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Blizzards Support Hotline: Abo einfrieren

Heute rief ich bei Blizzards kostenloser Abo Support Hotline an. Denn seit ich in Duisburg lebe, kam ich nicht mehr dazu, mal wieder richtig World of Warcraft zu spielen. Und derzeit fehlt es mir auch irgendwie an Motivation. Allerdings weiterhin alle drei Monate knapp über 35 Euro dafür zu bezahlen, macht ja nicht all zuviel Sinn.

Nett ist die weibliche, englisch-sprachige Stimme, die mich begrüßt. Auch nett ist die weibliche französische Stimme, die man danach hört. Fast zu nett klingt die weibliche deutsche Stimme, die sich dann zu Wort meldet. Etwas überambitioniert die Gute, finde ich. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wo sie dieses laszive Talent bereits unter Beweis stellen konnte. Ich wähle also die 1 für den Abo Support auf Deutsch. Die World of Warcraft Titelmelodie ertönt. Sehr laut, ich muss den Hörer vom Ohr nehmen. Währenddessen flötet die Stimme, dass gleich ein Mitarbeiter für mich da sein wird und das Gespräch zu Testzwecken aufgezeichnet werden kann.

Als die Musik verstummt, habe ich leider einen Kerl am anderen Ende der Leitung. Ich will schon fragen, wem die laszive Frauenstimme gehört, erkläre ihm aber doch nur meine Situation. Er versteht sofort und sagt, dass ich bei den Account Einstellungen einfach auf "Abo beenden" klicken solle. Meine Daten würden gespeichert bleiben und ich könnte jederzeit mein Abo wieder reaktivieren. Was denn mit dieser 6 Monate Frist sei, frage ich ihn. Er antwortet, man gebe mir die Garantie, dass meine Daten mindestens 6 Monate gespeichert blieben. Allerdings sei es in den letzten zweieinhalb Jahren noch nie vorgekommen, dass man Accounts hätte löschen müssen und es gäbe auch bis dato keinen Anlass dazu. Von daher könnte ich unbesorgt auch länger pausieren.

Na dann. Mein Abo ist eingefroren. Atius wird nun erst mal nicht mehr auf dem Malygos Server sein Unwesen treiben. Bis auf weiteres. Bis es mich wieder packt. Oder mich jemand überzeugt, dass es doch mal wieder Spaß machen würde.

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100 Amiga Spiele in 10 Minuten

Ah, Nostalgie. 100 Amiga Spiele präsentiert in einem 10 Minuten langen Video. 97 der Spiele hatte ich selbst. Von etwa 90 kenne ich spontan den Namen. Vermutlich wäre es witzlos, dazu aufzurufen, alle Titel zu nennen. Vielleicht anders herum. Welche Spieleperlen fehlen?

Ich fange einfach mal an: Silent Service, Blood Money, Giana Sisters, Wizball, Elite, Starglider 2, Their finest Hour, etc…

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Möge die Ma… die Weihnacht mit mir sein

Hatte ich vor kurzem noch erwähnt, einer meiner größten Wünsche sei der Kranwagen von Lego Technic? Dieses riesige, bewegliche, gelbe, absolut coole Teil? Nun, vergesst es. Alles Pipifax. Denn für den wahren Lego Bauer ebenso wie für den wahren Star Wars Fan gibt es nur ein Modell, das zu bauen gilt. Han Solos Millennium Falcon höchstselbst. Mit schlappen 5195 Teilen und einem Verkaufspreis von schlappen 550 Euro (ein halbes MacBook). Das Modell ist limitiert und seit wenigen Tagen erhältlich. Fast einen Meter lang ist das Teil – keine Ahnung, wohin ich es stellen würde, wenn ich es hätte. Aber dass ich es haben muss, steht außer Frage. Zum Glück bin ich 16+. Eigentlich bin ich sogar 2×16+. Bekomme ich dann zwei? Oder ein anderes cooles Star Wars Modell? Den At-At vielleicht? Oh, möge die Macht der Weihnacht mit mir sein.

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Ab nach Holland

Gestern fragte ich in einem Games-Store (einem Geschäft, das Spiele verkauft) nach der unzensierten Version des Xbox360 Krachers "The Darkness". Dürfte man nicht mehr verkaufen, gab es nur für Vorbesteller, erzählte mir der junge Verkäufer. Sicherlich könnte ich es importieren, müsste aber aufpassen, denn es gäbe verschiedene Versionen. Die kompletten Uncut-Versionen, bei denen sogar die Hakenkreuze in den Nazilevels noch auftauchen (gut, die braucht in der Tat niemand), dann die Österreichische Uncut-Version, in der es immerhin noch Blut zu sehen gibt und cooles Herz-aus-dem-Körper-reißen statt billigem Seelen-fressen. Und schließlich die geschnittenen Versionen, die zwar auch erst ab 18 Jahren freigegeben sind, aber zumindest in Deutschland verkauft werden dürften. Schließlich riet mir der Verkäufer, ich solle einfach schnell nach Venlo rüber fahren. Aber natürlich, Holland. Ein dermaßen tolerantes Land, das homosexuelle Hochzeiten und öffentliches Kiffen erlaubt, hat natürlich auch Filme und Spiele in ungeschnittener Fassung. In Holland bekommt man alles. Und wie sich das trifft – nächstes Wochenende hatten die damalige Freundin und ich ohnehin vor, mal "rüber zu machen".

Auf dem Nachhauseweg kam uns ein schwules Pärchen entgegen, das verliebt plaudernd einen Kinderwagen vor sich herschob. Ich grinste und mußte mich selbst daran hindern, zu fragen, ob sie gerade aus Venlo kämen. Schließlich bekommt man dort alles.

Ach und nicht vergessen: auch das großartige und stellenweise "erwachsene" Bioshock werde ich wohl am besten gleich drüben holen.

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Shooter

Letztens kam ich endlich dazu, Half Life 2 – Episode 1 zu Ende zu spielen. Für mich immer noch einer der besten Ego-Shooter , die es auf dem Markt gibt. Hier stimmt einfach alles. Grafik, Atmosphäre, Story, Soundeffekte und immer wieder unfassbar spannende Momente. Am gleichen Tag beendete ich auch das Add-on Extraction Point zum Ego-Shooter F.E.A.R. Auch hier gilt: sensationelle Grafik, phantastischer Sound, spannende Story und eine Grusel-Atmosphäre, wie ich sie bisher noch nie erlebt habe. Ungelogen saß ich mehr als einmal mit Gänsehaut da, spürte mein Herz klopfen, wagte nicht, um die nächste Ecke zu gehen. Es war herrlich.

Und nun? Crysis ist noch weit weg, also legte ich mir S.T.A.L.K.E.R zu (oh Mann ist das nervig zu tippen mit all diesen Punkten). Stalker hat eine lange, tragische Geschichte hinter sich, wurde 4 Jahre lang entwickelt, immer wieder angekündigt und doch verschoben und erblickte mit viel Glück letztendlich doch das Licht der Spielerwelt. Man ist als Artefaktsammler in den versuchten Gebieten rund um Tschernobyl unterwegs. Die gruslige Endzeit-Atmosphäre wurde mit grandioser Grafik und tollen Effekten sehr gut eingefangen. Aber mir fiel bald auf, was mir an dem Spiel nicht gefällt.

Es ist die Freiheit. Die viel gelobte, hoch angepriesene Freiheit. Jederzeit kann man gehen, wohin man möchte, man kann immer tun was man möchte. Und genau das ist in meinem Augen unsinnig. Denn wenn ich alles tun kann, kann ich auch einfach nichts tun. Anders ausgedrückt: das Besondere an Half Life und Fear ist die Tatsache, dass man als Spieler keine andere Wahl hat. Man muss von A nach B kommen, es gibt nur einen Weg und man muss sich allen Gefahren auf diesem Weg stellen. Im Grunde also wie in einem spannenden Film. Auch beim Film geht es geradewegs vom Anfang zum Ende. Wie spannend wäre der Film noch, wenn man zwischendurch immer wieder entscheiden müsste, was der Held als nächstes tun soll?

So erledige ich bei Stalker Aufträge, renne dann aber erst einmal wieder 10 Minuten durch das Land, um die Belohnung irgendwo abzuholen (inklusive dem mehrmaligen Neuladen der nächsten Level). Nur um dann wieder irgendwo anders 10 Minuten lang hinzurennen. Das nervt, das langweilt. Da ist eine Fabrik mit Feinden darin. Toll, ich kann auch einfach daran vorbei laufen. Suuperspannend. Da ist ein Monster hinter mir her. Ich kann auch einfach weiter rennen. Prima.

Versteht mich nicht falsch, bei WoW mag ich die Freiheit, aber WoW setzt auch nicht auf spannende Atosphäre sondern auf eine andere Art des Abenteuers und des Sammelns. Bei einem Shooter aber sollte man als Held gezwungen sein, sich den Gefahren zu stellen. Und ich will innerhalb weniger Minuten von einer spannenden Stelle in die nächste geführt werden. Ich will das Gefühl haben, dass hinter jeder Ecke der Tod lauern kann. Al das kann Stalker nicht.

Nehmen wir dazu noch einige dumme Designfehler und KI-Probleme, geht der Spaß irgendwann völlig flöten: Mitstreiter schieben mich einfach aus meiner Deckung wenn ich im Weg stehe. Sie stellen sich in meine Schusslinie und erschießen mich, wenn ich dann aus Versehen einen von ihnen erschieße. Das Beute sammeln ist sehr umständlich gemacht. Der größte Witz ist der Rucksack, da passt nur eine bestimmtes Gewicht hinein. Man kann ihn aber so weit voll packen, bis der Charakter einfach nicht mehr weiter läuft. Das wurde mir zum Verhängnis. Ich plünderte ein Opfer, sah den nächsten Feind auf mich zu rennen und wollte in Deckung gehen, da sagte mir das Spiel, der Rucksack sei zu voll. Ich klebte fest. Bis ich etwas heraus geworfen hatte, war ich schon tot. Das ist verdammt ärgerlich und hätte um einiges besser gelöst werden können.

Alles in allem hinterläßt Stalker bei mir einfach einen faden Beigeschmack und wird es nie schaffen, auch nur annähernd eine Spannug wie Half Life 2 oder Fear zu erzeugen.

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Nochmals zum Thema Killerspiele

Bayern will es offensichtlich wirklich wissen und brachte einen Gesetzesentwurf zum Verbot von Killerspielen ein. Was genau der Stoiber Eddi in seinem “Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung des Jugendschutzes” vom Bundesratspräsidenten Ringstorff möchte, könnt ihr hier bei PC Games nachlesen. Und wenn ihr schon dabei seid, vielleicht sogar noch zu dieser Aktion klicken, die ebenfalls von PC Games ins Leben gerufen wurde (über den Sinn dieser Aktion möchte ich nicht urteilen, aber was in dem erläuternden Text dazu steht, ist einfach mal wieder zu herrlich).

Wie man an der Anzahl der Kommentare zu diesem Artikel bei PC Games Online sehen kann, ist das Thema weiterhin kontrovers diskutiert. Seltsam eigentlich. Sollte man doch denken, dass bei Themen wie Verbot von Killerspielen, Klimaschutz, Kindermörder, McDonalds Ernährung und was es sonst noch Böses auf dieser Welt gibt alle einig sind und Diskussionen nutzlos sind.

Egal. Mir fiel bei dem Thema nur eines ein. Und zwar das mulmige Gefühl, das ich hatte, als ich vor kurzem den Film “Blood Diamond” im Kino sah. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und zeigt blutige Bürgerkriegsszenen in Afrika, Kindersoldaten und erschossene Leichen gleich dutzendweise. Die Gewalt in diesem Streifen ist selbst für meine Begriffe hart an der Grenze und auch mir wurde mulmig mit anzusehen, wie Frauen und Kinder erschossen werden und ihr Blut über die Wände spritzt. (Ansonsten ist der Film aber gar nicht so schlecht)

Ich weiß, dass auch dieses Argument müssig ist und im Grunde nicht diskutiert werden kann. Offenbar gibt es auch beim Thema Gewalt und Jugend nicht nur zweierlei Mass sondern gar vielerlei. Die Hexenjagd wird weitergehen, egal wieviel noch darüber geschrieben oder diskutiert wird.

In diesem Zusammenhang finde ich diese Studie der freien Universität Berlin interessant. Hier ein kleiner Auszug, entnommen aus dem verlinkten Text:

“Die Ergebnisse von Astrid Kristen und Caroline Oppl zeigen, dass nicht die Spiele die Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren aggressiv machten. Vielmehr suchten sich die Schüler und Schülerinnen jene Spiele aus, die zu ihrer Persönlichkeitsstruktur passten. Jungen, die ohnehin ein aggressives Verhalten an den Tag legten, tendierten über die Zeit eher dazu, sich mit gewalthaltigen Computerspielen zu beschäftigen. Mädchen hingegen, die eher zum Lügen und Intrigieren neigten, also als relational aggressiv eingestuft wurden, wählten über die Zeit eher Rollenspiele als Lieblingsspiele aus. „Unsere Untersuchungen haben damit jene Theorien unterstützt, die von aktiver Mediennutzung ausgehen. Kinder suchen sich solche Spiele aus, die zu ihrem Entwicklungsstand und zu ihrer Persönlichkeit passen. Die Ergebnisse lassen sich damit in die internationale Forschung einordnen“, erklären die beiden Autorinnen. Die öffentliche Debatte über gewalthaltige Computerspiele wird dennoch weitergehen.”

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Wii macht sportlich

Ok Jungs. Der Frühling kommt, der Speck muß weg. Jetzt gibt es wahrlich keine Ausflüchte mehr. Denn wenn ihr die Wii habt, könnt ihr es schaffen. Der Beweis? Auf dem WiiNintendo Blog können die Ergebnisse des Wii Sports Experiments betrachtet werden. Der Junge verlor innerhalb anderthalb Monate fast 5 Kilo Gewicht. Respekt. Und das bei gerade mal 30 Minuten Training mit Wii Sports. Ich werde das jetzt auch in Angriff nehmen, immer wenn ich mit dem täglichen Dr.Kawashimas Gehirnjogging auf dem DS fertig bin. Zwar werde ich nie so gut aussehen, wie dieses Mädel beim spielen, aber doch vielleicht so gut, dass solche Mädels überhaupt meine Anwesenheit bemerken.

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