Aachen gehört zu den grausamsten Erfahrungen in dieser schönen kleinen Stadt. Schon vor einiger Zeit betonte ich, Aachen fehle es an guten Verbindungen, einem stabilen Netz und vor allem an Straßenbahnen. Die Busse und die dazugehörigen Verbindungen sind unbequem, unzuverlässig und nicht auf die Bedürfnisse der Einwohner zugeschnitten. Ein kleines persönliches Beispiel: Um mit dem Bus von zuhause zu meiner aktuellen Arbeitsstätte zu kommen, benötige ich mit dem Bus über eine Stunde Fahrzeit. Für den Hinweg. Zurück nochmal das Gleiche. Inklusive 20-minütigem Aufenthalt am sogenannten Bushof, einem Brennpunkt aller sozialer und menschlicher Schichten und Buslinien. Mit dem Auto kostet mich die Fahrt keine zwanzig Minuten. Ich prangere das an, denn ich würde viel lieber mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Gibt es denn keine vernünftige Lösung?

Doch. Rettung ist in Sicht. In Aachen gibt es eine neue App, die das Fahren mit dem ÖPNV leichter machen soll. Eine neue App. NOCH eine neue App.

Seit einigen Tagen wird auf großflächigen Plakaten (an Bushaltestellen) für die App Naveo geworben. Zu sehen ist eine Giraffe, ein flotter Slogan und das Versprechen, ab jetzt würde alles einfacher. Was fehlt ist: ein QR Code, um sich die App direkt herunterladen zu können. Oder die Angabe, in welchen App Stores die App verfügbar ist. iOS, Android, beide? Sucht man in den App Stores nach der App Naveo, bekommt man einen Treffer. Leider für eine ganz andere App gleichen Namens. Sucht man bei Google, findet man einen Artikel der Aachener Zeitung, der die App zwar bewirbt, dies aber wiederum hinter einer Bezahlschranke macht, also nur für Abonnenten zu lesen ist. Ansonsten wird man auf die anderen gruseligen App-Versuche der ASEAG (dem örtlichen Verkehrsbetreiber) verwiesen, wie zum Beispiel movA oder die AVV App.

Bei diesen Apps möchte man sich gar nicht ausmalen, wie viel öffentliche Gelder hingeflossen sind. Und wie wenig darauf geachtet wurde, sie gut bedienbar und hilfreich zu gestalten. Mit echten Anwendern unter Realbedingungen wurde mit Sicherheit nie getestet, geschweige denn zuvor eine vernünftige Anforderungsanalyse durchgeführt.

Nun also eine neue App. Jedoch – es gibt sie nicht. Weder in den Stores, noch in Suchmaschinen. Es wird für ein Produkt geworben, das nicht erhältlich ist. So dachte ich zu Beginn des Artikels noch…

*Spannungsaufbau

Fündig wird, wer nach der alten AVV-App in den Stores sucht. Es erscheint als Suchergebnis noch immer die AVV-App, jetzt allerdings mit dem Namenszusatz “künftig Naveo” und einem brandneuen Logo. Auch wer die AVV App schon installiert hatte, erhält ein Update mit neuem Logo. Startet man die App, erkennt man allerdings sofort: Außer dem Namenszusatz und dem frischen blauen Logo hat sich nichts geändert. Unter dem neuen Blau leuchtet weiter das Violett der alten App.

Gut – so möge man denken – dann wird die alte App einfach durch eine neue ersetzt. So einfach ist es aber nicht. Gehen wir nochmal einen Schritt zurück. Zu dem Artikel hinter der Bezahlschranke, der immerhin ein für alle sichtbares Titelbild enthält. Dort zu sehen ist eine Hand, die ein Smartphone hält, auf dem im Browser eine Webseite aufgerufen ist: naveo-app.de. Ruft man diese Seite auf (die per Google-Suche nach Naveo nicht zu finden ist) wird man darüber informiert, dass die Naveo-App sich offenbar noch im Entwicklungsstadium befindet. Und dass sie nur deshalb schon jetzt veröffentlicht wurde, um den Verkauf des 9 Euro Tickets anzukurbeln. Die Naveo App gibt es dabei nur für iOS, nicht aber für Android. Und: Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man bereits jetzt spinksen könnte (rheinländisch für spähen, lugen – ein bisschen Lokalkolorit muss sein), jedoch überall noch das “Fell” der alten AVV App zu sehen sei (Giraffe. Fell. Ist klar, ne (Zusätzlich zur Giraffe ist auf der Seite auch ein Schwein zu sehen. Also inkonsequent können sie.)) Weitere Infos bekommt man über die Seite naveo-app.de (auf der man sich gerade befindet)

Halten wir also fest: In Aachen wird eine neue Mobilitäts-App beworben. Diese ist nichts anderes als die Ablösung der schrecklichen alten App. Weder wird auf diesen Umstand, noch auf sonstige Quellen, eine Webseite, App-Stores oder ähnlichem hingewiesen, wo die App zu beziehen ist. Die lokale Presse bespricht das Thema im kleinen Kreis, die zugehörige Webseite findet man nur durch Detektiv-Arbeit. Findet man die App schließlich und lädt sie herunter, stellt man fest, dass sich außer Namenszusatz und Logo nichts geändert hat. Zu alledem wird auf der zugehörigen Webseite mit freundlichen Worten umschrieben, dass ab jetzt alle Benutzer zu Beta-Testern geworden sind, die mal “spinksen” wollen und nun ein noch halbgareres Produkt auf dem Smartphone haben. Und die Begründung für diesen kompletten Marketing-SuperGAU ist die schnelle Bereitstellung des 9 Euro Tickets.

Und jetzt ratet mal: Genau DAS war in meinem Versuch NICHT möglich. Ich konnte kein 9 Euro Ticket erwerben, weil die App vorne und hinten nicht funktioniert und sich das Menü zum Ticketkauf automatisch wieder schloss.

Nicht nur als UX-Designer, auch als großer Verfechter des öffentlichen Nahverkehrs rollen sich mir die Zehennägel hoch, bei so geballtem Missmanagement. Und ihr wundert euch, warum der ÖPNV nicht den nötigen Anklang findet.

Update: Die Webseite naveo-app.de ist auf den Werbeplakaten abgebildet und ist mir offenbar bisher nicht aufgefallen. Alle weiteren Aussagen des Artikels behalten dennoch Gültigkeit, denn selbst mit der Webseite ist man als Kunde kein bisschen schlauer, wo und wie man die neue App bekommt. Denn auch auf der Webseite gibt es keinen Link zu einem App Store oder einen Hinweis darauf, dass es sich hier lediglich um eine Namensänderung der bisherigen App handelt. Und von einer Verbesserung des Angebots oder einer Möglichkeit, ein 9 Euro Ticket zu erstehen, kann weiterhin nicht gesprochen werden. Weitere Versuche, dieses Ticket zu erwerben, wurden mit nicht hilfreichen Fehlermeldungen quittiert.

Leidenschaft

Wie kann es eigentlich sein, dass ich seit mittlerweile genau vier Jahren UX Designer bin und bislang kaum über dieses Berufsfeld geschrieben habe? Vielleicht, weil ich über meine anderen Berufe davor ebenfalls nicht geschrieben habe? Was nicht ganz der Wahrheit entspricht. Dass ich leidenschaftlicher Lokomotivführer war und im Herzen auch weiterhin bin, wurde bestimmt schon das eine oder andere Mal erwähnt.

Und da ist dieses Wort. Leidenschaft. Ist es nicht schön, eine Leidenschaft zu haben? Oder besser gesagt, eine Leidenschaft gefunden zu haben, der man regelmäßig nachgehen kann, egal ob privat oder beruflich? Wie oft erzählte ich in diesem Blog, dass Filme meine Leidenschaft seien? Wie gerne nahm ich mir TV-Serien vor, Apple Produkte, Gadgets und Spiele. Alles Dinge, die ich leidenschaftlich mag. Doch dies sind nur Dinge.

Einen erfüllenden Beruf ausüben zu können, dürfte neben Gesundheit, Liebe und sozialen Kontakten zum Besten gehören, was ein Leben bieten kann. Ich war Lokomotivführer, Disponent, Projektmanager und habe all diese Berufe, trotz mancher Tiefen, immer mit einer gewissen Begeisterung und Leidenschaft ausgeübt. Seit vier Jahren kann ich mich glücklich schätzen, UX Designer zu sein.

An dieser Stelle eine kurze Erklärung, was genau das ist. UX ist die Abkürzung für User Experience, also die Benutzererfahrung. Sie bezeichnet alles, was man als Anwender eines Gerätes (Maschine, System, etc.) vor, während und nach der Benutzung erlebt. Als UX Designer ist es meine Aufgabe, die Bedürfnisse der Anwender zu verstehen, die für sie beste Lösung zu kreieren und ihnen damit eine gute Erfahrung zu bieten. Sie in ihren Aufgaben zu unterstüzen und ihnen zu helfen. Jeder, der schonmal an einem Fahrkartenautomaten stand und noch vor dem ersten Tastendruck Angst hatte, was alles schiefgehen kann, während der Benutzung erlebte, was alles schief geht und am Ende zwar vielleicht mit einem Ticket, aber mit zehn Minuten verlorener Lebenszeit und Wut im Bauch dastand, weiß, wie eine schlechte Benutzererfahrung aussieht. Und dies ist nur eines von Millionen Beispielen.

In einer Welt, die so komplex geworden ist, die uns Jahr für Jahr abhängiger von Maschinen macht, ist es umso wichtiger sicherzustellen, dass diese Maschinen nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch gut zu bedienen sind. Und wenn es geht auch ästethisch aussehen. Die Welt ist voll von kuriosen und gruseligen Beispielen, wie durch schlechte Usability (Benutzbarkeit) Inseln wegen Raketenwarnungen evakuiert wurden oder Atomkraftwerke fast zur Explosion gebracht wurden. Und diese dürften vermutlich zu den spektakulärsten Beispiele gehören.

Gute und schlechte User Experience erleben wir Tag für Tag in unserem Leben. Oftmals nehmen wir sie gar nicht mehr wahr. Nämlich dann, wenn die Dinge einfach funktionieren. Wenn wir keinen Gedanken daran verschwenden müssen. Ein gutes Design fällt nicht auf, ein schlechtes umso mehr.

Meine Aufgabe ist es, Anwender – Menschen – zu verstehen. Und ihnen Lösungen zu bauen, die ihnen ein gutes Gefühl geben. Sicherheit. Das Gefühl, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Jederzeit die Aktionen und Informationen zur Verfügung zu haben, die sie benötigen. Lösungen, die ihnen schon im Vorfeld die Sorgen nehmen und sie mit einem beruhigten Gefühl zurücklassen. Lösungen, die Spaß machen, ihnen nicht im Weg stehen, sondern sie bereichern. Wie könnte man diesen Beruf nicht mit Leidenschaft ausüben?

In meinem bisherigen Leben habe ich Menschen mit Leidenschaft von A nach B gebracht, habe sichergestellt, dass sie ihre benötigten Waren erhalten, habe Projekte betreut, die Abläufe in Krankenhäusern verbesserte und darf nun jeden Tag mit Leidenschaft dafür sorgen, dass Anwender in ihrer täglichen Arbeit ihre Aufgaben schnell und sicher erledigt bekommen und ein gutes Gefühl haben. Ich hätte es kaum besser treffen können.

Ach ja, ich schreibe noch immer mit Leidenschaft.

Klimaneutrales Deutschland 2045

Eine schöne Utopie, die Agora Energiewende und Fraunhofer IEE im folgenden Video zusammengestellt und visualisiert haben. Wie kann Deutschland es bis zum Jahr 2045 schaffen, klimaneutral zu werden. Und dabei nicht nur die Umwelt zu retten, sondern die Lebensqualität der Menschen insgesamt zu verbessern. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind dabei keine Science Fiction, sondern basieren auf dem aktuellen Stand der Technik und Forschung. Heißt: Theoretisch wäre das alles machbar. Sogar schon jetzt.

Warum ich es dennoch für eine Utopie halte? Nicht, weil ich ein Pessimist bin (okay, erwischt). Sondern weil ich mir kaum vorstellen kann, auch nur die Hälfte in den nächsten 23 Jahren in diesem Land Realität werden zu sehen. Nicht, dass ich es mir nicht absolut wünschen würde. Doch wenn ich mir nur mal die letzten 16 Jahre fast totalen Stillstands betrachte, von Politikern verursacht, die nur ihre eigene Machterhaltung im Blick hatten oder schlicht zu dumm waren, etwas zu bewegen, regen sich böse Zweifel in mir.

Deutschland hat seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten alles verpasst, Reformen vor sich her geschoben, die Klimakrise quasi geleugnet, die Energiewende geblockt, die Digitalisierung verschlafen und so weiter und so weiter. Und dass der Markt die Ideen regelt, die in diesem Video vorgestellt werden, bezweifle ich leider ebenso. Dass sie in der Tat eine Chance sein können ist Makulatur, wenn sie nicht (massiv) gewinnbringend sind. So lange also weder Gesetzte, noch Bilanzen die Energiewende herbei führen, was dann? Dann bleibt es zumindest lange noch eine Utopie.

Und dabei wünsche ich mir nichts mehr, als all die Ideen noch zu meinen Lebzeiten reifen zu sehen. Wie gerne würde ich durch eine ruhige, Autofreie, lebenswerte, grüne Stadt flanieren, sicher mit meinem E-Bike unterwegs sein, einen guten öffentlichen Nahverkehr nutzen. Wie spannend wäre es, diese Veränderungen am eigenen Leib mitzubekommen, den Wandel zu spüren und zu erleben, wie Deutschland als Vorreiter andere Nationen motiviert, ja quasi zwingt, ähnliche Wege zu gehen, weil es einfach keine Alternative gibt.

Meine beiden Neffen, 8 und 6 Jahre alt, wussten dieses Jahr ganz genau, welche Partei zu wählen sei und nicht nur dafür liebe und feiere ich die Jungs. Ich hoffe, dass sie dieses Deutschland in dem Video erleben werden. Auch wenn sie dafür vielleicht in mein Alter kommen müssen.

Der 30 Tage Lauf – Das Fazit

Wie lief’s?

Am 1. Juni 2021 begann ein Experiment. Ich forderte mich selbst heraus und starte eine Challenge mit dem Titel: “Der 30 Tage Lauf”. Ich wollte dabei heraus finden, ob ich es schaffe, jeden einzelnen Tag im Monat Juni einmal laufen zu gehen. Und nebenher beobachten, ob und was sich bei mir körperlich und geistig verändert. Rekorde sollten nicht aufgestellt werden. Auch keine konkreten Ziele wie minimale Kilometer oder Zeiten wurden erhoben. Es ging dabei nur um den Versuch, den inneren Schweinehund täglich aufs Neue besiegen zu können.

Dabei war schon früh abzusehen, dass es keine 30 Läufe sein würden. Zu ambitioniert war das Vorhaben, zumindest auf meinen gesundheitlichen Zustand bezogen. Jeden Tag laufen zu gehen, geht für Ungeübte doch sehr an die Substanz. Kommen dann noch Einschränkungen wie schmerzende Knie oder Rücken hinzu, wird schnell klar, dass es ohne Pausen und Regeneration nicht funktionieren kann. Lief ich die ersten Tage noch meine 3,5 bis 5 Kilometer, musste ich bereits an Tag 10 eine Pause einlegen und einen Spaziergang statt eines Laufs absolvieren.

Hin und wieder fielen mir 6 Kilometer Läufe nicht schwer, am nächsten Tag war ich froh, über 2 Kilometer zu kommen. Ab Tag 14 war klar, dass tägliche Läufe eher meine Gesundheit gefährdeten, als mich fitter zu machen und ich beschloss, nur noch jeden zweiten Tag zu laufen. Dann erhielt ich überraschend meine Impfung. Und konnte erst an Tag 22 wieder anfangen.

So blieben von den angepeilten 30 Tagen insgesamt 18 Tage an denen ich wirklich meine Waldrunden drehte. Immerhin mehr als die Hälfte. Beziehungsweise ein vernünftiges zweitägiges Muster, das ich von Beginn hätte wählen sollen.

Machen sich diese 18 Tage nun bemerkbar? Um ehrlich zu sein: Nicht wirklich. Dafür war die Gesamtdauer vermutlich zu kurz und die Läufe zu unregelmäßig. Ich wurde in dem Monat nur unmerklich schneller, schaffte nicht mehr Kilometer. Ich nahm nicht einmal ab. Was sich aber änderte: Schon nach wenigen Läufen wurde meine Atmung ruhiger, weniger keuchend. Auch nach dem Ende eines Laufs konnte ich direkt wieder normal atmen. Die Anstrengung wurde weniger. Dieses Gefühl wurden auch durch Daten bestätigt. Meine maximale Sauerstoffaufnahme lag zu Beginn bei 30,7, beim letzten Lauf bei 35,1. Das ist zwar noch immer unter dem empfohlenen Wert, aber eine sichtbare und fühlbare Steigerung. Auch meine durchschnittliche Herzfrequenz sank auf ca. 150 Schläge pro Minute, wo zu Beginn des Experiments teilweise bis zu 170 Schläge pro Minute die Regel waren und damit weit aus einem gesunden Ausdauerbereich heraus.

Was sich ebenfalls änderte ist meine Einstellung zum Laufen. Es ist deutlich einfacher und angenehmer, sich alle 2 Tage für schnelle 20 Minuten aufzuraffen, statt einmal pro Woche für einen 60 Minuten Lauf. Zumal aus den 20 Minuten dann doch 30 bis 40 werden, wenn es gut läuft. Auch durfte ich lernen, dass ein Lauf im Regen gar nicht so unangenehm ist ,wie ich immer dachte. Das Laufen war durch die hiesige Berichterstattung zwar immer ein bisschen Zwang, könnte aber zukünftig zu einer gesunden Regelmäßigkeit werden.

Statistiken

  • Läufe insgesamt: 18
  • Strecke insgesamt : 79,86 km
  • Längste Strecke: 7,01 km
  • Kürzeste Strecke: 3,37
  • Gesamtzeit: 10 Stunden 12 Minuten
  • Durchschnittliche Herzfrequenz: 153 bpm
  • Höchste durchschnittliche Herzfrequenz: 161 bpm
  • Niedrigste durchschnittliche Herzfrequenz: 143 bpm
  • Unterschied der durchschnittlichen Herzfrequenz zwischen erstem und letzten Tag: -13 bpm
  • Durchschnittlicher Pace: 6’8″/km
  • Höchster durchschnittlicher Pace: 7’27″/km
  • Niedrigster durchschnittlicher Pace: 6,’09″/km
  • Unterschied des Pace zwischen erstem und letztem Tag: -1,’04″/km
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit: 8,60 km/h
  • Höchste durchschnittliche Geschwindigkeit: 9,75 km/h
  • Niedrigste durchschnittliche Geschwindigkeit: 8,03 km/h
  • Unterschied der Geschwindigkeit zwischen erstem und letztem Tag: + 1,3 km/h

Wie soll es weiter gehen?

Tägliche Läufe sollten unbedingt vermieden werden. Aber auch meine bisherigen Läufe alle 2 bis 3 Wochen dürften nicht viel für meine Gesundheit beigetragen haben. Ich peile im Moment an, mindestens zweimal in der Woche laufen zu gehen. Einmal am Wochenende, einmal unter der Woche. Und wenn es mich packt und das Wetter geil ist, gerne auch ein drittes Mal. Aber auf keinen Fall mehr. Ab jetzt steht die Gesundheit im Vordergrund, nicht die Herausforderung.

Der 30 Tage Lauf – Tag 29 und 30

Wie läuft’s?

Manchmal kommt dir das Leben in die Quere. Manchmal der Tod. Oder alles, was dazwischen liegt. Manchmal ist alles andere wichtiger, als die Herausforderungen, die man sich selbst gestellt hat. Wie John Lennon einst sang: “Life is what happens to you while you are busy making other plans”. So kam es, dass ich in den vergangenen zwei Tagen weder Laufen war, noch etwas schrieb.

Heute, am 30. und letzten Tag meiner Challenge “Der 30 Tage Lauf” melde ich mich zum vorletzten Mal zu dem Thema, bevor ich hoffentlich morgen mein Fazit ziehen kann. Mag sein, dass dies ein etwas ärmliches, unrühmliches Ende meines Experiments ist. Gewiss hattet ihr euch, meine Leser, aber auch ich mir etwas anderes vorgestellt. Einen letzten großen Lauf. Eventuell ein persönlicher Rekord. Ein abschließendes, zufriedenstellendes Highlight. So ist es leider nicht. So ist das Leben nicht und schon gar nicht ein lächerliches kleines Vorhaben in einem kleinen, persönlichen Blog.

Ich habe einige Dinge über mich und meinen Körper gelernt und ich bin auch ein klein wenig stolz auf mich, es bis zum Ende durchgezogen zu haben. Egal, wie viele Pausen notwendig waren oder wie es endete. Es war gut so. Wenn alles klappt, werde ich morgen Näheres dazu schreiben können…

Statistiken

  • 1 Fazit in der Mache

Gedanke des Tages

Lasst es mich noch mal deutlich sagen: Zelebriert das Leben. Und, wenn ihr gesund und mobil seid, zelebriert euren Körper. Pflegt ihn, bleibt fit, bewegt euch. Und wenn ihr nicht gesund und mobil seid, seht zu, dass ihr es wieder werdet.

Alles Roger das Blog von Roger Graf

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