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Weil ich ein Mann bin?

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Warum muss das Essen immer etwas würziger sein, das Steak etwas blutiger, die Portionen etwas größer? Warum muss die Massage immer etwas härter sein, das Wasser etwas heißer, der Kaffee etwas kräftiger? Warum muss die Geschwindigkeit immer etwas höher sein, die Entfernung etwas weiter, das Gefühl etwas intensiver? Warum muss der Bass immer etwas stärker sein, die Lautstärke etwas höher, der Bildschirm etwas größer? Warum muss der Prozessor immer etwas schneller sein, das Gadget immer etwas dünner und immer etwas exklusiver? Warum muss die Küche immer etwas größer sein, der Equipment etwas professioneller, die Messer etwas schärfer? Warum muss der Kontostand immer etwas höher sein, das Ansehen etwas größer und der Urlaub etwas länger? Warum müssen Chips immer etwas knuspriger sein, die Action etwas krachender, die Gags zum totlachen?

Warum muss es immer etwas mehr sein? Nur etwas…?

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Schere, Stein, Papier

Wenn keine salomonische oder auf gesundem Menschenverstand basierende Lösung möglich ist, bedienen auch Erwachsene sich gerne eines kleinen Kinderspiels namens Schere, Stein, Papier. Vermutlich kennt dieses Spiel jeder und hat es auch schon mehrmals im Leben gebraucht, um beispielsweise dem Müll-runterbringen zu entgehen, oder dem Du-sagst-es-ihm oder dem Jemand-muss-das-wegmachen. Ich kenne das Spiel auch nur unter dem Namen Schere, Stein, Papier und weiß nicht, wie man es in anderen Ländern nennt. In den USA beispielsweise scheint die Reihenfolge im Titel anders zu sein, denn mir fiel schon des öfteren auf, dass in Filmen und TV-Serien Papier, Stein, Schere oder Stein, Schere, Papier gesagt wird. In meinen Ohren klingt das schrecklich, denn jede andere Variante lässt komplett den Rhythmus vermissen. Sche-re Stein Pa-pier. Das ist der Rhythmus, in dem man auch die geballten Fäuste schwingt, bevor man bei "-pier" seine Waffe zückt. Mit allen anderen Varianten klappt das nicht. Wissen die Übersetzer das nicht? Oder ist es ihnen egal? Sagt man im englischen vielleicht "Stone, Paper, Scissors"? Unter welchem Namen kennt ihr das Spiel und hat jemand eine Erklärung, weshalb es im englischen offenbar eine andere Reihenfolge gibt?

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Locker, lässig, Laptop

Habt ihr schon einmal versucht, auf dem Bauch liegend, auf den Ellenbogen abgestützt, vernünftig und entspannt mit einem Laptop zu arbeiten? Also ich kann das nicht. Nach spätestens Dreißig Sekunden schmerzt mein Nacken. Und überhaupt schmerzt schnell alles, da ich trotz großer Hände nicht jede Taste bequem erreiche. Ich verkrampfe mich, lasse meine Arme irgendwann links und rechts schweben, um mehr Freiheit zu bekommen, was beinahe einem Workout gleich kommt. "Und jetzt heben wir Arme und Beine, machen ein Hohlkreuz und halten diese Position, 1, 2, 3, halten, 5 und wieder locker lassen."

Ich kann mir kaum vorstellen, dass man auf dem Bauch liegend wirklich entspannt arbeiten kann. Die Werbeindustrie will uns aber genau das weiß machen. Ist euch schon einmal aufgefallen, wie oft dieses Bild benutzt wird: um zu verdeutlichen, wie einfach ein Gerät ist, oder eine Webseite oder überhaupt irgendwas, das mit Technik oder Internet zu tun hat, wird immer eine junge Frau benutzt, die auf dem Bauch liegend in den vor ihr liegenden Laptop strahlt. Bei ihr ist nie etwas verspannt. Sie scheint ihr ganzes Leben mit nur einem Klick bestreiten zu können. Und sie scheint mit einem ultraflexiblen Rückgrat ausgestattet zu sein.

Vielleicht ist das die Antwort: Nur Frauen können entspannt auf dem Bauch liegen. Und nur Frauen schaffen es ohne Schmerzen, im Web zu surfen, ohne dabei ihren Oberkörper auf den Ellenbogen abzustützen. Aber vielleicht liege ich ja falsch und die Antwort sind nicht die Frauen, sondern die jungen Frauen. Sprich, es liegt einfach am Alter. Oder aber, und das wage ich mir gar nicht auszumalen, die Werbung macht uns hier etwas vor. Nein, das kann doch nicht sein.

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Schuhe auf der Autobahn

Ach ja, man nimmt sich so viel vor, verspricht sich und anderen eine Menge und stellt dann doch irgendwann fest, sich zuviel vorgenommen zu haben. Mein Anspruch wieder öfter zu schreiben, konnte ich bisher nur schwer einhalten. Der anstehende Umzug und die Arbeit halten mich zu sehr auf Trab. Irgendwie bleibt die Kreativität auf der Strecke. Aber ich habe ja meine treuen Leser, die besten, cleversten und hübschesten Leser der Welt, die mich mit Material versorgen. So hat Leserin M.W. eine Frage, die sie schon seit Jahren quält und die sie mit Hilfe von euch gerne beantwortet hätte. Es geht um Schuhe, die auf Deutschlands Autobahnen herum liegen. Und zwar stets einzeln. Ist euch das auch mal aufgefallen, dass man immer wieder einen einsamen Schuh auf der Straße sieht? Habt ihr eine Erklärung dafür? Oder vielleicht eine abgefahrene Idee, wie das kommt? Zufall? Außerirdische? Unfall? Oder staatlich organisierte Absicht? Was meint ihr?

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Welches Moleskine habt ihr?

Ich bin kreativ. Ich schreibe. Ich blogge. Ich habe einen Mac. Ich trage ihn in einer Crumpler Tasche herum. Ich bin ein wandelndes Klischee. Zumindest beinahe. Denn was mir noch fehlt ist ein Moleskine. (Und eine schwarz gerahmte Brille) Da mir mit zunehmendem Alter offenbar Speicherplatz in meinem Kopf verloren geht, wäre ein Moleskine nicht nur eine hübsche, sondern auch eine praktische Anschaffung. Und es fügt sich zudem noch so schön in meine Welt ein. Die Frage ist letztlich nur: Welches soll ich nehmen? Modelle gibt es mannigfaltig, für jeden Zweck und jede Situation. Ist das Moleskine mit Blanko-Seiten das beste um Skizzen und Notizen zu machen? Macht das Moleskin mit täglichem Kalender nicht mehr Sinn? Oder reicht das Moleskin mit Linien? Ich habe nicht viele Termine zu verwalten. Würde aber eine Art Kalender zu schätzen wissen. Ich zeichne auch eher weniger, sondern bräuchte etwas, um all die Ideen, die mich so überkommen, zu notieren. Vielleicht das Moleskin mit täglichem Kalender? Das hat aber 400 Seiten und ist wieder entsprechend dick.

Deshalb die Frage an euch, die klügsten, hübschesten, hippsten und besten Leser der Welt: Welches würdet ihr mir empfehlen? Welches nutzt ihr selbst? Und wie zufrieden seid ihr?

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41 Fragen – 1 Antwort

Die Vizekönigin hat mich nicht vergessen. Nachdem ich ihr letztes Stöckchen einfach habe links liegen lassen, (Asche auf mein Haupt) befürchtete ich schon, nie wieder beworfen zu werden. Doch prompt – Autsch – ist es passiert. Ein Stöckchen, mit 41 Fragen, die allesamt nur mit einem Wort beantwortet werden dürfen. Und ja, ich gebe es zu, irgenwie mag ich Stöckchen. Ob ich in einem früheren Leben Hund war? Also los:

1. Wo ist Dein Handy? – Kommode
2. Dein Partner? – vorhanden
3. Deine Haare? – verwuschelt
4. Deine Mama? – lieb
5. Dein Papa? – beschissen
6. Lieblingsgegenstand? – Ratet
7. Dein Traum von letzter Nacht? – schlimm
8. Dein Lieblingsgetränk? – Malzbier
9. Dein Traumauto? – schnelllll
10. Der Raum, in dem Du Dich befindest? – Schlafzimmer
11. Dein(e) Ex? – weg!
12. Deine Angst? – Spinnen
13. Was möchtest Du in 10 Jahren sein? – 35!
14. Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? – damalige Freundin
15. Was bist Du nicht? – Leichtathlet
16. Das letzte was Du getan hast? – ferngesehen
17. Was trägst Du? – wenig
18. Dein Lieblingsbuch? – Hunderte
19. Das letzte, was Du gegessen hast? – Leberwurstbrot
20. Dein Leben? – primstens
21. Deine Stimmung? – unruhig
22. Deine Freunde? – woanders
23. Woran denkst Du gerade? – Antworten
24. Was machst Du gerade? – bloggen
25. Dein Sommer? – brrr
26. Was läuft in Deinem TV? – House
27. Wann hast Du das letzte Mal gelacht? – gerade
28. Das letzte Mal geweint? – Wall-E
29. Schule? – Gymnasium
30. Was hörst Du gerade? – Ultraschallzahnbürste
31. damalige Freundin Wochenendbeschäftigung? – shoppen ;-)
32. Traumjob? – Legoland
33. Dein Computer? – Macbook
34. Außerhalb Deines Fensters? – Dunkelheit
35. Bier? – Malz
36. Mexikanisches Essen? – Nö
37. Winter? – Brrrr
38. Religion? – Glaube
39. Urlaub? – Wat?
40. Auf Deinem Bett? – Ich.
41. Liebe? – primstens

Na dann, Frau B-Tina, Frau Tina und Herr Waidele – würden Sie bitte…?

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Über Geschmack lässt sich…

Ja, was denn nun? Streiten oder nicht streiten? Nach meinen Recherchen heißt das Sprichwort im Original "Über Geschmack lässt sich nicht streiten". Und doch hört man so oft die Version "Über Geschmack lässt sich streiten". Was ist denn nun wahr?

Meiner Ansicht nach beides. Die Wortwahl des Sprichwortes ist nur etwas missverständlich. Denn über Geschmack lässt sich definitiv streiten. Weil Geschmack etwas rein subjektives ist und damit auch jeder Mensch eine eigene persönliche Meinung hat. Die mit den Meinungen anderer kollidiert, was für Zünd Gesprächsstoff sorgt. Streitbares gibt es wahrlich genug. Mein Lieblingsthema: Film. Mittlerweile habe ich es aufgegeben, mit anderen über Filme zu "diskutieren". Wenn jemandem ein Film nicht gefällt, den ich klasse finde – so what? Ich muss niemanden überzeugen. Ich darf dafür auch Filme scheiße finden, die alle anderen mögen.

Und damit wären wir bei der zweiten Wahrheit. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber nicht, weil es keine Streitpunkte gäbe. Sondern weil es eben keinen Sinn macht. Das Sprichwort sollte daher lauten "Über Geschmack braucht man nicht streiten".

Hab ich schon erwähnt, dass ich den neuen Bond-Song beschissen finde und dass ich Keinohrhasen beschissen fand und dass ich Wall-E liebe? Mehr dazu noch diese Woche. Und ich erwarte Eure Meinungen in den Kommentaren.

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