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Fröhliche Weihnachten – nicht der Film, sondern echt jetzt

Der am meisten aufgerufene Artikel meines Blogs war in den letzten Wochen mal wieder "Fröhliche Weihnachten – der Film". Er mausert sich auch langsam zum meist-kommentierten. Was mich zwar freut, den Inhalt betreffend aber wieder einmal traurig macht. "Fröhliche Weihnachten" gibt es noch immer nicht auf DVD, das deutsche Free-TV weigert sich wieder einmal, ihn zu zeigen und ich konnte immer noch nicht heraus finden, welcher Herausgeber eigentlich für eine Anfrage zuständig ist. Wir werden wohl bis nächstes Jahr warten müssen.

Und so möchte ich euch, den besten, cleversten und hübschsten Lesern der Welt ein wunderbares Weihnachtsfest wünschen. Inmitten der damalige Freundinn, mit gutem Essen, reichlich Geschenken und, falls nötig, anderen guten Filmen. Ich hoffe, ich kann bald wieder regelmäßig bloggen. Sobald in der Wohnung alles fertig ist und ich auch wieder Internet habe.

Genießt die Feiertage. Und bleibt mir treu.

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Vom Umziehen vorm Umziehen

Und wieder ist es soweit. Die Kartons stapeln sich, die Wände leeren sich. Ich ziehe um. Aber diesmal nicht allein, denn die damalige Freundin zieht mit. Wir ziehen zusammen, in eine riesige Drei-Zimmer-Wohnung (in der man sich zur Not auch wunderbar aus dem Weg gehen kann), mit Badewanne, trockenem Keller und Edeka auf der anderen Straßenseite. Es geht diesmal in den Süden Duisburgs, fast an die Stadtgrenze zu Düsseldorf und man sagte uns, die Einwohner dieses Stadtteils zählten sich auch eher zur Landeshauptstadt und würden sich als Rheinländer bezeichnen, nicht als Potter. Sehr sympathisch. Ich freu mich riesig.

Seit Wochen steh’ ich auch etwas neben mir. Selten zuvor hat mich ein Umzug bereits im Vorfeld so gestresst wie dieser hier. Aus vielfachen Gründen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann/darf/will. Morgen kommen die ersten Freunde/Kollegen, wir holen einen Transporter aus einem hiesigen Baumarkt, dann geht es los. Erstmal nur Kartons und Kleinteile. Am Sonntag dann helfen uns zwei kräftige Kollegen/Freunde bei den schweren Sachen wie Küche, Kühlschrank, Waschmaschine etc. Am Montag dann erreicht uns die erste Lieferung neuer Möbel, inklusive wunderbarem neuen Sofa. Auf dem ich garantiert sofort einschlafe, sobald die Folie entfernt ist.

Für mein Onlineleben bedeutet der Umzug natürlich wie immer kürzer treten. Nicht nur, weil mir in den nächsten Tagen die Zeit fehlen wird. Sondern weil es ja Wochen und Monate geht, bis man wieder eine funktionierende Internet- und Telefonleitung hat. Und das obwohl ich mich diesmal nur mit einem Anbieter ärgern muss. 1&1 kündigte an, es könne etwa fünf bis sechs Wochen gehen. Ob ich damit einverstanden sei, hatte die Dame von der Hotline gefragt. Hatte ich denn eine Wahl? Vor zwei Wochen dann ein weiterer Anruf, diesmal beruhigte man mich ein wenig und erklärte, ich könne damit rechnen, spätestens in der zweiten Dezemberwoche wieder online zu sein. Mit voller Geschwindigkeit und Home-Server. Warten wir es ab.

Es wird also erst mal wieder etwas ruhiger hier. Und wie immer gilt: bleibt mir treu, stellt nichts an, wir lesen uns dann. Bis bald.

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Der nackte Mann in Duisburg

Mittlerweile rechne ich ja mit allem möglichen hier in Duisburg. Nichts, so dachte, vermag mich mehr zu überraschen. Doch weit gefehlt. Am Wochenende schlurfte ich schlaftrunken zum Fenster und öffnete es. Sofort entdeckte ich den Polizeiwagen, der direkt vor meiner Haustür zum Stehen kam. Ich beobachtete die beiden Polizisten, die dem Auto entstiegen und auf einen Mann zu gingen, der … was? Der komplett nackt war. Gut, bis auf die Schuhe und die Umhängetasche. Der Rest seines alten Körpers war unbekleidet und ich schätze, auch die Polizisten konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Wo er denn hin wolle, fragten sie. Und wie sein Name sei. Beides wusste der Nackte nicht konkret zu beantworten. Ob er denn einen Ausweis dabei habe, hörte ich Polizist Eins fragen. Diese Frage wäre so schön lächerlich gewesen, denn ich hätte mich gefragt, wo er seine Papiere versteckt haben könnte. Aber clever wie der Mann war, hatte er zumindest an seine Umhängetasche gedacht. Er deute die Straße hinunter, brabbelte seltsames Zeug vor sich hin und zeigte sich wenig kooperativ. Seine Arme zitterten, er sah recht hilflos aus. Sie frieren doch, stellte Polizist Zwei fest, was der Alte verneinte. Trotzdem solle er erstmal ins Auto steigen, dann würde man seine Personalien feststellen und ihn dorthin bringen, wo er hingehörte wollte. Das tat der Mann und das Auto fuhr davon. Ich ging kopfschüttelnd vom Fenster weg und fragte mich, weshalb nur immer hässliche alte Männer, nackt und verwirrt auf der Straße sind und nie junge, hübsche Frauen. Nunja. Duisburg jedenfalls überrascht mich immer wieder.

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Ich war mal in der Mall – das Centröchen

Und dann kommt man zurück aus der Fremde und stellt fest, dass Duisburg eine Mall hat. Das Forum Duisburg ist fertig gestellt. Ein riesiges Einkaufszentrum mitten in der Stadt, gegenüber des City Palais, mit 80 Geschäften auf 57000 qm. Und allem drin, was ich so brauche: ein Saturn, ein Esprit-Shop, ein Apple-Reseller und ein Starbucks, eine riesige Buchhandlung und ein Asia-Schnellimbiß, der sein Essen in diesen kultigen Pappkartons verkauft, die man eigentlich nur aus amerikanischen TV-Serien kennt. Über allem thront eine 65 Meter hohe, goldene Leiter, die wohl als Wahrzeichen dienen soll.

Ich schlendere mit der damalige Freundinn durch das Tageslichtdurchflutete Gebäude, schaue hier und dort herein und stelle mir nicht die Frage, ob die restliche Fußgängerzone nun vollends verkümmern wird. Und mit Ein-Euro-Shops zugemüllt. Schöne neue Einkaufswelt. In Duisburg. Endlich muss man nichtmehr mit dem Auto nach Oberhausen ins Centro fahren, wenn man schnell was besorgen will. Übrigens habe ich auch schon einen Spitznamen für das Forum. In Anlehnung an die riesige Mall in Oberhausen nenne ich das Forum liebevoll Centröchen. Ob das den Machern gefällt?

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Es neigt sich dem Ende zu

Bald ist alles vorbei. Nein, kein Weltuntergang, auch mein Leben nicht oder die Aktivitäten in meinem Blog. Wovon ich spreche ist mein Auslandsaufenthalt. Eine Woche noch, dann bin ich wieder zuhause. Und aufs äußerste motiviert, dieses Blog wieder mit neuem Leben zu erwecken. Bereits jetzt habe ich einen bunten Strauß neuer Themen und spannender Geschichten in Petto. Ich möchte meine Schreibfrequenz wieder auf altes Niveau bringen, wenn nicht gar steigern. Ich möchte meine Besucherzahlen wieder auf über 250 täglich bringen, da sie in den letzten Wochen auf unter 150 gefallen waren. Ich möchte gerne wieder mehr meiner Lieblingsthemen, Filme und Gadgets, zur Sprache bringen. Ich möchte gerne mehr Tipps geben. Ich möchte wieder mehr auf Kategorien, statt auf Tags setzen.

Jaja, viele Pläne, viele "Ich möchte". Aber es geht noch weiter. Ich möchte ein neues Design erstellen. Ich möchte mein Blog etwas beschleunigen. Und vielleicht, ja vielleicht möchte ich sogar auf ein anderes System umsteigen. Wieder einmal. Endlich mal. Ist vielleicht einer meiner Leser versiert in Sachen Datenbanken, MySQL, PHP etc, der mir Tipps zum Umzug geben kann?

Im Moment sind das alles noch Luftschlösser. Doch der Wille ist da, sie konkret zu machen. Ihr seht, allesroger.net ist nicht tot, es schläft nicht mal wirklich. Es nimmt nur Anlauf. Seid gespannt auf die nächsten Wochen.

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Schwarzes Loch

Hallo Freunde. Nur zur Beruhigung. Ich bin in der Schweiz, mich gibt es noch, ich habe noch kein schwarzes Loch entdecken können oder bin gar von einem aufgesaugt und durch ein Wurmloch in eine andere Dimension transferiert worden. Auch fiese Aliens scheinen keine durch ein Loch gekrochen zu sein um unsere Welt zu unterjochen. Das einzige Alien hier bin ich. Offensichtlich verschiebt sich der Weltuntergang noch etwas. Also weiterhin nur Löcher im Käse aus der Schweiz. Entspannen.

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Luft raus

Ihr merkt es schon. Derzeit ist bei mir und meinem Blog etwas die Luft raus. Der Auslandsaufenthalt, die Arbeitszeiten, das fehlende Internet, all das zehrt doch mehr an meiner Motivation zu bloggen, als ich bislang dachte. Dabei mangelt es mir eigentlich nicht an Themen. Ich könnte über mein iPhone schreiben, über Kaffeemaschinen und Zahnbürsten, über Volkszählung und Microzensus, über Einwohnermeldeämter, über die Schweiz, über Bahn fahren und Liliputaner, über offene Münder und dumme Menschen. Aber es will gerade nicht so. Sommerloch. Im Frühherbst. Bald bin ich wieder zuhause, dann geht es hoffentlich in gewohnter Manier weiter. Bleibt mir treu.

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