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Hol das Stöckchen – feiner Roger

Die Stöckchen fliegen mal wieder und ich scheine der letzte zu sein, der es fängt (von Sven). Das macht es nun natürlich etwas schwierig, originelle Antworten zu geben. Denn für mich ist auffallend, dass die Leute die ich sehr schätze, ganz ähnliche Vorstellungen haben wie ich. Also Freunde, nicht böse sein, wenn es sich bei dem einen oder anderen überschneidet

Welche 5 Städte/Orte möchtest Du in Deinem Leben auf jeden Fall noch sehen?

Neuseeland!!!
Kanada Nein, doch lieber Australien. Kanada ist doch nur ein größerer Schwarzwald ;-)
im Grunde fast die komplette USA
diese kleine karibische Insel, auf der meine Tante weilte und mir eine Karte schickte mit den Worten: „Ich brauche gerade 15 Minuten um die ganze Insel zu umrunden.“
Dubai (und dann aber auch am besten gleich dort bleiben)

Welche technische Entwicklung willst Du in Deinem Leben unbedingt noch erleben?

Das Beamen (oder eigentlich alles, was man in Star Trek so sieht) und das Auto, das mit Wasser fährt (ist zwar schon erfunden worden, aber man traut sich nicht, es auf den Markt zu bringen)

Welche technische Entwicklung bisher stellt für Dich die Allerwichtigste dar?

Berufsbedingt natürlich das Rad. Haha. Im Gunde alles, was mein Leben vereinfacht, selbst wenn es nur eine Glühbirne ist. Denn genau dazu sind technische Entwicklungen ja da.

Wenn Du eine historische Person sein könntest, welche wäre das wohl?

Komische Frage. Steckte ich dann nur in dem Körper der Person und die Geschichte würde sich wiederholen oder wäre ich in der Position dieser Person und könnte tun, was ich will und damit auch die Geschichte ändern? Im zweiten Fal würden mir viele Idioten einfallen, die in der Vergangenheit Mist gebaut haben, den man hätte besser machen müssen.

Wie definierst Du persönlich die “absolute” Liebe?

Auch ich musste in meinem Leben lernen, dass nichts auf dieser Welt absolut ist. Schon gar nicht die Liebe. Man muss jeden Tag aufs Neue um sie kämpfen, sie ist flüchtig wie eine Wolke und der kostbarste Schatz, den es zu behüten gilt. Aber ich kann ja auch absolut falsch liegen.

Und das Stöckchen werfe ich behände weiter an
Oliver
Mela
Garvin

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Der Bär ist tot, der Bär ist tot

Wir trauern um Bruno, den Bären. Nach langer erfolgloser Suche wurde er heute morgen hinterrücks von einem Jäger erlegt. Damit hat Bayern im wahrsten Sinne des Wortes ein Problem weniger. Und den Zorn vieler Tierschützer und Beobachter auf sich gezogen. So werden nun schon Überlegungen laut, wie es sein kann, dass der Bär just in dem Moment einem Jäger vor die Flinte lief, als der Schießbefehl erteilt worden war. Und das, wo doch finnische Spezialisten so lange nichts von Bruno gefunden hatten.

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Betroffen oder nicht?

Geht es nur mir so oder stinkt euch auch dieses heuchlerische Betroffenheitsgetue in deutschen Boulevard Magazinen? Natürlich müssen diese Sendungen jeden Tag aufs Neue Material heranschaffen, und natürlich muss die Palette der Themen von superlustig bis schrecklich grausam reichen. Natürlich kommen jeden Tag in Deutschland ganz ganz herzige Hundewelpen zur Welt und ein Kamerateam ist stets vor Ort. Natürlich verschwindet in Deutschland täglich irgendwo ein Kind oder wird tot und misshandelt aufgefunden, stets mit dem Kamerateam dabei.

All das ist ja verständlich (und schon schrecklich genug). Aber wenn die Moderatorin der Sendung eben noch lächelt und sich strahlend über die Welpen auslässt um im nächsten Moment noch schlechter als jeder Seriendarsteller ihren Gesichtsausdruck von happy auf betroffen umstellt und die Stimme senkt, als müsse sie ein Weinen unterdrücken, kommt mir die Galle hoch.

Ist es denn nicht möglich, diese Sendungen so zu strukturieren, dass nicht schreckliche Meldungen direkt an schöne Meldungen anschliessen? Könnte man zwischen den Beiträgen nicht einen Trenner einfügen, damit man dieses lächerliche, im Grunde schon verhöhnende Gebaren der Moderatorinnen nicht miterleben muss?

Bitte keine Kommentare dazu, dass ich mir solche Sendungen ja nicht anschauen muss. Mir fiel das nur beim letzten Gezappe auf, wo ich Unterhaltung während meines Mittagessens suchte. Und kaum irgendwo zeigt sich die Oberflächlichkeit und der Zynismus des deutschen Fernsehens besser wie in diesen kurzen Momenten.

Also liebe Blitz, Sam, Taff etc. Moderatoren: versucht euch doch mal ein wenig in Neutralität. Denn eines ist gewiss, die Beiträge (ob die neutral sind, wäre schon die nächste Frage) sprechen meist ohnehin für sich und ihr seid damit ohnehin überflüssig.

Ich glaub bei meinem nächsten Mittagessen guck ich die Tagesschau.

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Ärsche auf dem Feld

Fährt oder wandert man derzeit durch die ländlichen Gegenden unseres schönen Landes sieht man eine Menge Ärsche. Nein, damit meine ich nicht die Hundertschaften von hart arbeitenden Erntehelfern, sondern tatsächlich deren Hinterteile. Diese werden nämlich beim Pflücken und Sammeln in orthopädisch ungesunder Haltung in die Höhe gereckt.

Zwischen Denzlingen und Waldkirch findet man zum Beispiel soviel Erdbeerfelder und andere Obstplantagen, dass man vor lauter Pflückern kaum mehr die Pflanzen entdeckt. In Buchholz wird gerade eine Container Kolonie gebaut, die alteingesessene Einwohner schon Klein-Warschau nennen, wie ich mir habe sagen lassen. Hier sollen die zumeist polnischen Arbeiter eine angenehme Unterkunft erhalten während ihrer Monate des Schuftens. Und ich wäre nicht überrascht, wenn sich neben der Kolonie auch bald ein kleiner Supermarkt niederlassen würde.

Nun könnte man sich (wieder einmal) fragen, weshalb so viele Erntehelfer aus fremden Landen hierher kommen und nicht hiesige Arbeitslose eingesetzt werden. Letztens bekam ich in einem Artikel die Antwort darauf. Ein Spargelbauer erklärte, er habe es eine Zeit lang mit deutschen Helfern versucht, doch die würden zu schnell aufgeben, schon nach zwei Stunden über Rückenschmerzen klagen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Polnischer Arbeiter seien hier viel robuster und fleissiger.

Das kann sehr gut sein. Ich erinnere mich mit Schrecken daran, wie ich der Familie meiner bösen Ex einmal bei der Weinlese (Herbschte) helfen musste. Nach wenigen Stunden war ich am Ende meiner Kräfte und wünschte mir eine Querschnittslähmung, nur um den Schmerzen in meinem Rücken zu entgehen. Ich kann stundenlang auf einem Stuhl an einem Rechner sitzen, aber 15 Minuten meinen Arsch auf einem Feld in die Höhe zu recken würde auch mich fertig machen. Also ein Hoch auf Klein-Warschau. Ich geh jetzt Erdbeeren kaufen.

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Salat mit Thunfisch und Thunfischsalat

Heute lernte ich den semantischen Unterschied zwischen Thunfischsalat und Salat mit Thunfisch kennen. Nach einem schönen Schwimmbadbesuch kehrten wir bei einem Italiener ein und ich bestellte, aus mangelndem Hunger und erwachtem Gesundheitsbewusstsein, einen Thunfischsalat. Erwartet hatte ich eine Schüssel mit leckerem grünen Salat, vielleicht hier und da eine Tomate, ein bisschen Zwiebel, möglicherweise eine leckere weiße Soße dazu und… einige Brocken Thunfisch. Bekommen habe ich einen Teller mit einem Haufen breiiger Thunfischmasse, garniert mit etwas Petersilie und einigen Zwiebelstückchen. Kann sich jemand an den Mr.Bean Sketch erinnern, in dem er aus Unwissenheit in einem Restaurant Tartar bestellt? Ungefähr so saß ich ebenfalls vor meinem Gericht.

Ich fragte die Bedienung, ob das wirklich mein Salat sei und sie bestätigte es mit den Worten „Ich dachte mir schon, dass Sie sich was anderes darunter vorgestellt hatten. So machen die Italiener eben Thunfischsalat. Ich wollte sie eigentlich warnen.“

Hat sie aber nicht. Und diese Erklärung half mir nun auch nichts mehr. Ich hatte ihn bestellt, musste ihn bezahlen und die Kellnerin musste sich nicht wundern, für die eingestandene unterlassene Hilfeleistung kein Trinkgeld zu bekommen. Ein Thunfischsalat ist eben kein Salat mit Thunfisch. Wieder was gelernt.

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Geburtstag vergessen

Als ich vorhin während des Zähneputzens vorm Spiegel stand, mein müdes Gesicht betrachtete und meinen Gedanken nach hing (welche Kamera soll ich mir kaufen und kann ich mir dann noch einen neuen Schlafzimmerschrank und eine Kaffeemaschine leisten?) fiel mir schlagartig ein, dass Ingo, einer meiner Freunde, vor 16 Tagen Geburtstag hatte. Und natürlich habe ich das völlig vergessen. Ich Schuft.

Ich rief sofort bei ihm an, gratulierte nachträglich und entschuldigte mich aufs tiefste. Er nahm es glücklicherweise sehr locker und lachte „Du hast wieder geschwankt ob es der 2. oder der 22. ist, stimmt’s?“ Damit hatte er vollkommen Recht. Und er hatte auch Recht mit seiner Vermutung, dass ich am Ende beide Termine vergessen würde. „Ich weiß ja, dass du dir sowas nicht merken kannst.“

Ja, es stimmt und ich muss es einfach zugeben und auf Vergebung hoffen. Ich kann mir keine Termine merken. Auch keine Wiederkehrenden. Vor wenigen Tagen vergaß ich den Hochzeitstag meiner Mutter. In wenigen Tagen werde ich Christians Geburtstag vergessen. Den Geburtstag der damalige Freundinn kann ich mir nur deshalb so gut merken, weil er am 24.Dezember ist (allerdings schwanke ich immer wieder bei der Jahreszahl). Ich überlege gerade ob ich an Marios Geburtstag im April gedacht habe. Hmmm. Und Judith hat irgendwann im September und Sven im Januar, aber fragt mich nicht, an welchem Tag (bei der einen Party ist es noch warm, bei der anderen kalt). Letztes Jahr gratulierte mir Steffi zu meinem Geburtstag per SMS und ich vergaß völlig, dies in meiner Antwort ebenfalls zu tun, denn sie hat am gleichen Tag wie ich.

Ich möchte mich nun auf diesem Weg bei all meinen Lieben entschuldigen und um Verständnis bitten. Ich gratuliere euch hiermit aufs herzlichste nachträglich (egal, welches Jubiläum ihr hattet). Seid mir bitte nicht allzu böse.

Und helft mir. Ich habe mich jetzt durch diesen neuerlichen Fauxpas ernsthaft mit meinem Handy Organizer beschäftigt und festgestellt, dass ich zu jedem Kontakt auch den Geburtstag speichern kann, an dem mich mein Handy dann regelmäßig erinnern wird. Schickt mir doch bitte all eure Termine, zu denen ihr wünscht, von mir eine Gratulation oder ähnliches zu erhalten. Ich weiß, das ist nicht sehr romantisch, aber bei jemanden, der nur schwerlich seinen eigenen Geburtstag im Kopf behalten kann ist es wohl das sinnvollste.

Ach ja, damit ihr es nicht vergesst: ich habe am 28.Juli Geburtstag!

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Dumm das

Gestern wurde ich ein wenig von meinem geliebten DVD Automaten (wir berichteten) enttäuscht. Ich lieh mir den vielfach unterschätzten Film der „Verrückt nach Marry“-Farrely Brüder „Dumm und dümmer“ aus. Nun, so dachte ich zumindest. Auf der Automaten Homepage fand ich den Film als verfügbar vor, mit Cover, Beschreibung und Schauspielerriege. Ich klickte auf reservieren, holte ihn ab und stellte zuhause fest, dass es sich um die dumme Fortsetzung mit dem noch dümmeren Titel „Dumm und dümmerer“ handelte. Dumm das.

Denn während „Dumm und dümmer“ eine gut gemachte Komödie ist (ich weiß, Geschmäcker sind verschieden, also keine Kommentare deswegen), kann die Fortsetzung als völlig sinnlose Videoproduktion vergessen werden. Während ich grübelte, wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte, meinte die damalige Freundin nur lapidar, dass bisher noch niemand so dumm gewesen sei, „Dumm und dümmer“ ausleihen zu wollen und der Irrtum deshalb bisher unentdeckt geblieben sei. Ich hingegen glaube eher, dass jeder der sich „Dumm und dümmer“ ausleiht, wohl selbst zu dumm ist, den Unterschied zwischen „Dumm und dümmer“ und „Dumm und dümmerer“ festzustellen. Bis auf mich halt.

Der Besitzer des Automaten konnte sich den Irrtum übrigens nicht erklären und versprach mir schnellstmögliche Aufklärung. Laut seiner Aussage habe er definitiv den Film als „Dumm und dümmer“ gekauft und von dem Film „Dumm und Dümmerer“ noch nie etwas gehört. Tja, dumm das.

(Bitte nicht verdummen weil so oft das Wort dumm in diesem Artikel auftauchte)

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