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Der 30 Tage Lauf – Tag 2

Wie läuft’s?

Erstaunlich, wie schnell man im Sommer für einen Lauf bereit ist. Heute, an Tag 2 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“, war es allerdings so heiß, dass ich kurzerhand einen Kuchen buk (ja, das schreibt man so). In meinen Sportklamotten. Um etwas zu haben, worauf ich mich freuen konnte. Meine Runde ging wieder durch den Park wie am Tag zuvor, heute allerdings mit einigen kleinen Schlenkern, vorbei ein grasenden Schafen. Wie erwartet lief ich heute nicht so viel. Zumal ich bereits einen 6 Kilometer Spaziergang am Vormittag absolviert hatte.

Statistiken

  • Strecke: 4,67 km
  • Gesamtzeit: 32 Minuten
  • Durchschnittliche Herzfrequenz: 160 bpm (Maximal 177 bpm)
  • Durchschnittlicher Pace: 6’57″/km
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit: 8,64 km/h

Gedanke des Tages

Erstaunlich, wie schnell man einen Lauf absolviert, wenn zuhause ein leckerer, frischer Kuchen wartet.

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Der 30 Tage Lauf – Tag 1

Wie läuft’s?

Tag 1 meiner Challenge „Der 30 Tage Lauf“. Üblicherweise laufe ich etwa 7 oder 8 Kilometer, wenn ich mich alle drei bis vier Wochen dazu aufraffen kann. Da mir nun ein tägliches Programm bevor steht, wollte ich gemächlich und kurz beginnen. Was mir nicht ganz gelang. Ich wählte einen nahe gelegenen kleinen Park, in dem ich meine Runden drehte. Sonne, Wald, Waldboden, ein kleiner Tümpel. Alles was man braucht. Ich startete bewusst zu einer Uhrzeit, zu der ich üblicherweise ein Nickerchen bevorzugen würde. Also zwischen 11 und 19 Uhr. Und war erstaunt, wie schnell ein Lauf doch gestartet ist, wenn man den Entschluss gefasst und der „Druck“ entsprechend groß ist. Und wie schnell so eine halbe Stunde vergeht, wenn man Spaß hat…

Statistiken

  • Strecke: 5,23 km
  • Gesamtzeit: 37 Minuten
  • Durchschnittliche Herzfrequenz: 162 bpm (Maximal 176 bpm)
  • Durchschnittlicher Pace: 7’06″/km
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit: 8,45 km/h

Gedanke des Tages

Morgen werde ich definitiv keine 5 Kilometer machen, sonst halte ich das nicht durch.

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Challenge: Der 30 Tage Lauf

Vor einiger Zeit versuchte ich mich selbst herauszufordern. Um mein mittlerweile brachliegendes Blog wieder zu beleben, beschloss ich, einen Monat lang täglich einen Beitrag zu verfassen. Ganz gleich wie umfangreich der Artikel oder welches Thema er behandelte. Ich schaffte es, doch seitdem ist hier leider wieder sehr viel Ruhe eingekehrt. Deshalb setze ich mir jetzt ein neues Ziel. Und eine für mich noch schwierigere Aufgabe.

Ich möchte jeden Tag laufen gehen. Einen Monat lang. Vom 1. Juni bis zum 30.Juni. Egal, bei welchem Wetter, egal wie lange. Ziel ist es, jeden einzelnen Tag den Arsch hoch und die Laufschuhe an die Füße zu kriegen und das Haus zu verlassen. Mir erscheint das jetzt, nach Monaten zuhause, dringender denn je. Über jeden einzelnen Lauf möchte ich hier Buch führen und quasi öffentlich (wenn man das in diesem Blog so nennen kann) meine Erfolge und Misserfolge kundtun.

Es soll dabei nicht auf die Länge des Laufs ankommen. Auch nicht auf Geschwindigkeiten, Rundenzeiten, Paces etc. Was ich erreichen möchte ist folgendes:

  • Mein Puls bzw. meine Herzfrequenz soll sich auf einen für mich guten Wert von ca. 150 einpendeln. Derzeit liegt er beim Lauf bei 160 bis 170 und ist damit zu hoch.
  • Der Schweinehund soll besiegt werden und meinem Körper soll klar werden, dass selbst eine kleine Runde um den Block besser ist, als 30 Minuten auf dem Sofa zu verbringen.

Natürlich würde ich auch gerne Gewicht verlieren. Derzeit stünden mir 4 bis 5 Kilo weniger gut zu Gesicht (und Bauch), dieses Ziel strebe ich aber nicht aktiv an. Ich ernähre mich so „halbgesund“, wenig Fleisch und Wurst, viel Wasser, Gemüse und Obst, aber auf Pasta und so manche Süßigkeiten kann ich derzeit noch nicht verzichten. Ich werde daran während der Challenge nichts ändern und beobachten, ob sich bereits durch die tägliche Bewegung eine Veränderung einstellt.

Manch einer mag nun lächeln und sich denken, dass dies keine wirkliche Challenge sei. Nun, für manche Menschen aber vielleicht doch. Und eventuell schaffe ich es mit meinen Ausführungen, andere zu motivieren, sich ebenfalls wieder mehr zu bewegen.

Mein Fitnesslevel bewegt sich derzeit deutlich im unteren Bereich. Ich schaffe zwar 10 Kilometer und nehme an diversen 10K Läufen teil. Mehr als 14 Kilometer habe ich aber noch nicht geschafft. Und fragt bitte auch nicht, in welcher Zeit ich das schaffe. Laut meiner Apple Watch, die neben meinen Laufschuhen meine einzige Ausrüstung ist, liegt meine Cardiofitness, also meine maximale Sauerstoffaufnahme derzeit bei 30,7. Dieser Wert sollte in meinem Alter zwischen 38 und 47 liegen und ich bin auch hier gespannt, ob und wie schnell sich dieser Wert verbessert.

Vielleicht werde ich das Ganze auch ein wenig bei Twitter und Instagram, Komoot begleiten. Mal sehen. Folgt mir gerne. Youtube-, Snapchat- oder TikTok-Videos werde ich aber höchstwahrscheinlich nicht machen. Ich bin ja keine 25 mehr.

Anfang Juli soll es ebenfalls hier im Blog eine Zusammenfassung und ein Rückblick auf die Challenge mit Erkenntnissen und Daten geben.

Bleibt nur noch die letzte und wichtigste Frage offen: Wie steht die Mode- und Sportwelt eigentlich zu Schweißstirnbändern? Darf man die wieder tragen?

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Ein Meter Vernünfzig Abstand

Liebe Aachener*,

der Kerl, der euch nun seit über einem Jahr auf den Straßen und Gehwegen entgegen kommt und euch fragt, bittet, anfleht, ein bisschen zur Seite zu gehen, bin ich. Auch nach so langer Zeit, nach einer ersten Welle, einer zweiten Welle, an der Schwelle zur dritten Welle, scheint ihr das Prinzip Abstand noch immer nicht kapiert zu haben. Ich zitiere gerne mal die Wikipedia für euch:

Der Abstand, auch die Entfernung oder die Distanz zweier Punkte ist die Länge der kürzesten Verbindung dieser Punkte.

Wikipedia

Die kürzeste Verbindung zweier Punkte. Nehmen wir mal an, ihr seid Punkt A und ich bin Punkt B. Dann ist der Abstand die kürzeste Verbindung zwischen euch und mir. Und seit so vielen Monaten beträgt dieser Abstand mindestens Ein Meter fünfzig (1,50m). Mindestens. Mehr wäre besser. Für mich und für euch.

Woran also liegt es, dass ihr überhaupt nicht einschätzen könnt, wie viel ein Meter fünfzig sind? Weil ihr glaubt, euer SUV hätte die Größe eines Fiat 500?

Woran liegt es, dass ihr mich wie einen Außerirdischen mustert, wenn ich beim Versuch, mehr Abstand zwischen euch und mir zu gewinnen auf die Straße, ins Gebüsch, in den Schlamm, hinter Mauern flüchte? Weil ihr euch nicht erklären könnt, dass es Menschen auf dieser Welt gibt, die gerne alles mögliche dafür tun würden, eine weitere Ausbreitung eines Virus zu verhindern?

Warum beginnt ihr Diskussionen mit mir, schreit mir wüst hinterher, wenn ich um etwas Abstand bitte? Weil ihr der Meinung seid, der Gehweg gehöre nur euch und jeder andere hätte sich dem und euch unterzuordnen? Weil es euch in eurer Freiheit einschränkt, auch nur einen Schritt zur Seite zu treten? Vielleicht mal 3 Sekunden an einem Eingang zu warten, bis jemand die Bäckerei wirklich verlassen hat, bevor man sich gemeinsam durch die Tür quetscht? Weil ihr es als persönlichen Affront anseht, vorübergehend nicht nebeneinander her zu gehen, sondern hintereinander, um – haha – jemanden vorüber gehen zu lassen?

Bittet haltet Abstand. Nein, mehr noch. Bitte habt Anstand und haltet Abstand! Auch hier zitiere ich gerne noch einmal für euch aus der Wikipedia:

Als Anstand wird in der Soziologie ein als selbstverständlich empfundener Maßstab für ethisch-moralischen Anspruch und Erwartung an gutes oder richtiges Verhalten bezeichnet. Der Anstand bestimmt die Umgangsformen und die Lebensart.

Wikipedia
* Mitbürger, Menschen, was und wo auch immer.