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Tilt-Shift Stop-Motion: Fire

Tilt-Shift nennt man eine Technik in der Fotografie bzw. in der Nachbearbeitung, bei der Fotos durch Unschärfe-Effekte so manipuliert werden, dass der Eindruck entsteht, man sähe eine Miniaturwelt. Wichtig dabei ist es, alles weit entfernte unscharf werden zu lassen, sich auf einen kleinen Fokus zu konzentrieren und wenn möglich aus erhöhter Position zu fotografieren, um den Effekt zu verstärken. Wenn man nun viele solcher Bilder schießt und diese aneinandersetzt, entsteht ein Stop-Motion Film. Nun braucht es nur noch ein wunderbares Thema, eine gekonnte Schnitttechnik und chillige Musik. Fertig ist ein kleines Meisterwerk, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Fire von Erik West.


Fire (Jimmy Edgar Remix) from Erik West on Vimeo.

Gefunden bei kopflos

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Forrest Gump: One Take, One Minute

Um etwas von der Enttäuschung über "Benjamin Button" (dessen Rezension ich euch immer noch schuldig bin) hinter mir zu lassen, wäre es angebracht, sich den um Längen besseren "Forrest Gump" wieder einmal zu Gemüte zu führen. Wem die Zeit oder die Lust dazu fehlt, kann sich den Film auch hier anschauen. Und zwar in genau einer Minute und in genau einem Take gefilmt. Genial.

 

via Filmfreunde.

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Where the Hell is Matt 2008

Matt sollte jedem Internet-Nutzer ein Begriff sein. Denn was Matt veranstaltet, ist einfach wunderbar. Er reist um die Welt um vor beeindruckenden Kulissen, in abgelegenen Orten, an verrückten Plätzen oder schlicht um die Ecke einen lächerlichen Tanz aufzuführen. Immer in der Mitte des Bildschirms, immer schnell weiter zum nächsten Land, dessen Name im Untertitel eingeblendet wird. Dazu spielt jedesmal eine wunderbare Musik. Jetzt hat Matt sein Dancing Video 2008 veröffentlicht und ich finde es das schönste bisher. Lasst euch einfach die nächsten paar Minuten bezaubern.

Gefunden bei sebbi.

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Beowulf ab 12 Jahren – Reprise

Vor gut einem dreiviertel Jahr hatte ich mich hier etwas über einen Film namens "Beowulf" echauffiert. Doch nicht die Qualität des Streifens an sich brachte mich zur Weißglut, sondern die Tatsache, dass der Film bereits ab 12 Jahren freigeben war. In einer Zeit, in der Politiker und gewisse Medien immer lauter nach Verboten schreien, nach Zensur und der obligatorischen Schnittschere, war diese Entscheidung der FSK wie ein Schlag ins Gesicht für mich. Denn selten zuvor habe ich einen Film gesehen, der einem Kind so offensichtliche und übertriebene Gewalt und Blut entgegen wirft, wie Beowulf. 

Ich bekam einige Kommentare auf diesen Artikel. Der interessanteste davon stammte von Christian Eberle, der mit mir einer Meinung war und diese der FSK kund tat. Und siehe da, sie antworteten auch. Christian veröffentlichte das Antwortschreiben ebenfalls in den Kommentaren. Da ich aber befürchte, dass es dort etwas untergeht, möchte ich es hier noch einmal aufgreifen. Und zwar weitestgehend kommentarlos von meiner Seite. Denn ich denke, der Brief spricht genug für sich, zeigt deutlich, wie die FSK arbeitet, wie es zu solchen Beurteilungen und Feststellungen kommt und was man selbst als mündiger Bürger und Kunde davon halten sollte. 

Lest also selbst und teilt mir mit, was ihr davon haltet. Auf dass euch genauso die Spucke weg bleibt, wie mir.

"Sehr geehrter Herr Eberle,

bevor wir näher auf den genannten Film eingehen, lassen Sie uns einige
Informationen zu unserer Arbeit vorausschicken: Die FSK ist im Auftrag der
Obersten Landesjugendbehörden für die Freigaben von Kinofilmen, Videos und
vergleichbaren Bildträgern sowie auch von Trailern und Werbefilmen
zuständig. Sie vertritt damit den gesetzlichen Jugendschutz im Bereich
audiovisueller Medien. Die Entscheidungen treffen pluralistisch
zusammengesetzte Ausschüsse, deren Prüferinnen und Prüfer von der
Öffentlichen Hand sowie Bundes- und Länderministerien bzw. von der Film- und
Videowirtschaft entsandt werden und ca. 3 Wochen pro Jahr bei der FSK
ehrenamtlich tätig sind. Die Ständigen Vertreter der Obersten
Landesjugendbehörden haben in den Arbeitsausschüssen den Vorsitz.

Die Fantasy-Heldensaga über Beowulf versetzt den Zuschauer in eine auf
Perfektion ausgerichtete, computeranimierte mittelalterliche Welt. Die
erzählte Geschichte wirkt schlicht bezüglich ihrer inhaltlichen Gestaltung.
Auch die filmischen Figuren, abgefilmte und in Computertechnik präsentierte
prominente Darsteller, bleiben in ihrer Zeichnung blass. Der Ausschuss war
der Meinung, dass im Film keine Identifikationsfiguren für die Altersgruppe
der 12-Jährigen angeboten werden. Beowulf ist ein ambivalenter Held, ein
starker Kämpfer, doch ohne Erfüllung in sozialer Hinsicht. Prägend für die
Rezeption des Fantasyspektakels ist nach Auffassung der Ausschussmitglieder
die filmische Umsetzung: Opulente Bilder, die eine mittelalterliche Welt
perfekt inszenieren, aufwendig gestaltete Kulissen und Kostüme, eine
beeindruckende Farb- und Lichtdramaturgie und eine auf Effekte ausgerichtete
Ton- und Musikuntermalung. Als problematisch im Sinne einer Übererregung und
Ängstigung 12-Jähriger diskutierte der Ausschuss die drastisch in Szene
gesetzten Gewalt- und Tötungsszenen. Insbesondere die Eingangskampfszene, in
der Grendel vorgestellt wird, zeigt drastische Gewaltbilder, wie das
Zerreißen von Menschen. Da im Fortgang des Films diese explizite Darstellung
von Gewalt einer stärker auf Action ausgerichteten, temporeichen und einer
fantastischen Welt zuzuordnenden Kämpfinszenierung weicht, konnten die
Ausschussmitglieder für eine Freigebe des Films für 12-jährige Mädchen und
Jungen votieren. Dieser Altersgruppe ist zuzutrauen, dass sie das Tempo, die
Geräuschkulisse und die gewaltgeprägte fantastische Welt verkraften und die
nötige Distanz zu den Protagonisten und deren gewalttätigem Vorgehen
aufbauen.

Hierbei ist allerdings zu sagen, dass die FSK-Kennzeichnungen keine
pädagogischen Empfehlungen sind sondern lediglich sicherstellen sollen, dass
das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen
einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird. Die Ausschüsse der
FSK, die unter anderem aus Jugendamtsleitern, Jugendbildungsreferenten,
Lehrern, Kinderärzten, Psychologen, die natürlich auch Eltern sind,
bestehen, versuchen mit großer Sorgfalt die mögliche Wirkung eines jeden
Filmes zu beurteilen. Eine letztlich "objektive richtige" Freigabe
kann es
nicht geben. Zu unterschiedlich sind die Filme, zu unterschiedlich sind die
Rezeptionsbedingungen und -möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Die
Prüferinnen und Prüfer versuchen dies zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

T…
Assistent der
Ständigen Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK
Kreuzberger Ring 56
65205 Wiesbaden"

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Young@Heart

Dies ist ein dot-friends.com Review.

Nein, die Band, die den Song geschrieben hat, heißt nicht Crash. Und die CD muss so in den Player gelegt werden, dass die spiegelnde Seite nach unten zeigt. So manches ist den Senioren fremd, die sich mehrmals die Woche treffen, um ihren nächsten großen Auftritt zu proben. Sie alle gehören zum Ensemble des Young@Heart-Chors. Kaum einer der Mitglieder ist unter 80 Jahren alt. Doch das ist nicht das erstaunliche an dem Chor. Sondern die Auswahl der Songs, die sie vortragen. Eigentlich nicht ihrer Altersklasse entsprechend, studieren sie Rock- und Pop-Songs ein, Punk und Soul ist ihnen ebenfalls nicht fremd. Obwohl – eigentlich ist ihnen das alles so fremd, dass die Auftritte erfrischend anders, schräg aber doch wundervoll authentisch klingen.

Stephen Walker begleitete und filmte den äußerst erfolgreichen Chor mehrere Wochen bei den Proben. In dieser Zeit probten die Senioren für den nächsten Auftritt in ihrer Heimatstadt und die Kamera ist von Anfang an dabei, wenn Bob, der Chorleiter die neuen Songs vorstellt, die es zu lernen gilt. Im Laufe des Films lernt man einige der Sänger näher kennen. Estelle, die ehemalige Stripperin oder Joe, der jeden Text innerhalb eines Nachmittags auswendig kann. Jeder von ihnen ist ein herrliches Original. Ihnen allen gemein ist die Liebe und die Begeisterung für das Singen. Kaum einer von ihnen kann es wirklich gut, aber dafür mit umso mehr Inbrunst.

Walker begleitet den Chor, lässt seine Hauptpersonen im Interview zu Wort kommen und entlockt ihnen so manches Bonmot und wunderbare Anekdoten. Sie erzählen, wie wichtig es ihnen ist, Mitglied des Chors zu sein, welche Kraft ihnen das gibt. Sie zeigen sich teils fast jugendlich verspielt und übermütig. Sehr schnell gewinnt man als Zuschauer jeden Einzelnen lieb. Was auch gewisse Gefahren birgt.

Denn nicht nur die Leidenschaft für den Chor ist den Senioren gemein, sondern auch die unumgängliche Nähe zum Tod. So trifft es einen bis ins Mark, wenn Bob Silvani nach langem, schwerem Kampf letztlich doch verstirbt. Und man kann sich der Tränen spätestens dann nicht mehr erwehren, wenn der Chor eine Stunde nach Erhalt der Nachricht über den Tod ihres Freundes in einem Gefängnis den Häftlingen "Forever Young" von Bob Dylan vorsingt. Und die Knackis wie versteinert dreinblicken.

Die Dokumentation bietet überraschend viele solcher Momente, in denen sich die Stimmung schlagartig ändert. Teils weiß man gar nicht mehr, ob man aus Trauer weint, oder weil man so entzückt ist ,oder weil wieder etwas so unfassbar lustiges passiert ist. Ich habe es schon so oft geschrieben, dieses Zitat "der hat kein Herz" aber ich nutze es gerne wieder. Wer spätestens bei Coldplays "Fix You", das eigentlich ein Duett hätte sein sollen, nicht weint, der hat kein Herz.

Irgendwann sagt Joe, es sei der Gesang, der ihn so lange am Leben gehalten hätte. Dieses Ziel, wieder auf der Bühne zu stehen und dort das Publikum zu verzücken. Die Kamera entfernt sich dabei von ihm, während er seine sechste Bluttransfusion erhält und man bereits weiß, dass der Krebs wieder da ist. Für einen Moment bleibt alles still.

Young@Heart ist ein wunderbarer Film, nicht nur über einen Chor von Senioren. Er ist eine Ode an die Leidenschaft, ein Lobgesang auf das Älterwerden mit Freude und Lust. Ein Denkmal gegen das Aufgeben und für die Begeisterung für das Leben an sich. Am Ende sagt eine der Zuschauerin: "Ich werde mich nie wieder darüber beklagen, älter zu werden oder mich müde zu fühlen." Dem kann ich nur zustimmen. Alt werden ist nach diesem Film nur noch halb so schlimm.

Genau so sollen Kinofilme sein. Sie sollen interessante Geschichten erzählen, mit interessanten Darstellern und sie sollen einen zum lachen und zum weinen bringen. Manchmal glaube ich doch daran, dass Kino nicht verloren ist. Übrigens fand ich es sehr begrüßenswert, dass lediglich die Stimme des Erzählers synchronisiert und die Dialoge, Interviews und Gesänge im englischen (untertitelten) Original belassen wurden.

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Family Guy

Als Simpsons-Fan der ersten Stunde schaut man zunächst argwöhnisch auf eine Zeichentrickserie, die einen glubschäugigen, dicken, tumben Familienvater darstellt. Zu nahe liegen die Parallelen zu Homer Simpson. So kam es, dass ich den Family Guy bislang habe links liegen lassen. Aufmerksam wurde ich eigentlich erst durch die geniale Star Wars-Verarsche "Blue Harvest". Seitdem zappe ich immer wieder zufällig in die Serie, die auch langsam prominenter gezeigt und beworben wird. Und jedesmal erwische ich mich dabei, laut zu lachen. Eine der besten Vorzüge der Serie ist der langgezogene Witz. So etwas habe ich in einer so schnellen, nur knapp 20 Minuten dauernden Serie noch nie gesehen. Immer wieder passieren in Family Guy Gags, die nur dadurch so unfassbar lustig werden, weil sie bis ins unerträglich gedehnt werden. Man nimmt sich Zeit für den Gag. Und es funktioniert. Beispiel? Bitteschön:

Noch einen? Okay.

Vielleicht noch schnell einen? Sorry, der ist aus der deutschen Fassung und die Synchro hinkt etwas hinterher. Aber der Witz bleibt zum Glück erhalten.


Family Guy: Peter bricht in die Schule ein! =) – MyVideo

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Zuviel Spielzeug?

Zugegeben, ich bin Technik-affin. Ein Gadgetholic. Einfach verrückt nach viel zu teurem, im Grunde unnötigem, aber so wunderbarem Spielzeug. Ich könnte mir ständig irgendwelche neuen Geräte kaufen, die auf den Markt geworfen werden. Nur meine unfassbare Willenskraft hält mich davon ab. Und mein Geiz die damalige Freundin. Die sagt nämlich bei jedem Gerät "Nein!" (Ehrlich, man hört das Ausrufezeichen). Sogar wenn ich nur mit feuchten Augen Werbung für neue Geräte anschaue, höre ich "Nein!" Und wenn ich einen Satz mit den Worten beginne "Duhu, Schahatz…" werde ich mit einem "Nein!!!" unterbrochen. 

Aber ich weiß schon, wie ich sie auf meine Seite ziehen kann. Ich beherzige einfach den Tipp im folgenden, überaus nett gemachten Video von Paolo und Silvia Tosolini und kaufe ihr den neuen, grünen iPod Nano, auf den sie so steht. Also zu Weihnachten oder so.

gefunden bei fscklog

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