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iPod Touch Porno

Oh ja Baby, zieh dich aus. Zeig mir alles, was du hast. Komm schon. Ich will dich berühren. Ich muss dich berühren. Oh Baby, du siehst so verdammt geil aus. So schlank, so unwiderstehlich, in deinem kleinen, schwarzen Outfit. Los, zeig’s mir. Ich will dich sehen, ich will dich hören. Und ich will dich berühren. Du bist nur dafür gemacht, um von mir berührt zu werden, Baby. Oh, du fühlst dich so wahnsinnig gut an. Touch. Touch.


Und wem diese neuerliche Auspack- und Demonstrationsorgie noch nicht gereicht hat, kann sich auch noch ein paar geile Fotos bei AppleInsider angucken. Herrlich. Ich werde meinen iPod touch vermutlich ebenso behandeln, wenn ich ihn erst einmal besitze. via fscklog.

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Viele volle Füller

Mir ist noch etwas zum Thema Glaubenskriege (oder hier) eingefallen. Und ich frage mich, ob die Kids diesen Krieg heute immer noch ausfechten. Denn als ich jung und in der Schule war (ist schon verdammt lange her) tobte die Schlacht um die Frage, welcher Füller der beste sei. Es gab damals nur drei Fraktionen. Die Basis rangelte sich um die Vorherrschaft von Geha und Pelikan. Diese beiden Füller waren das übliche Proletariatsschreibwerkzeug. Jedes Schulkind entschied sich für einen von beiden und schloss sich damit auch wissentlich der entsprechenden Gruppe an.

Ich war ein Pelikan-Kind. Ein überzeugtes. Geha kam für mich nie in Frage (obwohl die Patronen glaub’ ich billiger waren – aber wenn ich mich recht erinnere, waren damals nicht alle Patronen kompatibel, ähnlich wie heute mit den Druckerpatronen). Höchstens den Geha-Tintenkiller ließ ich mir gefallen. Doch ansonsten galt Pelikan als das Nonplusultra. Bis wir den Lamy entdeckten, die dritte Fraktion (inklusive der Frage, ob man ihn "Lahmie" oder "Lämmie" aussprach – die ganz Coolen wählten die internationale Aussprache). Lamy-Füller waren mit einem Male das In-Schreibzeug. Jeder mußte einen haben, wenn man dazu gehören wollte. Ich erinnere mich noch, wie ich diese Dringlichkeit damals versuchte meiner Mum klar zu machen (und Unverständnis erntete, die sich bis heute gehalten hat – ich sage nur iPod-Affinität).

Aber ich bekam einen. Zuerst einen weißen, den ich mit Edding farb schwärzte, dann einen schwarzen, bis er kaputt ging. Schließlich einen roten. Was war ich stolz auf das Ding. Keine Ahnung wieso, schließlich hatte fast jeder einen. Aber der Lamy gab mir damals das Gefühl, dazu zu gehören. Die Kids, die damals beharrlich bei ihrem Geha blieben – nun, die waren zwar damals die Loser, haben aber mittlerweile bestimmt Doktorentitel und laufen nun mit einem Mont Blanc Schreiber in der Jackettasche herum. Ich selbst habe schon ewig nicht mehr mit Füller geschrieben. Es würde auch nichts bringen, denn egal, welche Marke ich nun nähme, man könnte das Gekrakel ohnehin nicht entziffern. Ich habe eine Logitech-Tastatur.

Wie war das bei euch? Welchen Füller hattet ihr damals und musstet ihr auch für eure Überzeugung gerade stehen?

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Alles Technisch

Das Designministerium

Na prima. Ich habe mein Blog beim Designministerium überprüfen lassen und bekam gerade mal schlappe 21 von erreichbaren 100 Punkten. Das daraufhin ausgestellte Zertifikat mag ich mir nicht mal aufs Klo hängen. Hallo? Sooo hässlich ist meine Seite doch auch nicht, oder? Naja, also zunächst mal sollte man dieses Designministerium gar nicht übermäßig ernst nehmen. Die Texte und Erläuterung sind bewusst locker und witzig gehalten. Und wenn man die Designminsterium-Homepage selbst einmal überprüfen lässt, erhält diese 101 von 100 erreichbaren Punkten und den Kommentar “Das soll uns mal einer nachmachen”.

Zertifikat

Auch halte ich es für fraglich, inwiefern hier tatsächlich Design bewertet wird. Offenbar geht es mehr um die zugrunde liegende Technik. Klar, dass ich hierbei schlecht abschneide. Meine Fähigkeiten in CSS sind einfach zu gering. Außerdem habe ich die Befürchtung, dass es auch ein klein wenig an den Themes (Templates, Layouts, Designs) von Serendipity liegt. Ohne den Machern dieser Themes auf den Schlips treten zu wollen – aber echte Burner gibt es nicht und manche sind wirklich abgrundtief hässlich und schon farblich eine Zumutung (das muss nicht mal vom Geschmack abhängen). Sicherlich, wenn man es drauf hat, kann man auch aus diesen Themes noch etwas Hübsches basteln. Aber ich hege auch ein klein wenig die Vermutung, dass Serendipity weitaus erfolgreicher sein könnte, wenn es pfiffigere, modernere, schickere Themes schon fertig gäbe.

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Alles Andere

Schon wieder Duisburg

Ja ne, sicherlich klar. Alles Duisburg. Also ehrlich, mich überrascht es langsam nicht mehr. Aber dennoch die Frage: Kommt es nur mir so vor, als stünde Duisburg fast wöchentlich in den Negativ-Schlagzeilen, seit ich hier wohne? Oder ist schon vor meinem Umzug so viel Böses und Schlimmes in und aus Duisburg gekommen? Ich weiß es nicht. Wäre Duisburg eine amerikanische Kleinstadt und ich ein blasses, schwarzhaariges Kind mit bösem Blick würde ein veritabler Gruselstreifen daraus entstehen. Überall Verbrecher: Mafia, Al Kaida, Ikea. Und es nimmt kein Ende. Hab ich schon erzählt, das ich wieder auf Wohnungssuche bin? ;-)

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Bin sympathisch Laden

Osama Bin Laden, die alte Klopapiermütze, meldet sich mal wieder. Das Comeback des Jahres? Keine Ahnung. SpOn berichtet darüber und während ich die Artikel so überfliege, lese ich "Bin Laden geht mit neuem Video auf Sympathienfang". Wow, denke ich. Ist es ihm in den pakistanischen Höhlen langsam zu kalt geworden? Wird er auf die alten Tage weich? Geht Bin Laden auf Schmusekurs und versucht, die Welt für sich zu gewinnen? Was für eine Sensation. Erinnert mich irgendwie an Britney Spears, die ebenfalls demnächst mit neuem Video versuchen will, Sympathien zu sammeln. Als ich die Überschrift dann aber nochmals genauer lese, steht da "Bin Laden geht mit neuem Video auf Sympathisantenfang." Achso, Business as usual also.

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Alles Andere

Die Angst geht um und um und um

Angst ist eine der größten Triebfedern der Menschheitsgeschichte. Da wird mir vermutlich jeder Anthropologe Recht geben. Versetze einen Menschen in ständige Angst und er wird irgendwann anfangen, etwas gegen die Angst zu unternehmen. Oder er wird dankbar jede Hilfe desjenigen annehmen, der ihm Sicherheit verspricht. Politik funktioniert schon seit je her mit dieser Strategie. Zeige dem Volk, wovor es Angst haben muss, lass die Angst bei halber Flamme etwas köcheln, gelegentlich umrühren und serviere anschließend heiß. Und wenn sich endgültig jeder die Zunge verbrannt hat, präsentiere die Lösung wie weitere Verbrennungen oder Schlimmeres verhindert werden können. Das Volk wird dich zum Heilbringer ernennen.

Unser rollender Retter und Beschützer, der Herr Schäuble, beherrscht diese Taktik auf das vortrefflichste. Hat er sich vielleicht bei den US-amerikanischen Kollegen abgeschaut. Wie auch immer, Herr Schäuble hat gekocht, hat lange genug gerührt und nun ist Deutschland dabei, sich die Zunge zu verbrennen. Lösung: Der Bundestrojaner, die ultimative Waffe gegen Terrorismus, Gewalt, Krieg, Haarausfall und Sodbrennen. Und was macht das Volk? Ist begeistert. Heißt blind alles gut, was der rollende Retter vorschlägt, ohne über weitere Konsequenzen nachzudenken.

Eigenartig. Wenn es um Zigaretten, Alkohol, Drogen und deren Konsum und Folgen geht, bekommt offenbar noch immer niemand Angst. Obwohl diese Folgen weitaus konkreter sind. Manchmal versteh ich die Welt nicht. Manchmal machen mir meine Mitmenschen Angst. Hat jemand bitte eine Lösung dafür parat?

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Nein, keine Creme.

Neulich beim Kiosk meines Unvertrauens. Ich gehe auf die Verkäuferin zu und sage: "Hallo, haben sie die neue Game Pro?"  Sie schaut verdutzt. "Die neue was?" "Die neu Game Pro. Die Zeitschrift Game Pro," wiederhole ich. "Die … wie heißt die?" "Game Pro." "Creme Po?" "Nein, das R ist im hinteren Wort. Game Pro." Die Verkäuferin fängt an, das Regal zu durchsuchen und murmelt "Creme… Creme…" "Game … Pro", verbessere ich. "Was ist denn das für eine Zeitschrift?" fragt sie. "Ein Videospielemagazin", antworte ich. "Videos", stellt sie fest und blättert die DVD-Hefte durch. "Nein, keine Videos. Videospiele", verbessere ich erneut. Nun ist sie völlig verwirrt, blickt auf die Reihe mit Spielemagazinen, sagt "Haben wir nicht" und verschwindet. Und tatsächlich. Sie haben weder Creme Po noch Game Pro.

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