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Origami Millennium Falcon

Diese Woche startet die von mir sehnlichst erwartete Star Wars Episode 9, “Der Aufstieg Skywalkers” in den Kinos. Passend dazu, und um die Wartezeit bis zur Premiere zu verkürzen, könnt ihr mit der unten stehenden Anleitung den Millennium Falken als Origami Model basteln. Wenn das nicht auch ein perfektes Weihnachtsgeschenk ist?

Quelle: Star Wars Origami

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The Deep Sea Visualization

Neal Agarwal, ein sehr kreativer Entwickler, hat auf seiner Seite Neal.Fun eine – wie soll man es beschreiben – Animation, Präsentation, interaktive Visualisierung der Tiefe der Ozeane namens The Deep Sea erstellt. Und das mit allen möglichen und unmöglichen Lebewesen darin. Warnung: Wenn man einmal damit begonnen, hinabzusteigen, kann man nicht mehr aufhören, bis man – SPOILER – den tiefsten Punkt erreicht hat.

Ich habe dabei gelernt, dass es in den Untiefen der Ozeane Monster wie die japanese Spider Crab (3,8m Spannweite der Beine) oder den Headless Chicken Fish gibt. Für Menschen mit Thalassophobie eher ungeeignetes Wissen. Thalassophobie ist im Übrigen die Angst vor dem Meer (oder wahrscheinlich eher die Angst davor, was da so alles auf einen lauert). Ich bin ja immer wieder begeistert, welch überraschende Phobien manche Menschen haben. Siehe in diesem Artikel über Coulrophobie, der Angst vor Clowns. Übrigens einer der am meisten kommentierten Beiträge.

Und jetzt taucht mal schön.

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GIF-Art

Wunderschöne GIF-Animation von Cento Lodigiani, die er in seinem Tumblr präsentiert.

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Von alten und neuen Automobilen

Am 28.April wird mein alter Peugeot 206 genau Neun Jahre alt. Er erreicht damit das Mindestalter, um ihn für 2500 Euro verschrotten zu lassen. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit darüber geschrieben. Der 28.April sollte somit auch das Datum sein, an dem ich meinen neuen Wagen, einen Honda Civic Type S, in Empfang nehmen könnte. Als ich vor einigen Wochen beim Honda Händler saß, dachte ich noch, wie wunderbar sich das alles zusammen fügt. Das tolle Angebot für den Neuwagen, das Erreichen des Mindestalters für das alte Vehikel, mein derzeitiger Kontostand. Ich war beseelt und wusste, dass nun der richtige Zeitpunkt für ein neues Auto war.

Der Verkäufer allerdings war mir nicht ganz so sympathisch. Er starrte meist auf den Monitor und tippte irgendwelche Sachen. Informationen musste ich ihm aus der Nase ziehen. “Was tippen sie denn da?” “Was bedeutet das denn für mich?” “Wie ist denn der folgende Ablauf?” Mehr schlecht als Recht gab er Antwort und erweckte den Eindruck, als sei es ihm eine Last. Warum kann ich auch nicht einfach nur das Geld hinlegen und meine Fresse halten? Ich blöder, zahlender Kunde, ich. Nichtsdestotrotz brachten wir das Geschäft zum Abschluss. Zum Verkaufsleiter zu gehen und ihm zu sagen, ich hätte zwecks Unsympathie gerne einen anderen Verkäufer, kam mir eigenartig vor.

Freudig erregt verließ ich das Autohaus und begann die Tage zu zählen, bis ich das neue Auto endlich selbst würde fahren dürfen. Ich nahm mir vor, eine Woche vorher nochmals anzurufen, um zu erfragen, wie denn der Stand der Dinge sei, ob das Auto bereits da sei, wann ich denn den Fahrzeugbrief bekäme, um damit zur Anmeldung zu gehen etc. Diesen Anruf tätigte ich vor zwei Tagen und war nicht wirklich überrascht, als der Verkaufsleiter persönlich ans Telefon ging und mir sagte, der Verkäufer von damals sei nicht mehr in dem Autohaus beschäftigt. In seiner Stimme konnte ich hören, dass er froh über diese Tatsache war. Ich auch. Obwohl, plötzlich kam ich mir verloren vor. Der Mensch mit dem alles abgesprochen war, war weg. Nun musste ich alles neu erfragen und dabei kam so manches zum Vorschein.

So hatte der alte Verkäufer mir nicht gesagt, dass ich auf den Bescheid der Bafa warten müsste. Und dass mir dieser Bescheid sogar nach Hause geschickt würde. Natürlich war ich ein wenig naiv, zu denken, alles würde seinen geregelten Gang gehen. Aber ich hätte mir doch gewünscht, darauf hingewiesen zu werden. Der Verkaufsleiter fragte mich, ob ich den Bescheid schon hätte. Ich verneinte, fragte, was man denn da tun könnte und seine Antwort war “Entweder sie warten weiter ab, oder aber sie strecken die 2500 Euro vor.”

Was bedeutete, mit einem Male 13500@ zu bezahlen. Soviel hatte ich nun wirklich nicht. Die Aussicht, nun aber Wochen oder Monate zu warten, bis ich dieses Schreiben der Bafa bekomme, erquicke mich keinesfalls. Zumal der Verkaufsleiter mir sagte, dass mein Wagen bereits da stehe und auf mich wartete. Weitere Fragen kamen auf und ich sagte ihm, dass ich mich nicht gut informiert fühlte. Er seufzt kurz, sagte dann mit gesenkter Stimme “Wissen Sie, Herr Graf, auch das ist ein Grund weshalb Herr *PIEP* nicht mehr bei uns arbeitet. Ich merke, dass Sie verunsichert sind. Ich schlage Ihnen folgendes vor. Kommen Sie die Tage vorbei, dann besprechen wir alles nochmal in Ruhe bei einem Kaffee.” Ich mochte diesen Mann.

Gestern saß ich dem Verkaufschef also bei einem Kaffee gegenüber. Er entschuldigte sich dafür , dass man mich etwas hätte im Regen stehen lassen. Ich andererseits entschuldigte mich dafür, den Ablauf wohl doch zu unproblematisch gesehen zu haben: “Ich hatte es so verstanden, dass ich mich um nichts weiter kümmern müsste. Ich dachte, die Sache mit der Umweltprämie geht komplett an mir vorbei und wird nur zwischen Ihnen und dem Staat ausgehandelt. Und ich dachte, ich könnte meinen Civic am 28.April abholen.” Das könnte ich auch, antwortete er, allerdings würde er mir nicht dazu raten. Mein Antrag sei um Mitternacht des 31.03.09 eingereicht worden. Er hoffe also, dass ich in der ersten Runde der Bearbeitung sei, die seit dem 16.April wohl verschickt würden. Er riet mir, zumindest bis Mitte Mai abzuwarten, ob ich den Bescheid bekäme. Falls nicht, könne man sich noch immer andere Strategien überlegen. Letztlich bliebe mir dann aber nur, die 2500€ aus eigener Tasche “vorzuschießen” und zu hoffen, sie irgendwann vom Staat zurück zu bekommen.

Es wäre wohl auch zu schön gewesen, wenn das alles reibungslos geklappt hätte. Ich habe die Rechnung natürlich nicht mit Vater Staat und dessen Bürokratie gemacht. Und ich wurde letztlich auch nicht über alle Fallstricken aufgeklärt. Wir gingen auf den Parkplatz hinaus wo ich meinen Civic stehen sah. Schwarz, neu, glänzend und mit einer dicken Schicht Blütenstaub bedeckt. “Sie würden ihn jetzt am liebsten sofort mitnhmen, oder?” fragte der Verkaufsleiter. Ohja. Ich zähle wieder die Tage…

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Hallo 2009!

Ich bin noch da. Und ich möchte euch allen ein schönes neues Jahr wünschen. Ein erfolgreiches, tolles, wunderbares Jahr 2009. Derzeit drücke ich mein Macbook noch immer gegen die Schlafzimmerwand, um immerhin etwas von Nachbars WLAN abzubekommen. Und vielleicht, ja vielleicht ist 1&1 auch gewillt mir dieses Jahr mein Internet wieder zurück zu geben. Die Chancen sind klein, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Bleibt mir treu und drückt mir die Daumen.

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Fröhliche Weihnachten – nicht der Film, sondern echt jetzt

Der am meisten aufgerufene Artikel meines Blogs war in den letzten Wochen mal wieder "Fröhliche Weihnachten – der Film". Er mausert sich auch langsam zum meist-kommentierten. Was mich zwar freut, den Inhalt betreffend aber wieder einmal traurig macht. "Fröhliche Weihnachten" gibt es noch immer nicht auf DVD, das deutsche Free-TV weigert sich wieder einmal, ihn zu zeigen und ich konnte immer noch nicht heraus finden, welcher Herausgeber eigentlich für eine Anfrage zuständig ist. Wir werden wohl bis nächstes Jahr warten müssen.

Und so möchte ich euch, den besten, cleversten und hübschsten Lesern der Welt ein wunderbares Weihnachtsfest wünschen. Inmitten der damalige Freundinn, mit gutem Essen, reichlich Geschenken und, falls nötig, anderen guten Filmen. Ich hoffe, ich kann bald wieder regelmäßig bloggen. Sobald in der Wohnung alles fertig ist und ich auch wieder Internet habe.

Genießt die Feiertage. Und bleibt mir treu.

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Vom Umziehen vorm Umziehen

Und wieder ist es soweit. Die Kartons stapeln sich, die Wände leeren sich. Ich ziehe um. Aber diesmal nicht allein, denn die damalige Freundin zieht mit. Wir ziehen zusammen, in eine riesige Drei-Zimmer-Wohnung (in der man sich zur Not auch wunderbar aus dem Weg gehen kann), mit Badewanne, trockenem Keller und Edeka auf der anderen Straßenseite. Es geht diesmal in den Süden Duisburgs, fast an die Stadtgrenze zu Düsseldorf und man sagte uns, die Einwohner dieses Stadtteils zählten sich auch eher zur Landeshauptstadt und würden sich als Rheinländer bezeichnen, nicht als Potter. Sehr sympathisch. Ich freu mich riesig.

Seit Wochen steh’ ich auch etwas neben mir. Selten zuvor hat mich ein Umzug bereits im Vorfeld so gestresst wie dieser hier. Aus vielfachen Gründen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann/darf/will. Morgen kommen die ersten Freunde/Kollegen, wir holen einen Transporter aus einem hiesigen Baumarkt, dann geht es los. Erstmal nur Kartons und Kleinteile. Am Sonntag dann helfen uns zwei kräftige Kollegen/Freunde bei den schweren Sachen wie Küche, Kühlschrank, Waschmaschine etc. Am Montag dann erreicht uns die erste Lieferung neuer Möbel, inklusive wunderbarem neuen Sofa. Auf dem ich garantiert sofort einschlafe, sobald die Folie entfernt ist.

Für mein Onlineleben bedeutet der Umzug natürlich wie immer kürzer treten. Nicht nur, weil mir in den nächsten Tagen die Zeit fehlen wird. Sondern weil es ja Wochen und Monate geht, bis man wieder eine funktionierende Internet- und Telefonleitung hat. Und das obwohl ich mich diesmal nur mit einem Anbieter ärgern muss. 1&1 kündigte an, es könne etwa fünf bis sechs Wochen gehen. Ob ich damit einverstanden sei, hatte die Dame von der Hotline gefragt. Hatte ich denn eine Wahl? Vor zwei Wochen dann ein weiterer Anruf, diesmal beruhigte man mich ein wenig und erklärte, ich könne damit rechnen, spätestens in der zweiten Dezemberwoche wieder online zu sein. Mit voller Geschwindigkeit und Home-Server. Warten wir es ab.

Es wird also erst mal wieder etwas ruhiger hier. Und wie immer gilt: bleibt mir treu, stellt nichts an, wir lesen uns dann. Bis bald.

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