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Alles Persönlich

Ich werde älter

Aus gegebenem Anlass wollte ich mich eigentlich Trost und Verständnis suchend darüber auslassen, wie alt ich doch mittlerweile bin. Leicht jammernd wollte ich davon berichten, wie viele bekannte Menschen unseres täglichen Lebens jünger sind, aber mehr erreicht haben als ich. Mir fielen allerdings nur Robbie Williams und Ralf Schumacher ein. Bei meinen (rudimentären) Recherchen stellte sich dagegen heraus, dass sogar ein Brad Pitt älter ist als ich. Ja selbst Ricky Martin hat mehr Jahre auf dem Buckel. Okay, Frank Muniz, der Typ aus „Malcolm mittendrin“ ist jünger, aber all meine Idole aus Film und Fernsehen sind älter.

Dafür sind Elisha Cuthbert (Schnuckel aus 24), Alexis Bledel (Schnuckel aus Gilmore Girls), Evengeline Lilly (Schnuckel aus Lost), Portia de Rossi (Schnuckel aus Ally McBeal) und Charlize Theron (Schnuckel aus jedem Film außer Monster) jünger als ich. Aber das geht in Ordnung, schätze ich.

Ich stehe also gar nicht so schlecht da. Und letzten Endes habe ich ja als Mann den Vorteil, nicht älter, sondern nur interessanter zu werden. Stimmt’s nicht, ihr jungen Dinger?

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Alles Erzählt

Sprachschwierigkeiten

Eigentlich sollte die Überschrift ja Chprachchwierigkeiten heißen. Denn in letzter Zeit fällt mir immer öfter auf, wieviele Menschen in unserer Republik Probleme mit dem „sch“ haben. Besonders wenn am Ende eines Wortes gezischt werden sollte, nutzen die Betroffenen ein schlichtes „ch“. So bekommt man schnell mal ein Stück Fleich auf den Tich. Dieser Effekt bleibt mir ehrlich gesagt unerklärlich, nicht zuletzt weil das „sch“ an anderen Stellen eines Wortes von diesen Menschen normal ausgesprochen wird. Von Sprachproblemen kann also eigentlich keine Rede sein. Demnach wird niemals gechpuckt und auch nichts gechluckt, dafür heißt ein beliebter Fich Barch. Vielleicht will man damit nur verhindern, den Gechprächspartner anzuchpucken.

Auch sehr schön finde ich den Umgang mit dem „ch“ bei der Sängerin Christina Stürmer, die beinahe überall das weiche „ch“ benutzt wie in Ich und vielleicht. Das klingt dann bei Buch, dennoch und Achtung entweder sehr blöd oder zu sehr bedacht Hochdeutch. Fräulein Stürmer kommt aus Österreich (mit weichem „ch“ – außer in Tirol). Ob es damit zusammen hängt?

 

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Alles Andere Alles Geschaut

Hi Ha Hot

Leute, ich liebe ja den Sommer. Ich mag die Sonne, die Temperaturen, das Gefühl, die Stimmung, die Kleidung der knackigen Girls, einfach alles. Allerdings, was dieser Sommer hier bisher treibt, finde selbst ich schon langsam übertrieben. Ich möchte zwar keinesfalls zu den Jammergestalten zählen, die sich über jegliches Wetter beschweren. Dennoch ist es auch mir zu heiß.

Mein Hintern klebt feucht am ledernen Chefsessel, der Ventilator schafft es nur, Geräusche zu verursachen und mein Hirn trocknet langsam aber sicher aus. Ich möchte daher um Verständnis bitten, dass die Einträge in letzter Zeit etwas seltener wurden. Und es womöglich die nächsten Tage auch bleiben werden. Dabei hätte ich soviel von Svens Junggesellenabschied, der Hochzeit und den zwölf interessanten Themen auf meiner ToDo-Liste zu berichten. Uff.

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Alles Andere

Haribo das reimt sich so

Wer kennt den uralten Haribo Werbereim nicht? „Haribo macht Kinder froh – und Erwachsene ebenso.“ Den kann vermutlich jeder textsicher mitsingen. Genau wie auch den Bonduelle Song, der jetzt übrigens einen leicht abgewandelten Text hat und nicht mehr „Bonduelle ist das famose Zartgemüse aus der Dose“ heißt. Bestimmt gibt es sogar ein paar frühere Fernsehjunkies, die das Ültje Lied noch im Ohr haben: „Kaum steh ich hier und singe kommen sie von nah und fern“ usw.

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Alles Andere

Bloggertreffen: Manchmal ist die Fortsetzung noch besser

Es hätte eigentlich kaum perfekter sein können. Als wir uns am Samstag Abend in Jens‘ Garten trafen, um das zweite Freiburger Bloggertreffen zu zelebrieren, hatten wir das Glück auf unserer Seite. Das Wetter war wundervoll, der Garten ebenso, die Stimmung auch, das Essen erst Recht… und überhaupt. Schon allein die Begrüßung überraschte mich sehr angenehm. Als ich aus meinem Wagen stieg und die Blogger mich in Empfang nahmen (ich hatte dummerweise die richtige Einfahrt nicht gesehen – das nächste mal machen wir das per Google Earth Landmark, ja?), war das ein Hallo, als würden wir uns seit Jahren kennen und regelmäßig solche Grillfeste veranstalten. Naja, das kann ja noch werden. Zu hoffen wäre es.

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Alles Gehört Alles Persönlich

iTunes weiß, dass ich nicht traurig bin

Ich bin ein Mensch, der seine Musik nach der augenblicklichen Stimmung auswählt. Bin ich fröhlich, läuft bei mir auch fröhliche Musik. Bin ich aggressiv, höre ich etwas lautere Kost. Habe ich zu tun, lasse ich mich gern von bekannten Songs berieseln. Wenn ich schreibe, höre ich mit Vorliebe einen Score (wohlgemerkt keinen Soundtrack; beim Score handelt es sich um die Instrumentalmusik eines Films). Und wenn ich traurig bin, höre ich, wer hätte es gedacht, natürlich auch traurige Balladen.

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Alles Technisch

Kabelsalat

In meiner Wohnung liegen zusammengerechnet etwa 8 Kilometer Kabel. Aber nicht geordnet und auf einer Trommel aufgerollt, sondern wild durcheinander, die verschiedensten technischen Geräte verbindend. Besonders hinter dem Schreibtisch und hinter der Heimkino-Anlage herrscht heilloses Chaos. Man muss sich nur einmal vorstellen, wie viele Kabel aus einem Verstärker kommen, um den perfekten Raumklang erzeugen zu können. Und mein Rechner hängt wie ein Patient auf der Intensivstation an einer Armada von Verbindungen.

Bisher habe ich das Chaos einfach verdeckt und zwischen Kabelwust und Schreibtisch ein Brett gestellt, damit mein Blick nicht ständig darauf fällt. Doch gestern brachte ich Ordnung in den Kabelsalat. Nunja, besser gesagt, ich verlagerte den Salat in einen Kabelkanal, den ich hinter dem Schreibtisch befestigte. Dieser Kanal beherbergt nun alle Strippen und ich gestehe, dass ich mir keine Gedanken darüber machte, ob es zu Problemen kommen könnte, wenn man Daten- und Stromkabel zusammenpackt (keine Ahnung, wie gut meine Kabel isoliert sind, welche Interferenzen auftreten können, welche Magnetfelder bei gebündelten Stromkreisen welche Netzwerkkabel beeinflussen können).

Vor kurzem durfte ich bei einem Stöckchen beantworten, auf welche technische Errungenschaft ich noch warte. Ich weiß es. Ich möchte ein vollkommen kabelloses Heim. Ich möchte, dass alle Geräte die ich besitze und mir zulege, kabellos miteinander kommunizieren können in einem sicheren, stabilen Netz, dass fehlerlos arbeitet, nicht angreifbar ist und auch keinen Elektrosmog ausstrahlt. Natürlich müssen die Geräte auch auf Stromkabel verzichten. Ich möchte das alles völlig Barrierefrei und einfach, ohne ein Gerät auf irgendeine Weise umstellen zu müssen funktioniert.

Zum Teil sind solche Verbindungen ja schon Gang und Gäbe. WLAN und Bluetooth, um nur zwei Beispiele zu nennen. Auch die Kabellose Stromübertragung ist meines Wissens schon vorhanden. Man kann bereits Kabellose Satellitenlautsprecher für den Surround Sound kaufen. Aber all das geht mir noch nicht weit genug. Zufrieden werde ich erst sein, wenn es im Baumarkt keine Kabelkanäle mehr zu kaufen gibt und ich nicht mehr über das Staubsaugerkabel stolpere oder mich ärgere, dass ich keinen USB-Anschluss mehr frei habe.