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Alles Gefragt

Locker, lässig, Laptop

Habt ihr schon einmal versucht, auf dem Bauch liegend, auf den Ellenbogen abgestützt, vernünftig und entspannt mit einem Laptop zu arbeiten? Also ich kann das nicht. Nach spätestens Dreißig Sekunden schmerzt mein Nacken. Und überhaupt schmerzt schnell alles, da ich trotz großer Hände nicht jede Taste bequem erreiche. Ich verkrampfe mich, lasse meine Arme irgendwann links und rechts schweben, um mehr Freiheit zu bekommen, was beinahe einem Workout gleich kommt. "Und jetzt heben wir Arme und Beine, machen ein Hohlkreuz und halten diese Position, 1, 2, 3, halten, 5 und wieder locker lassen."

Ich kann mir kaum vorstellen, dass man auf dem Bauch liegend wirklich entspannt arbeiten kann. Die Werbeindustrie will uns aber genau das weiß machen. Ist euch schon einmal aufgefallen, wie oft dieses Bild benutzt wird: um zu verdeutlichen, wie einfach ein Gerät ist, oder eine Webseite oder überhaupt irgendwas, das mit Technik oder Internet zu tun hat, wird immer eine junge Frau benutzt, die auf dem Bauch liegend in den vor ihr liegenden Laptop strahlt. Bei ihr ist nie etwas verspannt. Sie scheint ihr ganzes Leben mit nur einem Klick bestreiten zu können. Und sie scheint mit einem ultraflexiblen Rückgrat ausgestattet zu sein.

Vielleicht ist das die Antwort: Nur Frauen können entspannt auf dem Bauch liegen. Und nur Frauen schaffen es ohne Schmerzen, im Web zu surfen, ohne dabei ihren Oberkörper auf den Ellenbogen abzustützen. Aber vielleicht liege ich ja falsch und die Antwort sind nicht die Frauen, sondern die jungen Frauen. Sprich, es liegt einfach am Alter. Oder aber, und das wage ich mir gar nicht auszumalen, die Werbung macht uns hier etwas vor. Nein, das kann doch nicht sein.

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Alles Technisch

Ich! Habe! Internet!

Ja, es ist wahr. Nach beinahe dreimonatigem Ärger hat mein Streben nach ein bisschen Zuneigunggang zu se Internetz ein glückliches Ende gefunden. Gestern war der Techniker von Unitymedia in da House und installierte eine neue Kabeldose, ein Kabelmodem, einen WLAN-Router, testete alle Geräte durch und verließ mich glücklich mit einer 20000er-Internet-Leitung. Herrlich. Nach ersten Tests schwankt die Geschwindigkeit immer so um die 18000 kb/s und im WLAN war es noch weniger (etwa 10000kb/s), aber ich weiß nicht, wie sehr ich diesen Tests trauen darf. Letztlich ist das ganze auch noch nicht optimiert. Zumindest stabil ist die Verbindung. Und mein neuer Festnetzanschluß rauscht nicht so schlimm, wie ich es befürchtet hatte (nämlich so gut wie gar nicht).

Nun kann es also endlich weiter gehen. Oder wieder los gehen. Oder was auch immer. Wie ich letztens ja schon geschrieben habe, hat mich der ganze Ärger viele Nerven gekostet und mir deutlich die Motivation genommen. Aber ich werde versuchen, dies schnell zu ändern. Doch dazu brauche ich ein wenig eurer Hilfe. Kommentiert bitte weiter so eifrig wie früher, abonniert meinen Feed, empfehlt mich weiter. Gebt mir ein kleines Zeichen, dass ich hier nicht nur für mich schreibe, sondern, so wie bisher, auch für euch. Ich hoffe ja, ihr seid alle noch da.

Ich bin es wieder! Yes, I … ach, das ist mittlerweile abgedroschen, oder?

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Alles Technisch

Picasa oder iPhoto?

Seit ich auf den Mac umgestiegen bin, habe ich eigentlich nur eines vermisst: Picasa. Die kostenlose Fotoverwaltungssoftware von Google hatte mich während meiner PC-Zeit stets zeufriedenstellend begleitet und es gab für mich nie eine Alternative. Die Bedienung, das Design, der Aufbau, alles war genau so, wie ich es mir wünschte. Auch die Optionen zur Bildmanipulation/–verbesserung hielt ich für unschlagbar. Zumindest, wenn man etwas schnell machen wollte. (Ich weiß, dass ein Photoshop, Lightroom oder Apterure nur milde lächeln kann ob der Fähigkeiten eines Picasa) Dummerweise gab es Picasa für den Mac nicht. Und bis vor einem halben Jahr sah es auch nicht aus, als würde sich daran etwas ändern. Doch seit wenigen Wochen läuft Picasa nun auch auf meinem Macbook Pro. Damit fing das Dilemma erst an.

Denn mittlerweile hatte ich mich notgedrungen mit iPhoto arrangiert. Oder arrangieren müssen. Lightroom und Aperture waren mir zu groß und schwer, boten zuviel für meine Bedürfnisse. Andere Alternativen sagten mir überhaupt nicht zu. Und selbst iPhoto nutze ich vermutlich nicht bis aufs letzte aus. So verwalte ich meine Fotos noch immer nur in den „Ereignissen“. Alben beispielsweise habe ich nie angelegt. Mir ist der Sinn dafür bislang nicht klar geworden.

Nun ist also Picasa am Start und merke, dass ich mich entscheiden muss. Denn mit beiden Programmen zu arbeiten macht keinen Sinn. Entweder ordnet man mit dem einen oder dem anderen. Um mir bei der Entscheidung zu helfen, erstellte ich eine Pro und Contra-Liste. In der Hoffnung, dass ein klarer Sieger hervor gehen würde.Was er nicht tat.

Hier also meine Gedanken:

Picasa Pro:
– Bildbearbeitung besser, intuitiver und schneller zu erreichen als bei iPhoto
– Fotos behalten ihre Verzeichnisstruktur
– Rote Augen entfernen funktioniert besser
– Sehr schnell

Picasa Contra:
– keine nahtlose Integration in das System (Stichwort Workflow)
– derzeit nur auf Englisch (verschmerzbar) und noch Beta (noch nicht ausgereift)
– Ordnen nach Gesichtern nicht ausgereift

iPhoto Pro:
– nahtlose Integration in alle Mac-Apps (Mail, iPhone, Adressbuch etc…)
– neues Gesichter- und Orte-Feature (macht großen Spaß)

iPhoto Contra:
– Erstellung einer Datenbank, dadurch irgendwann aufgebläht und langsam und die Gefahr, alles zu verlieren, wenn diese zerstört wird.
– nicht ganz so intuitiv und dadurch starr. Weniger Optionen und Möglichkeiten.
– Bildbearbeitung weit nicht so gut und umfangreich wie bei Picasa
– Sekundenbruchteile zu sehende, hässliche Unschärfe bei den Thumbnails oder den zu bearbeitenden Fotos

Ich brauche wie gesagt, keine aufgeblähte, professionelle Lösung, um Ordnung in meinen Fotos zu halten. Ich benötige auch keine professionellen Bildbearbeitungen (dafür gibt es dann wahrlich bessere Programme). Ich möchte nur so einfach und so leicht wie möglich Fotos einsortieren, verbessern und wieder finden.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wo seht ihr noch weitere Pro und Contras? Wofür habt ihr euch letztlich entschieden? Schreibt mir, weshalb ihr iPhoto oder Picasa nutzt und nichts anderes mehr braucht. Oder habt ihr Tipps, wie ich aus dem einen oder anderen anderen Programm noch mehr heraus holen kann?

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Alles Persönlich

Ich lebe/blogge/twittere noch

Ja, es gibt mich noch. Und auch dieses Blog gibt es noch. Ich hielt es für wichtig, mal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Warum ich allerdings noch immer nicht regelmäßig blogge, liegt an folgenden zwei Gründen. Erstens habe ich noch immer kein Internet hier zuhause. Die 1&1-Geschichte hat zwar ein gutes Ende gefunden und ich wäre frei für einen neuen Anbieter gewesen – mit diesem lief es aber genauso bescheiden. Ich zog in Panik die Notbremse und nahm mein 14-tätiges Widerrufsrecht wahr, nachdem sich heraus stellte, dass offenbar mein Telefonanschluss Schuld an der ganzen Misere war. Außerdem wusste man bei meinem zweiten Anruf bei der Hotline nichts mehr von meiner Bestellung bei meinem ersten Anruf und … ach, ich bin wirklich müde.

Was auch der zweite Grund ist. Ich muss gestehen, dass der ganze Ärger der letzten Monate sehr an meiner Motivation genagt hat. Im Moment habe ich komplett den Drive verloren, zu schreiben. Einzig, was mir Spaß macht (mehr denn je sogar), ist twittern. Das geht schnell, ist unmittelbar und auch sehr elegant mit dem iPhone machbar. Nein, bloggen ist nicht tot. Aber twittern hat seinen eigenen Reiz.

Habt also bitte weiterhin Geduld. Dieses Blog wird nicht sterben und nicht im Sande verlaufen. Ich werde es bald möglichst wieder mit neuen Geschichten und Inhalten füllen. Aber erst, wenn wieder alles im Lot ist. Oder wenn buchstäblich alles Roger ist.

Bis dahin würde ich mich freuen, wenn ihr mich bei Twitter verfolgt und zwar hier:

twitter.com/AllesRoger

Und möchte nochmals darauf hinweisen, dass mein Blog eine neue RSS-Feed Adresse hat. Wenn ihr also nicht verpassen wollt, wenn es weiter geht, abonniert bitte den Feed unter der folgenden Adresse:

Bleibt mir gewogen. Man liest sich.

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