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Alles Gespielt

Oddworld: Abe’s Oddysee

Interessante Doku von Ars Technica über das PlayStation 1 Game Oddworld: Abe’s Oddysee. Das Spiel erschien 1997 und ich habe es geliebt, ob seiner phantastischen Präsentation, der Atmosphäre, der verrückten (Spiel-) Ideen. Es war eines der ersten Spiele, die ich komplett durchgespielt habe. Zweimal.

Nach Oddworld: Abe’s Oddysee entstand ein gewisser Hype um die Hauptfigur Abe. Natürlich wurden Fortsetzungen produziert, Filme geplant und selbst vor einem Musikvideo von Music Instructor blieben wir nicht verschont. Während mich der Nachfolger noch genauso begeisterte wie der erste Teil, ließen mich die weiteren Oddworld-Spiele leider kalt. Das 3D-Setting wollte das alte Flair nicht aufkommen lassen. Und rückblickend gesehen, sind Teil 1 und 2 auch besser gealtert.

Hier also die Entstehungsgeschichte des Originals:

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Alles Erzählt

TL;DW

Das Internet ist reich an Informationen und jede Frage in Minutenschnelle beantwortet. So nicht nur die bisherige Theorie, sondern auch die gelebte Praxis für viele glückliche Jahre. Frag Google, lies bei Wikipedia. Wissen war rasch gefunden und schnell konsumiert.

Als dann Generation Youtube auf den Plan trat, änderte sich etwas. Lineares Fernsehen (und Radio) war out, das Programm fand mit einem Mal im Netz statt. “Youtuber” wurden zu Stars, eigene Shows, Programme und Plattformen erwuchsen aus diesem Befreiungsschlag, der Videos plötzlich nicht mehr nur von Profis bereitstellen konnte. Und bald wollte jeder dazu gehören. War es doch so leicht, seine Kamera anzuschalten und einfach mal zu machen. Wie wunderbar.

Heute, an der Schwelle zum Jahr 2020, lässt sich allerdings eine Trendwende beobachten. Ebnete Youtube zuvor noch den Weg für spannende Projekte, Experimente, persönliche Einblicke von mutigen “Darstellern”, verkommt das Format Video mehr und mehr zum Ramschladen für jegliche Information. Sei sie noch so klein und noch so ungeeignet, um sie als Bewegtbild zu präsentieren.

Dieser Trend führt dazu, dass eine Google-Suche immer öfter Video-Beiträge auf Youtube oder anderen Plattform als bestes Ergebnis liefert. Klickt man diese Videos an, sieht man gerne mal ein Hintergrundbild, hört nervtötende Musik (warum immer Hard-Techno?) und folgt einer Laufschrift, die langsam über den Schirm zieht. Oder man liest pure Texttafeln, die sich peinlich animiert abwechseln. Hat man Pech, ist es nicht einmal möglich, einen Text zu lesen, sondern muss ihn maschinengeneriert vortragen lassen.

Um dann nach 5 Minuten zu bemerken, dass das Video die versprochene Antwort nicht liefern wird. Eine Erkenntnis, die man nach 30 Sekunden Text scannen und überfliegen deutlich schneller gewonnen hätte.

Too long; didn’t watch!

Woher kommt dieser Trend? Warum belästigt mich mittlerweile jede zweite Webseite mit (meist automatisch startenden) Videos, die mir umständlich und langwierig einen Inhalt erzählen, den ich auch durch schnelles Lesen erfahren hätte? Sind Klickraten auf Youtube so wertvoll, dass sich das lohnt? Geht es nur darum, möglichst schnell viel Geld zu machen?

Denn vielen dieser Anbieter ist eine persönliche Note oder gar eine Agenda völlig gleich. Niemand tritt auf, niemand spricht. Der Content ist bewusst extrem billig und viel zu lang produziert, immer auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Hauptsache klicken und Werbung einblenden. Inhalt ist zweitrangig, Lernen irrelevant, Weitergabe unerwünscht.

Werden bei Reddit Videos mit vermeintlich interessantem Inhalt verlinkt (zum Beispiel Listen à la: Die 11 besten Tipps für dein iPhone 11), listet bereits der erste Kommentar unter dem Artikel die in dem Video besprochenen Inhalte auf. Die dann in 20 Sekunden gelesen und verarbeitet sind. Danke. Mehr wollen wir doch nicht.

TL;DR: Packt nicht jede noch so kleine Information in unnötige, hässliche und viel zu lange Videos, sonst heißt es bei mir sofort TL;DW.

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Alles Geschaut

Forrest Gump by Wes Anderson

Louis Paquet erstellte Opening Titles für den tollen Forrest Gump, wenn er vom tollen Wes Anderson verfilmt worden wäre. Toll.

via kottke

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Alles Gehört

Geile Daft Punk Videos

Es ist ganz einfach. Wenn man nichts zu sagen hat, bloggt man einfach ein paar Videos. Das geht immer. Nun ist es aber so, dass ich noch genug zu sagen hätte, die folgenden drei Videos aber schon seit Monaten vorstellen wollte. Auch wenn sie mittlerweile alt sind und jeder sie bereits woanders gesehen hat. Who cares? Als wäre Daft Punk, deren Videos und deren Live-Acts nicht schon cool genug, haben ein paar Kreative mit ähnlichen Ideen etwas noch cooleres auf die Beine gestellt. Nämlich den kargen Text in Daft Punk Songs zu visualisieren. Zunächst Technologic (mittlerweile auch bekannt aus der Alfa Romeo Werbung), dann, mit gleicher Idee Harder, Better, Faster, Stronger und danach der gleiche Song mit einer etwas anderen Idee. Genial.

httpv://www.youtube.com/watch?v=SyIC3Munnyw

httpvh://www.youtube.com/watch?v=K2cYWfq–Nw

httpv://www.youtube.com/watch?v=lLYD_-A_X5E

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Alles Lustig

Ich klinge wie eine Katze

Ihr werdet mir das nicht glauben, aber als ich Rosenmontag gut angetrunken in der Düsseldorfer Altstadt … ich sag mal: stand … da klang ich doch haargenau wie die Katze in folgendem Video. Und ich weiß sogar noch, was ich gesagt, beziehungsweise gemeint habe, als ich wie die Katze sprach. Haltet euch das vor Augen, bevor ihr Tränen in den Augen habt vor Lachen. Sagen wollte ich folgendes: “Nein, ich habe kein Mineralwasser bestellt, denn ehrlich, was soll ich jetzt mit Mineralwasser, ich weiß zwar, dass ich aussehe, als bräuchte ich ein Mineralwasser, aber Mineralwasser macht mir ‘nen trockenen Mund, das ist wegen Osmose, im Ernst, das habe ich recherchiert und nein, ich habe das nicht bestellt, das gehört bestimmt dem Typen da hinten, warte ich wink’ ihn mal rüber, obwohl, nein, ich glaube, der hat das auch nicht bestellt, bekomme ich jetzt mein Kölsch?” Angehört hat es sich aber wie:

See more funny videos and funny pictures at CollegeHumor.

gefunden via Feingut

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Alles Geschaut

Tilt-Shift Stop-Motion: Fire

Tilt-Shift nennt man eine Technik in der Fotografie bzw. in der Nachbearbeitung, bei der Fotos durch Unschärfe-Effekte so manipuliert werden, dass der Eindruck entsteht, man sähe eine Miniaturwelt. Wichtig dabei ist es, alles weit entfernte unscharf werden zu lassen, sich auf einen kleinen Fokus zu konzentrieren und wenn möglich aus erhöhter Position zu fotografieren, um den Effekt zu verstärken. Wenn man nun viele solcher Bilder schießt und diese aneinandersetzt, entsteht ein Stop-Motion Film. Nun braucht es nur noch ein wunderbares Thema, eine gekonnte Schnitttechnik und chillige Musik. Fertig ist ein kleines Meisterwerk, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Fire von Erik West.


Fire (Jimmy Edgar Remix) from Erik West on Vimeo.

Gefunden bei kopflos

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Alles Geschaut

Forrest Gump: One Take, One Minute

Um etwas von der Enttäuschung über "Benjamin Button" (dessen Rezension ich euch immer noch schuldig bin) hinter mir zu lassen, wäre es angebracht, sich den um Längen besseren "Forrest Gump" wieder einmal zu Gemüte zu führen. Wem die Zeit oder die Lust dazu fehlt, kann sich den Film auch hier anschauen. Und zwar in genau einer Minute und in genau einem Take gefilmt. Genial.

 

via Filmfreunde.