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Mich hat’s gepackt

Heutzutage kann man die meisten Produkte in Ruhe zuhause ausprobieren und dort feststellen, dass es sich um einen Fehlkauf handelte. Durch Fernhandelsgesetz und Kulanz beglückt, bringt man das erworbene Stück einfach wieder originalverpackt und mit Rechnung zurück oder verschickt es mit der Post. Was für eine wunderbare Konsumentenwelt. Wäre da nicht dieser Stress mit dem Einpacken.

Nicht zum ersten Mal frage ich mich, ob irgendwann eine Maschine entwickelt worden ist, die es schafft, jegliche Art von Produkten so in einen kleinen Karton zu packen, dass es ihm kein Mensch auf dieser Welt gleichtun kann. Hat es schon mal jemand geschafft, ein Produkt so wieder einzupacken, dass man meinen könnte, es sei nie ausgepackt gewesen? Oder zumindest so, dass man den Deckel schließen kann? Ich nicht.

Manchmal, wenn die Kompliziertheit abzusehen ist, lege ich alle ausgepackten Teile in der richtigen Reihenfolge auf den Tisch. Nur um später festzustellen, dass man sie auf keinen Fall so wieder einpacken kann. Wenn der Karton Stunden später geschlossen vor mir steht, bleibt meist das eine andere Verpackungsmaterial neben dran liegen. Wie in dem Witz mit dem Automechaniker, der bei jeder Reparatur ein weiteres Ersatzteil zurück lässt.

Was in Himmels Namen ist das für eine Maschine, welcher Algorithmus steckt dahinter, was für eine Magie wird benutzt, um ein simple Lampe so kompliziert in einen Karton zu packen, der allen physikalischen Gesetzen zum Trotz eigentlich viel zu klein ist und dennoch alles problemlos in sich aufnimmt? Aber das nur dieses eine Mal und dann nie wieder!?

Ist euch schon mal aufgefallen wie praktisch und einfach eine Banane verpackt ist?

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Echt gruslig

Wenn man des Nachts in seinem kuschligen Bett liegt und die wirren Träume mit dem immer gleichen Soundtrack, dem immer gleichen Song, untermalt sind. Wenn man aufsteht, sich die Zähne putzt, sich anzieht, das Haus verlässt und dabei ständig ebendiesen Song aus dem Traum vor sich hin summt. Wenn man dann in sein Auto steigt, das Autoradio anspringt und genau in diesem Moment genau dieser Song zu spielen beginnt. Dann finde ich das ein bisschen gruslig.

Nicht gruslig? Wenn das am nächsten Tag nochmals genauso mit einem anderen Song geschieht – DAS ist dann aber gruslig, oder?

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Hol das Stöckchen – feiner Roger

Die Stöckchen fliegen mal wieder und ich scheine der letzte zu sein, der es fängt (von Sven). Das macht es nun natürlich etwas schwierig, originelle Antworten zu geben. Denn für mich ist auffallend, dass die Leute die ich sehr schätze, ganz ähnliche Vorstellungen haben wie ich. Also Freunde, nicht böse sein, wenn es sich bei dem einen oder anderen überschneidet

Welche 5 Städte/Orte möchtest Du in Deinem Leben auf jeden Fall noch sehen?

Neuseeland!!!
Kanada Nein, doch lieber Australien. Kanada ist doch nur ein größerer Schwarzwald ;-)
im Grunde fast die komplette USA
diese kleine karibische Insel, auf der meine Tante weilte und mir eine Karte schickte mit den Worten: „Ich brauche gerade 15 Minuten um die ganze Insel zu umrunden.“
Dubai (und dann aber auch am besten gleich dort bleiben)

Welche technische Entwicklung willst Du in Deinem Leben unbedingt noch erleben?

Das Beamen (oder eigentlich alles, was man in Star Trek so sieht) und das Auto, das mit Wasser fährt (ist zwar schon erfunden worden, aber man traut sich nicht, es auf den Markt zu bringen)

Welche technische Entwicklung bisher stellt für Dich die Allerwichtigste dar?

Berufsbedingt natürlich das Rad. Haha. Im Gunde alles, was mein Leben vereinfacht, selbst wenn es nur eine Glühbirne ist. Denn genau dazu sind technische Entwicklungen ja da.

Wenn Du eine historische Person sein könntest, welche wäre das wohl?

Komische Frage. Steckte ich dann nur in dem Körper der Person und die Geschichte würde sich wiederholen oder wäre ich in der Position dieser Person und könnte tun, was ich will und damit auch die Geschichte ändern? Im zweiten Fal würden mir viele Idioten einfallen, die in der Vergangenheit Mist gebaut haben, den man hätte besser machen müssen.

Wie definierst Du persönlich die “absolute” Liebe?

Auch ich musste in meinem Leben lernen, dass nichts auf dieser Welt absolut ist. Schon gar nicht die Liebe. Man muss jeden Tag aufs Neue um sie kämpfen, sie ist flüchtig wie eine Wolke und der kostbarste Schatz, den es zu behüten gilt. Aber ich kann ja auch absolut falsch liegen.

Und das Stöckchen werfe ich behände weiter an
Oliver
Mela
Garvin

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Schöne, aktuelle Medienwelt

Was ist eigentlich aus den beleidigten Muslime geworden? Haben die aufgehört beleidigt zu sein? Und wütend? Einfach so? Oder hat sich jemand bei ihnen entschuldigt? Verzeihung, ich habe es irgendwie nicht mitbekommen. Tagelang hörte, sah und las man in allen Medien von Ausschreitungen, Gewaltausbrüchen, von Angriffen und Hassparolen (im Namen des „richtigen“ Glaubens). Und nun hört, sieht und liest man nichts mehr darüber. Oder geht es nur mir so?

Irgendwie kann ich nicht glauben, dass es den Leuten langweilig wurde, schließlich ist Mohammed immer noch verarscht und seine Verarsche ist noch nicht gerächt (ich glaube Dänemark existiert noch – oder habe ich da auch was verpasst?)

Und da ich nicht daran glauben kann, gehe ich mal davon aus, dass sich die Medien ein neues, spannenderes Thema gesucht haben. Und wir somit die restliche Welt ausgeblendet haben. Zumindest die beleidigte.

Es gibt doch diesen schönen alten Sponti-Spruch: Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Heute könnte man sagen: Stell Dir vor, es passiert etwas, aber keiner berichtet darüber.

Wie würde ich mich als Muslime fühlen, wenn ich aufs Höchste beledigt wäre und meinem Ärger Luft machen möchte, aber feststellen muss, dass es keine Sau interessiert? Gut, die Fahnen sind gewiss nicht nur verbrannt worden, um ins Fernsehen zu kommen. Nicht nur.

Tatsache ist doch, dass die Dinge in unserer Welt nur solange für die Welt interessant sind, solange jemand darüber berichtet. Ansonsten sind die Dinge ja nur für die Betreffenden wichtig. Was denkt also die Welt, wenn niemand mehr darüber berichtet, wie Botschaften angegriffen werden? Die Welt denkt, dass die Botschaften eben NICHT angegriffen werden.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn sich die Presse einigen würde, nicht aus dem Gaza Streifen zu berichten? Im Ernst, wer zählt eigentlich noch mit oder hört überhaupt noch zu, ob gestern 4 Palästinenser und heute 8 Israelis getötet wurden? Oder andersherum?

Wie wäre es, wenn man die das da unten unter sich ausmachen lassen würde und die erste Meldung die nach ein paar Jahren aus Israel käme, wäre: Endlich Frieden!

Ich gebe zu, das ist Menschen verachtend. Und es stellt sich die Frage, ob die das da unten denn alleine hin bekommen mit dem Frieden. (Stoppt die Waffenlieferungen und die Subventionen und schaut mal, ob man sich nicht irgendwie einigen kann)

Die Welt besteht nur aus dem, was wir sehen, lesen und hören. Umkehrschluss: was wir nicht sehen, lesen oder hören existiert nicht. Fehler.

Wir alle sind aufgeklärt genug, um zu wissen, dass Dinge und Ereignisse in diesem Universum existieren, egal, ob jemand guckt oder nicht.

Letztendlich bilden wir uns unsere Welt aus dem, was wir wissen wollen. Und die Medien handeln entsprechend. Sie berichten über die Dinge, die die Welt interessiert. Oder wovon die Medien ausgehen, dass es uns zu interessieren hat.

So wie mit dieser unsäglichen türkischen „Popgruppe“ mit diesem unfassbar beschissenen Song, die gerade in den Schlagzeilen herum geistern. Hier soll ein Kult gestaltet werden, der keiner ist. Hier schaffen es ein paar Leute, sich dadurch berühmt zu machen, indem man einfach über sie spricht. Indem die Medien sie wichtig machen und zwar unabhängig davon, ob diese Leute irgendetwas zu Wege gebracht haben. Man kann sich ja nicht mal über diese „Sänger“ aufregen, ohne ihnen weiter Plattform zu liefern. (Das ist auch der Grund, weshalb ich hier weder Namen noch Links nenne).

Es gibt immer wieder Stellen, wo Medien einfach versagen und uns ein Weltbild geliefert wird, dass ich so einfach nicht glauben kann oder will. Ich als Vernunft begabter Mensch weiß, dass es im Gaza Streifen lange nicht zu Frieden kommen wird, dass die Muslime weiterhin humorlos und verbissen sein werden und dass diese „Popgruppe“ in wenigen Wochen durch etwas Neues ersetzt werden.

Und Pipi Langstrumpf würde singen: “Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

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Der, die, das – wer nicht fragt bleibt dumm

Hallo, ihr Duden-festen Germanistik Studenten, ihr IT-Spezialisten, ihr kosmopolitischen Blogger/Podcaster/Leser/Hörer. Um eine kleine Frage und Diskussion zu beenden, könntet ihr mir mal eben mit Beweisen erläutern, ob es „das Blog“ oder „der Blog“ heißt und ob es „das Podcast“ oder „der Podcast“ genannt wird. Deutsche Sprache, schwere Sprache, besonders wenn Teile davon gar nicht Deutsch sind. Ich tendiere ja zu „das Blog“ und „der Podcast“, wüsste allerdings gerne warum.

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In welches Ohr den Knopf?

Weihnachtszeit – Geschenkezeit – Spielezeit. Vor wenigen Tagen kam zu diesem Thema ein Spiegel TV Extra im Fernsehen und ich konnte mit leuchtenden Augen hinter die Kulissen von Märklin, Lego, Carrera und Konsorten blicken. Außerdem ging es in dem Bericht um Steiff, die für ihre Plüschtiere und ihre Teddys (benannt nach dem US-Präsidenten Theodor Roosevelt) weltweit bekannt sind. Markenzeichen der Firma ist der Knopf im Ohr. Als ich in dem TV-Bericht gesehen habe, dass Steiff unter anderem auch Frösche herstellt (die man wunderbar an die Wand werfen kann, um daraus einen Prinz entstehen zu lassen (und nicht wie allgemein und überaus falsch angenommen wird, durch küssen)), stellte sich mir doch gleich die Frage, in welches Ohr des Frosches der Knopf kommt. Denn Frösche haben doch keine sichtbaren Ohren um etwas dran zu tackern. :-)

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Ab ins Kitchen

Zum ersten Mal wurde mir als Blogger ein Stöckchen zu geworfen. Das Küchen-MeMe. Dankeschön, JC. Nun ist es wohl meine Aufgabe, euch etwas über meine Küche zu erzählen. Für einen Menschen, der sich äußerst ungesund und einseitig ernährt, eine recht kurze Angelegenheit. Ich gebe zu, dass die Küche nicht unbedingt der wichtigste Ort in meiner Wohnung ist (macht mal lieber ein Schlafzimmer MeMe).

Das MeMe hat folgende Punkte:

  1. Erzähl was über Deine Küche

  2. Öffne einen Schrank

  3. Elektrowerkzeug in der Küche

  4. Lieblingszutaten, die immer vorrätig sind

  5. Mein kleiner Freund aus Stahl

Also meine Küche ist nicht die größte und ich erinnere mich noch gerne daran, wie die Vermieterin damals bei der Besichtigung augenzwinkernd zu mir sagte, man könne auch wunderbar zu zweit in ihr werkeln. Da hat sie mich nicht angelogen. Mit etwas Koordination gelingt es tatsächlich, das zwei Menschen sich darin betätigen.

Kche

Mein Kühlschrank kennt hauptsächlich Luft und Dunkelheit. Wirklich prall gefüllt ist er selten; und wenn, dann erst mal mit Getränken (das Mineralwasser steht übrigens nicht im Kühlschrank) Bitte keine Kommentare darüber, was da alles ungesundes drin liegt. Ehrlich, die gesunden Sachen haben wir schon gegessen. :-)

Khlschrank

Mein Lieblingselektrowerkzeug ist eindeutig meine Senseo Kaffeemaschine. Wie ich mit JC schon erörtert habe, die perfekte Alternative für jemanden, der gerne, aber nur selten Kaffee trinkt. Es ist noch eine aus der alten Serie und knirscht schon verdächtig. Irgendwo läuft auch Wasser aus. Ich glaube, ich werde mir bald eine neue zulegen müssen.

Senseo

Lieblingszutaten sind einerseits natürlich die Kaffeepads für die Senseo und eine Dose Fondor. Das Universalgewürz für den kulinarischen Blindgänger, das alles würzig und schmackhaft macht.

Mein kleiner Freund aus Stahl ist kurz gesagt die Pfanne. Kaum ein Gericht, das nicht in der Pfanne (wahlweise auch im Ofen) zubereitet werden kann.

Nachdem ich mich hier im Vergleich zu allen anderen MeMes als gastronomischer Außenseiter geoutet habe, möchte ich noch auf meine Hackfleischrolle verweisen, die bei all meinen Gästen immer wieder großen Anklang findet (Originalrezept von Oma). Und damit werfe ich das Stöckchen wohl gesättigt weiter an Sven, der jetzt wohl gerade passenderweise eine neue Küche einrichtet und an seinen Bruder Kai.

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