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Bei Technik-Fragen…

Ich liebe es, wenn Technik funktioniert. Ich liebe es, wenn sich unterschiedliche Gadgets untereinander verstehen. Ich liebe es, wenn ich einen Beweis dafür bekomme, dass wir im 21. Jahrhundert leben und Produkte unterschiedlicher Konzerne einfach kommunizieren und funktionieren ohne dass ich auch nur einmal die “Hilfe” des Internets heranziehen muss.

Der Grund, weshalb ich irgendwann zu Apple Produkten wechselte war, dass alles einfach so funktionierte. Und genau so, wie ich es wollte benötigte. Gut, auch im Apple Universum klappt nicht immer alles reibungslos. Wie könnte es auch? Zudem muss man akzeptieren, dass eben nicht alle Produkte dieser Welt von Apple sind (und das ist auch gut so!).

Weshalb aber dennoch jedes Unternehmen noch immer sein eigenes Süppchen kocht, ist ein fürchterliches Unding. Weltweite Standards? In welcher Welt denn? Wenigstens europäische Vereinbarungen? Weit gefehlt.

Beim Kauf neuer technischer Produkte und Gadgets wird man mit Schlagwörtern bombardiert, die dem Käufer, also mir, suggerieren sollen, dass man mit genau diesem Gerät für alle Eventualitäten gewappnet ist. Diese kleine Maschine macht mir das Leben leichter, versteht sich mühelos mit jeder anderen anschließbaren Maschine und … funktioniert einfach. Und warum? Weil es das zertifizierte, abgenickte und standardisierte HDMI-USB-CEC-ARC-Nupsi bereits eingebaut hat. Toll.

Jedoch, all das ist ein Trugschluss. Konzerne MÜSSEN ihr eigenes Süppchen kochen, müssen sich von der Konkurrenz absetzen und unterscheiden. Und das wichtigste: sie dürfen keine Technik ausliefern, die einfach so funktioniert. Weshalb sollte sich denn sonst jemand etwas neues kaufen?

Und so kaufe ich in beständiger Regelmäßigkeit neue technische Produkte. Immer in der Hoffnung, endlich den Heilsbringer gefunden zu haben. Nur um am Ende (teilweise) wieder enttäuscht zu werden.

Dabei sind meine Ansprüche doch gar nicht so hoch. Ich möchte doch nur

  • eine Medienlandschaft, die eigenständig auf die richtigen (Audio- und Video-) Kanäle schaltet,  wenn ich Fernsehen, Spielen, Musik hören oder sonst etwas machen möchte
  • eine Fernbedienung, die alle Geräte reibungslos und zuverlässig steuert
  • ein Gerät, dass in der Lage ist, performant alle erdenklichen Video- und Audioformate abzuspielen und mir eventuell einen Katalog der Inhalte zu erstellen
  • ein System, dass alle Medien (Video, Audio und Fotos) unter einen Hut bringt und mir in jeder erdenklichen Lagen auf jedes erdenkliche Gerät wieder zur Verfügung stellt.

Kann es denn wirklich so schwer sein? Oder muss es teuer sein? Zugegeben, früher, da versuchte ich mich immer an möglichst günstigen Lösungen. Meist mit entsprechendem Ende. Doch heute… bin ich kein bisschen schlauer und greife noch immer erst zu den zwar hochgelobten, aber vielleicht nicht vollends ausgereiften Produkten. Nur um dann frustriert noch mehr Geld auszugeben.

Derzeit lassen mir folgende “Probleme” keine Ruhe (und man ahnt es schon nach der obigen Aufzählung): Ich besitze einen LG LA6608 TV, einen Pioneer VSX 827 AV-Receiver, ein WD TV Live, eine PS3, eine Time-Capsule (mit angeschlossener LaCie-Festplatte mit Video-Dateien) und weitere Apple Gadgets wie Macbook Pro, iPad, iPhone mein eigen. Trotz monatelangem Studiums diverser Webseiten und Foren (“Benutz doch die Suche”) bin ich noch immer hilflos.

  • das WD TV Live ist unfassbar träge, die Indexierung klappt nur nach mehrfachem Anstoßen und dann auch nicht wirklich zufriedenstellend, hochauflösende Videos ruckeln (mit der aktuellsten Firmware – daher wieder eine alte eingespielt). Außerdem ist es ein Ärgernis, dass sich das Gerät selbständig einschaltet, bloss weil ich ihm an der Steckerleiste Strom zuführe.
  • der Pioneer AV-Receiver versteht als Zentrale dieser Medienlandschaft nicht, wenn ich irgendwo einen Kanal wechsle, also zum Beispiel von TV auf Video umschalte. Deshalb sind für diesen Prozess immer mehrere Klicks am TV und am AV-Receiver nötig, vom WD TV ganz zu schweigen.
  • Der AV-Receiver schafft es nicht, die ausschließlich per HDMI übertragenen Videos auch mit synchronem Ton auszustatten. Oder der TV schafft es nicht, diese darzustellen.
  • Beim Versuch, Musik vom Macbook per Airplay an den AV-Receiver zu schicken (der damit ausgerüstet ist), klappt das.. nunja in 20 Prozent der Fälle. Warum, ist ein Rätsel. Hin und wieder klappt es aber per iPhone. Aber auch nicht immer.
  • der TV scheint mit all seinen Funktionen überladen zu sein. Das Menü ist ein Graus und unübersichtlich. Streaming beispielsweise per amazon Instant Video (ehemals Lovefilm) klappt nur mit ständigem Zwischenpuffern (per LAN-Kabel)
  • um alles zu steuern benutze ich drei Fernbedienungen. Eine Harmony-Fernbedienung ärgerte so lange mit der Aufforderung, die Hilfe-Taste zu drücken, weil etwas nicht funktionierte, bis sie “kaputt ging”. Ein danach erworbene Philips Universalfernbedienung kann noch weniger.

Ja, alles nichts halbes und nichts ganzes. Und um zum Thema “dann geb ich einfach mehr Geld aus” zu kommen, plane ich derzeit, eine Synology Diskstation zu erwerben. Und ich werde noch Monate auf Webseiten und Foren (“Das wurde schon in mehrfachen Threads beantwortet”) versuchen herauszufinden, ob ich damit zumindest einige meiner Wünsche erfüllen kann.

Schöne neue Technik-Welt. Ich glaube, mit meinem Videorekorder, der per Scart-Kabel an meinem Röhrenfernseher hing, hatte ich weniger Ärger.

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Alles Roger goes Tumblr

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Übrigens: Alles Roger ist auch bei Tumblr. Mit den schönsten Fundstücken aus dem Netz.

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Auch Apple-Jünger werden älter

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Seit ich Apple-Fan bin, habe ich mir den zweifelhaften Ruf erarbeitet, missionarisch für Macbooks, iPhones, iPads und Co. zu kämpfen. Kaum eine Gelegenheit wurde ausgelassen, auf die Vorteile dieses Ökosystems hinzuweisen, bei Fragen und Hilfestellungen war man bei mir stets an der richtigen Adresse. Nicht zuletzt überzeugte ich Familie und Freunde davon, sich ebenfalls Apple-Produkte anzuschaffen. Der Eifer ging so weit, dass ich vehement argumentierte, wenn mir ein Gesprächspartner weiß machen wollte, meine geliebten Gadgets seien unpraktische, eingeschränkte Blender, Apple sei das Böse schlechthin und ich sei ein Fanatiker, der alles persönlich nähme.

In wie weit das stimmte, vermag ich heute nicht zu beantworten. Fakt ist, dass ICH im Apple Ökosystem genau das fand, was ich gesucht hatte. Und ich betone das ICH hier absichtlich. Denn mittlerweile ist es mir vollkommen schnurz, was andere sagen und denken. Die Kritiker und Motzer kommen noch immer zu mir, klagen, beschweren sich und versuchen mich weiter von allen Nachteilen der Apple Produkte zu überzeugen. Und ich… gebe Ihnen Recht. Denn bloß weil ich glücklich damit bin, müssen es die anderen ja nicht auch sein. So mag doch bitte jeder sich sein Android Smartphone holen, sein WindowsPhone-Tablet oder seinen Windows 8-Rechner. Warum auch nicht? Das sind alles ausgereifte Systeme, die eine Menge Vorteile haben und mit Sicherheit wunderbar zu jedem anderen passen. Nur nicht zu mir.

Über die Nachteile, die man sich mit Apple Produkten erkauft, sollte man sich von vornherein im Klaren sein. Ich kann mir keinen Smart kaufen und mich dann beschweren, dass der Kofferraum so klein ist. iOS und OSX sind zwei eigenständige Systeme, die zunächst mit anderen Systemen nichts zu tun haben. Wozu auch? Wieso sollte ich mich also beschweren, dass Windows Software nicht darauf läuft, oder die Geräte anders zu bedienen sind? Wer ein Windows-Gerät möchte, möge sich doch bitte eins holen. Wo ist das Problem? Das iPhone und iPad ist zu eingeschränkt, bietet zu wenige Möglichkeiten, mit Dateien tun, was man will und die Geräte lassen sich nicht aufrüsten? Nun, das ist hinlänglich bekannt. Warum also nicht sein Glück bei Android suchen? Oftmals stelle ich fest, wie enttäuscht Menschen reagieren, die sich von ihrem iPhone den Himmel auf Erden versprachen und feststellen mussten, dass es Makel und Fehler hat. Nun, da funktionierte offenbar das Marketing sehr gut bei einem Leichtgläubigen – kein System ist perfekt. Kein Apple Produkt ist ein Heilsbringer und macht alles automatisch und von alleine. Und Steve Jobs war kein Gott.

Ich missioniere niemanden. Ich sage nur, dass ich im Zusammenspiel meines MacBooks, meines iPads, meines iPhones und meiner Time Capsule genau das fand, was ich in anderen Systemen vermisst hatte. Was andere als Unzulänglichkeiten oder Gängelung sehen, brauche ich höchstwahrscheinlich nicht oder ich fand dafür eine Lösung. Mir kam bislang bis auf eine Ausnahme noch kein Fall unter, der mich ein Windows-System hätte vermissen lassen. Und dieser eine Fall betraf eine Steuer-Software, die es mittlerweile auch für den Mac gibt. Natürlich ärgere auch ich mich hin und wieder leise über die umständliche Synchronisierung meines iPads oder darüber, wie eingeschränkt der Finder in OSX ist (übrigens beides Punkte, die mit den nächsten großen Updates behoben sein könnten). Aber zu Windows zurück? Niemals. Oder zu Linux? Been there, done that.

Ich war vielleicht ein Jünger, jetzt bin ich älter. Jedem das System, das zu ihm passt. Und diese Freiheit möge man auch mir lassen. Auf Diskussionen lasse ich mich nicht mehr ein, ich bin glücklich mit der Technik. Hoffentlich werden es alle anderen auch mit ihrer Technik.

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Ordnung halten in iTunes

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Vermutlich ist die Chance bei einer Musikbibliothek jenseits von 4000 Titeln groß, dass einige Songs einfach über den Rand rutschen, nie wieder gehört werden, in Vergessenheit geraten. Hinzu kommt, dass sich im Laufe der Zeit auch der persönliche Musikgeschmack ändern dürfte. Gedanken wie “DAS mochtest Du mal? Herrje.” dürften aufkommen.

iTunes macht es einem einfach, solche Stücke zu finden. Mit einer intelligenten Wiedergabeliste und folgenden Einstellungen:

  • Medienart ist Musik
  • zuletzt gespielt nicht innerhalb der letzten 36 Monate

Schon listet iTunes alle Songs in der Bibliothek auf, die man in den letzten drei Jahren nicht einmal angehört hat. Und dabei kann man sich dann fragen, weshalb man sie nicht mehr hören wollte oder konnte. Schnell werden dabei die Songs gefunden, die man eigentlich gar nicht mehr hören möchte.

In meinem Fall musste ich – und jetzt wird es peinlich – doch so manchem Robbie Williams oder Kate Ryan Stück mit dem Löschbutton Auf Nimmerwiedersehen sagen. Ja, früher fand ich die Songs stark. Heute bin ich froh, wenn sie nicht doch plötzlich wieder auftauchen und mich zum überspringen zwingen.

Eine aufgeräumte Musikbibliothek beruhigt mich, ebenso wie aufgeräumte Ordner, Mail-Accounts und Bild-Datenbanken. iTunes macht es einem hier sehr leicht. Ich wünschte, eine solche intelligente Liste gäbe es auch für Apps.

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Gesucht wird: der perfekte Media-Player

Oder anders gesagt, die eierlegende Wollmilchsau. Das perfekte Gerät für das heimische Entertainment zu finden, gleicht einer Wissenschaft und benötigt sehr viel akribische Detektivarbeit und Auswertung. Doch selbst dann ist die Gefahr groß, keinen Erfolg zu haben.

Meine Ausgangslage ist ein Apple Universum (Macbook Pro, Time Capsule, Airport Express, iPhone und iPad) und eine PS3 der ersten Generation. Gewünscht wird ein Gerät, das mir im besten Fall BluRays, DVDs und alle auf dem Markt befindlichen Videoformate abspielen kann (also auch MKV, mp4 und so weiter inklusive der Möglichkeit von Untertiteln .srt etc.)

Die PS3 ist als Medienzentrale ein guter Einstieg, hat aber folgende Nachteile: “exotische” Dateiformate werden nicht erkannt, Untertitel in Videos werden nicht angezeigt, doch am schlimmsten ist der horrende Stromverbrauch.

Auf der Suche nach alternativen BluRay-Playern, die mit USB-Anschluß auch Formate von externer HD abspielen können, stolperte ich immer wieder über die gleichen Macken: irgendein Format wird nicht oder nur unzulänglich unterstützt, das Laufwerk ist zu laut oder der Preis einfach lächerlich.

Und dabe sind meine Ansprüche nicht einmal exorbitant. Ich verlange keine Streamingfunktion in 7.1 DTS und 3D. Und doch scheint es keine Lösung zu geben.

Anbieten würde sich natürlich ein AppleTV (und die PS3 weiterhin als BD/DVD-Player), doch für den vollen Umfang käme wohl nur ein (leider überteuertes) Apple TV mit entsprechendem Jailbreak in Frage. Andere Lösungen wie beispielsweise die XTreamer-Reihe zeigt sich wieder überfrachtet, zu teuer und die Bewertungen haben ein viel zu breites Spektrum von Lobgesang zu völligem Schrott.

Was also tun? Welche Lösung habt ihr zuhause? Was könnt ihr mir empfehlen?

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Das Blog, der Feed und Social-Müdia

Ja, kaum zu glauben. Mein Blog lebt noch. Zumindest bin ich noch nicht wie manch andere dem “Blogs sind tot”-Wahn verfallen. Aber – meine Netzaktivitäten sind auf ein Minimum geschrumpft. Warum, werde ich vielleicht demnächst hier erzählen (und demnächst ist ein dehnbarer Begriff). Wichtig ist mir zunächst nur, dass es “hier” noch gibt.

Und damit ihr auch nicht verpasst, wenn ich wieder etwas wertvolles schreibe, möchte ich euch, meine treuen, aus glanzvollen Tagen übrig gebliebenen Leser bitten, euren RSS-Feed umzustellen. Denn Feedburner, der nie wirklich rund laufende Feed-Aggregator-Dienst von Google, wird demnächst seine APIs schließen (keine Sorge ihr Nicht-Nerds, das ist nichts schlimmes) und ich schätze auch bald danach komplett seine Pforten. Google ist ja recht rigoros wenn es darum geht, erfolglose Projekte zu streichen.

Und da ich Herr meines Blogs und meiner Daten sein möchte, stelle ich den RSS-Feed nun wieder auf die alte Adresse um. Diese lautet:

https://www.allesroger.net/feed

Das war es auch schon. Über meine Meinung dazu, was derzeit im Web passiert und warum ich so “Social-Müdia” geworden bin, werde ich vielleicht bald hier sinnieren. Wenn die Abende wieder lang und kalt sind und die Lust auf’s schreiben wieder ausbricht. Bis dahin…

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Außergewöhnliche und wunderschöne Cases für das neue iPad

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Meine Apple-Sammlung wurde pünktlich am 16.März, dem Erscheinungstag des neuen iPad (aka. iPad 3), um eben dieses erweitert. Nein, ich erzähle Euch jetzt nicht, dass ich Apple-Freak tatsächlich in der Schlange vor dem Store stand. Ich erzähle auch nichts über das unfassbar geniale, hochaufgelöste Display. Über den Spaß, den ich mit dem iPad habe. Über das Geld, das ich für viele neue Apps (die ich nun teilweise doppelt besitze) ausgegeben habe. Auch nichts über die beiden Schattenseiten des neuen iPads, nämlich das doch überraschend beträchtliche Gewicht und die unfassbar lange Ladezeit des Akkus (sieben bis acht Stunden bedingt durch die hohe Kapazität und das schwache Netzteil). Nein, in diesem Artikel möchte ich einige Cases vorstellen, die sich von der üblichen Masse abheben.

Denn hat man das Kleinod erst einmal ausgepackt, in den Fingern gehabt und möchte es dann weg legen oder mit auf die Reise nehmen, merkt man schnell, wie wichtig entsprechender Schutz ist. Schließlich sollen ja nicht gleich zu Beginn unschöne Kratzer das iPad verschandeln. Problem dabei: das neue iPad ist etwas dicker geworden (Schuld daran ist das Retina-Display) und verfügbare Cases werden in den meisten Fällen nicht passen. Natürlich kann man auch einfach zu einem Cover greifen, wie beispielsweise die Original Smart Cover von Apple, die auch weiterhin auf das neue iPad passen. Die Rückseite des iPads bleibt aber ungeschützt. Lösung hier wäre ein Sleeve. Alle derzeit angebotenen Sleeves, egal ob aus Leder, Neopren, Filz oder sonstigem Material dürften passen. Außerdem sind sie meist kostengünstig.

Will man den kompletten Schutz, kommt man um ein Case nicht herum. Will man ein etwas exklusiveres Modell, muss man – wenig überraschend – auch tief in die Tasche greifen. Aber was sind schon 100€ um ein 700€ Gerät zu schützen? Auch bei den exklusiven Cases hat man die Wahl zwischen besonderen Materialien und kann jenseits von Plastik auch wunderschöne Dinge aus Holz und Leder erstehen. Dem Einfallsreichtum, der Verarbeitung, dem Preis scheinen hier keine Grenzen gesetzt zu sein. Nehmen wir beispielsweise die Cover und Cases von Miniot. Außergewöhnliches Design, tolle Funktionalität. Hier scheint noch nicht alles für das neue iPad ausgestattet zu sein, aber es dürfte nicht mehr lange dauern. Grove seinerseits hat bereits sehr elegante Bambus Cases mit cleverem Cover im Programm. Zu den Klassikern dürften die Dodocases zählen, die das iPad sicher in Buchoptik schützen. Auch hier hat man die Wahl zwischen verschiedenen Materialien und Farben.

Allen Cases gleich ist die Aufgabe, die Funktionalität und Mobilität des iPads nicht einzuschränken. Alle Schalter und Stecker werden problemlos erreicht. So auch bei den Cases von Pad & Quill. Diese sind bereits für das neue iPad gemacht und ahmen ebenfalls die Haptik und Optik eines großen (Moleskin-) Notizbuches nach. Auch Fieldfolio geht mit seinen angebotenen Cases diesen Design-Weg. Die hohe Wertigkeit der bereits vorgestellten Produkte kommt hier allerdings nicht ganz so rüber, dafür scheint alles komplett aus recyceltem Material gefertigt zu sein. Vaja bietet sehr hochwertige Leder-Cases an, handgefertigt und extrem teuer. Dafür darf man sich aber vorab über das verwendete Leder informieren.

new iPad

Stabilität und Sicherheit sollte bei allen Angeboten gewährleistet sein. Ich sah Videos, wo Tester verschiedene Cases (natürlich mit iPad) fallen ließen, um den Schutz des Gadgets zu überprüfen. Ich würde es aber besser nicht selbst testen. Dafür möchte ich am Ende noch die Cases von Germanmade vorstellen. Handgefertigt und (im Vergleich zur vorgestellten Konkurrenz) in Deutschland fabriziert, nehmen auch diese Cases die Buch-Optik auf, bieten die Möglichkeit, das iPad zu Präsentationszwecken aufzustellen, haben wie auch die anderen die Smart-Cover-Funktionalität (das automatische Ein- und Ausschalten des iPads bei Öffnen und Schließen des Deckels) und eine weitere Besonderheit. Die g.2 Modelle bieten unter dem iPad Stauraum für Kabel , Stifte, iPhone, Ladegeräte, Microfasertuch (Pflicht) etc. Zwar wird das “Buch” dadurch dicker, man hat aber auch immer alles dabei und mus die Kabel nicht irgendwo in einer Tasche suchen. Knackpunkt dürfte allerdings das dicke Netzteil des neuen iPads sein. Die Cases werden zwar bereits für das neue iPad angeboten, ob damit aber wirklich alles Zubehör verstaut werden kann, muss sich zeigen.

Man sieht, es ist nicht schwer, auch für den Schutz des teuren iPads viel auszugeben. Geld, das allerdings gut angelegt ist. Nun muss jeder für sich entscheiden, wie viel er ausgeben möchte und welche Design-Linie bzw. welches Material er bevorzugt. Ich selbst bin mir auch noch nicht ganz schlüssig und werde mich weiter umsehen. Über Tipps und Anregungen in den Kommentaren freue ich mich sehr.

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