In den nächsten Jahren wird Deutschland einen einzigen Herbst erleben. Unterbrochen von jeweils zwei Wochen Winter im April, der sofort wieder in Herbst übergeht und zwei Wochen Sommer im Juni, der ebenfalls wieder direkt in Herbst übergeht. Es ist kalt geworden, oder? Aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor, weil ich diese Woche Nachtschichten habe und nicht so ganz auf der Höhe bin.
Monat: September 2007
Serientäter
Die liebe Lena schickte mir ein Stöckchen, das wohl nur für mich gemacht worden war.
1.) Schaust du regelmäßig TV Serien?
Das kommt darauf an. Es gibt Serin, die ich sehr gerne sehe, aber ich komme langsam davon weg, sie im Fernsehen zu gucken. Serien auf DVD zu schauen hat so was ganz anderes. Ohne Werbeunterbrechungen und der Möglichkeit, vielleicht noch eine Folge zu gucken und dann noch eine. Erst dann kann man eine Serie wirklich genießen.2.) Was macht für dich eine gute Fernsehserie aus?
Alles, was auch ein gutes Buch oder ein guter Film haben muss. Mit dem Vorteil, dass in vielen Fällen die Personen besser beleuchtet werden können als in einem Film und man über die Jahre fast eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Siehe "Six Feet Under".3.) Gibt es eine Serie, für die du alles stehen und liegen lässt?
Was heißt "alles stehen und liegen lässt" ;-) Serien, bei denen ich nicht erwarten kann, die nächste Folge zu sehen: Lost, Dr.House, Emergency Room (DVD), Desperate Housewives, Nip/Tuck (DVD). Früher, als die Serien noch liefen, waren es auch Six Feet Under, Frasier, Ally McBeal (DVD) und Sex an the City (jaaa, auch Männer gucken so etwas – zumindest Männer, die Qualität, freche Geschichten und witzige Dialoge zu schätzen wissen). Was ich immer wieder gerne sehe, aber auch hin und wieder verpasse, sind Die Simpsons, King of Queens, CSI Las Vegas und Scrubs – was eigentlich unverzeihlich ist.4.) Und welche geht überhaupt nicht?
Alle Serien, denen man die billige Machart sofort ansieht, die mit nur einer Kamera, Laiendarstellern und platten Geschichten daher kommen und nur als Hülle für Werbeunterbrechungen produziert worden sind ohne eine Ahnung davon zu haben, wie man die Zuschauer packt, neugierig macht und begeistert.5.) Kaufst du Serienstaffeln auf DVD oder Video?
Auf DVD. Und ich hätte gerne noch viel mehr. Es gibt kaum was Schöneres, als einen ganzen langen Winterabend eine Folge nach der anderen zu schauen, ohne unterbrochen zu werden und sich den tollen Geschichten und den Charakteren hinzugeben.Und an wen werfe ich jetzt weiter? Eigentlich hat schon jeder, den ich bewerfen würde, das Stöckchen bekommen. Deshalb geht es erstmal an Pixeljunkie und Kellogs, nur damit dort mal wieder was steht. Weiterhin an D-Brain und Prospero.
Der Fluch der kleinen Pixel und des inflationären Kommentierens
Letztens wurde ich auf einen heise-Artikel mit dem Titel „Der Fluch der kleinen Pixel“ aufmerksam. Darin ging es um den Misstand, dass die Fotoindustrie der Meinung ist, dem Kunden immer mehr Megapixel in viel zu kleinen Kameras mit viel zu kleinem Sensor zu verkaufen und dabei die Bildqualität zu verschlechtern. Genau beschrieben wird das bei 6MPixel.org, der Seite von Image Engineering, einem offenbar unabhängigen Testlabor. Teilweise gehen die Erklärungen zu sehr ins Technische und sind für den knipsenden Laien zu starker Tobak. Der Tenor allerdings ist klar und sollte jedem einleuchten. Wenn ich immer mehr Details auf meinen Fotos haben möchte, für die Abbildung aber eine immer kleiner werdende Sensor benutze, ist logisch, dass etwas falsch läuft. Die Kamera kann gar nicht alle Details darstellen und muss fehlende Bildpunkte selbst berechnen, was sich dann in starkem Rauschen äußert. Deshalb seien 6 Megapixel mit entsprechend großem Sensor auch absolut ausreichend bei Kompaktkameras.
Zwei Dinge finde ich hierbei interessant. Zum einen die Tatsache, dass der Kunde sich noch immer blenden lässt und wie annodunnemal bei der Gigahertz-Jagd der PCs (je mehr Gigahertz, desto besser) dem falschen Hasen hinterher läuft und damit eine Spirale in Gang hält. Jeder „weiß“ schließlich, dass mehr Pixel auch bessere Bilder bedeutet, deshalb werden nur Kameras mit noch mehr Pixeln verkauft und deshalb nur Kameras mit NOCH mehr Pixeln produziert. Mittlerweile haben die Kunden bei den PCs begriffen, dass Geschwindigkeit nicht nur von Gigahertz-Zahlen des Prozessors abhängen. Bleibt zu hoffen, dass 6MPixel.org dazu beitragen kann, diesen Lerneffekt auch bei den Kameras einzuläuten und die Industrie dazu zu bewegen, ihre Anstrengungen bei Kompaktkameras lieber auf bessere Objektive zu richten.
Was ich hierbei aber noch interessant fand, ist der sogenannte heise-Effekt. Denn kurz nach dem Veröffentlichen des heise-Artikels war 6MPixel.org einige Zeit nicht aufrufbar. Sie war geheised worden. Wenn heise einen Link setzt, werden die entsprechenden Seiten dermaßen mit Besuchern überhäuft und mit Anfragen bombardiert, dass viele Server einfach dicht machen (eine Schutzmaßnahme – die vielen plötzlichen Anfragen könnten ja auch von böser Einbruchssoftware stammen). Der Begriff geheised existiert mittlerweile auch bei Kommentaren in Blogs. Basic Thinking sinnierte kürzlich über die Frage, ob zuviele Kommentare überhaupt wünschenswert seien. Auf heise ziehen so manche Artikel Diskussionen in den Kommentaren nach sich, die sich in den vierstelligen Bereich begeben. Da ist es auch als Leser fast unmöglich, dem Thema noch zu folgen. Basic Thinking weist auf die Gretchen Frage hin, dass man als Blogger natürlich soviel Kommentare wie möglich möchte, andererseits aber auch irgendwann den Faden verliert und sich Diskussionen in den Kommentaren verselbständigen.
Ich persönlich habe mit all dem eigentlich nichts zu schaffen. Mein Blog wird wohl in nächster Zukunft nicht bei heise erwähnt werden (was auch irgendwie schade ist). Meine Artikel haben bisher noch nie mehr als 20 Kommentare nach sich gezogen (ebenfalls irgendwie schade – das könnte ruhig noch etwas mehr werden). Und meine Nikon D50 hat genau 6 Megapixel, was für einen DIN A4 Ausdruck eines Fotos mehr als ausreichend ist (wobei natürlich bei Spiegelreflex etwas andere Regeln gelten und 6MPixel.org nur auf die Problematik bei Kompaktkameras hinweist).
Manchmal hätte ich übrigens gerne wieder eine kleine Knipskamera, die man eben mal in der Brusttasche mitnehmen kann und die vielleicht doch etwas bessere Bilder als mein K800i schießt. Und was das Kommentieren angeht, wünsche ich mir, bei meinem neuen Design den Rekord zu brechen. Bald sollte es soweit sein.
Traumjob Radio
Zwei Träume bestimmten mein Leben. Und tun es noch immer. Der erste Traum war es, Lokführer zu werden. Und ich wurde es. Sogar auf dem ICE. Der zweite Traum handelte davon, beim Radio zu arbeiten. Vorzugsweise natürlich bei SWR3, damals noch als SWF3 bekannt und auch heute noch mein Lieblingssender. Warum ich immer noch nicht beim Radio arbeite? Keine Ahnung, vielleicht ist ein Menschenleben zu kurz, um es mit zwei Träumen zu füllen? Vielleicht bin ich mittlerweile auch einfach zu alt und hätte mich früher um einen Einstieg bemühen müssen? Vielleicht ist es auch einfach nur Angst. Egal, das Medium Radio hat mich immer fasziniert. Sprechen, quatschen, Witze machen, erzählen und zwischendrin gute Musik spielen. Was könnte es schöneres geben? Was würde ich lieber Tag für Tag tun? (Klammern wir einfach mal aus, dass Radiomachen viel Arbeit hinter den Kulissen bedeutet, ständiges Kompromisse suchen, um den Chefs zu gefallen, ständiges herunterlesen immer gleicher Staumeldungen etc. und die Musik ebenfalls vorgeschrieben und nur selten wirklich gut ist. Dennoch…)
Angefangen hat mein Traum schon in frühen Jahren, als ich noch vor meiner Stereoanlage saß, um bloß keine Elmi Show zu verpassen. Elmar Hörig war der Godfahther des Radios. Und ich erinnere mich, wie sehr ich meinen Englischlehrer auf dem Gymnasium verehrte, nur weil er gerne Anekdoten von seinem Kumpel Elmar zum Besten gab (beide Englisch- und Sportlehrer). Elmar Hörig war seinerzeit das Beste, was das Radio zu bieten hatte. SWF3 war das Beste, was das Radio zu bieten hatte. Und ich wollte dazu gehören.
Leider sollte es nicht sein, selbst meine Podcast Träume (ihr erinnert euch vielleicht) sind aus Zeitmangel erstmal in den Hintergrund gerückt. Meinem SWR3 bin ich aber treu geblieben. Wenngleich ich zugeben muss, vermehrt auf SWR1 umgeschaltet zu haben. Da sind mir Pink Floyd oder Eric Clapton eben doch lieber als Xavier Naidoo oder 50 Cent. Außerdem verschwand Elmi irgendwann aus meiner Radiolandschaft. Weil seine Gags zusehends untragbarer wurden. Ich entdeckte ihn kurzzeitig wieder bei Sat.1, als er zusammen mit dem damaligen Sidekick Barbara Schöneberger eine Spielshow im Vormittagsprogramm moderierte. Peinlich war das.
Noch peinlicher fand ich aber, als er plötzlich bei Radio Regenbogen anfing und dort seine „Elmi Radioshow“ wie dereinst bei SWR3 moderierte. Gut, Radio Regenbogen war und ist für mich ein No-Go, aber wenn Elmi plötzlich wieder zu hören ist, was soll’s. Ich schaltete gerne ein, hörte die gleiche Stimme wie früher, die gleichen Jingles, die gleichen Gags, die gleichen platten Witze. Wie früher, nur mit schlechterer Musik. Und ich konnte mich nicht entscheiden, ob es nur an mir lag – aber dieses wohlige Gefühl wie damals kam nicht auf. Es war, wie gesagt, peinlich, diesem alten Mann, diesem Veteranen, dabei zu zuhören, wie er versuchte, den jungen Leuten zu zeigen, wie man Radio machen sollte. Kaum einer seiner Gags zündete, oftmals glitt er so dermaßen in tiefstes Niveau ab, dass einem Angst und Bange wurde. Ich ließ ihn kopfschüttelnd zurück und schaltete wieder auf SWR3 um.
Leider ging es weiter bergab mit Elmi. Keine Ahnung, was er heute macht. Aber was man so über ihn liest, verheißt nichts gutes. So hat alles seine Zeit wie auch die Träume, die sich manchmal erfüllen und manchmal eben nicht.
iPod Touch Porno
Oh ja Baby, zieh dich aus. Zeig mir alles, was du hast. Komm schon. Ich will dich berühren. Ich muss dich berühren. Oh Baby, du siehst so verdammt geil aus. So schlank, so unwiderstehlich, in deinem kleinen, schwarzen Outfit. Los, zeig’s mir. Ich will dich sehen, ich will dich hören. Und ich will dich berühren. Du bist nur dafür gemacht, um von mir berührt zu werden, Baby. Oh, du fühlst dich so wahnsinnig gut an. Touch. Touch.
Und wem diese neuerliche Auspack- und Demonstrationsorgie noch nicht gereicht hat, kann sich auch noch ein paar geile Fotos bei AppleInsider angucken. Herrlich. Ich werde meinen iPod touch vermutlich ebenso behandeln, wenn ich ihn erst einmal besitze. via fscklog.
Viele volle Füller
Mir ist noch etwas zum Thema Glaubenskriege (oder hier) eingefallen. Und ich frage mich, ob die Kids diesen Krieg heute immer noch ausfechten. Denn als ich jung und in der Schule war (ist schon verdammt lange her) tobte die Schlacht um die Frage, welcher Füller der beste sei. Es gab damals nur drei Fraktionen. Die Basis rangelte sich um die Vorherrschaft von Geha und Pelikan. Diese beiden Füller waren das übliche Proletariatsschreibwerkzeug. Jedes Schulkind entschied sich für einen von beiden und schloss sich damit auch wissentlich der entsprechenden Gruppe an.
Ich war ein Pelikan-Kind. Ein überzeugtes. Geha kam für mich nie in Frage (obwohl die Patronen glaub‘ ich billiger waren – aber wenn ich mich recht erinnere, waren damals nicht alle Patronen kompatibel, ähnlich wie heute mit den Druckerpatronen). Höchstens den Geha-Tintenkiller ließ ich mir gefallen. Doch ansonsten galt Pelikan als das Nonplusultra. Bis wir den Lamy entdeckten, die dritte Fraktion (inklusive der Frage, ob man ihn "Lahmie" oder "Lämmie" aussprach – die ganz Coolen wählten die internationale Aussprache). Lamy-Füller waren mit einem Male das In-Schreibzeug. Jeder mußte einen haben, wenn man dazu gehören wollte. Ich erinnere mich noch, wie ich diese Dringlichkeit damals versuchte meiner Mum klar zu machen (und Unverständnis erntete, die sich bis heute gehalten hat – ich sage nur iPod-Affinität).
Aber ich bekam einen. Zuerst einen weißen, den ich mit Edding farb schwärzte, dann einen schwarzen, bis er kaputt ging. Schließlich einen roten. Was war ich stolz auf das Ding. Keine Ahnung wieso, schließlich hatte fast jeder einen. Aber der Lamy gab mir damals das Gefühl, dazu zu gehören. Die Kids, die damals beharrlich bei ihrem Geha blieben – nun, die waren zwar damals die Loser, haben aber mittlerweile bestimmt Doktorentitel und laufen nun mit einem Mont Blanc Schreiber in der Jackettasche herum. Ich selbst habe schon ewig nicht mehr mit Füller geschrieben. Es würde auch nichts bringen, denn egal, welche Marke ich nun nähme, man könnte das Gekrakel ohnehin nicht entziffern. Ich habe eine Logitech-Tastatur.
Wie war das bei euch? Welchen Füller hattet ihr damals und musstet ihr auch für eure Überzeugung gerade stehen?
Das Designministerium
Na prima. Ich habe mein Blog beim Designministerium überprüfen lassen und bekam gerade mal schlappe 21 von erreichbaren 100 Punkten. Das daraufhin ausgestellte Zertifikat mag ich mir nicht mal aufs Klo hängen. Hallo? Sooo hässlich ist meine Seite doch auch nicht, oder? Naja, also zunächst mal sollte man dieses Designministerium gar nicht übermäßig ernst nehmen. Die Texte und Erläuterung sind bewusst locker und witzig gehalten. Und wenn man die Designminsterium-Homepage selbst einmal überprüfen lässt, erhält diese 101 von 100 erreichbaren Punkten und den Kommentar „Das soll uns mal einer nachmachen“.
Auch halte ich es für fraglich, inwiefern hier tatsächlich Design bewertet wird. Offenbar geht es mehr um die zugrunde liegende Technik. Klar, dass ich hierbei schlecht abschneide. Meine Fähigkeiten in CSS sind einfach zu gering. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass es auch ein klein wenig an den Themes (Templates, Layouts, Designs) von Serendipity liegt. Ohne den Machern dieser Themes auf den Schlips treten zu wollen – aber echte Burner gibt es nicht und manche sind wirklich abgrundtief hässlich und schon farblich eine Zumutung (das muss nicht mal vom Geschmack abhängen). Sicherlich, wenn man es drauf hat, kann man auch aus diesen Themes noch etwas Hübsches basteln. Aber ich hege auch ein klein wenig die Vermutung, dass Serendipity weitaus erfolgreicher sein könnte, wenn es pfiffigere, modernere, schickere Themes schon fertig gäbe.
Schon wieder Duisburg
Ja ne, sicherlich klar. Alles Duisburg. Also ehrlich, mich überrascht es langsam nicht mehr. Aber dennoch die Frage: Kommt es nur mir so vor, als stünde Duisburg fast wöchentlich in den Negativ-Schlagzeilen, seit ich hier wohne? Oder ist schon vor meinem Umzug so viel Böses und Schlimmes in und aus Duisburg gekommen? Ich weiß es nicht. Wäre Duisburg eine amerikanische Kleinstadt und ich ein blasses, schwarzhaariges Kind mit bösem Blick würde ein veritabler Gruselstreifen daraus entstehen. Überall Verbrecher: Mafia, Al Kaida, Ikea. Und es nimmt kein Ende. Hab ich schon erzählt, das ich wieder auf Wohnungssuche bin? ;-)
Nein, keine Creme.
Neulich beim Kiosk meines Unvertrauens. Ich gehe auf die Verkäuferin zu und sage: "Hallo, haben sie die neue Game Pro?" Sie schaut verdutzt. "Die neue was?" "Die neu Game Pro. Die Zeitschrift Game Pro," wiederhole ich. "Die … wie heißt die?" "Game Pro." "Creme Po?" "Nein, das R ist im hinteren Wort. Game Pro." Die Verkäuferin fängt an, das Regal zu durchsuchen und murmelt "Creme… Creme…" "Game … Pro", verbessere ich. "Was ist denn das für eine Zeitschrift?" fragt sie. "Ein Videospielemagazin", antworte ich. "Videos", stellt sie fest und blättert die DVD-Hefte durch. "Nein, keine Videos. Videospiele", verbessere ich erneut. Nun ist sie völlig verwirrt, blickt auf die Reihe mit Spielemagazinen, sagt "Haben wir nicht" und verschwindet. Und tatsächlich. Sie haben weder Creme Po noch Game Pro.
Kulanz bei Ikea – Hopen und Malm nicht verloren
Dieses Wortspiel in der Überschrift konnte ich mir einfach nicht verkneifen, obwohl es in dem folgenden Artikel nicht um Ikea-Schlafzimmer sondern um Ikea-Küchen geht. Eine solche habe ich nämlich vor einiger Zeit bestellt, mit fast allen Geräten, allem Schnick-Schnack und der Basis Montage. Die Arbeitsplatte musste maßangefertigt werden, was die Lieferung um vier Wochen verlängerte. Letzten Donnerstag endlich klingelten die Transporteure und schleppten ein Paket ums andere in meine Wohnung. Zuerst verglichen wir natürlich die Lieferung mit der Bestellung, dann machte ich mich daran, die Teile auszupacken und auf Fehler zu überprüfen. Und natürlich war etwas falsch. Die maßangefertigte Arbeitsplatte war nicht so, wie ich sie bestellt hatte. Mist, dachte ich, ausgerechnet das schwerste, unhandlichste Teil ist falsch. Außerdem würde ich bei einem Umtausch ja wieder vier Wochen auf die neue Platte warten müssen. Also nichts wie hin zu Ikea um nach einer Lösung zu suchen.
