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Gesucht wird: der perfekte Media-Player

Oder anders gesagt, die eierlegende Wollmilchsau. Das perfekte Gerät für das heimische Entertainment zu finden, gleicht einer Wissenschaft und benötigt sehr viel akribische Detektivarbeit und Auswertung. Doch selbst dann ist die Gefahr groß, keinen Erfolg zu haben.

Meine Ausgangslage ist ein Apple Universum (Macbook Pro, Time Capsule, Airport Express, iPhone und iPad) und eine PS3 der ersten Generation. Gewünscht wird ein Gerät, das mir im besten Fall BluRays, DVDs und alle auf dem Markt befindlichen Videoformate abspielen kann (also auch MKV, mp4 und so weiter inklusive der Möglichkeit von Untertiteln .srt etc.)

Die PS3 ist als Medienzentrale ein guter Einstieg, hat aber folgende Nachteile: “exotische” Dateiformate werden nicht erkannt, Untertitel in Videos werden nicht angezeigt, doch am schlimmsten ist der horrende Stromverbrauch.

Auf der Suche nach alternativen BluRay-Playern, die mit USB-Anschluß auch Formate von externer HD abspielen können, stolperte ich immer wieder über die gleichen Macken: irgendein Format wird nicht oder nur unzulänglich unterstützt, das Laufwerk ist zu laut oder der Preis einfach lächerlich.

Und dabe sind meine Ansprüche nicht einmal exorbitant. Ich verlange keine Streamingfunktion in 7.1 DTS und 3D. Und doch scheint es keine Lösung zu geben.

Anbieten würde sich natürlich ein AppleTV (und die PS3 weiterhin als BD/DVD-Player), doch für den vollen Umfang käme wohl nur ein (leider überteuertes) Apple TV mit entsprechendem Jailbreak in Frage. Andere Lösungen wie beispielsweise die XTreamer-Reihe zeigt sich wieder überfrachtet, zu teuer und die Bewertungen haben ein viel zu breites Spektrum von Lobgesang zu völligem Schrott.

Was also tun? Welche Lösung habt ihr zuhause? Was könnt ihr mir empfehlen?

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Alles Technisch

Das Blog, der Feed und Social-Müdia

Ja, kaum zu glauben. Mein Blog lebt noch. Zumindest bin ich noch nicht wie manch andere dem “Blogs sind tot”-Wahn verfallen. Aber – meine Netzaktivitäten sind auf ein Minimum geschrumpft. Warum, werde ich vielleicht demnächst hier erzählen (und demnächst ist ein dehnbarer Begriff). Wichtig ist mir zunächst nur, dass es “hier” noch gibt.

Und damit ihr auch nicht verpasst, wenn ich wieder etwas wertvolles schreibe, möchte ich euch, meine treuen, aus glanzvollen Tagen übrig gebliebenen Leser bitten, euren RSS-Feed umzustellen. Denn Feedburner, der nie wirklich rund laufende Feed-Aggregator-Dienst von Google, wird demnächst seine APIs schließen (keine Sorge ihr Nicht-Nerds, das ist nichts schlimmes) und ich schätze auch bald danach komplett seine Pforten. Google ist ja recht rigoros wenn es darum geht, erfolglose Projekte zu streichen.

Und da ich Herr meines Blogs und meiner Daten sein möchte, stelle ich den RSS-Feed nun wieder auf die alte Adresse um. Diese lautet:

https://www.allesroger.net/feed

Das war es auch schon. Über meine Meinung dazu, was derzeit im Web passiert und warum ich so “Social-Müdia” geworden bin, werde ich vielleicht bald hier sinnieren. Wenn die Abende wieder lang und kalt sind und die Lust auf’s schreiben wieder ausbricht. Bis dahin…

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Alles Erzählt

Du sollst keine anderen Medien neben mir haben

Noch vor wenigen Jahren fragte ich mich, weshalb es im deutschen Fernsehen keine vernünftigen Sendungen über Kino, Spiele, Internet und Literatur gibt. Immerhin handelt es sich doch um Medien, die mindestens so interessant wie Fernsehen sind (nicht schreien, ich führe diesen Gedanken gleich fort). Ausnahmen gab es natürlich hier und da. Elke Heidenreich und Jürgen von der Lippe durften eine kurze Zeit über Bücher plaudern. Game One wurde auf MTV versteckt gezeigt. Kino-Reportagen sah man am ehesten auf Tele 5 oder in Form von Marketing-gerechten Making-Ofs, eingequetscht zwischen Samstag-Vormittags-Werbung. Und GIGA wagte es als kompletter Sender, nur über diese Themen zu informieren.

Die Antwort auf meine Frage erhielt ich nie. Vermutlich weil der Fehler bereits in der Fragestellung lag. Denn letztlich ist es so offensichtlich. Kino, Spiele, Multimedia und Literatur sind nicht mindestens so interessant wie das deutsche Fernsehen, sondern um ein vielfaches interessanter. Interaktiver. Sozialer. Verbindender. Spannender. Daher scheint sich das deutsche Fernsehen nah an den Leitspruch “Du sollst keine anderen Götter neben mir haben” zu halten. Weshalb sollte Fernsehen ein Interesse daran haben, auf alle Alternativen des Medienkonsums hinzuweisen? Die deutsche Bahn verteilt schließlich auch keine Flyer in ihren Zügen, die alle Vorteile des Autofahrens lobpreisen. Das Fernsehen sägt nicht am Ast, auf dem es sitzt.

Umso spannender wäre nun mehr die Frage, weshalb es aber doch immer wieder zaghafte (und laut Fernsehmachern erfolglose) Versuche gibt, spannende Sendungen über andere Medien zu produzieren. “Was liest Du?” und “Lesen” waren wunderbare Konzepte, die weit über amazons “Kunden, die dieses Buch kauften, kauften auch…” hinaus gingen. “Neues” auf 3Sat bot eine wunderbare Mischung aus Technik, Internet und Geekness. Game One  informierte und unterhielt aufs vortrefflichste mit klugen und frechen Beiträgen, die von Game-Liebhabern gemacht wurden. Und leider würde ich nun gerne noch eine bemerkenswerte Kino-Sendung aufführen, doch kann ich mich seit Sabine Sauer im ZDF an nichts Herausragendes mehr erinnern (und auch dies war wohl nur deshalb herausragend, weil ich damals jung und unschuldig war). All die genannten Produktionen verschwanden wieder vom Bildschirm, wurden kastriert oder immer weiter im Spät-Programm versteckt, damit es bloß kein Zuschauer finden möge. Der oben genannte Sender GIGA wurde zum Internet-Auftritt herunter destilliert.

Sagte ich zu Beginn, dass ich mich noch vor einigen Jahren fragte, weshalb die deutsche Fernsehlandschaft nichts derartiges mehr biete, so sieht das mittlerweile anders aus. Fernsehen muss gar nicht mehr über Bücher, Games und Kino informieren. Diesen Part hat mittlerweile das Internet wunderbar übernommen. Blogs, Youtube, amazon, Podcasts – es gibt eine schier unüberschaubare Anzahl an Möglichkeiten, wirklich alles über sein Lieblings-Medium zu erfahren. Social-Media hat den Platz der Anpreisung und Empfehlung übernommen. Und in einer Zeit, in der News in der Sekunde auf dem Smartphone erscheinen, in der sie passieren, haben altertümliche TV-Sendungen, die erst eine Woche später darüber berichten können, ihre Berechtigung als Informationsquelle verloren.

Allein, es gilt eben nicht immer nur den Erwerb von Informationen anzustreben. Hin und wieder möchte man sich auch einfach zurück lehnen und unterhalten werden. Ohne Klicks, ohne Interaktivität. Und es stellt sich die Frage, ob es mangelnder Mut der Macher ist, oder tatsächlich das Desinteresse der Zuschauer, die einfach nur jede Woche einen neuen Superstar oder ein Supermodel finden wollen und sich rechts und links davon für kaum mehr interessieren. Ich mochte es, mir von Lippes Gästen ihre Lieblingsstellen aus Büchern vorlesen zu lassen. Ich mochte (mag) die kleinen verrückten Einspieler bei Game One. Ich mochte die bunte Mischung von Neues. Ich mochte Sabine Sauer.

Deshalb plädiere ich weiter dafür: Liebes deutsches Fernsehen. Versucht es weiter und produziert auch Sendungen über euren Tellerrand hinaus. Die Konkurrenz ist bereits da und ihr müsst keine Angst vor ihr haben oder sie totschweigen. Ihr könnt es, das habt ihr bewiesen. Ihr habt die Kanäle, wie EinsPlus oder ZDF Neo, wo derartige Formate bestens aufgehoben sind. Traut euch wieder.

Nicht unerwähnt bleiben darf hier die neue kleine Sendung namens Reload. Ein knackiges Magazin im Stil von Game One, aber der Hingabe und Liebe der Gee-Macher. Eine absolute Empfehlung von mir und vielleicht auch ein Beispiel dafür, dass es eben doch möglich ist, Qualitätsfernsehen über so etwas “banales” wie Spiele zu machen. Vielleicht auch bald wieder über Bücher, Kino, Internet und Technik?

Wer weitere Beispiele findet, möge sie mir mitteilen.

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Alles Technisch

Außergewöhnliche und wunderschöne Cases für das neue iPad

iPad Home Button close

Meine Apple-Sammlung wurde pünktlich am 16.März, dem Erscheinungstag des neuen iPad (aka. iPad 3), um eben dieses erweitert. Nein, ich erzähle Euch jetzt nicht, dass ich Apple-Freak tatsächlich in der Schlange vor dem Store stand. Ich erzähle auch nichts über das unfassbar geniale, hochaufgelöste Display. Über den Spaß, den ich mit dem iPad habe. Über das Geld, das ich für viele neue Apps (die ich nun teilweise doppelt besitze) ausgegeben habe. Auch nichts über die beiden Schattenseiten des neuen iPads, nämlich das doch überraschend beträchtliche Gewicht und die unfassbar lange Ladezeit des Akkus (sieben bis acht Stunden bedingt durch die hohe Kapazität und das schwache Netzteil). Nein, in diesem Artikel möchte ich einige Cases vorstellen, die sich von der üblichen Masse abheben.

Denn hat man das Kleinod erst einmal ausgepackt, in den Fingern gehabt und möchte es dann weg legen oder mit auf die Reise nehmen, merkt man schnell, wie wichtig entsprechender Schutz ist. Schließlich sollen ja nicht gleich zu Beginn unschöne Kratzer das iPad verschandeln. Problem dabei: das neue iPad ist etwas dicker geworden (Schuld daran ist das Retina-Display) und verfügbare Cases werden in den meisten Fällen nicht passen. Natürlich kann man auch einfach zu einem Cover greifen, wie beispielsweise die Original Smart Cover von Apple, die auch weiterhin auf das neue iPad passen. Die Rückseite des iPads bleibt aber ungeschützt. Lösung hier wäre ein Sleeve. Alle derzeit angebotenen Sleeves, egal ob aus Leder, Neopren, Filz oder sonstigem Material dürften passen. Außerdem sind sie meist kostengünstig.

Will man den kompletten Schutz, kommt man um ein Case nicht herum. Will man ein etwas exklusiveres Modell, muss man – wenig überraschend – auch tief in die Tasche greifen. Aber was sind schon 100€ um ein 700€ Gerät zu schützen? Auch bei den exklusiven Cases hat man die Wahl zwischen besonderen Materialien und kann jenseits von Plastik auch wunderschöne Dinge aus Holz und Leder erstehen. Dem Einfallsreichtum, der Verarbeitung, dem Preis scheinen hier keine Grenzen gesetzt zu sein. Nehmen wir beispielsweise die Cover und Cases von Miniot. Außergewöhnliches Design, tolle Funktionalität. Hier scheint noch nicht alles für das neue iPad ausgestattet zu sein, aber es dürfte nicht mehr lange dauern. Grove seinerseits hat bereits sehr elegante Bambus Cases mit cleverem Cover im Programm. Zu den Klassikern dürften die Dodocases zählen, die das iPad sicher in Buchoptik schützen. Auch hier hat man die Wahl zwischen verschiedenen Materialien und Farben.

Allen Cases gleich ist die Aufgabe, die Funktionalität und Mobilität des iPads nicht einzuschränken. Alle Schalter und Stecker werden problemlos erreicht. So auch bei den Cases von Pad & Quill. Diese sind bereits für das neue iPad gemacht und ahmen ebenfalls die Haptik und Optik eines großen (Moleskin-) Notizbuches nach. Auch Fieldfolio geht mit seinen angebotenen Cases diesen Design-Weg. Die hohe Wertigkeit der bereits vorgestellten Produkte kommt hier allerdings nicht ganz so rüber, dafür scheint alles komplett aus recyceltem Material gefertigt zu sein. Vaja bietet sehr hochwertige Leder-Cases an, handgefertigt und extrem teuer. Dafür darf man sich aber vorab über das verwendete Leder informieren.

new iPad

Stabilität und Sicherheit sollte bei allen Angeboten gewährleistet sein. Ich sah Videos, wo Tester verschiedene Cases (natürlich mit iPad) fallen ließen, um den Schutz des Gadgets zu überprüfen. Ich würde es aber besser nicht selbst testen. Dafür möchte ich am Ende noch die Cases von Germanmade vorstellen. Handgefertigt und (im Vergleich zur vorgestellten Konkurrenz) in Deutschland fabriziert, nehmen auch diese Cases die Buch-Optik auf, bieten die Möglichkeit, das iPad zu Präsentationszwecken aufzustellen, haben wie auch die anderen die Smart-Cover-Funktionalität (das automatische Ein- und Ausschalten des iPads bei Öffnen und Schließen des Deckels) und eine weitere Besonderheit. Die g.2 Modelle bieten unter dem iPad Stauraum für Kabel , Stifte, iPhone, Ladegeräte, Microfasertuch (Pflicht) etc. Zwar wird das “Buch” dadurch dicker, man hat aber auch immer alles dabei und mus die Kabel nicht irgendwo in einer Tasche suchen. Knackpunkt dürfte allerdings das dicke Netzteil des neuen iPads sein. Die Cases werden zwar bereits für das neue iPad angeboten, ob damit aber wirklich alles Zubehör verstaut werden kann, muss sich zeigen.

Man sieht, es ist nicht schwer, auch für den Schutz des teuren iPads viel auszugeben. Geld, das allerdings gut angelegt ist. Nun muss jeder für sich entscheiden, wie viel er ausgeben möchte und welche Design-Linie bzw. welches Material er bevorzugt. Ich selbst bin mir auch noch nicht ganz schlüssig und werde mich weiter umsehen. Über Tipps und Anregungen in den Kommentaren freue ich mich sehr.

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Alles Technisch

Letterboxd – Social Media at the Movies

Communitys und Social-Media-Plattformen gibt es viele. Für jeden Geschmack, jede Nutzung, jedes Hobby ist etwas dabei. Neu und noch im geschlossenen Beta-Status ist Letterboxd, ein Facebook-Twitter-GooglePlus-IMDB für Filme und Filmfreunde. Auf Letterboxd spielt das ganz große Kino (und das kleine ebenso) und ist für mich, der mit Facebook nie warm wurde, Google+ gerne ignoriert und Twitter weit sporadischer als früher aufsucht, die perfekte Plattform. Als Filmfreak und wandelndes Filmlexikon kann ich mich austoben.

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Alles Geschaut

500px oder: Warum zuviel Zucker ungesund ist.

Foto-Comunitys und Galerien gibt es mittlerweile einige im Netz. 500px ist eine unter vielen. Und doch, sieht man sich einmal auf der Startseite um oder wählt die derzeit beliebtesten Fotos oder die Tipps der Redaktion, so bemerkt man schnell, dass hier eine andere Qualität geboten wird. 500px ist eine Community richtiger Fotografen. Hier wird zum allergrößten Teil Kunst präsentiert, keine Urlaubsschnappschüsse. Was zählt ist Qualität, nicht Quantität. Ein Umstand, der schon bei der Anmeldung, beziehungsweise beim ersten Upload der eigenen Fotos klar gestellt wird. 500px weist darauf hin, nur die allerbesten Fotos hoch zu laden. Die maximale Anzahl liegt bei zehn Fotos pro Woche. Also keine fünfzig Fotos aus dem schönen Venedig, sondern nur das eine besondere, mit dem perfekten Licht und der perfekten Stimmung.
Golden Ladder by Roger Graf (allesroger)) on 500px.com
Golden Ladder by Roger Graf

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Alles Technisch

iPhoto, die Datenbank und die Gesichtserkennung

iPhoto ist langsam, träge, stellt Bilder oder Miniaturen nicht korrekt dar? Beim Sync mit anderen Geräten werden falsche Fotos übertragen oder die Ausrichtung vergessen? Nun, iPhoto ist eine Bilder-Datenbank und wie jede andere ihrer Art benötigt sie hin und wieder ein klein wenig Wartung. Am einfachsten lässt sich das auf folgende Weise bewerkstelligen: Beim Start von iPhoto hält man die Apfel- und Wahltaste gedrückt (Alt und CMD) und kurz darauf erscheint ein kleines Wartungsmenü. Hier können Zugriffsrechte repariert, Miniaturen neu berechnet oder fehlende Verknüpfungen aus einem Backup wieder eingespielt werden. Für den Normalgebrauch sollte das helfen. Stellt man aber immer noch fest, dass die Datenbank eigenartig reagiert, führt kaum etwas um einen kompletten Neuaufbau herum.

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