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Kids von MGMT gespielt mit iPhone und iPod touch

Ich stehe auf den Song “Kids” von MGMT. Ich stehe auf mein iPhone und die Musikprogramme, die es dafür gibt. Ich stehe auf hübsche Frauen. Deshalb kann ich gar nicht anders, als euch folgendes Video zu zeigen. Ein iPhone-Orchester, bestehend aus vier hübschen Frauen, spielen mit den iPhone-Apps Ocarina, DigiDrummer Lite, Retro Synth und miniSynth den MGMT-Hit nach. Und das nicht mal schlecht.

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80er Music Video Quiz

Habt ihr früher MTV geguckt? Damals, als das M noch für Music stand und man tatsächlich Musikvideos in diesem Sender sehen konnte. Es ist lange her. So lange, dass ihr gleich mal versuchen könnt, welche Videos aus den Achtzigern euch in Erinnerung geblieben sind. Bei mir sind es immerhin 80%, wobei ich zweimal wirklich dämlich daneben tippte und einmal raten musste. Wer kann mich schlagen?

PS: Mir genügt es schon, besser zu sein als Admartinator und Aptgetupdate, wo ich das Ding auch entdeckt habe.;-)

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Alexander Marcus – Electrolore

Treuer Leser W.S. sandte mir neulich eine Mail, mit dem Link zu einem Musikvideo und der Frage, ob das etwas für mein Blog sei. Nun, nicht das erste Mal stelle ich hier kranke Musik vor, deshalb sind solche Geschichten jederzeit willkommen. Bei dem Video handelt es sich um ein Stück von Alexander Marcus mit dem Titel Papaya. Wie, kennt ihr nicht? Alexander Marcus? Über den bereits MTV und Spiegel Online berichtet haben? Der in den etwas schrägeren Clubs gerade mächtig gefragt ist? Der demnächst wieder auf Tournee gehen wird? Der deutsche Superstar, der es geschafft hat, Electro-Pop mit Schlager und Volksmusik zu kreuzen? Nun denn, macht euch auf was gefasst.

Das Verrückte ist: der Beat hat was. So verrückt und schräg Papaya auch ist, er geht ins Ohr. Aber das machte der kleine Hai und die glücklichen Zellen schließlich auch. Dennoch scheint Marcus mit seinem von ihm getauften Electrolore Style sehr erfolgreich zu sein. Das erste Album ist raus (Kontor, oha), die aktuelle Single wurde mit B-Tight produziert und heißt "Sei kein Frosch." und klingt noch massentauglicher als Papaya.

Allen Songs gemein ist der eingängige Sound, die unüberhörbaren Referenzen zum deutschen Schlager und die banalen Texte. Allen Videos gemein sind die kranken Ideen und die bewusst billige Produktion. Trash at its best. Und natürlich das dämiche Grinsen von Alexander Marcus selbst. Ja, man braucht schon Nerven wie Stahlseile, um das alles ertragen zu können. Aber hey, seid mal kein Frosch.

Interessant bleibt die Frage, ob Marcus tatsächlich so krank ist, wie er sich in Musik und Video gibt, oder ob wir hier wieder einmal clever ausgeklügeltem Marketing auf den Leim gehen. Mit schrägen Ideen bei Youtube berühmt werden hat er zumindest nicht erfunden. Egal, vielleicht ist er genau so schnell wie der kleine Hai wieder verschwunden sein und in die Analen eingehen als weiterer moderner Hype und die Lust am schnellen Trash der Generation Web2.0. Bis dahin rollt der Wagen weiter, 1,2,3.

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Scarlett Johansson singt – und wer hört zu?

Diese (männliche) Verehrung für Scarlett Johansson kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mir fallen spontan ein halbes Dutzend Schauspielerinnen ein, die wesentlich besser aussehen und/oder talentierter sind. Aber das ist ja zum Glück nur meine Meinung und die Geschmäcker sind verschieden. Nicht wahr?

Und nun singt sie auch noch. Was heißt nun? Ihre erste Single „Falling Down“ ist schon ein paar Monate alt. Und ich muss gestehen, fasziniert im Autoradio zugehört zu haben. Der Song ist ein Äquivalent zum Unfall auf der Autobahn, zur Aufnahme mit dem explodierenden Flugzeug, zur Zeitlupe mit der Schlange, die die Maus verschlingt. Gruslig und erschreckend, aber man muss hinsehen. Scarletts Song ist so schlecht, dass man wie in Trance nicht anders kann, als zuhören. Es ist schlimm, es ist grausam, es tut weh. Es ist schräg. Und, hey, schräg, das bin ich auch. Vielleicht hat der Song deshalb etwas eigenartig Anziehendes für mich.

Menschen, mit ähnlich schrägen Neigungen, robusten Nerven und dem Wunsch, nicht ins Koma „gesungen“ zu werden, mögen das Video starten. Für alle anderen gilt (und das meine ich ernst – sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt): „Bitte gehen Sie weiter. Es gibt hier nichts für Sie zu hören!“

P.S. an Scarlett: Nu is aber auch wieder gut, ja? Netter Versuch – bitte weiter Filme drehen.

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Komödie oder Drama – die Musik macht’s

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein bekennender Filmsoundtrack-Fan. Oder, um präzise zu sein, ein Score Fan. Der Score bezeichnet die instrumentale Untermalung eines Films, während der Soundtrack meist auch auch die im Film vorkommenden Songs beinhaltet. So sagen mir Namen wie Hans Zimmer, James Newton Howard, James Horner, John Williams oder Thomas Newman vermutlich mehr, als manch einem anderen. Oftmals erkenne ich bei einem Film schon beim Hören des Scores den Komponisten.

Was mich bei guten Scores so fasziniert, ist, wie sie es schaffen, eine Stimmung zu erzeugen, die das Bild untermalt und unterstützt. Oder, wie man es in Psychothrillern gerne auch sieht, den Zuschauer damit verwirrt, dass die Schrecklichkeit des Bildes durch beruhigende Musik ad absurdum geführt wird. In den meisten Fällen jedoch dient der Score einzig der Geschichte. Die besten Scores bemerkt man daher auch gar nicht, sie strömen in unser Gehirn, verbinden sich mit den Bildern zu einem Erlebnis und kommen so natürlich daher, dass man sich gar nicht vorstellen könnte, so etwas ohne musikalische Begleitung zu sehen. (Ja, hin und wieder würde ich mir auch im richtigen Leben den passenden Score herbei wünschen.) Filmscores machen den Film noch spannender, noch trauriger, noch witzige, kurz, noch intensiver.

Was ein unpassender Score (und natürlich auch die Schnitttechnik) bewirken kann, habe ich in folgen zwei Videos entdeckt. Der Horrorstreifen "Shining" von Stanley Kubrick könnte laut diesem Trailer auch eine Komödie sein.

Noch bemerkenswerter ist aber dieser Trailer zu einem nicht-existenten "Ferris macht blau" Drama. Wer den Film bisher noch nicht gesehen hat, sollte nie wieder hierher kommen, da er keine Ahnung von Filmen hat, sollte sich die 80er Jahre Komödie (die vermutlich zu den besten Filmen aus diesem Jahrzehnt zählt und alleine an der Menge an Material für einen Drama Trailer schon beweist, wieviel Ernst und Hintergründigkeit sie besitzt) unbedingt nach diesem Trailer ansehen und überrascht sein.

Das verwendete Stück in diesem Trailer stammt übrigens von Clint Mansell und ist etwas knifflig zu finden. Es existieren einige Remixe davon, manche offenbar nicht einmal im Handel erhältlich. Das Original heißt "Lux Aeterna" und findet sich auf dem Soundtrack Album des Films "Requiem for a Dream". Interessanterweise gibt es aber Versionen des Stücks, die ebenso wie der Film heißen und auch neu gemischte Versionen namens "Requiem for a Tower" was auf die Benutzung in einem Herr der Ringe Trailer zurück zu führen ist. Überhaupt wird dieses Stück sehr oft für Trailer verwendet, ganz einfach, weil es die perfekte Dramatik vermittelt – wie in dem Ferris-macht-blau-Fake-Trailer wohl eindrucksvoll bewiesen wird.

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Videos zur Genesung

Tut mir leid, Freunde, aber ich bin noch immer anschlagen. Daher, ohne viele Worte, nur schnell drei Videos, die euch vielleicht gefallen könnten. Zunächst geniale, unpluggede Live-Musik in einem Londoner Taxi. Gefunden bei Out of Uppen. Bei Gefallen gibt es hier noch mehr: Black Cab Sessions.

Dann nochmal Musik. Wiederum genial, wiederum unplugged. Und so wahr. Gefunden bei Aptgetupdate. Bei Gefallen gibt es hier noch mehr: Jaspermusik.

Weiterhin habe ich noch einen TED Vortrag von J.J.Abrams, unter anderem Erfinder von "Lost", der uns erklärt, warum manche Kisten besser geschlossen und Mysterien und Geheimnisse auch solche bleiben sollten. Weil sie dadurch weitaus interessanter sind und uns um ein vielfaches mehr inspirieren. Gefunden bei fscklog.

Ach, und wenn ihr gerade Lust auf Film habt, dann lasst euch doch hier inspirieren: The Art of the Titel Sequence, mit einer grandiosen Auflistung beeindruckender Titelsequenzen. Viel Spaß. Bis nächste Woche.

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Hi. Wo?

Entschuldigt bitte die Belästigung. Aber ich kann gerade nicht anders. Denn nachdem das Hai-Video eine so "positive Resonanz" hervor gerufen hat und ich bei TiJay das offizielle Video zu dem Song sehen konnte, muss ich es euch einfach präsentieren: "Kleiner Hai feat. Alemuel". Und ehrlich, mit dem richtigen Alkoholpegel, den richtigen Leuten (und Gürkchen brauchse noch), in der richtigen Lautstärke macht der Song bestimmt richtig Spaß, oder? Ich würde sagen, der schwule Schnappi darf endgültig einpacken. Haie sind eh cooler als Krokodile.

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