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Der 30 Tage Lauf – Tag 1

Wie läuft’s?

Tag 1 meiner Challenge “Der 30 Tage Lauf”. Üblicherweise laufe ich etwa 7 oder 8 Kilometer, wenn ich mich alle drei bis vier Wochen dazu aufraffen kann. Da mir nun ein tägliches Programm bevor steht, wollte ich gemächlich und kurz beginnen. Was mir nicht ganz gelang. Ich wählte einen nahe gelegenen kleinen Park, in dem ich meine Runden drehte. Sonne, Wald, Waldboden, ein kleiner Tümpel. Alles was man braucht. Ich startete bewusst zu einer Uhrzeit, zu der ich üblicherweise ein Nickerchen bevorzugen würde. Also zwischen 11 und 19 Uhr. Und war erstaunt, wie schnell ein Lauf doch gestartet ist, wenn man den Entschluss gefasst und der “Druck” entsprechend groß ist. Und wie schnell so eine halbe Stunde vergeht, wenn man Spaß hat…

Statistiken

  • Strecke: 5,23 km
  • Gesamtzeit: 37 Minuten
  • Durchschnittliche Herzfrequenz: 162 bpm (Maximal 176 bpm)
  • Durchschnittlicher Pace: 7’06″/km
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit: 8,45 km/h

Gedanke des Tages

Morgen werde ich definitiv keine 5 Kilometer machen, sonst halte ich das nicht durch.

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Challenge: Der 30 Tage Lauf

Vor einiger Zeit versuchte ich mich selbst herauszufordern. Um mein mittlerweile brachliegendes Blog wieder zu beleben, beschloss ich, einen Monat lang täglich einen Beitrag zu verfassen. Ganz gleich wie umfangreich der Artikel oder welches Thema er behandelte. Ich schaffte es, doch seitdem ist hier leider wieder sehr viel Ruhe eingekehrt. Deshalb setze ich mir jetzt ein neues Ziel. Und eine für mich noch schwierigere Aufgabe.

Ich möchte jeden Tag laufen gehen. Einen Monat lang. Vom 1. Juni bis zum 30.Juni. Egal, bei welchem Wetter, egal wie lange. Ziel ist es, jeden einzelnen Tag den Arsch hoch und die Laufschuhe an die Füße zu kriegen und das Haus zu verlassen. Mir erscheint das jetzt, nach Monaten zuhause, dringender denn je. Über jeden einzelnen Lauf möchte ich hier Buch führen und quasi öffentlich (wenn man das in diesem Blog so nennen kann) meine Erfolge und Misserfolge kundtun.

Es soll dabei nicht auf die Länge des Laufs ankommen. Auch nicht auf Geschwindigkeiten, Rundenzeiten, Paces etc. Was ich erreichen möchte ist folgendes:

  • Mein Puls bzw. meine Herzfrequenz soll sich auf einen für mich guten Wert von ca. 150 einpendeln. Derzeit liegt er beim Lauf bei 160 bis 170 und ist damit zu hoch.
  • Der Schweinehund soll besiegt werden und meinem Körper soll klar werden, dass selbst eine kleine Runde um den Block besser ist, als 30 Minuten auf dem Sofa zu verbringen.

Natürlich würde ich auch gerne Gewicht verlieren. Derzeit stünden mir 4 bis 5 Kilo weniger gut zu Gesicht (und Bauch), dieses Ziel strebe ich aber nicht aktiv an. Ich ernähre mich so “halbgesund”, wenig Fleisch und Wurst, viel Wasser, Gemüse und Obst, aber auf Pasta und so manche Süßigkeiten kann ich derzeit noch nicht verzichten. Ich werde daran während der Challenge nichts ändern und beobachten, ob sich bereits durch die tägliche Bewegung eine Veränderung einstellt.

Manch einer mag nun lächeln und sich denken, dass dies keine wirkliche Challenge sei. Nun, für manche Menschen aber vielleicht doch. Und eventuell schaffe ich es mit meinen Ausführungen, andere zu motivieren, sich ebenfalls wieder mehr zu bewegen.

Mein Fitnesslevel bewegt sich derzeit deutlich im unteren Bereich. Ich schaffe zwar 10 Kilometer und nehme an diversen 10K Läufen teil. Mehr als 14 Kilometer habe ich aber noch nicht geschafft. Und fragt bitte auch nicht, in welcher Zeit ich das schaffe. Laut meiner Apple Watch, die neben meinen Laufschuhen meine einzige Ausrüstung ist, liegt meine Cardiofitness, also meine maximale Sauerstoffaufnahme derzeit bei 30,7. Dieser Wert sollte in meinem Alter zwischen 38 und 47 liegen und ich bin auch hier gespannt, ob und wie schnell sich dieser Wert verbessert.

Vielleicht werde ich das Ganze auch ein wenig bei Twitter und Instagram, Komoot begleiten. Mal sehen. Folgt mir gerne. Youtube-, Snapchat- oder TikTok-Videos werde ich aber höchstwahrscheinlich nicht machen. Ich bin ja keine 25 mehr.

Anfang Juli soll es ebenfalls hier im Blog eine Zusammenfassung und ein Rückblick auf die Challenge mit Erkenntnissen und Daten geben.

Bleibt nur noch die letzte und wichtigste Frage offen: Wie steht die Mode- und Sportwelt eigentlich zu Schweißstirnbändern? Darf man die wieder tragen?

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Coulrophobie – Die Angst vor Clowns

Heute fragte ich mich, ob es die Angst vor Clowns wohl tatsächlich gibt. Man hört immer wieder davon und in der Literatur, in Fernsehserien und Spielfilmen wird mit diesem Thema auch gerne gespielt. Man denke nur an Pennywise, den diabolischen Clown aus Stephen Kings "Es". Doch gibt es tatsächlich (erwachsene) Menschen, die sich vor Clowns fürchten?

Gibt man den Suchbegriff "Angst vor Clowns" bei Google ein, findet man auf Platz Eins der Suchergebnisse doch tatsächlich die Homepage des von mir hochgeschätzten Herrn Pastewka (nun, das wird sich mit diesem Artikel ändern, hehe). Sucht man etwas weiter, bei Wikipedia beispielsweise, so entdeckt man zwar keine Erklärung für diese Angst, die sich übrigens Coulrophobie nennt, sondern eine unfassbar lange Liste anderer Phobien, die Menschen haben können (und wohl auch haben).

Coulrophobie wird nur in dem Artikel über Clowns kurz angerissen. Weitere Erklärungen, wie beispielsweise Ursachen oder Therapien, finden sich nicht. Aber man entdeckt sehr schnell diverse Foren, in denen von dieser Angst berichtet wird, in denen Betroffene zu Wort kommen und erklären, warum sie Angst vor Clowns haben. Interessanterweise waren die Auslöser stets entweder traumatische Zirkusbesuche (grell geschminkte, viel zu laute Personen, die Schabernack treiben), Clownspuppen (das starre Grinsen) oder eben der TV-Film "Es".

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Marionetten Theater

Seit ich von der Wiesn zurück bin, quält mich diese lästige Prellung auf der Brust, die ich mir beim betrunken Achterbahnfahren zugezogen hatte. Ja, ich weiß, selbst Schuld. Schon am nächsten Tag verspannte ich mir auch noch den kompletten Rücken, weil ich immer gebeugt ging und eine pausenlos ungesunde Körperhaltung einnahm. Die Prellung tat so weh, dass ich teilweise kaum atmen konnte, die Verspannung tat so weh, dass ich mich nicht mal richtig hinlegen konnte, weshalb alle Lieben um mich herum darauf drängten, zum Arzt zu gehen.

Zum ersten Mal beim Doktor im Pott. Das hatte etwas völlig anderes als beim Landarzt in meiner alten Heimat. Ganz ehrlich, wenn man nicht schon krank wäre – eine Stunde in diesem Wartezimmer und man könnte sich einige Überweisungen mehr geben lassen. Ich saß zwei Stunden dort, versuchte den Schmerz, die Schreie einer geistig Behinderten, das Husten in meine Richtung und die Tatsache, dass JEDER vor mir dran kam zu ignorieren.

Letztlich verschrieb der Arzt mir nur Schmerztabletten und ein sogenanntes Tens Gerät. (Massagen sich nicht mehr drin – ich bin ja nur noch Bürger zweiter Klasse) Das Tens Gerät besteht aus einem kleinen Batteriebetriebenem Kasten, der mit Kabeln an Elektroden angeschlossen ist, die man sich auf die schmerzenden Körperteile klebt. Man drückt auf Start und das Gerät sendet kleine Stromstöße aus, die die Muskeln zum zusammenziehen und entspannen bringen. Stellt man es zu stark ein, zuckt man. Das sieht bei mir relativ witzig aus. Ich sitze da wie eine Marionette, bei der der Puppenspieler nur am Faden für den linken Arm zieht. Wie ein Parkinson-Kranker habe ich meinen linken Oberkörper nicht mehr unter Kontrolle.

Helfen tut es leider nicht. Ich fühle mich nach den Zuckungen zwar entspannter, aber kurz darauf sind die Schmerzen wieder da. Mein Körper ist definitiv nicht mehr mein Tempel, er verkommt langsam zum stillgelegten Landschaftspark.

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Gesundheitsfragen

Frage 1: Dass Handystrahlung Krebs verursacht ist noch nicht endgültig bewiesen. Aber alles deutet zumindest darauf hin, dass es auf Dauer nicht gesund sein kann, sein Gehirn ständig dieser Strahlung auszusetzen. Experten warnen immer eindrücklicher davor, Headsets zu nutzen und nicht in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel einem Auto (auch im Stillstand) mit dem Handy zu telefonieren. Wenn man nicht gerade telefoniert, sendet und empfängt das Gerät dennoch und kommuniziert so mit den Funktürmen, um ihnen den Standort und die Bereitschaft des Handys mitzuteilen. Wenn man nun den ganzen Tag ein Handy in seiner Hosentasche herum trägt, ungefähr fünf Zentimeter von seinem besten Stück entfernt, kann man davon auf Dauer Hodenkrebs bekommen?

Frage 2: Anti-Schuppen Shampoos bedienen sich spezieller Wirkstoffe, um die Schuppenbildung auf dem Kopf einzudämmen. Das Shampoo wirkt anders auf die Kopfhaut als normale Shampoos. Wenn man gar keine Schuppen hat und dennoch ein Anti-Schuppen Shampoo benutzt, kann man davon letztendlich Schuppen bekommen (die man dann weiterhin mit diesem Shampoo bekämpfen muss)?

Nicht, dass ich allzu hypochondrisch veranlagt wäre. Aber manche Fragen brennen einem einfach auf den Nägeln, oder?

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Vorbereitung für das Schlaflabor

Nein, es ist kein neuer Mut zur Hässlichkeit. Ich war auch nicht auf Tiefseetauchtour und stecke in einer Dekompressionskammer. Und ich warte auch nicht darauf, dass mich mein Mutterschiff endlich hier abholt. In Wirklichkeit ist es nur so, dass ich letzte Nacht mit einem echten Gerät geschlafen habe. Und deshalb brauche ich jetzt Extra Sauerstoff Zufuhr? Auch nicht. Was ihr hier auf diesem Foto sehen könnt, ist das Gerät mit dem ich letzte Nacht verbringen musste.

DSC_0857

Es überwachte meinen Schlaf, achtete darauf, ob ich auf dem Rücken oder der Seite liege, horchte genau hin, wann ich schnarche und womöglich völlig aufhöre zu atmen und kontrollierte dabei stets meinen Puls. Mit diesem Apparat sollte festgestellt werden, ob ich an Schlaf Apnoe leide. Schlaf Apnoe ist die verschärfte Version des Schnarchens. Man hört dabei sekundenlang auf zu atmen, bis das Gehirn eine Erstickungswarnung bekommt, den Körper aus einer etwaigen Tiefschlafphase reißt und ihn wieder zum bewegen oder atmen zwingt. Entsprechend gerädert wacht man am nächsten Morgen auf. So wie ich seit Jahren.

Das Breisgauer Schlaflabor in Bad Krozingen überließ mir das Gerät und diagnostizierte heute morgen sogleich, dass ich noch nicht an Schlaf Apnoe leide. Wie gesagt, noch nicht. Ich schnarche aber und habe dadurch immer wieder kleine, noch harmlose Atemaussetzer.

Um all das genauer untersuchen zu können, möchte man mich eine Nacht lang beobachten. Ich werde dazu an noch mehr Geräte angeschlossen und mit einer Kamera gefilmt. Hirnströme, Herzfrequenz, Blutdruck werden Auskunft über meine REM (Tiefschlaf) Phasen geben. Erst dann wird entschieden, welche Therapie für mich am geeignetsten ist. Auch hier gibt es einige Möglichkeiten, die von Operation bis hin zu Atemschlauch reichen.

Der Arzt indes fand deutliche Worte, um mir die Wichtigkeit dieser Maßnahmen zu verdeutlichen. So sagte er etwa, dass ich bei einem Bürojob vermutlich mit diesem Schnarchen leben müsste, doch angesichts meines Berufs möchte auch er, dass ich täglich so fit wie möglich bin. Als ich erwähnte wie unsexy ich einen Schlauch fände, den ich jede Nacht auf mein Gesicht setzen müsste, um meinen Hals frei zu halten, antwortete er: „Aber denken sie daran, um wie viel höher das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall ist, wenn sie nichts dagegen tun. Und halbseitig gelähmt herum zu laufen ist auch nicht sexy.“

Recht hat er. Anfang Januar werde ich also im Schlaflabor schlafen, danach hoffentlich meine Nasenscheidewand begradigt und die Mandeln entfernt bekommen, keinen Schlauch in mein Gesicht, dafür aber die lärmenden Nachbarn hinter mir lassen und endlich zu gutem, entspannenden Schlaf finden. Hach, ich werde jetzt schon wohlig müde bei dem Gedanken. Ich halte euch auf dem laufenden. Gute Nacht.

PS.: Auf dem Foto stehe ich nur deshalb so gruslig da, um den Effekt zu steigern. So sehe ich nicht jeden Abend aus.

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Der Fünf-Loch-Arzt

Also ehrlich. Muss es sein, dass ein HNO-Arzt (oder wie ich ihn gerne nenne, den Fünf-Loch-Arzt) so dermaßen nach Schweiß stinkt? Und das schon um acht Uhr morgens? Und einem dabei natürlich näher kommt (wenn er einem in die Nase leuchtet)? Und dass er so verdammt leise spricht und vor sich hin nuschelt? Muss das sein?
Vermutlich sagt dieser Arzt zu jedem seiner Patienten folgendes: "Guten Morgen, können sie mich riechen? Ah, mit der Nase also alles in Ordnung. Und ‘Bäh’ sagen konnten sie auch, also ist mit Hals und Mund ebenfalls alles in Ordnung. Sie wollen nicht, dass ich ihnen näher komme? Sie verstehen mich auch so ganz gut? Na dann ist mit ihren Ohren ja auch alles in Ordnung. Sie sind gesund. Der nächste bitte.“

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